DE245871C - - Google Patents

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DE245871C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D9/00Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
    • B25D9/14Control devices for the reciprocating piston

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
LaJ
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 245871 - KLASSE 87b. GRUPPE
ALEXANDER KANN in ESSEN, Ruhr.
Steuerung für Preßluftwerkzeuge. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. April 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine Steuerung für Preßluftwerkzeuge und besteht darin, daß in dem Luftzuleitungsweg jeder Kolbenseite hintereinander zwei Absperrstellen angeordnet werden, so daß nur dann Preßluft hinter den Kolben treten kann, wenn beide Absperrvorrichtungen geöffnet sind. Hierbei wird nun der Steuerkörper für die eine Absperrstelle durch den bei der Freigabe des Auspuffloches
ίο entstehenden Druckabfall und der Steuerkörper der zweiten Absperrstelle durch die hinter dem Kolben entstehende Kompression bewegt. Es wird somit der die Preßluft auf den Kolben leitende Kanal sofort nach der Freigabe der Auspufföffnung infolge des Spannungsabfalls abgesperrt, während der Kanal der Gegenseite erst durch die bei der Weiterbewegung des Kolbens vor ihm entstehende Kompression geöffnet wird. Die Auspuffzeit, welche bei den bekannten Bohrhämmern von der Freigabe der Auspufföffnung bis zur Herstellung einer zur Bewegung des Steuerkörpers genügenden Kompression dauert, wird daher wesentlich abgekürzt. Außerdem ist die Steuerung gegen geringe Undichtheiten der Asperrvorrichtungen wegen des Doppelverschlusses weniger empfindlich.
Eine zweckmäßige Anordnung der Steuerung ergibt sich, wenn man für den durch die Kompression bewegten Steuerkörper in bekannter Weise einen Kolbenschieber verwendet und den zweiten, durch den Druckabfall bewegten Steuerkörper als Hohlzylinder ausbildet, welcher den Kolbenschieber umgibt und an den Stirnseiten mit Rändern versehen ist, die der Druckluft einen" guten Angriff gestat-40
ten. Der Hohlzylinder kann bei seiner Bewegung mit den Rändern an der Gehäusewand geführt werden oder auf dem inneren Kolbenschieber gleiten.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Steuerung mit den verschiedenen Stellungen des Arbeitskolbens und der Steuerschieber dargestellt.
In der in Fig. 1 dargestellten Anfangsstellung gelangt die bei c eintretende Preßluft zwischen dem linken Rande des Schiebers a und der Gehäusewandung hindurch in der Pfeilrichtung in den Zylinderraum A und bewegt den Kolben d in der Pfeilrichtung. Sobald der Kolben d die Auspufföffnung e freigibt, strömt die Arbeitsluft aus, und der so entstehende Druckabfall in A bewirkt eine Bewegung des Schiebers α nach links auf seinen linken Sitz (Fig. 2), während der rechte Rand des Schiebers α seinen Sitz verläßt, so daß die Frischluft bis in den Raum f gelangt. Der sich weiter nach rechts bewegende Kolben d führt seinen Schlag aus und erzeugt gleichzeitig im Zylinderraume B Kompression, welche auf die rechte Stirnfläche des Schiebers b drückt und ihn nach links bewegt, so daß er seinen rechten Sitz verläßt und die Frischluft, wie Fig. 3 zeigt, nunmehr in den Raum B strömt und den Kolben d nach links bewegt. Gibt er hierbei die zweite Auspufföffnung g frei, so entsteht im Räume B Druckabfall, infolgedessen der Schieber α wieder nach rechts bewegt wird (Fig. 4), d. h. nach dem Räume B zu abschließt und nach A zu öffnet, so daß die Preßluft in den Raum h gelangt. Die am Ende der Kolbenbewegung
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nach links im Räume A erzeugte Kompression drückt auf die linke Stirnfläche des Schiebers b, welcher seinen linken Sitz verläßt, so daß die Teile wieder die in Fig. ι dargestellte Lage einnehmen und die Frischluft in den Raum A strömt. Die Steuervorgänge wiederholen sich in der beschriebenen Weise.
Fig. 5 zeigt eine Abänderung des Schiebers b. Sollte der Kolben d, was bei Bohrhämmern
ίο z. B. infolge der durch die Drallnuten verursachten Widerstände eintreten kann, nicht nach links zurückgehen, sondern sich in der Umsetzvorrichtung klemmen, so würde keine Kompression entstehen und der Schieber b sich nicht nach rechts bewegen. Um diese Bewegung jedoch trotzdem zu erzeugen, ist in dem Schieber b ein Kanal i vorgesehen, welcher den Raum h mit dem Räume I verbindet, in dem der zur Führung dienende Fortsatz k des Schiebers b läuft. In der betreffenden Stellung gelangt demnach die Frischluft durch diesen Kanal in den Raum I, drückt auf die Stirnfläche des Fortsatzes k und bewirkt so die erforderliche Bewegung des Schiebers b nach rechts, auch wenn keine Kompression im Räume A auftritt. Das Werkzeug wird also auch bei den erwähnten Kolbenklemmungen anspringen.
Die rechte Seite des Schiebers b kann, wenn erforderlich, natürlich in gleicher Weise ausgebildet werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Steuerung für Preßluftwerkzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Kolbenseite in der Zuleitung hintereinander zwei Absperrstellen angeordnet sind, und daß diese vier Absperrstellen paarweise durch zwei, je für die einander entsprechenden Absperrstellen der beiden Kolbenseiten gemeinsame Steuerkörper bedient werden, von denen der eine infolge des Druckabfalles hinter dem Kolben und der andere durch die Kompression vor dem Kolben bewegt wird.
2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Kompression bewegte Steuerkörper in bekannter Weise von einem Kolbenschieber und der durch den Druckabfall bewegte Steuerkörper von einem an den Stirnseiten mit Rändern versehenen, den ersten Steuerkörper umgebenden Hohlzylinder gebildet wird.
3. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Kornpression bewegte Steuerzylinder (b) an einem oder an beiden Enden eine Durchbohrung (i) enthält, durch welche zu seiner Umsteuerung Frischluft hinter ihn treten kann, sobald der durch den Druckabfall bewegte Steuerkörper (a) die zugehörige Absperrstelle geöffnet hat.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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