DE2461884B2 - Elektromagnetisches schaltgeraet - Google Patents

Elektromagnetisches schaltgeraet

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DE2461884B2 DE19742461884 DE2461884A DE2461884B2 DE 2461884 B2 DE2461884 B2 DE 2461884B2 DE 19742461884 DE19742461884 DE 19742461884 DE 2461884 A DE2461884 A DE 2461884A DE 2461884 B2 DE2461884 B2 DE 2461884B2
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Sds-Elektro Gmbh, 8024 Deisenhofen
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    • H01H51/2254Contact forms part of armature

Description

Die Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Schaltgerät mit einem als Spulenkörper ausgebildeten Schutzrohr, in dem ein Anker angeordnet ist und mit im Spulenkörper formgebunden fest eingebetteten Kontakt- und Spulenanschlüssen sowie Polschuhen.
Ein elektromagnetisches Schaltgerät dieser Art ist aus der DT-AS 1909940 bekannt. Es zeichnet sich trotz kleiner Abmessungen durch guten Wirkungsgrad und infolge der Trennung von Kontakt und Wickelraum durch hohe Kontaktsicherheit aus. Außerdem ist dieses Relais, das einen Umschaltkontakt besitzt, wirtschaftlich herstellbar. Trotz dieser positiven Merkmale ist das Relais jedoch für die Anwendungsfälle nicht geeignet, in denen ein vom Ruhekontakt getrennter Arbeitskontakt oder eine doppelte Unterbrechung bzw. Schließung eines Stromkreises gefordert sind.
Elektromagnetische Schaltgeräte mit einer Kontaktbestückung, die diese Merkmale erfüllen, sind
z.B. aus der DT-ÜS 1614943 sowie der US-PS 3 768 051 bekannt. In diesen Fällen handelt es sieh dabei um Anordnungen, bei denen ein lagerfreier Anker in einer hermetisch geschlossenen Kontaktkapsel zwischen zwei Paaren von Festkontakten angeordnet ist. Zu beiden Seiten der Kontaktkapsel sind Dauermagnete in einem Gehäuse gelagert, so daß ungleichnamige Pole einander gegenüberliegen und der Magnetfluß über den Anker geschlossen wird. Zwischen den Magneten, die in einem Falle brückenartig ausgebildet, im anderen Falle mit Polschuhen versehen sind, ist auf die Kontaktkapseleine Erregerwicklung aufgebracht. Die insoweit bekannten Schalter verhalten sich bistabil und sind mit Impulsen ansteuerbar. Von Nachteil ist allerdings, daß sie z.B. durch die Notwendigkeit einer Kontaktkapsel und eines die Magnete aufnehmenden Gehäuses konstruktiv aufwendig sind und außerdem nur einen relativ niedrigen Wirkungsgrad aufweisen, da durch die Kontaktkapsel für die Funktion nutzlose magnetische Luflspalte vorhanden sind. Bei der Verwendung brückenartiger und somit schon wegen dieser Formgebung relativ teuer zu fertigender Dauermagnete tritt dabei noch der zusätzliche Nachteil auf, daß der für die Erregerwicklung vorgesehene Wickelraum durch die Dauermagnete eingeschränkt wird. Eine Erhöhung der Ansprechempfindlichkeit durch Steigerung der Windungszahl ist damit weitgehend ausgeschlossen.
Ferner ist aus der US-Patentschrift 3525958 ein Schutzrohrkontaktrelais mit einem !agerfreien Anker bekannt, bei dem an beiden Enden eines von einer Spule umgebenen Schutzrohres jeweils zwei Kontaktelemente angeordnet sind. Zwischen jedem Kontaktelementpaar befindet sich im Inneren des Schutzrohres jeweils ein Dauermagnet, der die Ruhekontaktkräfte fur den zwischen den Kontaktelementpaaren freibeweglichen Anker sicherstellt. Ein derart aufgebautes Relais benötigt entweder einen relativ großen Spuleninnenraum und damit eine Spule mit großer Wicklungslänge oder man erhält bei wirtschaftlich ausgelegter Wicklung infolge des für die Dauermagnete verfügbaren kleinen Raumes nur relativ geringe Kontaktkräfte. Ein weiterer Nachteil ist, daß der Erregerfluß des Relais quer zum Dauermagnetfluß verläuft.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein elektromagnetisches Schaltgerät der eingangs genannten Art zu schaffen, das bei einfachem kompakten Aufbau problemlos herstellbar ist, sich durch hohen Wirkungsgrad auszeichnet und außerdem unterschiedliches Schaltverhalten, wie z.B. auch monostabile oder mittlere Ruhelage zuläßt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß im Spulenkörper beiderseits des Schutzrohres Kontakträume eingeformt sind, daß innerhalb dieser Kontakträume an den Spulenkörperflanschen die freien, mit Kontaktwerkstoff belegten Enden der in den Spulenkörper eingebetteten Polschuhe aus dem Spulenkörper heraustreten und so geformt sind, daß sie den mit Kontaktwerkstoff belegten freien Enden des Ankers gegenüberstehen und daß jedem Polschuhpaar an den beiden Enden des Spulenkörpers jeweils wenigstens ein Dauermagnet zugeordnet ist. der wie die Polschuhpaare symmetrisch zur Spulenlangsachse und einer zu diesen senkrechten Achse angeordnet ist.
Durch die Verwendung eines Spulenkörpers als Schutzrohr sowie als Trager fur die Dauermagnete Polschuhe und Kontakte erhält main einen elektromagnetischen Schalter, bei dem alle magnetisch wirksamen Bestandteile auf engstem Raum angeordnet sind, so daß Verluste auf ein Minimum beschränkt sind und ein hoher Wirkungsgrad erzielt wird. Hinsichtlich des zur Verfügung stehenden Raumes besteht bei der erfindungsgemäßen Anordnung weitgehende Unabhängigkeit bei der Dimensionierung der Spule und der Magnete, deren Polschuhe in jedem Falle im streu-
w f lußarmen Bereich der Spulenflansche in der Nähe der Stirnseite der Spulenwicklung liegen.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung bestehen darin, daß zwischen jedem Polschuh und einer ferromagnetische!! Gehäusekappe je ein Dauerma-
■5 gnet in in den Spulenflanschen eingeformten, der Form der Dauermagnete angepaßten Räumen angeordnet ist, und daß in jedem Spulenkörperflansch zwischen den anschlußseitigen Enden zweier gegenüberliegender Polschuhe je ein Dauermagnet in einer für ihn vorgesehenen Magnelkammer im Spulenkörper gelagert ist.
Die Dauermagnete sind im wesentlichen quaderförmig ausgebildet und somit einfach herstellbar. Im erstgenannten Falle finden vier, im zweiten Falle zwei Magnete Verwendung. Die für die Dauermagnete vorgesehenen Räume sind derart ausgebildet, daß sie duch schmale Abschnitte aus Kunststoff, aus dem der Spulenkörper besteht, elektrisch von den stromführenden Polschuhen bzw. von der Gehäusekappe isoliert sind.
Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß der Spulenkörper von dem aus Schutzrohr, Kontakträumen und Magnetkammern gebildeten Raum vollständig durchdrungen und vor dem Einlegen der Dauermagnete an seinen beiden Stirnseiten offen ist. Durch den zu beiden Stirnseiten offenen Spulenkörper läßt sich eine Reinigung oder Entgasung von Kontaktraum und Schutzrohr besonders wirkungsvoll durchführen. Die Reinigung ist in jedem Falle erforderlich, um eine im Zuge der Fertigung erfolgte unvermeidbare Verunreinigung der Kontakte, z.B. mit organischen Niederschlägen, die von Klebstoffen oder Ausdünstungen des Spulenkörpers herrühren können, zu beseitigen. Sie erfolgt unmittelbar vor dem herme-
4; tischen Verschluß des Kontaktraumes, z. B. durch den Dauermagneten, und hat somit wesentlichen Einfluß auf die Kontakteigenschaften.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der im Schutzrohr angeordnete Anker lagerfrei ist. In diesem Falle sind die Dauermagnete so gepolt, daß auf einer Seite der Spulenlängsachse befindliche Polschuhe ungleichnamige Polarität aufweisen, so daß der Anker an diesen Poischuhen anliegt. Bei entsprechender Erregung der Spule wird der Anker so aufmagnetisiert, daß er von diesen Polschuhen abgestoßen und von den gegenüberliegenden angezogen wird. Die Ankerbewegung erfolgt dabei im wesentlichen parallel zur Spulenlängsachse. Um bei Nichterregung und gleichzeitiger starker Erschüttere rung eine Überbrückung und somit unerwünschte elektrische Verbindung gegenüberliegender Polschuhe durch ein Verkanten des Ankers, der als langgestrecktes Plättchen mit rechteckigem Querschnitt ausgebildet sein kann, sicher auszuschließen, kann vorgesehen sein, daß der im Schutzrohr angeordnete Anker federgefesselt ist. Die Federfesselung gewährleistet hierbei, daß der Anker stets parallel zu den Polschuhen ausgerichtet ist. Die Wirkung der Feder-
kraft kann dabei so schwach sein, daß das bistabile Schaltverhalten bestehen bleibt.
An Stelle des parallel zu den Polschuhen beweglichen Ankers kann nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen sein, daß für den Anker mittig eine Zapfen- oder Schneidenlagerung vorgesehen ist. In diesem Falle führt der Anker bei Spulenerregung eine Drehbewegung aus. Die Dauermagnete sind hierbei so gepolt, daß auf einer Seite der Spulenlängsachse befindliche Polschuhe gleichnamige Polarität aufweisen. Sofern das Magnetsystem symmetrisch aufgebaut ist und keine Federkräfte auf den Anker einwirken, ruht der Anker in Ruhelage mit seinen mit Kontaktwerkstoff belegten Enden an einander diametral gegenüberliegenden Polschuhen.
Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die Polschuhe an einander gegenüberliegenden Seiten aus der Wand des Kontaktraumes austreten und am Übergang vom Kontaktraum zum Schutzrohr in Richtung der Spulenlängsachse abgewinkelt sind, parallel zum Anker bis in den Bereich des Endes des Wickelraumes verlaufen, und daß das freie Ende des Ankers und die abgewinkelten Enden der Polschuhe in deren Überdeckungsbereich mit Kontaktwerkstoff belegt sind.
Infolge der durch die abgewinkelten Enden der Polschuhe gebildeten Polfläche sind die magnetischen Anzugskräfte und damit auch die Kontaktkräfte erhöht, so daß neben galvanischen Kontaktbelägen auch Massivkontakte mit den sich daraus ergebenden magnetischen Luftspalten (Trennblech) anwendbar sind. Hieraus ergibt sich der Vorteil höherer Strombelastbarkeit der Kontakte, wobei auch der Kontaktwiderstand besser beherrschbar ist als bei galvanischen Kontakten. Infolge größerer Verschleißmöglichkeit verlängert sich dabei auch noch die Lebensdauer der Kontakte.
Ferner ist vorgesehen, daß die stromführenden Polschuhe vor dem Einbettungsvorgang an die zugehörigen Konlaktanschlüsse angeschweißt sind. Diese Maßnahme kann z. B. zu einer Vereinfachung der die Kontakt- und Spulenanschlüsse tragenden Platine führen. Beispielsweise kann in diesem Fall als Material für die Platine und damit der Kontakt- und Spulenanschlüsse Neusilber verwendet werden, das ohne Nachbehandlung lötbar und korrosionsbeständig ist.
Zur Gewährleistung hoher Kontaktkräfte sind die Polschuhe mit ihren abgewinkelten Enden bis in die streuflußarmen Bereiche an den Enden des Wickelraumes mit relativ großen Polflächen parallel zum Anker geführt. Dabei ist von Vorteil, daß trotz der großen Polfläche eine Justierung der Polschuhe überflüssig ist, da diese in ihrer Position durch die formgebundene Einbettung im Spulenkörper exakt festgelegt sind. Hierzu ist nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß die anschlußseitigen. den Dauermagneten gegenüberliegenden Enden der Polschuhe derart in die Wandungen der Magnetkammern eingebettet sind, daß jeder Polschuh zu beiden Seiten freiliegende Abschnitte aufweist, die zueinander um einen Abstand (a)> in welchem die Polschuhe . beiderseits eingebettet sind, versetzt sind, und daß die freiliegenden Abschnitte der Polschuhe innerhalb der Magnetkammer dem stirnseitigen Ende des Spulenkörpers benachbart sind.
Der Kontaktabstand wird beim Spritz-, Spritzpreßoder Preßvorgang des Spulenkörpers durch einen Einschub definierter Breite festgelegt. Hierzu werden die abgewinkelten Enden der Polschuhe durch an deren freiliegenden Abschnitten angreifende seitliche Einschübe von einander gegenüberliegenden Seiten an den erstgenannten Einschub angedrückt, wodurch der gewünschte Kontaktabstand exakt reproduziert wird.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß der Spulenkörper aus zwei formschlüssigen, miteinander verschweißbaren Hälften aus Kunststoff
ίο besteht, daß beim Verschweißen der Spulenkörperhälften eine Materialverformung lediglich im Bereich der Schweißnaht durch Laser- oder Ultraschalleinwirkung stattfindet, daß zumindest eine der Spulenkörperhälf ten in der Ebene, in der die Verbindung erfolgt, mit einer entlang dieser Ebene laufenden stegartigen Erhebung versehen ist, oder daß die erste Spulenkörperhälfte entlang der Berührungsebene eine stegartige Erhebung aufweist und die zweite mit einer mit der stegartigen Erhebung korrespondierenden Nut versehen ist, daß eine den Kontaktabstand bzw. den Ankerweg (5) bestimmende Montagelehre während des Schweißvorganges zwischen den einander gegenüberliegenden, mit Kontaktwerkstoff belegten Enderi der Polschuhe in den beiden Spuienkörperhälften eingelegt ist.
Obwohl in diesem Falle eine Deformation der entlang der Berührungsebene laufenden stegartigen Erhebung staUfindet, erreicht man durch die Verwendung der Montagelehre, daß der gewünschte Ankerweg bzw. Kontaktluftspalt auf einfache Weise exakt eingehalten wird. Im Vergleich zum bekannten Klebeverfahren ergibt sich sogar der Vorteil, daß mit Montagelehren geringfügig unterschiedlicher Höhe entsprechend verschiedene Ankerwege bzw Kontaktluftspalte und damit unterschiedliche Spannungsfestigkeiten erzielbar sind.
Zur Schaffung eines elektromagnetischen Schaltgerätes mit neutraler Mittelstellung des Ankers können Ausgestaltungen der Erfindung darin bestehen, daß der durch die mit Kontaktwerkstoff belegten Enden der Polschuhe gebildete Kontaktabstand (s) so groß gewählt ist, daß der Anker bei unerregtem Schaltgerät von den Festkontakten abgehoben ist und sich in Mittelstellung befindet.
Zur Erhöhung des Wirkungsgrades ist ferner vorgesehen, daß das Schaltgerät von einer den Dauermagnetfluß leitenden ferromagnetischen Gehäusekappe umgeben ist, oder daß zwischen den, den Polschuhen abgewandten Enden, der in den Spulenflanschen befindlichen Dauermagnete Joche angeordnet sind.
Zur Erzielung einseitiger Kontaktruhelage kann man dabei derart verfahren, daß die Summe der im unerregten Zustand wirksamen magnetischen Luftspalte (al + d + s4) etwa doppelt so groß ist wie die Summe der auf der Ruhekontaktseite durch Kontaktwerkstoffeinlagen (s2) und den für eine elektrische Isolation erforderlichen Abstand (53) des Dauermagneten von der Gehäusekappe bzw. vom Joch gegebenen Restluftspalt. Bei einem symmetrisch aufgebauten Magnetsystem kann dabei der das monostabile Schaltverhalten bewirkende magnetische Luftspalt α durch Verwendung eines, verglichen mit dem auf der Ruhekontaktseite wirksamen, verkleinerten oder schwächeren Dauermagneten herbeigeführt sein.
Eine Weiterbildung der Erfindung im Hinblick auf die Schaffung eines Schaltgerätes höherer Kontaktzahl besteht darin, daß im Spulenkörper zwei parallel zur Spulenlängsachse ausgerichtete, hintereinander
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angeordnete Anker vorgesehen sind. Hierdurch sind auf einfache Weise zwei Arbeits- und zwei Ruhekontakte bzw. zwei Umschaltekontakte realisiert. Zur Vermeidung unerwünschter Kontaktgabe sind die Anker durch eine im Spulenkörper eingeformte Isolierstoffwand voneinander getrennt. Zur Ankerbetätigung ist normalerweise eine einzige Spule vorgesehen, eine getrennte Betätigung ist mit zwei Spulen durchführbar. Es ist eine bevorzugte Ausgestaltung eines solchen Schaltgerätes, daß für die einander benachbarten Enden der hintereinander liegenden Anker gemeinsame Dauermagnete, jedoch elektrisch voneinander getrennte Polschuhe vorgesehen sind. Durch diese Maßnahme erhält man, infolge der geringen Zahl von Dauermagneten, ein besonders wirtschaftlich aufzubauendes Schaltgerät.
Neben der beschriebenen Anordnung der Anker, sind nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung im Spulenkörper wenigstens zwei parallel zur Spulenlängsachse ausgerichtete nebeneinander angeordnete Anker vorgesehen. Die Ankerbetätigung erfolgt in diesem Falle synchron. Zur Einsparung von Dauermagneten pro Kontaktsatz gegenüber einer Ausführung mit nur einem Arbeits- und Ruhekontakt können hierbei zwischen den nebeneinander angeordneten Ankern im Spulenkörper ruhende, in Richtung der Spulenlängsachse fluchtende Dauermagnete beidseitig mit Polschuhen versehen sein oder zwischen den nebeneinander angeordneten Ankern im Spulenkörper als Polschuhe dienende, in Richtung der Spulenlängsachse fluchtende Leitbleche eingebettet sein. Infolge der gleichlaufenden Bewegung der nebeneinanderliegenden Anker können diese ferner mit zwei begrenzten Freiheitsgraden mechanisch miteinander verbunden, jedoch elektrisch voneinander isoliert sein, womit Vorsorge gegen ein Verkanten eines Ankers, z.B. beim Auftreten starker Erschütterungen, getroffen ist.
Zur Schaffung eines abdichtbaren Kontaktraumes kann ferner vorgesehen sein, daß zwischen dem Kontaktraum und der Magnetkammer eine für eine Klebeverbindung geeignete Anlagefläche für einen im wesentlichen quaderförmigen Dauermagneten vorgesehen ist, mit dem der Kontaktraum dicht verschließbar ist.
Des weiteren ist vorgesehen, daß der in der an den Kontaktraum angrenzenden Magnetkammer untergebrachte Dauermagnet aus Bariumferrit oder einer sogenannten Seltenen Erde besteht und ais Getter aktiviert ist. Hierdurch ist gewährleistet, daß im Kontaktbereich während des Betriebes eventuell auftretende, die Kontakteigenschaften beeinträchtigende Gase sicher adsorbiert werden. Zusätzlich kann es auch noch vorteilhaft sein, den für den Anker vorgesehenen Raum, der eine relativ große Oberfläche besitzt, mit Gettermaterial zu beschichten, das für die Adsorption spezieller Gase ausgewählt ist. Die Nutzung der Oberfläche des für den Anker vorgesehenen Raumes kommt beispielsweise bei zweiteiligen Spulenkörpern in Frage. Die Aktivierung des als Dauermagneten dienenden Getters erfolgt im Vakuum bei 1(Γ5 Torr, gegebenenfalls unter gleichzeitiger Wärmeeinwirkung. Bei diesem Vorgang kann zugleich auch eine Entgasung des Spulenkörpers stattfinden. Von besonderem Vorteil ist in diesem Falle, daß der für die Adsorption schädlicher Gase maßgebende Getter in unmittelbarer Nachbarschaft der Kontakte angeordnet und somit besonders wirkungsvoll ist.
Bevorzugt sind die Dauermagnete durch eine beidseitige mit Klebestoff beschichtete Folie an den Anlageflächen zum Kontaktraum fixiert. Die Klebefolien sind dabei derart zugeschnitten, daß sie sich im wesentlichen lediglich über die Randbereiche der Dauermagneten erstrecken.
Durch Verwendung von derartigen Klebefolien erübrigt sich das Aufbringen von Klebstoff im Siebdruckverfahren, was fertigungstechnisch aufwendig wäre und außerdem die Gefahr in sich birgt, daß lösungsmittelhaltige Klebestofftröpfchen unbeabsichtigt auch außerhalb der Klebefläche aufgetragen werden.
Nach weiteren Ausgestaltungen der Erfindung sind
»5 zwischen den Kontakträumen und den Magnetkammern für die Aufnahme von Molekularsieben oder zusätzlicher Getter geeignete Räume vorgesehen, wobei die Molekularsiebe bzw. die zusätzlichen Gefter und' oder die Dauermagnete durch thermische Verformung endseitiger Wandbereiche des aus Kunststoff bestehenden Spulenkörpers fixiert sind. Hierbei werden die Dauermagnete bzw. der zusätzliche Getter in einem einzigen Arbeitsgang sicher befestigt, wobei Klebstoffe vollkommen vermieden werden
Ferner besteht eine Ausgestaltung der Erfindung darin, daß an der Unterseite des Spulenkörpers um die Kontaktanschiüsse bzw. Spulenanschlüsse, Ausnehmungen eingeformt sind, und daß diese Ausnehmungen zumindest teilweise mit Gießharz ausgefüllt sind. Durch diese Maßnahme erreicht man für Kontakt- und Spulenanschlüsse eine besonders wärmefeste Einbettung, so daß die Anschlüsse auch bei überdurchschnittlicher Erwärmung, z.B. durch unsachgemäßes Löten, ihre Position beibehalten. Zur hermetisehen Abdichtung des elektromagnetischen Schaltgerätes kann des weiteren eine Gehäusekappe vorgesehen sein, deren Zwischenraum zum Spulenkörper mit Vergußmittel ausgefüllt ist. Die Gehäusekappe kann dabei aus ferromagnetischem Material bestehen und gleichzeitig der magnetischen Abschirmung und Flußführung dienen. Im Hinblick auf den Einsatz des Schaltgerätes in gedruckten Schaltungen kann es schließlich zweckmäßig sein, daß die aus dem Schaltgerät austretenden Kontaktanschlüsse und Spulenan-Schlüsse zueinander im sogenannten 5-mm-Raster angeordnet sind.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand von in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1, Fig. 2 und Fig. 3 ein elektromagnetisches Schaltgerät in verschiedenen Schnitten, bei welchem in den Spulenkörperflanschen ruhende Dauermagnete zwischen den Polschuhen und einer ferromagnetischen Gehäusekappe angeordnet sind,
Fig. 4 und Fig. 5 Detaildarstellungen von verschiedenen, im Schnitt gezeigten Ankern,
Fig. 6 und Fig. 7 ein elektromagnetisches Schaltgerät, bei dem die in den Spulenkörperflanschen befindlichen Dauermagnete jeweils zwischen den anschlußseitigen Enden zweier gegenüberliegender Polschuhe gelagert sind,
Fig. 8 und Fig. 9 elektromagnetische Schaltgeräte mit federgefesseltem Anker,
Fig. 10 und Fig. 11 elektromagnetische Schaltge-
rate, bei denen der Anker zapfen- oder schneidengelagert ist, wobei der Anker des in Fig. 11 gezeigten durch Verwendung von Mittelstellungsfedern eine neutrale Ruhelage aufweist,
Fig. 12 und Fig. 13 elektromagnetische Schaltgeräte mit jeweils zwei im Spulenkörper parallel zur Spulenlängsachse ausgerichteten, hintereinander bzw. nebeneinander angeordneten Ankern.
Das in Fig. 1 bis 3 gezeigte Schaltgerät besitzt einen als Schutzrohr 2 ausgebildeten Spulenkörper 1, in dem sich ein lagerfreier, ferromagnetischer Anker 3 befindet. Im Spulenkörper 1 sind Kontaktanschlüsse, * von denen in den Zeichnungen nur die mit 4' und 4" bezeichneten sichtbar sind, sowie Spulenanschlüsse 5', 5" sowie Polschuhe 6,6', 7, 7' formgebunden fest eingebettet. Die Enden 9, 9' des Ankers 3 sind beidseitig mit Kontaktwerkstoff 20 versehen und stehen den ebenfalls mit Kontaktwerkstoff 20 belegten Polschuhen 6,6', 7, 7' in Kontakträumen 8, 8' gegenüber. Die 1S Kontakträume 8, 8' können dabei sowohl an das Schutzrohr angrenzende Räume, als auch Bestandteil des Schutzrohres 2 sein. Zwischen jedem Polschuh 6, 6', 7, 7' und einer ferromagnetischen Gehäusekappe sind Dauermagnete 13, 13' in in den Spulenkörper- *<> flanschen 33, 33' eingeformten Räumen symmetrisch zur Spulenlängsachse 64 und einer zu dieser senkrechten Achse 65 und/oder 65' angeordnet. Zur Vermeidung unerwünschter elektrischer Uberbrückungen sind die Dauermagnete z.B. durch einen Luftspalt oder eine Isolierstoffeinlage von der Gehäusekappe getrennt. Für den Fall, daß keramische Magnete verwendet sind, kann eine solche Maßnahme überflüssig sein. Der lagerfreie Anker 3 wird bei Erregung des Schaltgerätes im wesentlichen parallel zur Spulen- 3<> längsachse 64 bewegt. Die Polarität der Dauermagnete 13, 13' ist deshalb so gewählt, daß auf einer Seite der Spulenlängsachse 64 in den Spulenkörperflanschen33,33'angeordnete Dauermagnete 13'oder 13 mit ungleichnamigen Polen auf den Anker 3 einwirken.
Das Schaltgerät ist infolge seines einfachen Aufbaus problemlos herstellbar. Der Spulenkörper 1 besteht beispielsweise aus zwei identischen Hälften 1', 1", die vor dem Aufbringen der Spulenwicklung 43 und dem Einlegen der Dauermagnete 13, 13' miteinander verklebt oder durch Anwendung eines Ultraschall- oder Spiegelschweißverfahrens miteinander verbunden werden. Hierbei werden Schutzrohr 2 und Kontakträume 8,8'hermetisch dicht verschlossen. Da alle magnetisch wirksamen Bestandteile auf engstem Raum angeordnet sind und die Polschuhe 6, 6', 7, 7' bis in die Streuflußarmen Bereiche in der Nähe der Stirnseite der Spulenwicklung 43 geführt sind, werden Verluste insgesamt klein gehalten und ein hoher Wirkungsgrad erzielt. Von besonderem Vorteil ist ferner, daß Spulenwicklung 43 und Dauermagnete 13, 13' weitgehend unabhängig voneinander dimensionierbar und somit Ansprechempfindlichkeit und Kontaktkräfte in einem großen Bereich frei wählbar sind.
Zur Erzielung größerer Kontaktkräfte kann man auch, wie im vorliegenden Beispiel gezeigt, die Enden des Ankers 3 verbreiten. Abweichend von dem in Fig. 1,2 und 3 dargestellten Schaltgerät, dessen Anker 3 im wesentlichen plättchenförmig ist und quadratischen Querschnitt besitzt, kann aber auch wie Fig. 4 und Fig. 5 zeigen, ein stabförmiger Anker 3 verwendet werden, der kreisrunden Querschnitt oder an den, den Polschuhen 7, T zugewandten Flächen mit kreisbogenartigen Wölbungen 72, 72' versehen ist, wobei die Polschuhe 7,7'der Form des Ankers 3 angepaßte kreisbogenartige Ausnehmungen 71, 71' aufweisen. Ein solcher Anker zentriert sich während des Betriebs des Schaltgerätes von selbst. Wenn man das Schutzrohr 2 gleichzeitig so ausbildet, daß es sich im wesentlichen lediglich über die Höhe der Polschuhe 7, T erstreckt, vermeidet man, daß der Anker 3 in die Bereiche eintreten kann, in denen der Abstand der einander gegenüberliegenden Polschuhe 7, 7' am geringstin ist. Durch diese Maßnahme wird eine unerwünschte Überbrückung der Polschuhe 7, 7' durch den Anker 3 beim Auftreten starker Erschütterungen sicher ausgeschlossen.
Das in Fig. I bis 3 dargestellte Schaltgerät zeichnet sich durch bistabiles Schaltverhalten aus. Sofern jedoch einseitige Kontaktruhelage, somit monostabiles Schaltverhalten, erwünscht ist, kann man derart verfahren, daß man die Summe der im unerregten Zustand wirksamen magnetischen Luftspalte si + a + s4 etwa doppelt so groß wählt, wie die Summe der auf der Ruhekontaktseite durch Kontaktwerkstoffeinlagen 52 und den für eine elektrische Isolation erforderlichen Abstand s3 des Dauermagneten 13, 13' von der Gehäusekappe 57 gegebenen Restluftspalt wählt. Bevorzugt erzielt man den magnetischen Luftspalt α durch Verwendung von entsprechend kleineren Magneten 13, wie dies in Fig. 1 durch gestrichelte Linien angedeutet ist. Die gleiche Wirkung kann aber auch mit einem gegenüber dem Dauermagneten 13' schwächeren Magneten 13 herbeigeführt werden.
Bei dem in Fig. 6 und Fig. 7 gezeigten, ebenfalls mit einem lagerfreien Anker 3 versehenen, elektromagnetischen Schaltgerät, ist in jedem Spulenkörperflansch 33. 33' zwischen den anschlußseitigen Enden 10, 11, 10', 11' zweier gegenüberliegender Polschuhe 6,6', 7, 7'je ein Dauermagnet 13, 13' in einer für ihn vorgesehenen Magnetkammer 12, 12' im Spulenkörper 1 gelagert. Vor dem Einbringen der Dauermagnete 13, 13' wird der Spulenkörper 1 von dem aus dem Schutzrohr 2 den Kontakträumen 8, 8' und Magnetkammern 12,12' gebildeten Raum vollständig durchdrungen, so daß die Kontakte 20 sowie der gesamte Innenraum für eine Reinigung z.B. im Ultraschallbad besonders gut zugänglich sind. In den Spulenkörperflanschen 33, 33' sind die aus den Seitenwänden der Kontaktkaminern austretenden Polschuhe 6, 6', 7, 7' zur Relaismitte hin abgewinkelt und an ihren Enden 18, 19, die parallel zueinander und zur Spulenlängsachse verlaufen, mit ein- bzw. aufgewalztem Kontaktwerkstoff 20 versehen, formgebunden eingebettet. Nach dem Reinigungsvorgang werden die Kontakträume 8, 8' durch in den Spulenkörperflanschen 33, 33' befindliche Dauermagnete 13, 13' an den Anlageflächen 16, 16', vorzugsweise mittels beidseitig mit Klebestoff beschichteten Folien 28, 28', die sich im wesentlichen lediglich über die Randbereiche der Dauermagnete 13, 13' erstrecken, abgeschlossen. Die in den Spulenkörperflanschen 33, 33' eingebetteten Polschuhe 6,6', 7, 7' weisen zu beiden Seiten freiliegende Abschnitte 21, 22, 23, 24 auf. die um einen Abstand α zueinander versetzt sind. Diese sowie der Abstand α sind erforderlich, um den gegenseitigen Abstand der abgewinkelten, mit Kontaktwerkstoff 20 versehenen Enden 18, 19 όζτ Polschuhe 6,6', 7,7' beim Einbettungsvorgang, z. B. Einspritzen, Einpressen bzw. Spritzpressen genau festzulegen. An den freiliegenden Abschnitten 21, 23 der Polschuhe 6, 6', 7, T drücken beim Einbettungsvorgang Seitenschieber des Herstelluragswerkzeuges über die freiliegenden Abschnitte 22, 24 und 18. 19 der
Polschuhe 6, 6', 7, T auf ein stirnseitig eingeführtes Stempelwerkzeug, das die Kontur von Kontaktraum K und Magnetkammer 12 und somit auch den den Kontaktabsland mitbestimmenden stempelformgebundenen Abstand der beiden abgewinkelten Enden 18. 19 der Polschuhe 6,6\ 7. T hinreichend genau festgelegt
Nachdem der Spulenkörper 1 mit der Spulenwicklung 43 versehen und diese mit den Spulenanschliissen 5', 5" verbunden ist, wird das Schaltgerät einem Vakuum von etwa 10s Torr bei gleichzeitiger Temperatureinwirkung zwischen 100° C und 150° C ausgesetzt, um kristallin gebundene Feuchtigkeit zu entziehen. Gleichzeitig können hierbei die aus Bariumferrit bzw. Seltenen Erde bestehenden Dauermagnete 13,13'als Getter aktiviert werden. Danach wird das Vakuum durch ein Schutzgas mit Normaldruck (etwa 760 Torr) ersetzt und das Schutzrohr 2 sowie die Kontakträume 8, 8' durch die Dauermagnete in der beschriebenen Weise abgeschlossen.
Zur magnetischen Abschirmung und Erhöhung des magnetischen Wirkungsgrades ist das Schaltgerät mit einer Gehäusekappe 57 aus ferromagnetischem Material umgeben, die durch Vergußmittel 58, z. B. eines unter dem Handelsnamen »Araldit« bekannten Gießharzes gehaltert ist, wodurch gleichzeitig die Dichtigkeit und die mechanische sowie funktionell Stabilität des Relais beachtlich erhöht wird. Besteht der Spulenkörper 1 aus einem Thermoplasten, so empfiehlt es sich. Ausnehmungen 31 (Fig. 1) um die Kontakt- und Spulenanschlüsse 4', 4", 5', 5" vorzusehen, die zumindest teilweise mit dem Vergußmittel 58 ausgefüllt werden, da dieses in seiner Formbeständigkeit dem Thermoplasten überlegen ist und somit die Maßhaltigkeit der Kontakt- und Spulenanschlüsse auch bei überdurchschnittlicher Erhitzung während des Einlötens gewährleistet bleibt.
Da die Getterwirkung der aktivierten Dauermagnete 13,13' im Einzelfall nicht voll ausreichend sein kann und zwischen Dauermagneten 13, 13' und Polflächen ohnehin ein gewisser Abstand erforderlich ist, ist dazwischen ein zusätzlicher Raum 30 vorgesehen, in dem Spezialgetter oder Molekularsiebe untergebracht sind. An Stelle einer Gettereinlage kann auch der Innenraum des als Schutzrohr dienenden Spulenkörpers mit einem Gettermaterial beaufschlagt werden, wie dies z. B. im Aufdampfverfahren an Elektronenrohren praktiziert wird. Eine solche Maßnahme verhindert das Austreten von Gasen aus Kunststoffen und erhöht somit die Zuverlässigkeit der Kontaktgabe.
Fig. 8 und Fig. 9 zeigen elektromagnetische Schaltgeräte mit einteiligem Spulenkörper gemäß dem in Fig. 6 und Fig. 7 dargestellten, jedoch mit im Schutzrohr 2 federgefesselten Anker 3. Im einzelnen ist dabei an einer (Fig. 8) oder an zwei (Fig. 9) einander gegenüberliegenden Seiten des Ankers eine sich im wesentlichen über die Länge des Schutzrohres erstreckende, sich mit Vorspannung an der Wand des Schutzrohres abstützende Blattfeder 66, 66' befestigt. Außer einer Sicherung des Ankers 3 gegen ein Verkanten beim Auftreten starker Stöße, kann man mit diesen Federn auch das Schaltverhalten beeinflussen Sofern bei dem in Fig. 8 gezeigten Ausführungsbeispiel die Federkraft die dauermagnetische Stellkrafi überwiegt, erhält man monostabiles Schaltverhalten. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 können die Federn 66, 66' so schwach bemessen sein, daß bislabiles Schaltverhalten bestehen bleibt.
Fig. 10 und Fig. Il stellen Ausführungsbeispiele der Erfindung dar, bei denen der Anker 3 bei Spulenerregung eine Drehbewegung zur Spulenmitte ausführt. Hierzu ist für den Anker 3 mittig eine Zapfen-
5 oder Schneideniagerung vorgesehen. Die Dauermagnete 13, 13' sind in diesen beiden Fällen so gepolt, daß auf einer Seite der Spulenlängsachse angeordnete Polschuhe 6, 7 bzw. 6', T gleichnamige Polarität aufweisen. Bei dem in Fig. 10 dargestellten, bistabilen
ίο Magnetsystem ruht der Anker 3 mit seinen mit Kontaktwerkstoff 20 belegten Enden an einander diametral gegenüberliegenden Polschuhen 6', 7. Zur Lagerung ist ein zylindrischer, mit dem Anker 3 verbundener Lagerzapfen 67 vorgesehen, der mit toleranzausgleichendem Spiel 1 im Schutzrohr 2 ruht. Bei einem aus zwei identischen Hälften 1', 1" bestehenden Spulenkörper 1 (Fig. 11 > ist eine Schneidenlagerung besonders wirtschaftlich herstellbar. Hierbei sind an einander gegenüberliegenden Seiten im Schutzrohr 2 sickenartige Vorsprünge 68. 68* angeformt, zwischen denen der Anker 3 mit losem Spiel 1 hindurchgeführt ist.
Das in Fig. 11 dargestellte Schaltgerät weist außerdem eine neutrale Mittelstellung des Ankers 3 bei
>5 fehlender Spulenerregung auf, die durch zu beiden Seiten des Ankers 3 angeordnete Mittelstellungsfedern 45, 45' festgelegt ist.
Bei den in Fig. 12 und Fig. 13 gezeigten Schaltgeräten sind jeweils zwei parallel zur Spulenlängsachse 64 ausgerichtete, hintereinander (Fig. 12) oder nebeneinander (Fig. 13) liegende Anker 3, 3' bzw. 3. 3" vorgesehen, wodurch auf einfache Weise Mehrkontaktanordnungen erhalten werden. Im Falle der hintereinander angeordneten Anker 3, 3' ist in der Mitte des Spulenkörpers 1 ein weiterer Spulenflansch 35 angeformt, in dem Dauermagnete 13", 13'" eingelagert sind. Diese gemeinsamen Dauermagnete 13", 13'" wirken auf beide Anker 3, 3', und sinJ deshalb mit eiektrisch voneinander getrennten Polschuhen 6".
7" bzw. 6'", 7'" versehen, ihre Polung ist ungleichnamig zur Polung der auf derselben Seite der Spulenlängsachse 64 in den äußeren Spulenflanschen 33, 33' liegenden Dauermagnete 13,13'. Aus diesem Grunde ist die Schaitbewegung der Anker 3, 3' gegenläufig zueinander, sofern eine einzige Erregerspule 43 verwendet ist.
Mit Vorteil können bei diesem Alisführungsbeispiel aber auch zwei getrennte Erregerspulen 43, 43' Anwendung finden, womit jeder Anker 3, 3' separat ansteuerbar ist. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 13 hingegen, bei dem ein ungeteilter und damit leichter zu bewickelnder Wickelraum vorgesehen ist, erfolgt immer eine gleichförmige synchrone Bewegung der nebeneinanderliegenden Anker 3,3". Auch In diesem Falle ist es möglich, bezogen auf einen Schaltkontakt, mit einer geringeren Zahl von Magneten auszukommen als bei einem Einfachkontakt. Beispielsweise können hierzu zwischen den nebeneinander angeordneten Ankern 3, 3" im Spulenkörper 1 ruhende, in Richtung der Spulenlängsachse fluchtende Dauermagnete beidseitig mit Polschuhen 6'", T" versehen sein oder auch, wie im dargestellten Beispiel, im Spulenkörper 1 als Polschuhe 6'" 7'" dienende, in Richtung der Spulenlängsachse 64 fluchtende Leitbleche eingebettet sein. Infolge der gleichförmigen Ankerbewegung ist es bei nebeneinanderliegenden Ankern 3, 3" auch möglich, diese mit zwei begrenzten Freiheitsgraden mechanisch miteinander zu verbinden, wobei je-
doch deren elektrische Trennung voneinander erhalten bleibt. Bevorzugt findet hierzu ein die Enden der Anker 3, 3" umgreifendes Isolierstück 36 Verwendung, das gleichzeitig gewährleistet, daß eine unerwünschte Überbrückung gegenüberliegender PoI-
schuhe 6 ', 6" bzw. 7", 7'" durch die Anker 3, 3" bei Stoßbeanspruchung ausgeschlossen ist. Schließlich ist noch von Vorteil, daß die in Fig. 12 und Fig. 13 gezeigten Anordnungen bei kombinierter Anwendung eine weitere Erhöhung der Kontaktzahl gestatten.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
*09 582/31B

Claims (29)

Patentansprüche:
1. Elektromagnetisches Schaltgerät mit einem als. Spulenkörper ausgebildeten Schutzrohr, in dt-m ein Anker mit seinen beiden Enden beweglich angeordnet isi und mit im Spulenkörper formgebunden fest eingebetteten Kontakten, Spulenanschlüssen und Polschuhen, dadurch gekennzeichnet, daß im Spulenkörper (1) beiderseits des Schutzrohres (2) Kontakträume (8, 8') eingeformtsind, daß innerhalb dieser Kontakträuine an der. Spulenkörperflanschen (33, 33') die freien, mit Kontaktwerkstoff (20) belegten Enden der in den Spulenkörper eingebetteten Polschuhe (6, 6', 7, 7') aus dem Spulenkörper heraustreten und so geformt sind, daß sie den mit Kontaktwerkstoff (20) belegten freien Enden (9, 9') des Ankers (3) gegenüberstehen und daß jedem Polschuhpaar an den beiden Enden des Spulenkörpers jeweils we- *» nigstens ein Dauermagnet (13,13') zugeordnet ist. der wie die Polschuhpaare symmetrisch zur Spulenlängsachse (4) und einer zu diesen senkrechten Achse (65, 65') angeordnet ist.
2. Elektromagnetische Schaltgeräte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jedem Polschuh (6, 6', 7, 7') und einer ferromagntrtischen Gehäusekapsel (57) je ein Dauermagnet (13), (13') in den Spulenkörperflanschen (33), (33') eingeformten, der Form der Dauermagncte( 13), (13') angepaßten Räumen, angeordnet ist.
3. Elektromagnetisches Schabgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Spulenkörperflansch (33), {33') zwischen den anschlußseitigen Enden (10, 10', 11, 11') zweier gegenüberliegender Polschuhe (6, 6' bzw. 7, 7') je ein Dauermagnet (13), (13') in einer für ihn vorgesehenen Magnetkammer (12), (12') im Spulenkörper (1) gelagert ist.
4. Elektromagnetisches Schaltgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenkörper (1) von dem aus Schutzrohr (2), Kontaktraumeu (8), (8') und Magnetkammern (12), (12') gebildeten Raum vollständig durchdrungen und vor dem Einlegen der Dauermagnete (13), (13') an seinen beiden Stirnseiten (14, (15) offen ist.
5. Elektromagnetisches Schaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der im Schutzrohr (2) angeordnete Anker (3) lagerfrei ist.
(1. Elektromagnetisches Schaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der im Schutzrohr (2) angeordnete Anker (3) iedergefesselt ist.
7. Elektromagnetisches Schaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für den Anker (3) mittig eine Zapfen- oder Schneideiilagerung vorgesehen ist.
S. Elektromagnetisches Schaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Polschuhe (6, 6', 7, 7') an einander gegenüberliegenden Seiten aus der Wand des Kontaktraumes (8) austreten und am Übergang vom Kontaktraum (8) zum Schutzrohr (2) in Richtung der Spulenlangsaehse abgewinkelt sind, parallel zum Anker (3) bis in den Bereich des Endes des Wikkelraumes verlaufen und daß das freie Ende (9), (91) des Ankers (3) und die abgewinkelten Enden (18), (19) der Polschuhe (6, 6', 7, 7') in deren Uberdeckungsbereich mit Kontaktwerkstoff (20) belegt sind.
9. Elektromagnetisches Schaltgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die suomführenden Polschuhe (6,6', 7, 7') vor dem Einbettungsvorgang an die zugehörigen Kontaktanschlüsse (z.B. 4', 4") angeschweißt sind.
10. Elektromagnetisches Schaltgerät nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die anschlußseitigen, den Dauermagneten (13, 13') gegenüberliegenden Enden (10, 11, 10', 11') der Polschuhe (6, 6', 7. T) derart in die Wandungen der Magnetkammern (12, 12') eingebettet sind, daß jeder Polschuh (6, 6', 7, 7') zu beiden Seilen freiliegende Abschnitte (21, 22, 23, 24) aufweist, die zueinander um einen Absland (α), in welchem die Polschuhe (6, 6', 7, 7') beiderseits eingebettet sind, versetzt sind und daß die freiliegenden Abschnitte (22), (24) der Polschuhe (6, 6, 7, 7') innerhalbder Magnetkammern (12), (12) der stirnseitigen Enden des Spulenkörpers (1) benachbart sind.
11. Elektromagnetisches Schaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenkörper (1) aus zwei fornischlücsigen, miteinander verschweißbaren Hälften (Γ, 1") aus Kunststoff besteht, daß beim Verschweißen der Spulenkörperhälften (Γ, 1") eine Materialverformung lediglich im Bereich der Schweißnaht durch Laser- oder Ultraschalleinwirkung stattfindet, daß zumindest eine der Spulenkörperhälften (I1,1") in der Ebene in der die Verbindung erfolgt, mit einer entlang dieser Ebene laufenden stegartigen Erhebung versehen ist, oder daß die erste Spulenkörperhälfte (1') entlang der Berührungsebene eine stegartige Erhebung aufweist und die zweite mit einer mit der stegartigen Erhebung korrespondierenden Nut versehen ist, und daß eine den Kontaktabstand bzw. den Ankerweg (s) bestimmende Montagelehre während des Schweißvorganges zwischen den einander gegenüberliegenden, mit Kontaktwerkstoff (20) belegen Enden (18, 19) der Polschuhe (6, 6', 7, 7') in den beiden Spulenkörperhälften (I1, 1"), eingelegt ist.
12. Elektromagnetisches Schaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die mit Kontaktwerkstoff (20) belegten Enden der Polschuhe (6, 6', 7, 7') gebildete Kontaktabstand (s) so groß gewählt ist, daß der Anker (3) bei unerregtem Schaltgerät von den Festkontakten abgehoben ist und sich in Mittelstellung befindet.
13. Elektromagnetisches Schaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltgerät von einer den Dauermagnetfluß leitenden, ferromagnetischen Gehäusekappe (57) umgeben ist, oder daß zwischen den, den Polschuhen (6, 6', 7, 7') abgewandten Enden (73), (74), der in den Spulenkörperflanschen (33), (33') befindlichen Dauermagnete (13, 13') Joche angeordnet sind.
14. Elektromagnetisches Schaltgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einseiliger Kontaktruhelage die Summe
der im unerregten Zustand wirksamen magnetischen Luftspalte (si + d + s4) etwa doppelt so groß ist wie die Summe der auf der Ruhekontaktseite durch Kontaktwerkstoffeinlagen (s2) und den für eine elektrische Isolation erforderlichen Abstand (i3) des Dauermagneten (13) von der Gehäusekappe (57) bzw. vom Joch gegebenen Restluftspalt.
15. Elektromagnetisches Schaltgerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, da3 der magnetische Luftspalt (α) durch Verwendung eines. verglichen mit dem auf der Ruhekontaktseite wirksamen, verkleinerten oder schwächeren Dauermagneten (13) herbeigeführt ist.
16. Elektromagnetisches Schaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnei, daß im Spulenkörper (1) zwei parallel zur Spulenlängsachse (64) ausgerichtete, hintereinander angeordnete Anker (3. 3') mit zusätzlichen Polschuhen (6", 6'", 7", 7'") und mindestens einem zusätzlichen Dauermagneten (13". 13"') in der Mitte des Spulenkörpers (1) vorgesehen sind.
17. Elektromagnetisches Schaltgerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß für die einander benachbarten Enden der hintereinander liegenden Anker (3, 3') gemeinsame Dauermagnete (13", 13'") jedoch elektrisch voneinander getrennte Polschuhe (6", 6'", 7", 7'") vorgesehen sind.
18. Elektromagnetisches Schaltgerät nach i.inem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Spulenkörper (1) wenigstens zwei parallel zur Spulenlängsachse (64) ausgerichtete, nebeneinander angeordnete Anker (3, 3") vorgesehen sind.
19. Elektromagnetisches Schaltgerät nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den nebeneinander angeordneten Ankern (3, 3") im Spulenkörper (1) ruhende, in Richtung der Spulenlängsachse (64) fluchtende Dauermagnete beidseitig mit Polschuhen (6"'). (7'") versehen sind.
20. Elektromagnetisches Schaltgerät nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den nebeneinander angeordneten Ankern (3. 3") im Spulenkörper (1) als Polschuhe (6'", 7'") dienende, in Richtung der Spulenlängsachse (64) fluchtende Leitbleche eingebettet sind.
21. Elektromagnetisches Schaltgerät nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die nebeneinander angeordneten Anker (3,3") mit zwei begrenzten Freiheitsgraden mechanisch miteinander verbunden, jedoch elektrisch voneinander isoliert sind.
22. Elektromagnetisches Schaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kontaktraum (8) und der Magnetkammer (12) eine für eine Klebeverbindung geeignete Anlagefläche (16) für einen im wesentlichen quaderförmigen Dauermagneten (13) vorgesehen ist, mit dem der Kontaktraum (8) dicht verschließbar ist.
23. Elektromagnetisches Schaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der in der an den Kontaktraum (8) angrenzenden Magnetkammer (12) untergebrachte Dauermagnet (13) aus Bariumferrit oder einer sogenannten seltenen Erde besteht und als Getier aktiviert ist.
24. Elektromagnetisches Schaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Daueimagnete (13) durch beidseitig mit Klebstoff beschichtete Folien (28) an der Anlagefläche (16) zu dem Kontaktraum (8) fixiert sind, und daß diese Folien (28) derart zugeschnitten sind, daß sie sich im wesentlichen
ίο lediglich über die Randbereiche der Dauermagneten (13) erstrecken.
25. Elektromagnetisches Schaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Kontakträumen
(8) und den Magnetkammern (12) für die Aufnahme von Molekularsieben oder zusätzlicher Getter geeignete Räume (30) vorgesehen sind.
26. Elektromagnetisches Schaltgerät nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Molekularsieb bzw. die zusätzlichen Getter und/oder der Dauermagnet (13) durch thermische Verformung endseitiger Wandbereiche des aus Kunststoff bestehenden Spulenkörpers (1) fixier! sind.
27. Elektromagnetisches Schaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen von Kontaktraum (8) und/oder Schutzrohr (2) mit Gettermaterial beschichtet sind.
28. Elektromagnetisches Schaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Spulenkörpers (1) um die Kontaktanschlüsse (41), (4") bzw. Spulenanschlüsse (S'), (S") Ausnehmungen (31) eingeformt sind und daß diese Ausnehmungen zumindest teilweise mit Gießharz (32) ausgefüllt sind.
29. Elektromagnetisches Schaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum zwischen Spulenkörper (1) und Gehäusekappe (57) mit Vergußmittel (58) ausgefüllt ist.
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