DE249335C - - Google Patents

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DE249335C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B10/00Combustion apparatus characterised by the combination of two or more combustion chambers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B50/00Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone
    • F23B50/02Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone the fuel forming a column, stack or thick layer with the combustion zone at its bottom

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 249335-." KLASSE 24«. GRUPPE
ERNST LOCHNER in GERA, Reusz.
Schrägrost von hinten beschickt wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. April 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Feuerungsanlage für Dampfkessel u. dgl., bei welcher ein nach hinten ansteigender, hinter einem Planrost liegender Schrägrost von hinten beschickt S wird. Die neue Feuerungsanlage ist dadurch gekennzeichnet, daß die Kohlenbunker seitlich der eigentlichen Feuerung liegen und in abfallende Kanäle übergehen, durch welche das Feuerungsmaterial selbsttätig abrutscht und unter Wendung um go° auf das hintere Ende des Schrägrostes gelangt, so daß es nach Maßgabe der Verbrennung durch das Eigengewicht nach vorn gelangt und die Verbrennungsrückstände auf den unmittelbar an den Schrägrost anstoßenden Planrost gedrängt werden. Von den bekannten mit nach hinten ansteigendem Schrägrost arbeitenden Feuerungsanlagen unterscheidet sich die Erfindung dadurch, daß die Beschickung vollständig selbsttätig durch das Eigengewicht des Brennmaterials unter Vermeidung jedes heftigen Absturzes desselben erfolgt. Das Brennmaterial wird vielmehr nach Maßgabe der Verbrennung vollständig selbsttätig und gleichmäßig infolge seines Eigengewichtes dem Schrägrost zugeführt, auf dem es verbrennt und von dem die Verbrennungsrückstände, Schlacken U. dgl., auf den unmittelbar an ihm anschließenden Planrost gelangen. Die Einführung des Brennstoffes auf den hinteren Teil des Schrägrostes geschieht somit, ohne daß die Flammenbildung oder der Flammendurchgang gestört wird. Die neue Feuerungsanlage, die sich insbesondere zur Verfeuerung von Braunkohlen eignet, zeichnet sich ferner dadurch aus, daß durch die seitliche Zuführung des Brennstoffes eine hohe Vorvergasung erzielt wird, die eine fast völlig rauchfreie Verbrennung. ergibt, und daß die Flugascheablagerung, da jedes Werfen oder Fallen des Brennstoffes vermieden ist, fast völlig beseitigt wird. Infolge der starken Vor Vergasung des Brennstoffes, die schon in den unteren Teilen der seitlichen Zuführungskanäle vor sich geht und womit die entstehenden Gase in den heißesten Teil der Verbrennungszone gelangen, wird eine intensive Verbrennung bzw. Flammenbildung erreicht. Dementsprechend werden die Roststäbe weniger stark beansprucht, so daß der Rost selbst eine 5« große Lebensdauer erhält.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der neuen Feuerungsanlage dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt einer Feuerungsanlage,
Fig. 2 einen Grundriß gemäß Fig. 1 und
Fig. 3 einen Querschnitt einer derartigen Feuerung.
Die Kohlenbunker bzw. die Zuführungstrichter α für den Brennstoff liegen oben und seitlich des Verbrennungsraumes. Von den Kohlentrichtern α führen abfallende Zuführungskanäle b, die sich an ihrem unteren Teile um 90 ° wenden, nach dem schrägen, sich nach vorn senkenden Rost c, an dessen oberem Teil die Zuführungskanäle b seitlich münden. Der Rost c ruht mit seinem unteren
Ende unmittelbar auf einem Schlacken- oder Planrost d. Der Brennstoff wird nach Maßgabe der Verbrennung durch sein EigengewicM aus dem Trichter oder Bunker α durch den Kanal b auf die schräge Rostfläche c gefördert, wo er zur Verbrennung gelangt. Die Schlacken und die übrigen unverbrennbaren Rückstände gelangen weiter nach vorwärts auf den Planrost d und können von diesem
ίο durch die Türe e leicht entfernt werden. Die noch nicht zur Verbrennung auf den Rost c gelangten Kohlen sind oberhalb dieses Rostes einer starken Hitzewirkung ausgesetzt, so daß eine erhebliche Vorvergasung eintritt. Diese Gase treten in den Feuerungskanal f über und gelangen dort ebenfalls, und zwar unter starker Flammenbildung zur Verbrennung. Die Beschickung der Feuerung ist also vollkommen selbsttätig, und es wird jeder heftige Sturz des Brennstoffes vermieden. Der Brenn-
stoff gelangt in der heißesten Zone des Verbrennungsraumes auf den Rost, wodurch eine heftige Verbrennung auf diesen hinteren Teil des Rostes erzielt wird, während das Abziehen der Schlacken dadurch erleichtert wird, daß der vordere Teil des Rostes, also der. Planrost, erheblich kühler gehalten bleibt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Feuerungsanlage, bei der ein nach hinten ansteigender, hinter einem Planrost liegender Schrägrost von hinten beschickt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohlenbunker (a) seitlich der eigentlichen Feuerung liegen und in abfallende Kanäle (b) übergehen, durch welche der Brennstoff selbsttätig abrutscht und nach einer Wendung um 90° auf das hintere Ende des Schrägrostes (c) gelangt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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