DE247233C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q21/00—Devices for effecting ignition from a remote location
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Ad. GRUPPE
F.B. RASMUSSEN in EMDEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. März 1911 ab.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft einen Gasfernzünder, bei dem die Belastung des
beweglichen Organes durch einen mit einem verschiebbaren Gewicht versehenen Hebelarm
erfolgt. Bei den bekannten Fernzündern dieser Art ist -der Gewichtshebel unmittelbar mit
dem beweglichen Organ verbunden. Demgegenüber ist nach der Erfindung der Angriffspunkt
des Gewichtshebels auf einem zweiten, das bewegliche Organ beeinflussenden Hebel gelegen, und zwar ist der Drehungspunkt dieses Hebels entgegengesetzt zu dem
Drehungspunkt des Gewichtshebels gelagert. Eine feine Einstellung wird ferner dadurch
erreicht, daß das Druckstück des Gewichtshebels verschiebbar und schneidenartig ausgebildet
ist.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer gemäß der Erfindung
eingerichteten Vorrichtung in teilweise geschnittener Seitenansicht zur Darstellung gebracht.
Die Vorrichtung ist in üblicher Weise mit einem dem Gasdruck ausgesetzten beweglichen
Hebeorgan, und zwar einer Schwimmglocke 3, ausgestattet, an deren Stelle auch eine Membran,
ein Kolben o. dgl. treten kann. Die Schwimmerglocke steht durch das Rohr 1 und
die Zweigrohre 2 mit einer Gasleitung in Verbindung, während das Rohr 1 gleichzeitig
an eine Ventilkammer 15 angeschlossen ist. An der einen Seite des die Schwimmerglocke
umfassenden Gehäuses ist mittels Zapfens 4 ein Belastungshebel 5 gelenkig angeschlossen
und an einer diametral gegenüberliegenden Stelle trägt das Gehäuse einen um einen
Drehzapfen 9 schwingbaren Hebelarm 8, der auf seinem freien Ende das verstellbare Belastungsgewicht
10 trägt und sich mittels eines einstellbaren Druckstückes 6 auf die Oberseite
des Hebels 5 stützt. Der letztere ist in der Mitte durch Rollen 7 unterstützt, welche in
geeigneter Weise auf der Oberseite der Schwimmerglocke befestigt sind. Der Belastungsdruck
der Schwimmerglocke ist somit abhängig, sowohl von der Stellung des Belastungsgewichtes
10 als auch des Druckstückes 6. Je weiter das letztere sich von dem Drehzapfen 9 entfernt,
um so mehr wird der Druck des Hebels 5 auf die Rolle 7 verringert. Dies tritt in um so stärkerem Maße ein, wenn auch
das Belastungsgewicht 10 in Richtung auf den Drehzapfen 9 verschoben wird. Dagegen
tritt eine verstärkte Belastung ein, wenn sowohl das Gewicht 10 als auch das Druckstück
6 nach außen hin verschoben werden. Zweckmäßig sind zur genauen Regelung des Belastungsdruckes für die Schwimmerglocke
die Hebel 5 und 8 mit Einteilungen versehen. .
Das freie Ende des Hebels 5 ist im Winkel aufwärts gebogen und trägt eine Stoßklinke 11,
die bei entsprechender Bewegung des Hebels 5 auf ein Klinkenrad 12, das auch ein Zahnrad
sein kann, verstellbar ist. Dieses Rad ist gleichzeitig als Daumenscheibe ausgebildet
oder hat einen entsprechend eingerichteten Kranz, auf welchem eine Rolle 24 eines Ge-
wichtsarmes 13 läuft. Dieser ist winkelförmig gebogen und fest mit einem elastischen Stoffe,
z. B. Leder, verbunden, welcher die eine Wand der Ventilkammer 15 bildet und jenem Arm
die erforderliche Beweglichkeit gibt, ohne daß Gleitflächen 0. dgl. erforderlich wären. Das
eine Ende des beweglichen Armes 13 legt sich von unten her gegen die in einem Kreuz 17
geführte Stange des Hauptventiles 20, so daß es für gewöhnlich offen gehalten wird. Das
Hauptventil vermag bei seiner Bewegung gleichzeitig unter Vermittlung eines in der
Ventilkammer 15 schwingbar befestigten Döppelhebels 21 das Zündflammenventil 18 zu
beherrschen, derart, daß das öffnen und Schließen beider Ventile stets wechselseitig
erfolgt und das Gas entweder in die Hauptleitung 22 oder in die Hilfsleitung 19* eintreten
kann.
Wird nun die Schwimmerglocke angehoben, so erhalten die beiden Hebel 5 und 8 je einen
entsprechenden Ausschlag, wobei sie sich um ihre Drehzapfen 4 und 9 drehen. Hierbei
erfolgt gleichzeitig unter Vermittlung der Stoßklinke eine Fortschaltung des Rades 12
um einen Zahn, und durch seine Daumenfläche wird jeweils ein Heben oder Senken des
Gewichtshebels 13 eintreten, was eine Umschaltung der beiden Ventile 18 und 20 zur
Folge hat.
Claims (3)
1. Gasfernzünder, bei dem die Belastung des beweglichen Organes durch einen mit
verschiebbarem Gewicht versehenen Hebelarm erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Angriffspunkt (6) des zur Belastung
dienenden Gewichtshebels (8) auf einem zweiten, das bewegliche Organ beeinflußenden,
einarmigen Hebel (5) gelegen ist.
2. Ausführungsform des Fernzünders nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Drehungspunkt (4) des das bewegliche Organ beeinflußenden Hebels (5) entgegengesetzt
zu dem Drehungspunkt (9) des gewichtsbelasteten Hebels (8) gelagert ist.
3. Ausführungsform des Gasfernzünders nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,
daß der Belastungshebel (8) mit einem verschiebbaren, schneidenartigen Druckstück
(6) versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE247233C true DE247233C (de) |
Family
ID=506041
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT247233D Active DE247233C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE247233C (de) |
-
0
- DE DENDAT247233D patent/DE247233C/de active Active
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