DE248573C - - Google Patents

Info

Publication number
DE248573C
DE248573C DENDAT248573D DE248573DA DE248573C DE 248573 C DE248573 C DE 248573C DE NDAT248573 D DENDAT248573 D DE NDAT248573D DE 248573D A DE248573D A DE 248573DA DE 248573 C DE248573 C DE 248573C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
superheater
steam
pipes
tubes
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT248573D
Other languages
English (en)
Publication of DE248573C publication Critical patent/DE248573C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G7/00Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition
    • F22G7/10Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in smoke-boxes
    • F22G7/105Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in smoke-boxes for locomotive boilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluidized-Bed Combustion And Resonant Combustion (AREA)

Description

f I
KAISERLICHES
ram!7.1, 1916 Hue'
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Μ 248573 KLASSE 13 ^. GRUPPE
J. ν. GRUBINSKI und Fräulein M. v. GRUBINSKA in WARSCHAU, Russ.-Polen.
Dampf hindurchströmt.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Februar 1911 ab.
Schon vielfach ist der Versuch gemacht worden, mit Hilfe der aus den Feuerzügen des Lokomotivkessels kommenden Abgase noch eine Überhitzung des Dampfes zu bewirken, indem man in oder über der Rauchkammer einen Dampfüberhitzer anordnete. Einen Erfolg haben indessen diese Bestrebungen nicht gehabt, weil der an der genannten Stelle zur Verfügung stehende Raum eine hinreichend
ίο große Oberfläche des Überhitzers nicht zuließ und die Abgase, die nach der Rauchkammer gelangen, schon so weit abgekühlt sind, daß eine nennenswerte Überhitzung nur schwer erreicht werden konnte, namentlich dann, wenn es sich, wie bei den modernen Schnellzuglokomotiven, um sehr lange Dampfkessel bzw. sehr lange Feuerzüge handelt.
Gemäß dieser Erfindung sollen nun diese Schwierigkeiten vermieden werden, und zwar
ao einerseits dadurch, daß in die gewöhnlichen Heizrohre des Lokomotivkessels Hilfsrohre gleichachsig mit Abstand zwischen den Rohrwandungen eingesetzt sind, derart, daß nach der Rauchkammer, insbesondere bei langen Lokomotiven, noch nahezu unverbrauchte Heizgase gelangen und demzufolge die hier zum Zwecke der Dampfüberhitzung vorhandene Temperatur eine höhere ist, andererseits dadurch, daß bei Überhitzern an sich bekannter Bauart, namentlich solchen, die mit gleichachsig zueinander liegenden Rohren ausgestaltet sind, in deren Ringraum der zu überhitzende Dampf hindurchströmt, eine größere Heizoberfläche erzielt wird, indem Gruppen dieser Überhitzerrohre, und zwar zweckmäßig samtliehe Überhitzerrohre einer ganzen Kammer, absatzweise nach der Rauchkammer zu verr längert sind, so daß eine Vergrößerung der Heizoberfläche sich ergibt, ohne daß der Austritt der Heizgase aus den Heizrohren des Lokomotivkessels gestört wird.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Längsschnitt durch einen Lokomotivkessel veranschaulicht.
Der Lokomotivkessel 1 ist in üblicher Weise mit dem Feuerraum 2, mit den Feuerrohren 3 und der Rauchkammer 4 versehen. Der Dampfdom 5 ist durch eine Wand 6 in die untere Kammer 7 und die obere Kammer 8 geteilt. Von der unteren Kammer 7 wird der Dampf durch eine Rohrleitung 9 in einen Überhitzer geleitet, der oberhalb der Rauchkammer 4 angeordnet ist, und der hier überhitzte Dampf wird durch eine Rohrleitung 11 nach der oberen Kammer 8 des Dampfdomes geleitet, um von hier durch das Rohr 12 nach den Arbeitszylindern zu gelangen.
Gemäß der Erfindung wird nun zunächst dafür Sorge getragen, daß in der Rauchkammer 4 zum Zwecke einer ausgiebigeren Beheizung des Dampfüberhitzers 10 eine höhere Temperatur herrscht, als dies bisher, insbesondere bei sehr langen Lokomotivkesseln, der Fall war. Zu dem Zwecke werden in den
35
40
45
55
6ο
Feuerzügen 3 Hilfsrohre 13 angeordnet, die gleichachsig in den Feuerrohren 3 liegen, derart, daß die von der Feuerung 2 kommenden Heizgase in üblicher Weise die Beheizung der Feuerrohre 3 und durch diese die Beheizung des Wassers 5 bewirken können. Ein Teil dieser Heizgase geht aber durch die Hilfsrohre 13, und da diese vom Wasser nicht bespült werden, auch mit der vom Wasser bespülten und durchgekühlten Oberfläche der Rohre 3 nicht in Berührung stehen, müssen die durch die Hilfsrohre 13 gehenden Heizgase nahezu ohne Wärmeverlust nach der Rauchkammer 4 gelangen und demzufolge hier die Temperatur wesentlich erhöhen. Diese Hilfsrohre 13 münden in der Rauchkammer 4 aus. Am vorderen Ende ist es zweckmäßig, sie nicht unmittelbar an der Feuerung 2, sondern erst in gewissem Abstand von der Feuerung anfangen zu lassen, da sonst ein Verbrennen der vorderen Enden dieser Hilfsrohre 13 zu befürchten wäre.
Des weiteren soll gemäß der Erfindung der oberhalb der Rauchkammer 4 angeordnete Überhitzer in seiner Oberfläche vergrößert werden. Der zu diesem Zwecke zur Anwendung kommende Überhitzer hat eine an sich bekannte Bauart, und zwar besteht er aus gleichachsigen ineinanderliegenden Rohren, von denen die inneren Rohre 14 die aus der Rauchkammer 4 kommenden Heizgase weiterleiten, während die äußeren Rohre 15 gleichachsig um die Rohre 14 herumliegen, derart, daß zwischen beiden Rohren ein schmaler Mantelraum entsteht, den der Dampf passieren muß. Es ist auch weiter bekannt, solche Überhitzer mit mehreren Kammern auszurüsten. In dem gewählten Ausführungsbeispiel sind drei Kammern dargestellt, die durch die Wände 16 und 17 voneinander getrennt sind. Der zugeleitete Naßdampf kommt zunächst in die Kammer 18 und tritt von hier aus durch die Rohre 15 nach der oberen Kammer 19 aus. Von hier aus geht er durch eine andere Rohrgruppe 15 nach der inneren Kammer 20, von wo er jetzt stark überhitzt durch das Rohr 11 nach der oberen Domabteilung 8 gelangt. Wie schon erwähnt, sind Überhitzer solcher Art und solcher Unterteilung bereits bekannt, und ebenso ist es bekannt, derartige Überhitzer oberhalb der Rauchkammer 4 anzuordnen. Gemäß der Erfindung werden aber die inneren Rohrgruppen, die mit α bezeichnet sein mögen, nach unten zu gegen die äußeren Rohrgruppen verlängert, derart, daß sie mehr oder weniger tief in die Rauchkammer 4 hineinreichen. In der Zeichnung ist nur eine verlängerte Rohrgruppe zur Darstellung gekommen, es könnte aber eventuell noch eine weitere, noch mehr nach der Mitte zu liegende Rohrgruppe vorhanden sein, die noch tiefer in die Rauchkammer 4 hineinreicht. Hierbei wird die wirksame Heizoberfläche des Überhitzers wesentlich vergrößert, jedoch wird durch diese Ausbildung des Überhitzers der Austritt der Heizgase aus den Feuerrohren 3 und den Hilfsrohren 13 in keiner Weise behindert, da infolge der absatzweisen Verlängerung der Überhitzerrohre noch genügend Raum bis zur Stirnwand des Kessels verbleibt, um den Rauchgasen einen freien Austritt zu ermöglichen. Der an sich sehr beschränkte Raum der Rauchkammer kann aber durch diese Ausbildung des Überhitzers wesentlich besser ausgenutzt werden. Dabei ist natürlieh diese Erfindung auf die in der Zeichnung gewählten Gruppen und auf die zur Anwendung gekommenen drei Kammern nicht beschränkt. Die Zahl der Kammern kann vielmehr eine beliebige sein, insbesondere wird sie größer sein können, wenn die absatzweise Verlängerung der Überhitzerrohre noch weiter erfolgt, als dies in der Zeichnung dargestellt ist. Wesentlich ist nur, daß bei Überhitzern der an sich bekannten Art die Rohre absatzweise derart nach der Rauchkammer zu verlängert werden, daß der Austritt der Rauchgase nach den Feuerzügen des Kessels nicht behindert wird. Das in der Mitte des Dampfüberhitzers liegende Rohr 22 dient für den Auspuff des von den Arbeitszylindern kommenden Dampfes.
Mit Hilfe der vorstehend beschriebenen Mittel ergibt sich die Möglichkeit, auch bei sehr langen Lokomotivkesseln eine energische Überhitzung des Dampfes mit Sicherheit herbeizuführen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Über der Rauchkammer eines Lokomotivkessels angeordneter Heizrohrdampfüberhitzer mit gleichachsig zueinander liegenden Rohren, in deren Ringraum der zu überhitzende Dampf hindurchströmt, dadurch gekennzeichnet, daß Gruppen dieser Überhitzerrohre, und zwar zweckmäßig sämtliche Überhitzerrohre einer ganzen Kammer, absatzweise nach der Rauchkammer zu verlängert sind.
2. Dampfüberhitzer nach Anspruch 1, no dadurch gekennzeichnet, daß in die Heizrohre des Lokomotivkessels Hilfsrohre gleichachsig mit Abstand zwischen den Rohrwandungen eingesetzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT248573D Active DE248573C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE248573C true DE248573C (de)

Family

ID=507271

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT248573D Active DE248573C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE248573C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1966220C3 (de) Brennkammer für einen Heizungs-
DE248573C (de)
DE2113076A1 (de) Heizungskessel
AT53917B (de) Dampfüberhitzer für Lokomotiven.
AT223782B (de) Kessel, insbesondere Zentralheizungskessel
DE398928C (de) Heizrohrueberhitzer
DE501690C (de) Hochdrucklokomotive mit einem im Abgaszug des die Feuerbuechse mitumfassenden Hochdruckkessels liegenden, gegebenenfalls zur Erzeugung von Niederdruckdampf dienenden Rauchrohrvorwaermer
AT158684B (de) Umbau von Rauchrohrüberhitzern mit je zwei in einem Rauchrohr hintereinander geschalteten Haarnadelrohren.
DE356415C (de) OElbefeuerter Wasserroehrenkessel
DE613111C (de) Roehrenkessel mit zusammenhaengender Strahlungs- und Beruehrungsheizflaeche der Verdampfer- sowie UEberhitzerrohre
DE677900C (de) Zweitrommelwasserrohrkessel
DE1949963A1 (de) Dampfkessel mit einem Wasserraum
AT117768B (de) Hochdrucklokomotive.
AT126417B (de) Für hohe Brennräume von Kesseln bestimmte gasdichte Wasserrohrwand.
DE562395C (de) Fieldrohrueberhitzer, insbesondere fuer Lokomotiv- und Schiffsheizrohrkessel
DE673064C (de) Rauchrohrkessel mit OElfeuerung, insbesondere fuer Lokomotiven
DE408118C (de) UEberhitzer
DE541701C (de) Aus Wasserrohrfeuerbuechse und Langkessel bestehender Lokomotiv-Zweidruckkessel
DE720552C (de) Feuerung fuer Strahlungsueberhitzer
DE427972C (de) Roehrengliederkessel
DE976869C (de) Berohrung von Schmelzfeuerungen mit schraegliegender Zyklon-Brennkammer
DE449936C (de) Heizrohrueberhitzer
AT203513B (de) Dampfkessel, insbesondere für Triebwagen sowie Diesellokomotiven
DE821044C (de) Rauchrohrueberhitzerelement
DE295045C (de)