DE2458684B2 - Anschlußglied zum Verbinden einer Armbanduhr mit einem Armband - Google Patents
Anschlußglied zum Verbinden einer Armbanduhr mit einem ArmbandInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Anschlußglied zum Verbinden einer Armbanduhr mit einem Armband
gemäß Oberbegriff des Hauptanspruches.
Es ist aus der US-Patentschrift 36 75 284 ein Anschlußglied bekannt, das zwischen den Hörnern am
Armbanduhrgehäuse mittels eines Federsteges befestigt wird, der durch eine Hülse hindurchgesteckt wird, an der
ein Plattenteil angeformt ist, das sich in Richtung auf das Armband erstreckt. Bei dem bekannten Anschlußglied
wird dieses Plattcntcil, das für den Anschluß eines üblichen, zweilagigen, federnden Metallglicderbandes
ausgebildet ist, auf das Endglied der oberen Reihe des Metailgl;ederbandes aufgesetzt und dann daran mittels
Umbiegelaschen am Plattenteil, die unter das Endglied greifen, festgelegt, wobei ein Flanschrand entlang der
von der Hülse abgewandten Kante des Plattenteils hinter das Endglied greift. Ein derartiges Anschlußglied
kann vom Armband nur mit entsprechendem Werkzeug gelöst werden, und da auch das Herausnehmen des
Federsteges zwischen den Hörnern am Uhrgehäuse ohne Kenntnis und entsprechendes Werkzeug schwer
möglich ist, kann das Armband vom Uhrgehäuse nur von einem Fachmann gelöst und gegen ein anderes
ausgetauscht werden.
Es ist ferner aus der schweizerischen Patentschrift 4 84 860 ein Anschlußglied zum Verbinden eines
ArmbarJes mit einem Uhrgehäuse mittels eines zwischen die am Gehäuse angebrachten Hörner
eingesetzten Federsteges bekannt. Dieses Anschlußglied ist jedoch ebenfalls mit dem Armband fest
verbunden und kann nur durch Herausnehmen des Federsteges vom Uhrgehäuse gelöst werden, wozu ein
Fachmann mit entsprechenden Werkzeugen benötigt wird. Eine am Anschlußglied mit Hilfe eines Scharniergelenks
angelenkte Spange, die von der Unterseite her gegen das Anschlußglied schwenkbar ist, dient dazu, das
auf dem Federsteg zwischen den Hörnern verschwenkbare Anschlußglied so zu arretieren, daß das Armband
gegenüber dem Uhrgehäuse eine feste Stellung einnimmt. Die Spange ermöglicht es dem Träger der
Uhr nicht, das Armband ohne Werkzeuge vom Uhrgehäuse zu lösen.
Der lirhndung liegt die Autgabe zugrunde, ein
Anschlußglied der bekannten Art für Uhrarmbänder zu schaffen, das es dem Benutzer und Träger der Uhr
ermöglicht, das vom Hersteller oder Fachhändler mit dem Uhrgehäuse verbundene Armband leicht und ohne
Werkzeuge auszuwechseln und gegen weitere Armhänder dieses Typs auszutauschen. Der Träger kann damit
seinen jeweiligen Wünschen nach einem elastischen oder nicht elastischem Armband und einem Armband
mit entsprechendem äußeren Erscheinungsbild nachkommen. Die Lösung dieser Aufgabe geschieht mit den
kennzeichenden Merkmalen des Hauptanspruchs.
Hiernach kann das freie Ende der mittels Scharniergelenk am Spangen'räger befestigten Spange einfach
durch die Durchoruchsöffnung des mittels Federstegen
zwischen den Hörnern am Uhrgehäuse befestigten Piattenteil durchgesteckt und die Spange dann unter die
Unterseite des Plattenteils geklappt werden, in welcher Stellung sie mittels ihres Federflansches durch Verrastung
gehalten wird. Das Lösen des ArmLandes erfolgt dann im cmgelcehrfen Abiauf der genannten Schritte auf
einfache Weise. Das Austauschen eines Armbandes ist damit zu einem sehr einfachen Vorgang geworden.
Andererseits kann sich das Armband nicht während des Tragens lösen, da die Spange das am Uhrgehäuse
befestigte Plattenteil untergreift und zwischen diesem :s und dem Handgelenk liegt, aiso nichi versehentlich
aufklappen kann. Dieses Merkmal ist wichtig, im trot?
der einfachen Handhabung einen Verlust de: Uhr zu vermeiden. Durch spezielle Ausgestaltung der Erfindung
und der in ihr enthaltenen Einzelteile, die so
Gegenstand von Unteransprüchen sind, können weitere Vorteile erzielt werden, die teils die besonders einfache
Handhabung, teils die günstige Herstellung, teils da:, leichte Verbinden der Anschiußgliedteiie mit dem
Uhrgehäuse bzw. den Armbandenden oder auch das Aussehen betreffen.
Anhand von Ausführungsbeispieien wird die Erfindung nun in Verbindung mit der Zeichnung nochmals
erläutert. Es zeigt
Fig. 1: eine Draufsicht auf eine Armbanduhr mit daran befestigten Anschlußgliedern, wobei das Armband
an einer Ecke zur Erläuterung aufgebrochen ist, während zwischen den Anschlußhörnern der Uhr auf
der zweiten Gehäuseseite ein Verbindungsteil allein eingesetzt ist;
Fig. 2: eine perspektivische Ansicht des Anschlußgliedes
mit einigen Gliedern des Armbandes aus F i g. 1 bei geschlossener Spange von unten;
F i g. 3: eine perspektivische Darstellung des zwischen
zwei Anschlußhörnern des Uhrgehäuses eingesetzten Verbindungsteils;
Fig.4: eine perspektivische Unteransicht des Armbandendes
ähnlich Fig. 2, jedoch bei geöffneter Spange und vom Armbandende gelöstem Verbindungsteil;
F i g. 5: eine vergrößerte Schnittansicht durch das mit
dem Anschlußglied verbundene Armbandende gemäß Linie 5-5 in Fig. 2;
F i g. 6: einen Schnitt nach der Linie 6-6 in F i g. 5;
Fig. 7: einen Schnitt in der Ebene der Linie 7-7 in F ig. 5;
F i g. 8: eine Explosionsdarsteilung der oberen Hälfte
der F i g. 4. bei der die voneinander gelöst bezeichneten Teile noch nicht durch Umbiegen miteinander i>>
»erbunderi sind;
F i g. 9: eine Teilschnittdarstellung iü der Ebene <5-li m tv,
Fig.5;
Fig. 10: eine Draufsicht aut eine Armbanduhr mit
einem zweiten Ausführungsbeispiel des erfindunpsgemäßen Anschlußgliedes mit einer der F ι g. 1 entsprechenden
Darstellung;
Fig. 11: eine teils aufgebrochene Seitenansicht eines
mit dem Anschlußglied ausgestatteten Armbandendes;
Fig. 12: eine Unteransicht des Armbandendes aus
Fig. 11;
F i g. 13: das Armbandende mit aufgeklappter Spange des Anschlußgliedes und abgerücktem Verbindungsteil
entsprechend der Darstellung der F i g. 4; und
Fig. 14: einen Schnitt nach der Linie 14-14 in Fig. i2.
Das Anschlußglied ist dafür vorgesehen, ein Armband mit jeder üblichen Armbanduhr, die zwei Paare
seitwärts abstehender Hörner hat, mittels eines üblichen Federstiftes zu verbinden.
In den Fig. 1 bis 9 ist ein nicht dehnbares Uhrarmband 10 gezeigt, das mit einem Ende zwischen
die Befestigungshörner 12 eines Uhrgehäuses 13 mittels des Anschlußgliedes 14 und eines Federstiftes 15
befestigt ist. Das eine Ende der unter Federspannung stehenden Stiftspitze 16 des Federsiifies 15 lsi
dargestellt, wie es in eine Bohrung des einen Anschiußhcrnes eingreift. Das Anschlußglied kann in
Verbindung mit Uhrarmbändern billiger Konstruktion verwendet werden, die entweder dehnbar oder nicht
dehnbar sind, aus Leder, Gewebe, Kunststoff. Mela'l
oder Kombinationen daraus bestehen.
Das in den Fig. 1 bis 9 gezeigte, nicht dehnbare Armband besteht aus zwei Teilen, die mit einer üblichen
(nicht gezeigten) Schließe verbunden sind. Jedes Teil besteht aus einem Streifen 20 eines Plastikmaterials, der
quer zu seiner Dicke flexibel ist. Auf der Unterseite hat der Bandstreifen zueinander parallel verlaufende Nuten
2i, wodurch parallele, erhabene Abschnitte entstehen Diese erhabenen Abschnitte weisen einen dickerer
Mittelbereich 22Λ und dünnere Endbereiche 22ßauf.
Das Band ist mit einer Anzahl von Bodensehaien 23
versehen, die einen erhabenen Mitteibereich 2'SA haben. der sich an dier Oberfläche des dickeren Mittelbereiches
22A des jeweiligen Vcrsprungs anlegt, und mit eingedrückten Endabschnitten 23ß entsprechend den
dünneren Endbereichen 22ß des Bandstreifens (siehe insbesondere F i g. 9). Die Bodenschale besitzt ferner ein
Paar parallele Seitenwände 23C zur Anlage an den Seitenwänden der erhabenen Vorsprünge des Plastikbandstreifens.
In der Bodenwand der Bodenschale befinden sich zwei rechteckige Öffnungen 23D, die von
den Enden einen gewissen Abstand haben, w ie
besonders in den Fig. 8 und 9 zu erkennen ist. Die Bodenschalen bestehen aus Metall wie etwa rostfreiem
Stahl.
Der Bandstreifen weist ferner eine Anzahl Schmuckkappen 24 auf, die ebenfalls aus Metall, wie rostfreiem
Stahl oder auch aus einer Goldlegierung hergestellt sein können. Jede Schmuckkappe besteht aus einer Deckwand
24Λ, die auf der Oberfläche des Bandstreifens 20 aufliegt. Endwände 24ß, die von den Rändern der
Deckwand 24/4 an den Seiten des Band'treifens 20 abstehen, stehen den Endabschnitten 24Cden Endbereichen
23ß der Bodenschalen gegenüber. An diesen Endabschnitten 24Cbefinden sich Umbiegelaschen 24D,
die in die Öffnungen 23D der Bodenschalen hineingeroüt
oder hineingebogen werden, die Enden der Laichen 24D können bis in den Plastikbandstreifen 20
hineingedrückt werden, was jedoch nicht zwingend ist.
Entlang einer Seitenkante jeder Deckkappe sind Vorsprünge 24E angebracht, die in Ausnehmungen 2-1F
der gegenüberliegenden Seitenkante der angrenzenden Deckkappe eingreifen, wodurch im Aussehen ein
gewisser Verbund hergestellt wird. Durch Abschrägung der Endwände 24Dder Deckkappen wird erreicht, daß
das Armband sich dem Handgelenk des Trägers anschmiegen kann.
Ein selbständiges Element des Anschlußgliedes ist das Verbindungsteil 25, das zwischen die Anschlußhörner
am Uhrgehäuse eingesetzt wird. Das Verbindungsteil 25 besteht aus einer Hülse 25/4, die vom Federstift 15
durchsetzt wird, und einem daran angeformten Plattenteil 25ß, in dem eine im dargestellten Ausführungsbeispiel
quer verlaufende Rechtecköffnung 25C vorgesehen ist, die unmittelbar an die Hülse 25A angrenzt.
Das Plattenteil besitzt einen vertieft geprägten Mittelbereich 25D, dessen Aufgabe an späterer Stelle
erläutert wird.
In der Darstellung wird der Federstift 15 von einem Röhrchen 31 umgeben, das in die Hülse 25/4 des
Verbindungsteils eingesetzt ist und dessen federnde Enden 42 an den Innenseiten der Hörner 12 anliegen.
Ein weiteres Element des Anschlußgliedes ist der plattenförmige Spangenträger 50, der mit einem Paar
Scharnieraugen 5OA an seinem einen Ende und einem Fknsch 50 ß am anderen ausgestattet ist. Dieser
Spangenträger kann aus rostfreiem Stahl oder einem sonst geeigneten Material bestehen. Er besitzt einen im
wesentlichen flachen Mittelbereich 5OC und vertieft geprägte Endbereiche 5OD, in die je ein Paar
rechteckige öffnungen 50£eingestanzt ist. Eine Spange
55 ist mit dem Spangenträger 50 mittels eines Scharnierstiftes 60 verbunden. Sie besitzt einen flachen,
plattenförmigen Mittelabschnitt 55/4, ein Scharnierauge 55ß an einem Ende und einen Federflansch 55C am
anderen. Das Material kann vorzugsweise rostfreier Stahl sein.
Der Spangenträger 50 ist am Ende des Uhrarmbandes mit dessen letzter Schmuckkappe 24 zu einem Teil
befestigt, wofür ihre Umbiegelaschen 24D in zwei der rechteckig ausgestanzten öffnungen 5Of hineingerollt
sind, wie dies die Fig. 6 besonders deutlich erkennen
läßt. Die Abschnitte 24C der Seitenwände der Schmuckkappe liegen in den eingedrückten Zonen 50D
des Spangenträgers 50 einander gegenüber, und der im wesentlichen flache Bereich 5OC steht der Bodenseite
des erhabenen Elementes 224 des Bandstreifens unmittelbar gegenüber, was die F i g. 5 und 6 zeigen. Der
Flansch 50ß liegt an einer Seitenfläche des erhabenen Elementes 22/4 der Bandstreifenunterseite an (siehe
Fig. 5).
Eine zum Anschlußglied gehörende Schmuckkappe 70 besteht aus dem gleichen Material wie die übrigen
Schmuckkappen und ist auch in gleicher Weise gemustert. An einem Ende besitzt sie einen Flansch 70A.
und der an den Flansch angrenzende Abschnitt der Schmuckkappe überdeckt den oberen Teil der Hülse
25A des Verbindungsteils, der zu einem Teil seitlich vom
Flansch 70A abgedeckt wird (siehe F i g. 2 und 5).
Das andere Ende der Schmuckkappe 70 des Anschlußgliedes weist Vorsprünge 7OB auf, die in die
Ausnehmungen 24Fder letzten normalen Schmuckkappe des Uhrarmbandes 10 eingreifen. Ferner besitzt die
Schmuckkappe 70 Seitenflansche 7OC die an ihren Enden Umbiegelaschen 70D tragen. Die Schmuckkappe
des Anschlußgiiedes wird mit dem Spangenträger 50 durch Einrollen der Laschen 7OD in die zugehörigen
Rechtecköffnungen 5OEdes Spangenträgers 50 verbunden,
und dann befinden sich die unteren Abschnitte der Flansche 7OC in Berührung mit den angrenzenden
Flächen der Abschnitte 5OD, was die F i g. 7 verdeutlicht Im zusammengebauten Zustand liegen die Unterflächer
der Flansche 70C praktisch in derselben Ebene wie die Unterfläche des Mittelteils des Spangenträgers 50.
Um das Uhrarmband 10 mit dem Verbindungsteil 25 zusammenzuschließen, wird gemäß Darstellung dei
F i g. 4 die aufgeklappte Spange 55 durch die Durchbruchsöffnung 25C des Verbindungsteils hindurchgesteckt
und anschließend umgeklappt, so daß der Flansch 55Cder Spange am Flansch 50ßdes Spangenträgers 5C
einrastet. Durch diese Rastverbindung ist das Armband lösbar mit dem Verbindungsteil 25 und auf diese Weise
mit dem Uhrgehäuse 13 verbunden.
Es sei noch bemerkt, daß in der geschlossenen Stellung die Oberseite 25Ddes Verbindungsteils mit der
Unterseite des Spangenträgers 50 in Berührung ist und die Oberseite der Spange 55 sich an der Unterseite der
eingeprägten Flächen 25Ddes Verbindungsteils anlegt so daß eine in sich ebene und glatte Unterseite mit dem
Handgelenk des Trägers in Berührung kommt.
Im Mittelbereich des Flanschendes der Spange 55 befindet sich ein Zahn 55D, der aus dem Material des
Flansches 55C herausgeformt ist. Zum Lösen der Schnappverbindung des Flansches 55Caus seiner Lage
zwischen dem Flansch 50ß des Spangenträgers 50 und der angrenzenden Seitenwand 23C der benachbarten
Bodenschale 23 kann der Benutzer mit seinem Daumennagel hinter den Zahn greifen. Die Spange 55
kann dann im Uhrzeigersinn in Fig.5 verschwenkt werden, bis sie die Vertikalstellung einnimmt, in der sie
aus der schlitzartigen Durchtrittsöffnung 23C des Verbindungsteiles herausgehoben werden kann.
Die Beschreibung zeigt deutlich, daß das Auswechsein
eines Armbandes ohne Zuhilfenahme besonderer Werkzeuge und ohne einen Fachmann durchgeführt
werden kann, da es nicht mehr nötig ist, den Federsteg mit seinen Spitzen aus den k'einen Löchern aus der
Innenseite der Anschlußhörner 12 am Uhrgehäuse 13 herauszunehmen.
Das in den Fig. 10 bis 14 gezeigte zweite Ausführungsbeispiel eines Anschlußgliedes ist an einem
dehnbaren Gliederarmband 80 angeschlossen. Ein derartiges Armband weist eine Anzahl von Gliedern 81
in einer oberen Reihe und eine Anzahl von Gliedern 82 einer unteren Reihe auf. die quer zur Erstreckungsrichtung
des Armbandes verlaufen. In jedem Glied des Armbandes befindet sich eine Plastikfeder 83, und die
Glieder selbst sind miteinander durch U-Bügel 84 verbunden, deren Bügelschenkel zwischen die Enden
der Federn und die Außenwände der Glieder eingestecKt sind. Das Uhrarmband wird durch auf die Glieder
der oberen Reihe befestigte Schmuckkappen 85 vervollständigt. Derartige Uhrarmbänder sind bekannt.
Auch hier ist wieder ein Verbindungsteil 90 zwischen
Anschlußhörner 12 des Uhrgehäuses 13 eingesetzt Das Verbindungsteil setzt sich aus einer Hülse 90y4 und
einem daran befindlichen Plattenteil 90ßzusammen. Im
Plattenteil ist eine quer verlaufende Durchtrittsöffnung 9OC vorgesehen, die an die Hülse 90Λ angrenzt Das
Plattenteil trägt außerdem an seinem der Hülse 90/4 gegenüberliegenden Rand einen Flansch 9OD. Auch im
vorliegenden Fall ist der (nicht gezeigte) Federstift wieder von einem besonderen Röhrchen 31 mit
federnden Enden 42 umgeben. Das Röhrchen 31 ist in die Hülse 90Λ eingesetzt
bs Das Anschlußglied weist ferner einen Spangenträger
100 auf, der ein Paar Scharnierösen 100Λ an einem Ende
und einen Flansch 100/7 am anderen trägt der von einem ebenen Bereich lOOC des Spangenträgers 100
nach oben gerichtet ist. Ein Abschnitt lOOD des
Spangenträgers verläuft an dem dem Flansch lOOß gegenüberliegenden Rand des ebenen Bereichs lOOC
zunächst parallel zum Flansch lOOß aufwärts und dann rechtwinklig abgekröpft in Richtung auf die Scharnierösen
100/4.
Die ebenfalls vorhandene Spange 105 setzt sich aus einem ebenen Plattenteil 105A einer Scharnieröse 105Ö
an einem Ende und einem Federflansch 105C am anderen zusammen. Ein Zahn 105D zum Angriff für
einen Daumennagel steht vom Flansch 105Cnach außen ab. Das Material der Spange kann vorzugsweise
rostfreier Stahl sein. Sie ist schwenkbar am Spangenträger 1OO durch einen Scharnierstift 99 angelenkt, der
durch die Scharnierösen 100Λ und 105Ö hindurchgesteckt
ist.
Die Spange JOC ist mit dem Armband zum Teil über
ein Flanschenpaar 100E, das vom Flansch 1003 ausgeht
und auf der oberen Wand des vorletzten Gliedes der unteren Reihe der Glieder 82 des Armbandes angreift,
befestigt, wie es die F i g. 13 und 14 besonders erkennen lassen. Der aufwärts gerichtete Abschnitt lOOD des
Spangenträgers liegt dabei an der Seitenwand der letzten Gliedes der unteren Reihe an.
Eine Schmuckkappe 110 des Anschlußgliedes ist aus demselben Material hergestellt wie die Schmuckkappen
85 der Armbandglieder und auch in gleicher Weise gemustert. An einem Ende ist sie mit einem Flansch
110Λ versehen. Der Teil der Schmuckkappe, der an den
Flansch angrenzt, überdeckt die Oberseite der Hülse 9OA des Verbindungsteils, und der Flansch 1104
überdeckt wenigstens den oberen Bereich der Hülsenseite. Das andere Ende der Deckkappe des Anschlußgliedes
weist einen Flansch llOß auf, der an die Seitenfläche der letzten Schmuckkappe 85 des Uhrarmbandes
80 angrenzt. Die Deckkappe des Anschlußgliedes ist außerdem mit einem Paar von Seitenflanschen
HOC ausgestattet, an deren Unterrand sich jeweils eine Umbiegelasche HOD befindet, welche einwärts unter
den abgekröpften Teil HOD des Spangenträgers
ίο gebogen ist, wodurch Spangenträger und Deckkappe
des Anschlußgliedes fest miteinander verbunden sind.
Um das Uhrarmband 80 mit dem am Uhrgehäuse sitzenden Verbindungsteil 90 zusammenzufügen, wird
das Ende der aufgeklappten Spange 105 durch die
öffnung 9OC gesteckt und die Spange dann im Gegenuhrzeigersinn in Fig. 13 verschwenkt, bis ihr
Flansch iO5C mit dem Flansch lOOD des Spangenträgers
100 einrastet. Dieser Rast- oder Schnappsitz hält das Armband lösbar am Verbindungsteil.
Um die Spange zu öffnen und das Armband 80 von der Uhr zu lösen, setzt der Träger seinen Daumennagel
unter den Zahn 105S der Spange und löst damit den Schnappsitz des Flansches 105C aus seiner Lage
zwischen Flansch 1005 des Spangenträgers und der angrenzenden Seitenwand des nächsten Gliedes der
unteren Reihe des Armbandes. Wenn die Spange dann im Uhrzeigersinn (Fig. 11) um den Scharnierstift 99
soweit geschwenkt wird, daß sie im rechten Winkel vom Armband absteht, kann sie durch die öffnung 9OC des
Verbindungsteils 90 herausgehoben werden.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (13)
1. Anschlußglied zum Verbinden einer Armbanduhr mit einem Armband mittels eines zwischen
einem am Uhrgehäuse sitzenden Hörnerpaar vorgesehenen Federsteg und einer zwischen die Hörner
eingesetzten, den Federsteg umgreifenden Hülse, deren mit ihr in einem Stück geformtes Plattenteil
sich zum Armband hin erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß in das Plattenteil (255;
90B) eine Durchbruchsöffnung (25C; 9OQ eingeformt ist, daß das Armbandendglied als Spangenträger
(50; 100) ausgebildet ist, der mit dem Armband (10; 80) unlösbar verbunden ist oder einem
Scharniergelenk (60; 99) nahe seinem freien Ende eine Spange (55; 105) trdgt, die duich die
Durchbruchsöffnung (25C; 9OQ steckbar und unter die Unterseite des Plattenteils (255; 90B) klappbar
ist, und daß die Spange (55; 105) mittels eines Federflansches (55C; 105Qan ihrem freien Ende auf
der Armbandunterseite in an das Platfnteil (255; 90B)angeklappter Stellung verrastbar ist.
2. Anschlußglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unterseitige Fläche des
Plattenteils (25B) einen eingeprägten Mittelbereich (25D) hat, in dem die Spange (55) in Schließstellung
liegt und sich ihre Unterfläche im wesentlichen in derselben Ebene wie die Seitenbereiche der
Unterfläche des Plattenteils (25B)befinden.
3. Anschlußglied nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spange (55; 105) angrenzend
an den Federflansch (55C: 105Q einen Zahn (55D; \05D) für den Angriff eines Daumennagels
zum Lösen der Schnappverbindung aufweist.
4. Anschlußglied nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite des Spangenträgers (50; 100) die Oberseite des Plattenteils
(255; 90SJ in Schließiage der Spange (55; 105)
berührt.
5. Anschlußglied nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß der Spangenträger (100) einen Abschnitt (tOODj aufweist, der bei
geschlossener Spange (105) an der Seitenwand des letzten Gliedes (82) der unteren Reihe eines
zweilagigen Gliederarmbandes (80) anliegt.
6. Anschlußglied nach einem der Ansprüche 1 bis
5, gekennzeichnet durch einen Endflansch (90Dj am Plattenteil (90B) und einen im rechten Winkel
abgekröpften Abschnitt (lOODJdes Spangenträgers (100), die bei geschlossener Stellung der Spange
(105) aneinander grenzen.
7. Anschlußglied nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß der Spangenträger (50; 100) an seinem dem Scharnierstift (60; 99)
gegenüberliegenden Ende einen sich nach oben erstreckenden Flansch (505; lOOS; hat, der eine
Seitenwand eines aus einer Bodenschale (23) und einem Glied (82) oestehenden Elements des
Uhrarmbandes (10; 80) wenigstens bei geschlossener Stellung der Spange (55; 105) berührt.
8. Anschlußglied nach den Ansprüchen 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der sich nach oben
erstreckende Flansch (iOOflJ ein Flanschenpaar
(100E) aufweist, das an der Oberseite eines Gliedes
(82) der unteren Reihe eines zweilagigen Uhrarmbandes
(80) angreift.
9. Anschlußglied nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Federflansch (105Q der geschlossenen Spange (105) den sich nach oben
erstreckenden Flansch (100£^ des Spangenträgers (100) hintergreift.
10. Anschlußglied nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Schmi'ckkappe
(70; 110), die wenigstens das Armbandendglied und die Hülse (25A; 90A) überdeckt, und Laschen
(7OZ?; llCD^zur Befestigung auf dem Spangenträger (50; 100) aufweist.
ίο
11. Anschlußglied nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schmuckkappe (70; 110) mit einem Endflansch (70Λ; 1104; die Hülse (25A; 90A)
übergreift.
12. Anschlußglied nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schmuckkappe (70; 110) mit Seitenflanschen (70C; UOQ versehen
ist, an denen Umbiegelaschen (7OD; llODjsitzen.
13. Anschlußglied nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite der Schmuckkappe
(70; 110) ein der Oberseite der Armbandglieder (81; 82) entsprechendes Muster trägt.
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