DE2498C - Schlofsgehäuse, insbesondere für Koffer bestimmt - Google Patents

Schlofsgehäuse, insbesondere für Koffer bestimmt

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DE2498C
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DE
Germany
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DENDAT2498D
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English (en)
Original Assignee
E. HOFMANN in Karlsbad
Publication of DE2498C publication Critical patent/DE2498C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/48Hasp locks
    • E05B65/50Hasp locks for briefcases or the like

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  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
Klasse 33.
ERNEST HOFMANN in KARLSBAD. SchloFsgehäuse, insbesondere für Koffer bestimmt.
Zusatz-Patent zu No. 838 vom 29. Juli 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. November 1877 ab. Längste Dauer: 16. Juni 1891.
Nach dem Hauptpatent No. 838 wird ein Schlofsgehäuse so construirt, dafs es im geschlossenen Zustande eine vollkommene glatte Oberfläche darbietet, aufserdem das Oeffnen der Deckklapperi nur mittelst besonderer Vorrichtung gestattet. In beiliegender Zeichnung ist eine modificirte Art und Weise der Ausführung dieser Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist eine Ansicht des versperrten Schlosses von vorn mit offener Deckplatte.
Fig. 2 ist ein Schnitt durch die Mittellinie xx der Fig. 1, wobei aber das eigentliche Schlofsgehäuse in der Ansicht gezeichnet ist.
Fig. 3 ist eine Ansicht des vollkommen gesperrten Schlosses von innen.
Fig. 4 ist ein Schnitt des offenen Schlosses durch die Mittellinie xx.
In sämmtlichen Figuren bezeichnen dieselben Buchstaben gleiche Theile.
Wie aus den Figuren ersichtlich, besteht das Schlofs aus zwei Theilen: dem Theile A, welcher am Deckel, und dem Theile B, welcher am eigentlichen Körper des Koffers oder sonstigen zu versperrenden Behälters angebracht ist. Die beiden Stifte// verhindern jede seitliche Verschiebung der Theile A und B im geschlossenen Zustande.
Am oberen Theile A ist eine um ein Scharnier drehbare Klappe α angebracht, welche, wenn das Gehäuse geschlossen ist, mittelst ihres Oehres durch den Riegel b des eigentlichen Schlosses festgehalten wird, beim Aufsperren des Schlosses bezw. Herabziehen des Riegels b aber durch die an der Platte c befestigte Feder d herausspringt, so dafs die Theile A und B getrennt sind und der Deckel geöffnet werden kann.
Die im unteren Theile B befindliche Oeffnung zum Einführen des Schlüssels wird durch eine Schubplatte e geschlossen, die durch eine am Gehäuse befestigte Feder / mittelst des in das Loch h einspringenden Stiftes g festgehalten wird.
Um das Schlofs zu öffnen, drückt man mit dem konischen Ende des Schlüssels auf den Stift 2, welcher am freien Ende der Feder / festsitzt; dadurch wird der Stift g ausgelöst und die Klappe durch die Feder k herabgedrückt, welche einestheils sich an das eigentliche Schlofs stemmt, anderenteils in einer Vertiefung der Klappe e endigt, und nun kann der Schlüssel eingeführt werden. Ein vollständiges Herausfallen der Klappe verhindern die Feder k und der kleine Ansatz /. Bei einer Umdrehung des Schlüssels bewegt sich die um den Stift m drehbare, aus drei zweckentsprechend ausgenommenen Platten η bestehende Sperrvorrichtung, wie aus Fig. 3 ersichtlich, nach rechts, der ebenfalls entsprechend ausgenommene Riegel b kann dann durch den Bart des Schlüssels, der auf den Vorsprung 0 des Riegels drückt, herabgezogen werden und die Klappe α öffnet sich in der oben beschriebenen Weise. Die rückwärts am Schlosse angebrachte Feder q verhindert durch den an ihr befestigten Steg r ein Zuschnappen des Riegels b, wenn das Schlofs geöffnet ist. Der Schlüssel kann dann beliebig herumgedreht werden, ohne eine Wirkung auszuüben. Um das Schlofs zu schliefsen, drückt man, nachdem die Theile A und B fest aufeinander stehen, die Klappe α zu, dadurch wird die Feder q zurückgedrängt, der Steg r kommt aufser Berührung mit dem Riegel b, und dieser wird durch die im Schlofsgehäuse angebrachte Feder s hinaufgedrückt und tritt in das Oehr der Klappe ä.
Die Klappe e wird nach Herausnahme des Schlüssels hinaufgeschoben, bis der Stift g einschnappt; alsdann ist das Gehäuse vollkommen geschlossen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Die verschiebbare Schlüssellochdeckplatte e in ihrer beschriebenen Anwendung.
2. Die dargestellte und beschriebene Sperr- und Auslösevorrichtung.
3. Die selbstthätig wirkende Riegelauslösimg, bestehend aus der Feder q, welche durch den Steg r den Riegel b zurückhält, bis die Feder q durch das Einpressen der Klappe a zurückgedrückt wird.
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