DE249540C - - Google Patents

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DE249540C
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valve
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B6/00Drives for drilling with combined rotary and percussive action
    • E21B6/06Drives for drilling with combined rotary and percussive action the rotation being intermittent, e.g. obtained by ratchet device
    • E21B6/08Separate drives for percussion and rotation

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 249540 KLASSE 5b. GRUPPE
INGERSOLL-RAND COMPANY in NEW YORK.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Juli 1911 ab. Längste Dauer: 8. März 1925.
Nach dem Hauptpatent 233241, besonders Anspruch 2, ist eine Vorrichtung zum selbsttätigen Umsetzen des Bohrers von Gesteinhammerbohrmaschinen geschützt, bei welcher seitlich von dem Kolbenventil 21 ein Zapfen 15 in die Kolbenkammer 11 hineinragt, gegen welchen die das Umsetzen bewirkenden Kolben 17, 18 in der Kammer 11 abwechselnd antreffen, wodurch das Ventil 21 zwangläufig verschoben wird.
Um nun außer der zwangläufigen Bewegung des Ventils 21 auch noch eine sehr schnelle Bewegung und dadurch eine zwangläufige und schnelle Regelung in den Beweis gungen der arbeitenden Teile der Umsetz vorrichtung der Gesteinhammerbohrmaschine zu erzielen, ist nach vorliegendem Zusatzpatent eine Abänderung in der Verbindung der das Umsetzen bewirkenden Kolben mit dem Ventil für dieselben insofern getroffen, daß nunmehr der Zapfen 15 mit diesem Ventile in loser Verbindung steht, dagegen in dem zwischen beiden Kolben liegenden und am Ringe 9 zur Umsetzung des Werkzeuges befindlichen Arm befestigt ist. Durch diese Abänderung wird das Ventil, wenn der die Umsetzung des Werkzeuges veranlassende Ring sich den Grenzen seiner Schwingbewegung nähert, zwar auch zwangläufig bewegt; die Ventilbewegung ist aber eine sehr schnelle, und es wird dadurch eine zwangläufige und schnelle Regelung der Bewegungen für die Umsetzvorrichtung gewährleistet.
Eine Ausführungsform der in der vorstehenden Weise abgeänderten Umsetzvorrichtung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι zeigt teilweise in Längsansicht und teilweise im Längsschnitt ein Stück einer mit der Umsetzvorrichtung ausgestatteten Gesteinhammerbohrmaschine, Fig. 2 einen Querschnitt nach Linien!-A in Fig. 1, Fig.3 einen Querschnitt nach Linie B-B in Fig. 1, Fig. 4 einen Längsschnitt nach Linie C-C in Fig. 1, wobei die sich bewegenden Teile an dem einen Ende ihres Hubes sind; Fig. 5 endlich zeigt einen Schnitt, wenn sich die Teile am anderen Hubende befinden.
In dem Hauptzylinder 1 für das Werkzeug arbeitet der Hammer 2 mit dem Amboß 3. Am vorderen Ende des Zylinders 1 ist durch einen Querstift 5 ein Ventilgehäuse 4 befestigt, das außen durch eine Stirnplatte 6 abgedeckt ist. Der Bohrstahl 7 geht durch ein Futter 8 hindurch und wird von dem Amboß oder Block 3 stoßend angetrieben.
Im Ventilgehäuse 4 befindet sich wie im Hauptpatent ein hin und her schwingender, auf einen verbreiterten Teil des Futters 8 aufgesetzter Ring 9. Zum Verkuppeln mit diesem und Freigeben des Futters 8 vom Ring 9 können beispielsweise kleine Walzen 10 dienen.
Im Ventilgehäuse sind eine kleinere 12 und
eine größere Querkammer ii vorgesehen, und von dem Ring 9 steht ein Arm 13 nach außen ab, der durch den Schlitz 14 hindurch in die Kammer 11 hineinragt. In diesem Arm 13 ist ein Zapfen 15 befestigt, der durch einen Schlitz 16 hindurch in die kleinere Kammer 12 hineinragt.
Zu beiden Seiten des Armes 13 am Ring 9 sind in die Kammer 11 die Kolben 17 und 18 eingesetzt, denen die eingeschraubten Deckel 19 und 20 an den Enden der Kammer 11 zur Begrenzung ihrer Verschiebung nach außen dienen.
Das in die Kammer 12 eingesetzte Ventil 21 wird in seiner Hubbewegung durch die in die Enden dieser Kammer eingeschraubten Deckel 22, 23 begrenzt.
Die Kanäle 24, 25 führen von den Enden der Kammer 11 in die Enden der Kammer 12 und die Kanäle 26, 27 von den Enden der Kammer 12 in die Außenluft.
Das Ventil 21 ist nahe an seinen beiden Enden abgedreht, um an seiner Umfiäche die Kanäle 28, 29 zu bilden, die fortwährend mit der Quelle des Druckmittels in Verbindung stehen und vom Hammerkolben 2 und den ihn bewegenden Teilen unabhängig sind durch die Zweigkanäle 30, 31, die aus einem Längskanal 32 in der Wandung des Zylinders 1 abführen. Das Ventil 21 hat mit dem Arm 13 am Ring 9 eine Totgangverbindung dadurch, daß der Zapfen 15 am Arm 13 in einen Längsschnitt 33 im Ventilkörper hineinragt.
Befinden sich die Teile in der Stellung Fig. ι bis 4, so wird im Betriebe durch das Ventil 21 das im Kanal 28 eintretende Druckmittel gegen Entweichen abgesperrt, während das im Kanal 29 zutretende Druckmittel durch den Kanal 25 hindurch nach der Außenseite des Kolbens 18 strömen kann. Hierdurch wird der Kolben 18 bis an die Grenze seines Eingangshutes gedrückt und dabei der Arm 13 am Ring 9 verstellt. Gleichzeitig wird durch diesen Arm der Kolben bis an die Grenze seines Ausgangshutes verschoben, wobei der Raum vor dem Kolben 17 durch die Kanäle 24 und 26 mit der Außenluft in Verbindung steht.
Da in diesem Falle die Kupplung 10 freigegeben ist, so dreht sich trotz der Drehbewegung des Ringes 9 das Futter 8 nicht. Nähert sich der Arm 13 dem Ende seiner Bewegung, so bewegt sein Zapfen 15 das Ventil 21 an die Grenze seines anderen Hubes in die Stellung (Fig. 5), demzufolge das durch den Kanal 29 strömende Druckmittel abgesperrt und das durch den Kanal 28 strömende Druckmittel unter Vermittlung des Kanales 24 nach der Außenseite des Kolbens 17 geleitet wird, wodurch sich der Kolben nach einwärts bewegen muß. Dadurch wird der Arm 13 am Ring 9 verschoben und der Kolben 18 in seine Ausgangsstellung zurückgeschoben. Nähert sich dann der Kolben 17 der Grenze seines Eingangshubes, so wird der Zapfen 15 am Arm 13 veranlaßt, auch das Ventil 21 in seine Ausgangsstellung zurückzubewegen, während welchen Zurückdrehens der Ring 9 durch die Walzen 10 mit dem Futter 8 verkuppelt und dadurch das Bohrwerkzeug 7 umgesetzt wird.
Bei der Stellung der Teile (Fig. 5) ist der Raum vor dem Kolben 18 durch die Kanäle 25 und 27 mit der Außenluft in Verbindung, und die Kanäle 26, 27 in der Ventilkammer 12 sind während der Hin- und Herbewegung des Ventils 21 von den beiden Kopfenden desselben abwechselnd überdeckt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Umsetzvorrichtung für durch ein Druckmittel betriebene Gestein hammerbohrmaschinen nach Patent 233241, dadurch gekennzeichnet, daß das die Kolben (17 und 18) steuernde Ventil (21) mit dem die Um-Setzung des Bohrers bewirkenden Ringe (9) durch einen Zapfen (15) in loser Verbindung steht und dieser in dem Arm (13) zwischen den genannten Kolben befestigt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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