DE249191C - - Google Patents

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DE249191C
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Vehicle Engines Or Engines For Specific Uses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 249191 KLASSE 20/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Juli 1911 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft solche elektrische Kraftübertragungen, bei welchen eine mit einem Verbrennungsmotor gekuppelte Dynamo Strom zu unmittelbarem Antrieb von Elektromotoren liefert. Bekanntlich darf man beim Anlassen der Dynamo noch nicht die volle Leistung in den Motor schicken, weil sonst mangels genügender Geschwindigkeit desselben und somit genügender elektrischer
ίο Gegenkraft die Stromstärke zu hoch und die Wicklung verbrennen würde. Deshalb muß in der Periode des Anlassens die Tourenzahl des benzinelektrischen Aggregates nur allmählich gesteigert werden, um seine Leistung erst allmählich zu vergrößern und somit zu verhüten, daß die Stromstärke des Elektromotors ein zulässiges Maximum überschreitet.
Es ist im allgemeinen bekannt, die Regulierung am Kontroller vorzunehmen und die entsprechende Regelung der Tourenzahl und somit Leistung des benzinelektrischen Aggregates dem Geschwindigkeitsregler der Verbrennungskraftmaschine zu überlassen. Dieses Verfahren hat Nachteile. Zunächst ist hierbei das Anlassen dem den Kontroller bedienenden Maschinisten in die Hand gegeben, welcher erfahrungsgemäß eher unnötig langsam als zu schnell die Widerstände des Kontrollers ausschaltet; dieses vorsichtige Ausschalten kann aber den Betrieb störend verlangsamen, z. B. beim Fahrbetrieb. Sollte der Führer andererseits, um seine Fahrzeit einzuhalten, zu schnell anfahren, so würden dadurch die Wicklungen gefährdet. Ferner treten am Verbrennungsmotor infolge der geringen Umlaufzahl beim Anlassen alle die Nachteile ein, welche aus dem Hin- und Herpendeln des Geschwindigkeitsreglers, der noch nicht »auf Touren ist«, entstehen, nämlich abwechselnd reißende Verbrennung infolge Brennstoffüberschusses oder Zündversager infolge Brennstoffmangels.
Diese Nachteile beseitigt die vorliegende Erfindung, indem sie die Weglassung des handbedienten Kontrollers ermöglicht. .
Gegenstand der Erfindung ist ein Anlaßverfahren für benzinelektrische Antriebe ohne Kontroller, bei welchem die Brennstoffzufuhr zur Verbrennungskraftmaschine und dadurch die Umfangskraft nach Erreichung einer gewissen höchst zulässigen Netzstromstärke niedrig gehalten und erst allmählich entsprechend der zunehmenden Umlaufszahl der Elektromotoren gesteigert wird, zwecks annähernder Konstanthaltung der Stromstärke auf der zulässigen Maximalhöhe. Diese Regelung kann entweder von der Stromstärke abhängig gemacht werden, wobei dann in an sich bekannter Weise1 mittels eines Solenoides o. dgl. die Brennstoffzufuhr geregelt wird, oder von der Umlaufzahl des Elektromotors, mit deren Ansteigen im vorliegenden Falle die elektromotorische Gegenkraft wächst und daher die Stromstärke fällt. Bei dieser Ausführungsform wird man zweckmäßig in ebenfalls an sich bekannter Weise mit dem Elektromotor ein Tachometer verbinden, das auf die Brennstoffzufuhr der Verbrennungskraftmaschine wirkt. Endlich kann aber auch ein Zeitschalter angewandt werden, bestehend aus einem Uhrwerk, welches während der Anlaßzeit die Treibmittelzufuhr einstellt, nachdem durch vorheriges Einregulieren die Beziehung
zwischen Zeit und Änderung der elektrischen Gegenkraft praktisch hergestellt ist.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    5
    i. Verfahren zur Regelung von benzinelektrischen Antrieben, insbesondere für Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einschalten des Elektromotors in den
    ίο Stromkreis nach Erreichung einer gewissen höchst zulässigen Stromstärke die Umfangskraft der Verbrennungskraftmaschine selbsttätig vermindert und erst allmählich in dem Maße erhöht wird, als durch Ansteigen der Umlaufzahl des Elektromotors einer weiteren Zunahme der Stromstärke entgegengewirkt wird, so daß besondere, von Hand zu bedienende Anlaßregler entbehrlich sind.
  2. 2. Regelungsverfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise der Brennstoffzufluß zur Verbrennungskraftmaschine von der Umlaufzahl des Elektromotors geregelt wird, indem beispielsweise ein Tachometer am Brennstoffdrosselorgan angreift.
  3. 3. Regelungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die Brennstoffzufuhr zur Verbrennungskraftmaschine von der Stromstärke im Stromkreis zwischen Dynamo und Elektromotor beeinflußt wird, indem beispielsweise ein Solenoid am Brennstoffdrosselorgan angreift.
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