DE247200C - - Google Patents
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- DE247200C DE247200C DENDAT247200D DE247200DA DE247200C DE 247200 C DE247200 C DE 247200C DE NDAT247200 D DENDAT247200 D DE NDAT247200D DE 247200D A DE247200D A DE 247200DA DE 247200 C DE247200 C DE 247200C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10J—PRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
- C10J3/00—Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
- C10J3/72—Other features
- C10J3/74—Construction of shells or jackets
- C10J3/76—Water jackets; Steam boiler-jackets
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Feeding And Controlling Fuel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Ö-ität
Die Erfindung betrifft einen Gaserzeuger ] mit im oberen Schachtteile befindlichem Wasserverdampfer
und besteht in der Häuptsache darin, daß der Verdampfer mit einem Dampfverteiler
verbunden ist, der den Dampf über oder in die oberste glühende Brennstoffschicht
führt.
Auf der Zeichnung ist
Fig. ι ein Höhenschnitt durch den Gas- und Dampferzeuger.
Fig. 2 ist ein wagerechter Schnitt nach der Linie Y-Z der Fig. 1 und
Fig. 3 ein senkrechter Schnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform des Kessels und
des Dampfverteilers.
Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt durch eine weitere Ausführungsform.
Über der Vergasungskammer A ist ein Dampferzeuger angeordnet, der aus zwei konzentrischen,
ringförmigen Kammern α und b besteht, von denen die innere, δ, zweckmäßig
kegelförmig gestaltet ist, wie die Zeichnung erkennen läßt, und einen Trichter zur Einführung
des Brennstoffes bildet. Die beiden Kammern stellen nur ein einziges Gehäuse dar, das infolge seiner eigenartigen Form unmittelbar
durch die Bestrahlung der brennenden Schicht sowie durch die aus der Kammer
A entweichenden Gase, die in den kegelförmigen, die beiden Kammern α und b voneinander
trennenden Ringraum 0 treten, beheizt wird, aus dem die Gase durch den
Stutzen c abziehen.
Das Dampfeinführungsrohr d ist mit seiner Mündung nach unten gerichtet und unmittelbar
durch ein Rohr e mit der inneren Kammer b des Kessels verbunden. Letzterer ist
seitlich an eine Speisevorrichtung angeschlossen, die aus einem mit dem unteren Teile des
Kessels durch ein Rohr g verbundenen Behälter f besteht, der mit dem oberen Teile oder
der Dampfkammer durch ein Rohr h in Verbindung steht. Dieser Behälter f enthält einen
Schwimmer i, der am unteren Ende einer senkrechten Stange j sitzt, die in einer senkrechten
Führung k gleitet. Die Stange / endigt oben
in ein Ventil I, das selbsttätig die Leitung schließt, wenn der Schwimmer sich hebt. Das
Gehäuse des Ventils I ist durch ein Rohr m
mit einem seitlich am Behälter vorgesehenen Rohr η verbunden. Wenn der Schwimmer
sich senkt, entfernt sich das Ventil I von seinem Sitz, und das Wasser tritt durch Rohr k
und m in das Rohr η ein und füllt den Behälter f und daher die Kammer« des Kessels.
An dem Rohr η ist der jeweilige Wasserstand
stets erkennbar. Wenn das Wasser im Kessel und im Behälter f steigt, hebt sich auch der
Schwimmer i und, sobald die normale Höhe erreicht ist, schließt das Ventil I die Leitung k,
und es fließt kein Wasser mehr in den Kessel.
Die aus dem Gaserzeuger entweichenden Gase steigen zunächst in den ringförmigen
Raum 0, der zwischen den Kammern α und b des Kessels liegt, bevor sie durch den Stutzen c
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abziehen, und erhitzen so die Wände der beiden Kammern, während die Wände der Kammer
b direkt der strahlenden Wärme des Ofens ausgesetzt sind. Hieraus folgt, daß, je
stärker die Verbrennung ist, um so größer die Verdampfung und die Menge des durch
das Rohr d austretenden Dampfes sein wird. Die Dampfmenge ist daher infolge dieser Anordnung
proportional der Intensität der Verbrennung und der jeweils erforderlichen Wasserzuführung.
Der für die Gaserzeugung notwendige Dampf wird demnach unmittelbar gegen die obere
glühende Schicht des Brennstoffes gerichtet und regelt sich selbsttätig entsprechend der
Verbrennung. Man erhält also mit diesem Apparat ein Gas von konstanter Zusammensetzung
und eine wirtschaftlichere Gaserzeugung, da die überschüssigen Kalorien, die durch Ausstrahlung bei den gewöhnlichen
Apparaten verloren gehen, in dem oben beschriebenen Apparate viel besser ausgenutzt
werden für die Bildung von Dampf und Anreicherung der Gase.
Die Luft und eine gewisse Menge Dampf werden, wie bei gewöhnlichen Gaserzeugern,
dem Ofen zugeführt.
Gemäß der Zeichnung enthält die äußere Kammer α des Kessels Wasser, während die
Kammer b als Überhitzer dient. Es läßt sich indessen die Bestimmung beider Kammern
auch umkehren.
Nach der Ausführung der Fig. 3 ist der Kessel α über der Verbrennungskammer derart
angeordnet, daß ersterer gleichzeitig durch die Ausstrahlung der glühenden Brennstoffschicht,
die unter dem Kessel liegt, und durch die aus dem Ofen entweichenden heißen Gase
erhitzt wird. Zu diesem Zwecke ist der Boden des Kessels hohlkegelförmig ausgebildet,
so daß er eine große Heizfläche aufweist, während der obere Teil des Kessels durch einen
abnehmbaren Stopfen p geschlossen ist, der nach oben kegelförmig verläuft, um das Nachrutschen
des Brennstoffes zu erleichtern.
Das Austrittsrohr c für die im Gaserzeuger entwickelten Gase mündet im Innern des
Hohlkegels, der durch den Boden des Kessels gebildet wird. Die Zuführung wird durch
eine Vorrichtung geregelt, die der beschriebenen gleicht.
Unter dem Kessel α und im oberen Teile der Verbrennungskammer ist ein runder Hohlring
q angeordnet, der eine ebenfalls runde Nut r aufweist, deren Flächen schräg nach
unten gerichtet sind. Der Ring ist mit senkrechten Löchern s versehen, die in den oberen
Teil der Nut r münden und durch ebenso viele Rohrstücke t mit der oberen Dampfkammer
des Kessels α verbunden sind.
Unter diesen Umständen tritt der im Kessel a erzeugte Dampf durch die Röhren t und s in
die Ringnut r, aus der der Dampf in Form eines von den schrägen Flächen der Nut r
ausgehenden kegelförmigen Schleiers entweicht und die höher gelegene glühende Brennstoffschicht
durchdringt.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Konstruktion ist der Kessel α ebenfalls über der Verbrennungskammer
angeordnet, und sein oberer Teil ist kegelförmig, um das Nachrutschen des Brennstoffes zu erleichtern. Der Innenraum
dieses Kessels hat Ringform und die innere Wand Glockenform, von der das Gasaustrittsrohr
c, wie oben, ausgeht.
Vom dem oberen dampfdomartigen Teile des Kessels erstreckt sich ein mittleres Rohr
über die obere glühende Brennstoffschicht und leitet auf diese den Dampf, wie bei der Ausführungsform
nach Fig. 1. Andererseits ist der Kessel α mit der hohlen Ringnut r eines
Kranzes q verbunden, wie auch Fig. 3 zeigt.
Infolgedessen wird der Dampf auf die obere glühende Brennstoffschicht sowohl durch das
Rohr d als auch durch die Nut r geleitet, und es wird daher kein Punkt der Schicht der
Einwirkung des Dampfes entgehen.
Claims (3)
1. Gaserzeuger mit im oberen Schachtteile befindlichem Wasserverdampfer, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verdampfer mit. einem Damptverteiler versehen ist,
der den Dampf über oder in die oberste glühende Brennstoffschicht führt.
2. Gaserzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Teile
des Schachtes ein Ring (q) mit runder schrägflächiger Nut (r) eingelassen ist, die
durch Röhren (t) mit dem oberen Teile des Verdampfers derart verbunden ist, daß
aus der Ringnut (?) der austretende Dampf in die oberste Brennstoffschicht in Form
eines kegelförmigen Schleiers geleitet wird.
3. Gaserzeuger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß außer der im
oberen Teile des Schachtes angeordneten Ringnut (r) ein mittleres senkrechtes Rohr
(d) vorgesehen ist, das ebenfalls mit dem oberen Teile des Verdampfers verbunden
ist, so daß der Dampf in die oberste glühende Brennstoffschicht sowohl in deren Mitte durch das Rohr (d) als auch an
deren Rande durch die Ringnut (r) geleitet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE247200C true DE247200C (de) |
Family
ID=506009
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT247200D Active DE247200C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE247200C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2556090A (en) * | 1945-11-02 | 1951-06-05 | Clarence E Jenkins | Apparatus for gasification of wood |
-
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- DE DENDAT247200D patent/DE247200C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2556090A (en) * | 1945-11-02 | 1951-06-05 | Clarence E Jenkins | Apparatus for gasification of wood |
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