DE247012C - - Google Patents

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DE247012C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C5/00Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
    • C21C5/28Manufacture of steel in the converter
    • C21C5/42Constructional features of converters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Carbon Steel Or Casting Steel Manufacturing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Konverter zur Herstellung von Stahl mit Blasdüsen und elektrischer Beheizung.
Das kennzeichnende Merkmal des neuen Konverters besteht darin, daß er an beiden Enden geschlossen ist, wobei die Winddüsen am einen Ende und die Elektroden am anderen Ende liegen, während die Beschickungsöffnung in der Höhe seiner Drehachse angeordnet ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes durch Fig. ι in teilweise geschnittener Ansicht, durch Fig. 2 in einem wagerechten Schnitt zu Fig. i, durch Fig. 3 in einem anderen wagerechten Schnitt zu Fig. 1 und durch Fig. 4 in einer vergrößerten Schnittansicht eines Einzelteiles veranschaulicht.
Der Konverter α wird durch Zapfen b, b1 getragen, welche in Lagern c angeordnet und drehbar, z. B. durch das Schneckenrad d, sind, das an dem Zapfen b befestigt und durch die Schnecke e von einer beliebigen Kraftquelle antreibbar ist. Der doppelendige Konverier α ist an dem einen Ende mit Windformen f und einer Windkammer g versehen, welche mittels eines Luftkanals h mit dem hohlen Zapfen b1 in Verbindung steht, zu dem Luft unter Druck von einer entsprechenden Quelle gebracht wird. Das andere Ende des Konverters α ist zum Raffinieren oder Frischen des Metalls vorgesehen, indem hier Elektroden i angeordnet sind; dieselben können durch Windformen ersetzt werden, welche
zum Oberflächenblasen geeignet sind. Der Konverter α ist mit einer Ladeöffnung k versehen und kann mit einem Abstichloch / an dem einen Ende oder an beiden Enden versehen sein. Bei Benutzung des vorerwähnten Konverters α kann das Verfahren hierbei in folgender Weise ausgeführt werden : Der Konverter α wird in der gewöhnlichen Weise vorgewärmt und in eine wagerechte Stellung mit Öffnung k zu oberst gedreht, wobei das Abstichloch I geschlossen wird. Das geschmolzene Metall wird aus einem Kupolofen oder Mischer abgezogen und durch die Öffnung k in den Konverter α gegossen. Der Konverter α wird, wenn gefüllt, in eine senkrechte Stellung mit dem geschmolzenen Metall in demjenigen Ende gedreht, welches mit den Windformen f versehen ist; die Gebläseluft wird zugelassen, sobald die senkrechte Stellung erreicht ist. Vorzugsweise erfolgt die Zulassung und Absperrung der Gebläseluft selbsttätig (Fig. 4), so daß das Angehen und Absperren der Gebläseluft mehr oder minder stufenweise ist. Das geschmolzene Metall verbleibt unter der Wirkung der Windformen f, bis die Unreinigkeiten des Eisens entfernt worden sind.
Wenn der erforderliche Grad von Reinheit erreicht ist, wird der Konverter α in die umgekehrte Stellung, wie in Fig. 1 dargestellt, gedreht; hierbei wird die Luft von den Windformen f abgeschnitten. Das Ende des Konverters a, welcher jetzt die Ladung enthält, ist durch die während des vorgängigen Ar-
beitsvorganges abgegebenen heißen Gase vorerhitzt; zur diesbezüglichen Regelung kann ein verschließbarer Auslaß für das Entweichen der heißen Gase vorgesehen sein. Die Elektroden i werden nunmehr in Stellung gebracht und der Strom eingeschaltet; es wird eine genügende Anzahl von Elektroden verwendet. Der Strom ist entweder Gleichstrom oder einphasiger oder mehrphasiger Wechselstrom. Ist die elektrische Raffinierung vollendet, so wird der Strom ausgeschaltet, und der Inhalt des Konverters α wird entweder durch Abstechen des Metalls aus dem Loch I entfernt, wobei die Schlacke zurückgelassen wird oder durch vorheriges Entfernen der Schlacke durch die Öffnung k und alsdann folgendes Drehen des Konverters α in eine wagerechte Stellung, um das Metall durch die Öffnung k auszuschütten. Der Arbeitsgang kann alsdann wiederholt werden.
Es ist nicht erforderlich, daß die Elektroden durch die Seitenwand des Konverters eingeführt werden; sie können auch durch den Boden eingeführt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Konverter zur Herstellung von Stahl mit Blasdüsen und elektrischer Beheizung durch Elektroden, dadurch gekennzeichnet, daß der Konverter an beiden Enden geschlossen ist, wobei die Winddüsen am einen Ende und die Elektroden am anderen Ende liegen, während die Beschickungsöffnung in der Höhe seiner Drehachse angeordnet ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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