DE246784C - - Google Patents

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DE246784C
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membrane
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ball joint
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/30Wet gas-meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Verbindung eines Übertragungsmechanismus oder eines Motors mit einem Aufnahmemechanismus, welche in verschiedenen Drucken unterworfenen Mitteln gelagert sind, erfordert eine gegenseitige wasserdichte Isolierung zwischen diesen beiden Mechanismen, um jede Verbindung zwischen den beiden Mitteln zu vermeiden, durch welche das in dem einen enthaltene, dem stärkeren Druck unterworfene Fluidum in das Mittel fließen kann, das dem schwächeren Druck unterworfen ist.
Es sind bis jetzt Wellenabdichtungen bekannt geworden, bei welchen die aus einem aus
J5 nachgiebigem Material hergestellten Hohlkörper bestehende Wellenabdichtung nur eine hin und her gehende Teildrehung dieser Welle zuließ. Auch konnte man mit dieser Vorrichtung niemals eine vollkommene Abdichtung erzielen, wenn der Druck auf beiden Seiten der Membran einen verschiedenen Betrag aufwies. Man half sich wohl auch mit einem hydraulischen Verschluß der durch eine Stopfbüchse hindurchgehenden Kraftübertragungswelle. Dieser hydraulische Verschluß jedoch arbeitet nur so lange zufriedenstellend, als der Druck einige Zentimeter Wassersäule nicht überschreitet. Bei größerem Druck wurde das Gas sehr leicht aus dem hydraulischen Verschluß durch die Stopfbüchse hindurchgetrieben, wenn die Wasserdichtigkeit der Stopfbüchse nicht absolut vollständig war. Je höher der Druck, desto größer war der Gasverlust.
Die neue Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß. sie die Übertragung einer vollkommen kreisförmigen Bewegung eines beweglichen, . in einem unter einem gewissen Druck stehenden Fluidum befindlichen Mechanismus durch die Membran auf einen anderen Mechanismus erlaubt, welcher in einem Fluidum lagert, das unter größerem oder kleinerem Druck stehen kann als der auf der anderen Seite der Membran befindliche Mechanismus, ohne daß dabei die durch die verschieden großen Drucke erzeugten verschiedenen Pressungen direkt auf die Membran einwirken.
Die kontinuierliche Drehbewegung des einen beweglichen Mechanismus wird auf den anderen durch die abdichtende Membran hindurch mittels einer in zwei festen Schalen gelagerten Kugel übertragen, in welche die Membran eingeklemmt ist, und die ihr als feste Stütze dient. Aus dieser Anordnung folgt also, daß die beweglich gelagerte zweiteilige Kugel nicht bloß eine hin und her gehende, sondern auch eine vollständige Drehbewegung der beiderseitigen Mechanismen übermitteln kann, und daß die Membran durch einen Druckunterschied der durch sie getrennten Gase oder Flüssigkeiten nicht direkt beeinflußt wird, so daß sie Bewegungen beliebiger Art unabhängig und unbeeinflußt von dem beiderseits herrschenden Druck übertragen kann.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Die Fig. ι zeigt an einer Profilansicht mit teilweisem Aufriß einen Zähler an einem Schwungradgasmesser, an welchem die Vorrichtung angebracht ist.
Die Fig. 2 ist ein Schnitt durch die wesentlichen Teile der Vorrichtung in vergrößertem Maßstabe.
Die Fig. 3 ist eine Ansicht von vorn.
Die Vorrichtung besteht aus einer zweckmäßig kreisförmigen Membran α aus deformierbarem Material (Leder, Kautschuk 0. dgl.), deren Außenkante zwischen der entsprechenden Kante einer in der Scheidewand b vorgesehenen Öffnung, welche die beiden Abteilungen trennt, um sie voneinander zu isolieren, und zwischen den entsprechenden äußeren Kanten zweier konischer Kuvetten c, d mit entgegengesetzten Spitzen eingeschlossen ist. Diese Kuvetten sind mit mittleren Öffnungen e und f versehen, gegen deren Ränder sich ein rundes Gelenk . stützt, das sich nach allen Richtungen frei' drehen kann. Dieses Gelenk besteht aus zwei halbkugeligen Teilen g und h, die auf irgendeine geeignete Weise mit einander verbunden sind, und welche zwischen sich den mittleren Teil der Membran α einschließen. Die Halbkugeln g und h tragen in Richtung ihrer lotrechten Durchmesser zu ihrer Äquatorialebene äußere Stangen i und /, welche die zwei entgegengesetzten Kegel erzeugen, deren gemeinsame Spitze mit dem Mittelpunkt des sphärischen Gelenkes g, h und deren Achse mit der gemeinsamen Achse der beiden Kuvetten übereinstimmt. Die eine dieser Stangen wird durch das Übertragungsorgan oder den Motor bewegt entweder mit Hilfe einer Gabel oder durch einen Mitnehmer oder jedes andere ähnliche Organ, welche ihr eine schwingende Bewegung gemäß einem Umdrehungskonus erteilt, ohne sie um sich selbst zu drehen, während die andere Stange diese Bewegung auf einen Empfangsmechanismus mit Hilfe einer Kurbelscheibe, einer Gabel o. dgl. überträgt.
Es ist leicht einzusehen, daß mit Hilfe dieser Vorrichtung die Membran α eine vollständig wasserdichte Verbindung darstellt, welche, wie auch immer der Druck sein mag, dem das Fluidum (Leuchtgas o. dgl.) unterworfen ist, die Abteilung durchdringt, in welcher sich das Bewegungsorgan, Übertragungs- oder Meßvorrichtung, befindet, so daß dieses Fluidum nicht nach außen oder in die Abteilung entweichen kann, welche den Aufnahme- oder Zählmechanismus enthält. Andererseits dient diese Membran dem kinematischen Zwischenorgan, welches die beiden in den vollständig isolierten Mitteln gelegenen Mechanismen miteinander verbindet, als bewegliche Stütze, um so mehr, als das Gelenk g sich um die Küvette drehen kann, gegen welche es durch das dem größeren Druck unterworfene Fluidum gestoßen wird, was genügen könnte, um die Wasserdichtigkeit zu sichern, unter der Bedingung, daß die Drehung vollständig ausgeführt wird.
Der Zwischenraum k zwischen den beiden Kuvetten kann mit einem Schmiermittel gefüllt werden, welches nicht nach außen entweichen kann, so daß es in Berührung mit der Membran bleibt und deren Biegsamkeit aufrechterhält.
Beachtenswert ist, daß die runde wellenförmige Bewegung, welche die Membran a während ihrer Deformierung erleidet, keinen Einfluß .auf das Volumen der Abteilung k hat. Die Wellen, welche nacheinander in den beiden Abteilungen entstehen, verlaufen entgegengesetzt und heben sich daher in ihrer Wirkung auf.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Einrichtung zur gas- und wasserdichten kinematischen Verbindung zwischen Mechanismen, welche in durch nachgiebiges Material getrennten Gasen oder Flüssigkeiten von verschiedenem Druck lagern, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennungsmembran zwischen zwei entgegengesetzt konischen, oben offenen Schalen und in einem die öffnungen dieser Schalen verschließenden, frei beweglichen Kugelgelenk (g) festgeklemmt wird, in dessen Mittelpunkt die Spitzen zweier Kegelflächen liegen, die bei der Bewegungsübertragung durch die Bewegung zweier Stangen (i) erzeugt werden, welche aus dem Kugelgelenk (g) heraus in die beiden voneinander getrennten Gase oder Flüssigkeiten hineinragen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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