DE247014C - - Google Patents

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DE247014C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L9/00Illumination specially adapted for points, form signals, or gates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Weichenlaterne, deren Gehäuse durch die Bewegung der Weichenzungen gedreht wird und die mit einer besonderen Signalblende versehen ist. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Blende beim Umlegen des Weichenhebels angehoben und aus dieser Lage erst freigegeben wird, wenn das Laternengehäuse nach der Bewegung der Weichenzungen um 90 ° gedreht worden ist.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι eine Seitenansicht und
Fig. 2 eine Aufsicht auf die Weichenlaterne mit dem Gleis,
Fig. 3 die Weichenstellvorrichtung samt der Signalvorrichtung in einer Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 3,
Fig. 5 eine Einzelheit.
Mit den Weichenzungen c ist einerseits das Gestänge h, andererseits die zu der Laterne führende Stange f verbunden. Die Laterne selbst ist mit der Welle I, wie üblich, um 900 drehbar. Sie unterscheidet sich von den gewöhnlichen Laternen dadurch, daß in ihrem Gehäuseinnern unter dem Brenner ein roter Glaszylinder E und oberhalb des Brenners ein in einer oberen öffnung des Gehäuses auf- und abwärts bewegbarer Zylinder e angeordnet ist. Der Glaszylinder E und der Zylinder e sind miteinander durch Stangen m verbunden, die durch den Gehäuseboden und durch eine gegen Verdrehung gesicherte Führungsplatte / gehen und mit ihren unteren
Enden an einem Schieber k befestigt sind. Dieser Schieber k ist in der Mitte mit einem Kreisausschnitt versehen, in dem entsprechend einem Längskeil V der Welle I Keilnuten I" eingeschnitten sind. Der Keil V beginnt unter der tiefsten Stellung des Schiebers k und endet etwas unter der höchsten Stellung des Schiebers k, so daß die Laternenwelle nur bei der höchsten Stellung des Schiebers k gedreht werden kann, in der dann der Keil V die Keilnut I" verläßt. Da der Schieber k zwei zueinander rechtwinklig stehende Nuten I" hat, gerät der Keil V nach Drehung der Laternen welle um 90 ° in die andere Nut l", so daß bei der Abwärtsbewegung des Schiebers k die Welle I und die Laterne in dieser neuen Lage gegen Verdrehung wieder gesichert sind. Mit der Aufwärtsbewegung des Schiebers k heben sich auch gleichzeitig der durchsichtige farbige Zylinder E und der Zylinder e bis zur punktiert angedeuteten Lage e', E', so daß am Tage über dem Laternengehäuse der rote Zylinder, des Nachts dagegen das Lampenlicht rot abgeblendet erscheint.
Der Schieber k ist an der einen Seite i', i" mit einer Öffnung k' versehen, in der das Ende der Stange i gleitet. Die Stange i wird durch den Weichenhebel g bewegt. Beim Umlegen dieses Hebels wird der Schieber k gehoben und kann erst dann nach unten gleiten, wenn der Hebel g seine andere äußerste Stellung erreicht hat. An dem Hebel g ist ein Zapfen g' befestigt, der in einen Längsausschnitt h' der Stellstange h greift, so daß beim Umlegen des Hebels g der Zapfen g'

Claims (3)

sich in' dem Ausschnitt h' so lange frei bewegen kann, bis die Stange i den Schieber k in seine höchste Stellung gebracht hat. Erst dann, wenn er das Ende des Ausschnittes h' erreicht, verstellt er die Weichenzungen, so daß diese ihre neue Lage schon einnehmen, bevor noch der Hebel g in seine andere symmetrische Lage gelangt ist. Der Schieber k kann also erst dann abvvärtsgleiten, wenn die ίο Weiche bereits umgestellt ist. Die Laterne wird durch die Zunge c mittels der Stange f gedreht, die an dem Arm ο der Stange I angelenkt ist. Um bei einem Bruch der Laternenstange f Unglücksfälle zu verhindern, dient eine Vorrichtung, die die Notsignalzylinder e, E auch bei gebrochener Stange f nur dann abwärtsgleiten läßt, wenn die Stellung der Laterne mit der der Weichen übereinstimmt. Diese Vorrichtung besteht aus einer an der Welle I befestigten Scheibe 13 mit zwei öffnungen 11', 12'. Der Hebel g hat über dem Drehzapfen 9 eine Verlängerung 10, die in einen Zapfen 11 ausläuft. Dieser Zapfen paßt in die Öffnung 11' der Scheibe 13. An der Stange g selbst sitzt der öffnung 12' entsprechend ein Zapfen 12. Nach der Zeichnung befindet sich der Zapfen 11 in der öffnung 11' der Scheibe 13. Beim Umstellen der Weiche verdreht sich mit der Laterne die Scheibe 13, so daß nach dem Umstellen des Hebels g der Zapfen 12 in die öffnung 12' eingreift. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Beim Umlegen des Weichenhebels g werden zuerst durch die Stange i der Schieber k und mit ihm die Zylinder e, E gehoben, so daß der Keil V der Laternenwelle I die Schiebernut I" verläßt; alsdann schiebt der Zapfen g' die Stellstange h und mit ihr die Zungen c in die andere äußerste Lage Gleichzeitig verdreht auch die Stange f die Lampe um go°. Am Ende seiner Bewegung zieht der Hebel g die Stange i abwärts, wodurch der Schieber k und mit ihm die Zylinder e, E ihre Stellung e', E' teilweise infolge ihres Eigengewichtes, teilweise unter der Einwirkung des Knopfes i" an dem Stangenende i' verlassen. Da jedoch die Laterne unmittelbar durch die Zungen c umgestellt wird, können die Zylinder e, E ihre gefahranzeigende Lage e', E' erst dann verlassen, wenn die Weiche richtig liegt, weil nur dann die Laternenwelle die Lage erreicht, in der der Keil /' das Abvvärtsgleiten des Schiebers k und der Zylinder e, E zuläßt. Der Arm g kann dabei jene äußersten Lagen, in denen die Zylinder e, E verschwinden, nur dann einnehmen, wenn einer seiner Zapfen 11, 12 in die entsprechenden öffnungen 11', 12' der Scheibe 13 eintritt. Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn bei der Umstellung der Weiche die Laterne und mit ihr auch die Scheibe 13 gedreht wurde. Ist die Welle I gebrochen, so kann der Hebel g seine äußerste Lage nicht erreichen. Dieser Gefahrzustand wird dann durch die Zylinder e, E angezeigt. Ρλτεν τ-Α ν Sprüche:
1. Weichenlaterne, deren Gehäuse durch die Bewegung der Weichenzungen gedreht wird und die mit einer besonderen Signalblende versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende (e, E) beim Umlegen des Weichenhebels (g) angehoben und aus dieser' Lage erst freigegeben wird, wenn das Laternengehäuse (a) nach der Bewegung der Weichenzungen (c) um 90 ° gedreht worden ist.
2. Weichenlaterne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem mit der Blende (β, E) verbundenen Weichenhebel (g) ein auf der Welle (I) des Laternengehäuses (a) gleitender Schieber (k) befestigt ist, der während der Drehung der Welle (I) durch einen auf dieser sitzenden Keil (V) in der angehobenen Stellung festgehalten wird.
3. Weichenlaterne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (!) des Laternengehäuses in ihren beiden Endstellungen durch zwei an dem Weichenhebel (g) sitzende Zapfen (11,12) gesichert wird, die in den beiden Ruhelagen des Hebels (g) in entsprechende Löcher (11', 12') einer Scheibe (13) der Laternen welle (I) eingreifen.
ί Herzu 1 Blatt Zeichnungen.
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