DE246902C - - Google Patents

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DE246902C
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rod
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presses
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B13/00Feeding the unshaped material to moulds or apparatus for producing shaped articles; Discharging shaped articles from such moulds or apparatus
    • B28B13/02Feeding the unshaped material to moulds or apparatus for producing shaped articles
    • B28B13/0215Feeding the moulding material in measured quantities from a container or silo
    • B28B13/023Feeding the moulding material in measured quantities from a container or silo by using a feed box transferring the moulding material from a hopper to the moulding cavities

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 246902 KLASSE 80«. GRUPPE
PAUL DECAUVILLE in PARIS.
Die Erfindung betrifft eine Meßvorrichtung für Pressen, und zwar besonders für solche zur Herstellung von Steinen aus Zement u. dgl. Es ist bereits vorgeschlagen worden, derartige Pressen mit einem von einem Wagebalken getragenen Meßbehälter zu versehen, durch welchen der die Presse bedienende Arbeiter das erforderliche Preßgut in der Weise bestimmen kann, daß er den Wagebalken wagerecht einspielen läßt. Diese Vorrichtung hat den Nachteil, daß bei ungewissenhaften Arbeitern leicht unrichtige Mengen von Preßgut in die Preßform gelangen können, was insbesondere bei der Herstellung von Zementsteinen, bei der ein gleichmäßiges Zusammenpressen des Materials erforderlich ist, unangenehm empfunden wird; der Grad des Zusammen pressens läßt nämlich hier nur eine geringe Toleranz zu, denn wenn bei ungenügender Menge von Preßgut ein zu geringes Zusammenpressen erfolgt, so leidet die Festigkeit der Preßlinge, wird hingegen die Masse zu stark zusammengepreßt, so werden hierdurch' nur die Unkosten und die Belastung der Maschine in überflüssiger Weise erhöht.
Diese Nachteile werden durch die Erfindung dadurch vermieden, daß für den Meßbehälter eine Verriegelung vorgesehen ist, die nötigenfalls das Entleeren des Behälters in die Preßform und somit die Einführung unrichtiger Mengen von Preßgut in dieselbe verhindert.
Auf der Zeichnung ist eine mit der neuen
Meßvorrichtung versehene Presse in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Bei der auf der Zeichnung beispielsweise dargestellten Presse erfolgt das Pressen in einer Form α durch einen Stempel b; die Preßform ist oben durch einen zweckmäßig verriegelbaren Deckel c abgedeckt, der um eine Achse gedreht und umgelegt werden kann. Zum Antrieb der Presse bzw. zum Anheben des Preßstempels ist ein Handrad δ1 vorgesehen.
Die Vorrichtung zum Abwiegen des Preßgutes wird durch eine seitlich angebrachte Platte d von der Presse getragen. Diese Vorrichtung besteht aus einem Behälter e mit beweglichem Boden f, der auf einer Stange g ruht, die in einem durch einen Arm des Maschinengestelles getragenen Querteil h geführt ist. Diese Stange g ist durch eine Gelenkstange i mit dem einen Ende eines im Maschinengestell drehbar angebrachten Wagebalkens / verbunden, dessen anderes Ende zwei Gelenke k besitzt, die ihn mit einer an ihrem unteren Ende mit einem Gewicht 0 versehenen Stange I verbinden. Das obere Ende dieser Stange wird in einer Büchse m geführt, welche in einem Träger« angebracht ist; in der Stellung des Gehäuses e, in welchem das Wägen stattfindet, befindet sich eine Bohrung ft eines am Gehäuse e befestigten Trägers q über der Führungsbüchse m; in diese Bohrung ft kann das obere Ende der Stange I eingreifen. Der bewegliche Boden f bewegt sich in senkrechter Richtung in einem Rahmen r von geeigneter Höhe, der es verhindert, daß Material aus dem Gehäuse fällt, wenn sich der Boden senkt.
Die Stange g trägt an ihrem unteren Ende einen Anschlag s, der die Bewegung des Bodens f nach oben begrenzt. Ein Bolzen t, der
in die Stange g eingeführt werden kann, stellt die Vorrichtung fest, wenn sie mit dem Träger h in Berührung kommt. Die wagerechte Lage des Wagebalkens / wird durch einen Zeiger angezeigt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Der Arbeiter zieht den Bolzen t zurück, so daß der Boden f vom Gewichte ο angehoben
ίο wird. Es wird sodann das Material in das Gehäuse eingeführt, wodurch der Wagebalken j allmählich in die wagerechte Lage zurückkehrt; wenn durch den Zeiger die wagerechte Stellung des Wagebalkens angezeigt wird, hört der Arbeiter auf, Material in das Gehäuse e einzuführen und versucht, dasselbe _ auf der Platte d zu verschieben, um es in die Form zu entladen. Hat der Arbeiter zuviel Material eingeführt, so ist die Bewegung des Gehäuses β nicht möglich, denn der Wagebalken steht nicht genau wagerecht; der bewegliche Boden/ ist bereits in den Rahmen r eingedrungen, so daß die auf diese Weise angehobene Stange I in die Öffnung p eingreift. Das Gehäuse ist somit verriegelt. Hat der Arbeiter dagegen nicht genügend Material in das Gehäuse e eingeführt, so greift der Boden/ in das Innere des Gehäuses e ein und stellt dieses fest. Das Entleeren des Meßbehälters ist somit nur dann möglich, wenn sich in demselben die richtige Preßgutmenge befindet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Abwägen und Zuführen des Preßgutes bei Pressen, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Ende des Wagebalkens (j) der Boden ff) des Meßgefäßes (β), an dem anderen Ende eine Stange (I) derart angelenkt ist, daß bei unrichtiger Stellung des Wagebalkens entweder die Stange (I) oder der Boden (f) des Gefäßes das letztere sperrt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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