DE248445C - - Google Patents

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DE248445C
DE248445C DE1911248445D DE248445DD DE248445C DE 248445 C DE248445 C DE 248445C DE 1911248445 D DE1911248445 D DE 1911248445D DE 248445D D DE248445D D DE 248445DD DE 248445 C DE248445 C DE 248445C
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DE
Germany
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liquid
pitot
mouth
speed
rotation
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Expired
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DE1911248445D
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/26Devices characterised by the use of fluids
    • G01P3/30Devices characterised by the use of fluids by using centrifugal forces of fluids

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 248445 KLASSE 42 o. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. September 1911 ab.
Einrichtungen der im Titel beschriebenen Art sind bislang in zwei grundsätzlich verschiedenen Ausführungsformen bekannt geworden. Bei der einen wird die durch Fliehkraft erzeugte Pressung der kreisenden Flüssigkeit als Ausdruck der jeweiligen Geschwindigkeit gemessen, während bei der anderen Art, zu der z. B. die unter Nr. 131460 im Deutschen Reiche geschützte Einrichtung gehört, die mittels Pitotröhre gemessene Geschwindigkeitshöhe diesem Zwecke dient.
Die vorliegende Einrichtung stellt eine Verbindung dieser beiden Ausführungsarten dar. Zur Erzielung bester Wirkung gibt man der kreisenden Flüssigkeit die Form einer vollen Kreisscheibe und ordnet die Meßstelle an der letzteren Umfang an. Wenn die Geschwindigkeit der kreisenden Flüssigkeit mit υ bezeichnet wird, so beträgt bekanntlich nicht nur die Pressung, sondern auch die Geschwin-
digkeitshöhe an bestimmter Stelle . Es
liegt also der Gedanke nahe, die am Umfang der kreisenden Flüssigkeitsscheibe angeordnete Meßstelle für Pressung mit einer nach Art der Pitotröhre eingerichteten^Mündung zu versehen, um Pressung und Geschwindigkeitshöhe gleichzeitig zu messen; es ist so ein Mittel gegeben, die Wirkung der Einrichtung bei bestimmter Drehzahl zu verdoppeln oder eine
gegebene Wirkung bei -1= fächer Drehzahl bereits zu erzielen.
Fig. ι zeigt die neue Einrichtung in senkrechtem Schnitt, Fig. 2 eine Draufsicht bei abgenommenem Deckel a'. Im feststehenden, durch Deckel a' abgeschlossenen Flüssigkeitsbehälter α ist das Flügelrad b drehbar um seine Welle c gelagert; zur Vermeidung von Flüssigkeitsverlusten muß die Welle c dicht in das Gehäuse α eingeführt werden. Das Flügelrad b wird also, wenn in Umdrehung versetzt, die Flüssigkeit im scheibenförmigen Hohlraum d des Behälters α zu entsprechender Kreisbewegung zwingen. An einer Stelle seines Umfanges besitzt der Hohlraum d eine rechtwinklige Aussparung oder Kammer g, in welche die zur Erkennung der Geschwindigkeit dienende Steigröhre β der Flüssigkeit mündet. Genau in der Mitte der Kammer g ist eine um ihre beiden Drehzapfen i leicht drehbare Klappe k angeordnet, welche wie eine Wetterfahne durch die Flüssigkeitsströmung nach links oder rechts mitgenommen und an den Seitenwänden der Kammer g zum Anschlagen gebracht wird.
Dieser Vorgang ist in Fig. 2 für Rechtsdrehung dargestellt, und es ist klar, daß die Klappe k in dieser Stellung die äußerste Schicht der im Hohlraum d kreisenden Flüssigkeitsscheibe aufzufangen und in die Kammer g abzuleiten bestrebt sein muß. Mit anderen Worten, Klappe k und Kammer g wirken zusammen wie die Mündung einer Pitotröhre und die an der Röhre e abzulesende Steighöhe k = h' ή- h" ist in der Tat nichts ande-
res als die Summe aus Pressung h' und Geschwindigkeitshöhe A".
Wird die Drehrichtung umgekehrt, so schwenkt die Klappe k infolge der umgekehrten Flüssigkeitsströmung durch die Kammer g hindurch zu deren anderer Seitenbegrenzung, und die Pitotmündung für Linksdrehung ist fertig zur Messung.
Der Deckel a! besitzt eine Bohrung f, um
ίο die geringe, bei gesteigerter Drehzahl zur Steigröhre e getriebene Flüssigkeitsmenge aus dem auf dem Deckel befindlichen Vorratsbehälter nachfließen bzw. bei verringerter Drehzahl aus der Röhre e zum Vorrat zurückfließen zu lassen. Die Bohrung f bezweckt lediglich Verbindung des Vorratsbehälters mit der Außenluft.

Claims (2)

Pa tent-An Sprüche:
1. Geschwindigkeitsmesser mit durch Flügelrad in Kreisbewegung versetzter Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß zur gleichzeitigen Messung von Pressung und Geschwindigkeitshöhe die Meßstelle am Umfange der Flüssigkeitsscheibe als Pitotmündung ausgebildet ist.
2. Eine für beiderlei Drehsinn eingerichtete Ausführungsform des Geschwindigkeitsmessers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine als Umsteuerorgan wirkende Klappe gleichzeitig das durch die Steuerbewegung für den einen oder anderen Drehsinn eingestellte Schlußglied der Pitotmündung bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1911248445D 1911-09-24 1911-09-24 Expired DE248445C (de)

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DE248445T 1911-09-24

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DE1911248445D Expired DE248445C (de) 1911-09-24 1911-09-24

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