DE243299C - - Google Patents

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DE243299C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/04Milking machines or devices with pneumatic manipulation of teats
    • A01J5/10Pulsators arranged otherwise than on teat-cups
    • A01J5/12Pulsators arranged otherwise than on teat-cups with membranes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
- JVl 243299 KLASSE 45g. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Dezember 1910 ab.
Bei den Melkpulsatoren, bei denen der das Pulsatorventil tragende Arbeitskörper (eine Membran, ein Kolben o. dgl.) dadurch bewegt wird, daß über ihm vermittels eines vom Arbeitskörper durch ein Hebelsystem unmittelbar oder mittels einer Feder bewegten Steuerprgans abwechselnd zwei verschiedene Druckzustände, z. B. ein Vakuum und der atmosphärische Luftdruck, zur Wirkung kommen,
ίο machen sich die Übelstände geltend, daß das Steuerorgan sich schnell abnutzt, sich leicht mit Staub verstopft und eine Schmierung und sachverständige Behandlung erfordert.
Um diesen Mängeln abzuhelfen, wird gemäß der Erfindung einerseits das Steuerorgan so ausgebildet, daß seine Flächen, die die Steuerung bewirken, d. h. die abwechselnd die Mündung des Kanals, durch den die Luft strömt, absperren und freigeben, aus einem nicht metallisehen, elastischen Stoff (Kautschuk, Guttapercha, Gummi usw.) hergestellt werden, anderseits das Organ durch einen vom Arbeitskörper bewegten Hebel unmittelbar gegen die Mündung des Luftkanals gedrückt und von dieser Mündung entfernt wird. Es ist zwar bei Absperrvorrichtungen für Flüssigkeiten bekannt, elastische Stoffe als Absperrmittel zu verwenden, jedoch ist ein elastisches Absperrmittel bei Neuerungen für Melkpulsatoren bisher noch nicht verwendet worden.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in den Fig. ι bis 4 beispielsweise an einem MeIkpulsator dargestellt, bei dem einerseits nur die Zutrittsöffnung oder -leitung 15 des einen Treibmittels, z. B. Luft niedrigen Drucks, abwechselnd geöffnet und geschlossen wird, während der Zutritt des anderen Treibmittels, z. B. Luft, von atmosphärischem Druck ständig frei ist, anderseits die Bewegung des Steuerorgans 18 vom Arbeitskörper 2 (eine Membran) mittels einer steilgängigen Schraube 4, einer Feder 14 und eines drehbar gelagerten Hebels 11 bewirkt wird. Das Steuerorgan selbst ist bei dieser Ausführungsform ein Stück Gummischlauch, welches auf einen in den abwechselnd zu öffnenden und zu schließenden Kanal 15 eingeschraubten Rohrstutzen 17 aufgesteckt ist.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 ein senkrechter Schnitt nach Linie A-A der Fig. 2, wobei das Steuerorgan in der Stellung ist, in der der Kanal 15 geöffnet ist.
Fig. 2 ist die Oberansicht zu Fig. 1.
Fig. 3 zeigt denselben Schnitt wie die Fig. 1, jedoch das Steuerorgan in der Stellung, in der es den Kanal 15 verschließt.
Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie B-B der Fig. 2, jedoch hat das Steuerorgan die in Fig. 3 dargestellte Stellung.
Die Fig. 5 und 6 zeigen eine zweite Ausführungsform des Steuerorgans in geschlossener und in offener Lage in senkrechtem Schnitt bzw. von oben gesehen.
ι ist der Arbeitsraum des Arbeitskörpers (Membran), 2, 3 das Pulsatorventil und 4 die die Bewegung des Arbeitskörpers auf das Steuerorgan übertragende Schraube, die in einer Bohrung 5 des Körpers 3 geführt ist. Zur Übertragung der Bewegung des Arbeitskörpers dienen zwei in letzterem befestigte Stifte 6. Auf der Schraube 4 ist ein Kopf 7 befestigt, der in einer mittleren Bohrung des
Deckels 8 des Arbeitsraumes drehbar ist. Der Kopf 7 ist mit einem exzentrischen Stift 9 und einer mittleren Bohrung versehen, in der mittels eines Zapfens 10 ein Arm 11 frei drehbar angeordnet ist; dieser Arm trägt einen Stift 12 und eine Rolle 13. An den Stiften 9 und 10 sind die Enden einer Schraubenfeder 14 befestigt.
In dem Deckel 8 ist ein Kanal 15 vorgesehen, der durch eine Leitung 16 mit einem Behälter verbunden ist, in dem eine Luftverdünnung erzeugt wird. In den Kanal ist ein Stutzen 17 für einen Schlauch 18 eingeschraubt, der in der Bahn der Rolle 13 liegt.
Der Stutzen 17 hat zweckmäßig eine solche Richtung, daß der Schlauch 18 im gestreckten Zustande mit der Bahn der Rolle 13 einen spitzen Winkel bildet und daher durch die Rolle bei deren Bewegung um mehr als 90° umgebogen wird.
Auf den Deckel 8 ist eine Haube 19 aufgeschraubt, in der sich eine ins Freie mündende Bohrung 20 befindet, deren Durchmesser geringer ist als der Durchmesser des Kanals 15; der Deckel 8 hat ferner eine Bohrung 21, welche die Räume, die durch den Deckel getrennt sind, miteinander verbindet.
Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Lage der Teile, in welche sie infolge der Wirkung der im Arbeitsraum 1 durch den Kanal 15, den Schlauch 18 und die Leitung 16 erzeugten Luftverdünnung durch den unter der Membran 2 wirkenden Überdruck gebracht sind, ist die Feder 14 durch die Bewegung des Stiftes 9 so gespannt, daß sie den Arm 11 in die in Fig. 3 und 4 dargestellte Lage zieht, wobei die Rolle 13 den Schlauch 18 so weit knickt, daß er den Kanal 15 verschließt. Infolgedessen strömt Luft von atmosphärischem Druck durch die Bohrung 21 in den Arbeitsraum 1, und die Membran 2 mit dem Körper 3 bewegt sich in üblicher Art und Weise abwärts, wobei sie die Schraube 4 mit deren Kopf 7 und dem Stift 9 bis in die in den Fig. 3 und 4 darge-
stellte Lage zurückdreht. Dabei wird die Feder 14 wieder gespannt, so daß sie, wenn die Membran die tiefste Lage erreicht hat, den Arm 11 in die in Fig. 1 und 2 dargestellte Lage zurückzieht. Dadurch wird der Schlauch 18 frei, und in dem Arbeitsraum 1 wird wieder eine Luftverdünnung erzeugt, die eine Aufwärtsbewegung der Membran zur Folge hat. Natürlich kann der Schlauch 18 auch zum Absperren der Außenluft verwendet werden. In diesem Fall wird, wie in Fig. 1 gestrichelt dargestellt ist, ein Vakuumanschluß i6a verwendet, welcher frei in das Innere der Haube 19 ausmündet, so daß der Arbeitsraum 1 durch die Bohrung 21 fortwährend mit der Vakuumleitung in Verbindung steht. Die Bohrung 20 fällt alsdann fort, und der Kanal 15 mündet ins Freie, so daß durch den Schlauch 18, wenn er die in Fig. 1 dargestellte Lage einnimmt, atmosphärische Luft in den Arbeitsraum tritt.
Ferner können mittels je eines Schlauchs 18 bzw. ΐ8Λ abwechselnd beide Treibmittel abgesperrt werden. In diesem Fall wird mit dem Arm 11, wie in der Fig. 2 punktiert dargestellt ist, ein Arm na so verbunden, ,daß er den Schlauch i8J schließt, wenn der Arm 11 den Schlauch 18 freigibt.
Bei der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform ist auf das im Querschnitt halbkreisförmige Ende des Armes 11 ein Schlauch 24 geschoben, der abwechselnd gegen die Mündung 23 eines in den Kanal geschraubten, gebogenen Rohrstutzens gedrückt und von dieser Mündung entfernt wird. Dieses Absperrorgan eignet sich besonders zum Absperren eines Treibmittels, das sich in der durch den Pfeil 27 (Fig. 6) angedeuteten Richtung bewegt, während der Schlauch 18 der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 und 4 sowohl für hinein- als für hinausströmende Luft verwendbar ist.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: .
1. Steuerung für den das Pulsatorventil bewegenden Arbeitskörper von Melkpul-, satoren, dadurch gekennzeichnet, daß ein von dem Arbeitskörper (Kolben oder Membran) bewegter Hebel mittels eines aus einem elastischen Stoff bestehenden Körpers abwechselnd die Mündung des Kanals, durch den die Luft strömt, absperrt und freigibt.
2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Mündung des Luftkanals absperrende und freigebende elastische Körper ein Schlauch (18) ist,: welcher auf die Mündung des Luftkanals aufgesetzt und durch den vom Arbeitskörper bewegten Hebel abwechselnd zusammengeklemmt oder geknickt und wieder freigegeben wird.
3. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Mündung des Luftkanals abwechselnd absperrende und freigebende elastische Körper hülsenförmig und auf dem durch den Arbeitskörper bewegten Hebel so angebracht ist, daß er sich abwechselnd vor die Kanalmündung legt ; und von der Känalmündung entfernt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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