DE2461328C2 - Fadenknotvorrichtung - Google Patents

Fadenknotvorrichtung

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DE2461328C2
DE2461328C2 DE19742461328 DE2461328A DE2461328C2 DE 2461328 C2 DE2461328 C2 DE 2461328C2 DE 19742461328 DE19742461328 DE 19742461328 DE 2461328 A DE2461328 A DE 2461328A DE 2461328 C2 DE2461328 C2 DE 2461328C2
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DE
Germany
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knotter
arm
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axis
movement
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DE19742461328
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Willi 6930 Eberbach Benz
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Bocon Zofingen Ag 4800 Zofingen Ch
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BOCON ZOFINGEN AG ZOFINGEN CH
Bocon Zofingen Ag Zofingen
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H69/00Methods of, or devices for, interconnecting successive lengths of material; Knot-tying devices ;Control of the correct working of the interconnecting device
    • B65H69/04Methods of, or devices for, interconnecting successive lengths of material; Knot-tying devices ;Control of the correct working of the interconnecting device by knotting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
  • Binders And Loading Units For Sheaves (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Fadenknotvorrichtung mit einem Knoterarm gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs (DE-OS 22 28 508).
Bei dieser bekannten Fadenknotervorrichtung ist der Knoterarm als zweiarmiger Hebel ausgebildet, an dem das Schwenklager des Knoterarms etwa in dessen Mitte angeordnet ist, während das Steuerelement am knoterfernen Ende des Knoterarms angreift.
Aufgabe der im Anspruch angegebenen Erfindung ist es, bei gedrungenem, betriebssicherem Aufbau eine möglichst geradlinige Hin- und Herbewegung eines Knoters zu erzielen.
Nach der Erfindung bewegt sich der Knoter auf einem Kreisbogen, dessen Radius die gesamte Länge des Knoterarms ist, wodurch dessen Bewegung bei vergleichbarer Knoterarmlänge geradliniger ist als bei der bekannten Ausführung. Die Lagerung des Steuerelementes im Mittelbereich des Knoterarms führt zu einer hebelmäßig vergrößernden Übersetzung der Bewegung des Steuerelementes auf die des Knoters. Die Folge ist, daß die Steuerkurve und damit die Steuertrommel bei sonst gleichen Abmessungen kleiner ausgebildet werden kann als bei dem Stand der Technik. Das wiederum hat, abgesehen von den allein durch die Verkleinerung erzielbaren Vorteile, hinsichtlich des Aufwandes Vorteile bei der Betriebssicherheit.
Mit der Schwenkbewegung des Knoterarms, also der Hin- und Herbewegung des Knoters, muß synchron der Knoterschnabel und ein Fadenzubringer betätigt werden. Diese beiden weiteren Betätigungen werden von dem mit der Steuertrommel umlaufenden Elementen der Nockenscheibe und dem Zahnsegment abgegriffen. Das kann nach der Erfindung mit sehr kurzen und damit einfach und betriebssicher ausgestaltbaren Übertragungswegen erfolgen, weil die Steuertrommel nach der Erfindung infolge der Anordnung des Steuerelementes dichter am Knoter und damit dichter an den letztlich zu bewegenden Elementen gelagert ist — vergleichbare Gesamtabmessungen vorausgesetzt
Infolge der nach der Erfindung möglichen gedrunge nen Bauweise ist es ohne ins Gewicht fallenden Zusatz aufwand möglich, die Lager direkt am Maschinenge-
stellboden abzustützen, was einen viel sicheren Aufbau ermöglicht als bei umgelenkter Abstützung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun an hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 ausschnittsweise die Seitenansicht der Fadenknotvorrichtung,
Fig.2 ausschnittsweise die Ansicht gemäß dem Pfeil Il aus Fig. I,
Fig.3A bis 3C andere Ausschnitte gemäß dem Pfeil Il aus F i g. 1 in verschiedenen Stellungen, und
Fig.4A bis 4C ausschnittsweise Ansichten gemäß dem Pfeil IV aus F i g. 1, ebenfalls in verschiedenen Stellungen.
In F i g. 1 befinden sich die ausgezogen dargestellten Teile in Funktionsstellung und die gestrichelt dargestellten Teile in Ruhestellung. Diese Ruhestellung ist auch in den F i g. 2,3C und 4C dargestellt. Die Funktionsstellung aus Fig.3A entspricht der Funktionsstellung aus F i g. 4A. In dieser Funktionsstellung hat der Knoter seine Drehbewegung fast vollendet. Die Funktionsstellung in F i g. 38 entspricht der in 4B und in dieser Funktionsstellung hat der Knoter seine Drehbewegung gerade vollendet, ist aber noch nicht exakt in seine der Ruhestellung entsprechende Winkellage einjustiert.
In der Zeichnung ist mit 1 der Knoterarm bezeichnet, der an seinem unteren Ende um eine erste Achse 2 in einem Schwenklager 3 schwenkbar am Maschinengestell gelagert ist. Das Maschinengestell ist in der Zeichnung nur angedeutet, zum Teil auch nur durch die Zahlen 40.
Am oberen Ende des Knoterarms 1 ist der Knoterkopf 46 befestigt, an dem wiederum der Knoter 6 drehbar um eine zweite Achse 5 gelagert ist. Der untere Schnabel 7 des Knoters ist um ein Schwenklager 8 gegenüber dem oberen Schnabel 9 auf- und zuklappbar.
Diese Klappbewegung wird betätigt durch einen am unteren Schnabel 7 betätigten Halter 10, der mit einer Rolle 11 an einer Führungskurve 12 des Knoterkopfes 46 läuft, während der Knoter 6 sich dreht. Auf diese Rolle 11 wirkt eine federbelastete, schwenkbar am Knoterkopf 46 gelagerte Knotersperre 4 ein, die, wie aus Fig.4B ersichtlich, am Ende der Drehbewegung des Knoters 6 die Rolle 11 belastet und damit den Knoterschnabel schließt und geschlossen hält, während der Knoterarm aus der Funktionsstellung zurückschwenkt
ω in seine Ruhestellung bis kurz bevor er seine Ruhestellung erreicht hat. In Ruhestellung des Knoterarms schlägt die Knotersperre 4, wie aus F i g. 4C ersichtlich, an einen gehäusefesten, durch einen Pfeil 54 angedeuteten Rückstcller an und gibt die Rolle 11 wieder frei. Die Achse, um die die Knotersperre 4 schwenkt, ist mit 51 bezeichnet und erstreckt sich parallel zur Achrse 5.
Der Knoter wird über ein Kegelradgetriebe 14 und ein Ritzel 15 angetrieben. Wenn sich das Ritzel 15 ein-
mal vollständig gedreht hat, hat sich auch der Knoter 6 einmal vollständig gedreht. Etwa in der Mitte zwischen Knoter und Schwenklager 3 ist als Steuerelement eine Steuerrolle 16 am Knoterarm 1 angeordnet, die in eine geschlossene Steuernut 17 im Mantel einer um die Achse 18 umlaufend gelagerten Steuertrommel 19 eingreift. Die Steuertrommel 19 wird von ^nem zentralen Antrieb 20 über ein Kettenrad 44 intermittierend umlaufend angetrieben, und zwar jeweils für einen vollen Umlauf. Die Achse 18 — die dritte Achse — erstreckt sich im wesentlichen in Richtung der Schwenkbewegung des Knoterarms. Die Steuernut 17 weicht in Richtung der dritten Achse 18 aus und zwingt die Steuerrolle 16 bei ihrem Umlauf, eine entsprechende Hin- und Herbewegung in Richtung der dritten Achse 18 durchzuführen, der der Knoterarm 1 mit einer Schwenkbewegung um sein Schwenklager 3 folgen muß. Koaxial zur Steuertrommel 19 ist auf die gleiche Welle 21 eine Nockenscheibe 22 sowie ein Zahnsegment 23 mit einem Sicherungsnockensegment 37 jeweils unverdrehbar gegenüber der Steuertrommel 19 gesteckt Auf dem Umfang der Nockenscheibe 22 rollt, wie besonders gut aus Fig.2 ersichtlich, die am einen Schenkelende eines zweiarmigen Winkelhebels 25 angeordnete Steuerrolle. Die beiden Schenkel des Winkelhebels 25 stehen spitzwinklig zueinander im Winkel von etwa 45 Grad und sind beide kürzer als der Durchmesser 53 der Steuertrommel 19. Der Winkelhebel 25 ist zwischen Steuertrommel 19 und einem Schlitten 28 angeordnet und mit seinem Schwenklager 26, das im Scheitel der beiden Schenkel angeordnet ist, schwenkbar am Maschhtengestell gelagert, und zwar um eine Achse, die sich parallel zur dritten Achse 18 erstreckt Der Winkelhebel 25 ist mit seinem anderen Schenkelende 27 an dem Schlitten 28 angelenkt Der Schlitten 28 weist an seinem freien Ende einen Fadenzubringer 29 auf und ist oben auf einer Schlittenführung 33 in Richtung des Doppelpfeils 32 — das ist senkrecht zur Zeichenebene der F i g. 1 — verschieblich ge'agert Die Schlittenführung 33 ist unmittelbar am Boden des Maschinengestelis durch die beiden in F i g. 2 angedeuteten vertikalen Stützpfeiler 30,31 abgestützt und oben durch eine lösbare Deckplatte 34 abgedeckt. Der Fadenzubringer 29, der im Takt der Drehbewegung des Knoters 6 in Pfeilrichtung 32 hin- und herbewegt wird, dient dazu, einen Faden dem Knoterschnabel bereitzuhalten.
Das Zahnsegment 23 weist eine Verzahnung 36 mit vielen Zähnen auf wie das Ritzel 15 und gerät bei jedem Umlauf der Steuertrommel 19 einmal mit dem Ritzel 15 in Eingriff und treibt dieses für einen vollen Umlauf an. Die Schwenkbewegung des Knoterarms und die Umlaufbewegung des Zahnsegmentes sind dabei so aufeinander abgestimmt, daß das Ritzel 15 im Zuge der Schwenkbewegung des Knoterarms 1 immer dann in die Umlaufbahn des Zahnsegmentes 23 gelangt ist, wenn die Verzahnung des Zahnsegmentes auf das Ritzel 15 weist, und das ist nur in der in Fig. 1 ausgezogen dargestellten Funktionsstellung der Fall.
Auf der zur Ruhestellung gelegenen Seite des Ritzels 15 ist mit diesem umlaufend eine Sicherungsnockenscheibe 38 und auf der gleichen Seite ist mit dem Zahnsegment 23 umlaufend ein Sicherungsnockensegment 37 vorgesehen. Die Sicherungsnockenscheibe 38 weist zwei über die Zähne des Ritzels 15 radial vorspringende Nocken 47, 48 auf, die im Winkelabstand von etwa 90 Grad zueinander liegen und zwischen denen der Radius eingezogen ist. Befindet sich der Knoter exakt in der in Fig. 3C gezeichneten, der Ruhestellung entsprechenden Winkellage, dann stehen die beiden Nocken 47, 48 senkrecht übereinander und finden Platz neben einer gehärteten Anschlagplatte 39, die sich senkrecht an einer Gehäusewand 52 erstreckt. In Ruhestellung gemäß Fig.3C steht die Sicherungsnockenscheibe 38 dieser Anschlagpiatte 39 gegenüber und wird durch diese Anschlagpiattc 39 mit Toleranz daran gehindert, sich infolge von Erschütterungen oder aus anderen Gründen aus der eingestellten 'Winkellage herauszudrehen. Demzu folge werden auch alle sich mit dieser Sicherungsnok- kenscheibe drehenden Teile, insbesondere der Knoter 6, in dieser Winkellage gesichert.
In Funktionsstellung ist, wie aus F i g. 1 ersichtlich, die Anschlagpiatte 39 wirkungslos, weil die Sicherungsnok keilscheibe 38 dann nicht mehr der Anschlagplatte 39 gegenübersteht
Sobald das Zahnsegment 23 mit seinem letzten Zahn mit dem Ritzel 15 außer Eingriff gerät, fällt die Sicherungsnockenscheibe 38 mit ihrer in Drehrichtung vorn gelegenen Nocke 48 in eine erste Mulde 35 des Sicherungsnockensegmentes 37, sofern das Ritzel 15 seine Drehbewegung nicht vollständig vollendet hat, und veranlaßt dieses, diese vollständig zu vollenden. Für den Fall, daß das Ritzel sich zu weit dreht, fängt das Siche rungsnockensegment 37 die zweite Nocke 47 mit seiner Mulde 49 auf und dreht das Ritzel 15 zurück. Auf diese Weise wird durch Zusammenspiel der Sicherungsnokkenscheibe und des Sicherungsnockensegmentes das Ritzel 15 in die in Fig.3C gezeichnete Winkelstellung einjustiert in der es beim Zurückschwenken des Knoterarms in die Ruhestellung neben der Anschlagplatte 39 Platz findet
Die dargestellte Fadenknotvorrichtung zieht unter Mitwirkung des Fadenzubringers 29 bereitgestellte zwei Fäden zu einer Doppelschleife zusammen und zu diesem Zweck vollführt die Welle 21 einen vollständigen Umlauf, während dessen sich der Knoter einmal dreht, der Knoterarm einmal in Funktionsstellung und zurück schwenkt und der Knoterschnabel sich durch Absenken des unteren Schnabels öffnet, um den Faden zu erfassen. In einem solchen Arbeitszyklus vollführt der Fadenzubringer eine Vorwärts- und Rückwärtsbewegung, um den einen Faden in Bereitstellung zu schieben und um dann wieder beim Abstreifen des fertigen Knotens in seine Ausgangsstellung zurückzuweichen, in der er für den nächsten Zyklus den nächsten Faden hinterfassen kann.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Fadenknotvorrichtung mit einem Knoterarm, der am Maschinengestell um eine Achse eines Schwenklagers schwenkbar ist und an dessen freiem Ende ein um eine zweite, senkrecht und versetzt zur ersten Achse drehbarer Knoter gelagert ist, der bei seinen Drehbewegungen mit seinen Schnabelspitzen Fäden verknotet, die von einem in Richtung parallel zur ersten Achse verschiebbar am Maschinengestell gelagerten Fadenzubringer bereitgehalten werden und mit einer Steuertrommel, die um eine sich parallel zur Schwenkrichtung des Knoterarms erstreckende dritte Achse drehbar am Maschinengestell gelagert ist und die auf ihrer Mantelfläche eine geschlossene in Richtung der dritten Achse ausweichende Steuerkurve für ein an dieser geführtes Steuerelement des Knoterarms aufweist und mit mindestens einem koaxial mit der Steuertrommel umlaufenden Zahnsegment und einer koaxial mit der Steuertrommel umlaufenden Nockenfläche, wobei das Zahnsegment über ein am Knoterarm gelagertes Ritzel die Bewegung des Knoters und die Nockenfläche über ein Hebelgetriebe die Bewegung des Fadenzubringers steuert, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerelement (16) zwischen dem Schwenklager (3) des Knoterarms (I) und dem Knoter (6) am Knoterarm (1) und das Schwenklager (3) am knoterfernen Ende des Knoterarms (1) angeordnet sind und daß ein einziges Zahnsegment (23) zum Antrieb des Ritzels (15) vorgesehen ist, in dessen Umlaufbahn das Ritzel (15) durch die Schwenkbewegung des Knoterarms (3) dann gelangt, wenn die Verzah nung (36) des Zahnsegmentes (23) beim Umlauf der Steuertrommel (19) auf das Ritzel (15) weist.
DE19742461328 1974-12-24 1974-12-24 Fadenknotvorrichtung Expired DE2461328C2 (de)

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