DE246373C - - Google Patents
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- DE246373C DE246373C DENDAT246373D DE246373DA DE246373C DE 246373 C DE246373 C DE 246373C DE NDAT246373 D DENDAT246373 D DE NDAT246373D DE 246373D A DE246373D A DE 246373DA DE 246373 C DE246373 C DE 246373C
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B7/00—Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
- E02B7/20—Movable barrages; Lock or dry-dock gates
- E02B7/26—Vertical-lift gates
- E02B7/36—Elevating mechanisms for vertical-lift gates
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Barrages (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 84«. "GRUPPE
BERNHARD RENTROP in ALTENA, Westf.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. August 1911 ab.
Die Erfindung besteht in einer neuen, vereinfachten Ausführung der bekannten, vom
Ufer aus mittels durchgehenden Seiles umlegbaren, mit der Wehrschwelle gelenkig verbundenen,
mehrteiligen Wehraufsätze.
Fig. ι stellt einen Querschnitt des Wehres dar,
Fig. 2 den Kopf einer Verriegelungsstange,
Fig. 3 einen Grundriß des Wehres,
ίο Fig. 4 eine Ansicht und
ίο Fig. 4 eine Ansicht und
Fig. 5 den Grundriß des Wehres mit Seilmasten an den beiden Ufern.
Die zweckmäßig aus Eisenblech hergestellten Klappen k des mehrteiligen Wehraufsatzes
sind mittels Gelenke auf dem Fachbaum w des Wehres befestigt und werden vom Oberwasser
her mittels Haken h der Verriegelungsstangen ν in ihrer aufgerichteten Stellung gehalten.
Sobald der Wasserstand die zulässige ■ höchste Stauhöhe erreicht hat und das Wasser
bereits über die Klappen hinwegspült, werden diese der Reihe nach vom Ufer aus nach Bedarf
durch Anzug des durchgehenden Drahtseils s umgelegt.
Dieses Seil liegt in der von dem Haken h und dem Schenkel η der Verriegelungsstangen
ν gebildeten Gabel und wird von Riegeln ζ gesperrt, die zu je zweien an die oberen Gabelzinken
η angelenkt sind. Sobald durch Anziehen des Seiles s vom Ufer aus der hakenförmige
Gabelzinken h von der Klappe k nach oben fortgezogen wird, lösen sich die Riegel ζ
und geben das Seil s frei, so daß die Gabel n, h von dem Seil s herunterfällt und die Verriegelungsstange
ν sich auf die Klappe k legt. Zur Verhütung des Festrostens ist der Bolzen
b, auf dem sich die Riegel ζ drehen, aus Bronze hergestellt.
Auf diese Weise kann man selbst bei sehr langen Wehren, wenn die Aufsatzklappen bereits
hoch überflutet sind, diese noch mit Sicherheit vom Ufer aus der Reihe nach sämtlich
umlegen. Aus der Ansicht und dem Grundriß des Wehres (Fig. 4 und 5) ist ohne weiteres ersichtlich, wie das Umlegen der
Klappen nach Belieben vom rechten oder linken Ufer aus.erfolgt, indem man das entsprechende
Seilende mittels der einen oder der anderen Winde anzieht. Bei Wehren bis zu etwa 30 m Länge genügt ein einziger Seilmast;
das Seil wird in diesem Falle am anderen Ufer über der Hochwasserlinie verankert.
Das .Wiederaufrichten der Klappen erfolgt nacheinander von Hand, sobald das Wasser
unter die zulässige Stauhöhe gefallen ist. Nachdem die erste Klappe vom Ufer aus aufgerichtet
worden ist, klammert man daran eine starke Bohle, die das Wasser von der zweiten
Klappe so weit freihält, daß diese mit Leichtigkeit aufgerichtet werden kann und so fort.
Der Spalt von etwa 5 mm zwischen je zwei Klappen wird mittels Segeltuchstreifen abgedichtet,
die an dem Rande der einen Klappe festgenietet sind.
Claims (1)
- Patent-Anspruch ·.Vom Ufer aus an durchgehendem Seile umlegbarer, mit dem Fachbaum gelenkig verbundener, mehrteiliger Wehraufsatz, dadurch gekennzeichnet, daß das durchgehende Seil, (s) in Gabeln (n, h) der Verriegelungsstangen (v) liegt, die die einzelnen aufgerichteten Stauklappen (k) vom Oberwasser her mit dem unteren hakenförmigen Gabelzinken (h) übergreifen und von Riegeln (z) gesperrt wird, die an die oberen Gabelzinken (n) angelenkt sind und vor die Klappen (k) greifen. . ..Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE246373C true DE246373C (de) |
Family
ID=505258
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT246373D Active DE246373C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE246373C (de) |
-
0
- DE DENDAT246373D patent/DE246373C/de active Active
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