DE2458397B2 - Rüttelförderer - Google Patents

Rüttelförderer

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DE2458397B2
DE2458397B2 DE19742458397 DE2458397A DE2458397B2 DE 2458397 B2 DE2458397 B2 DE 2458397B2 DE 19742458397 DE19742458397 DE 19742458397 DE 2458397 A DE2458397 A DE 2458397A DE 2458397 B2 DE2458397 B2 DE 2458397B2
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DE
Germany
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working
conveyor
vibrating conveyor
vibrator
organ
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DE19742458397
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English (en)
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DE2458397A1 (de
DE2458397C3 (de
Inventor
Ljudmila I. Gendlina Geb. Jalovaja
Vitalij M. Grigoriev
Vladimir I. Krejmer
Leonid V. Simon
Anatolij J. Tischkov
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
INSTITUT GORNOGO DELA SIBIRSKOGO OTDELENIJA AKADEMII NAUK SSR NOWOSIBIRSK (SOWJETUNION)
Original Assignee
INSTITUT GORNOGO DELA SIBIRSKOGO OTDELENIJA AKADEMII NAUK SSR NOWOSIBIRSK (SOWJETUNION)
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G27/00Jigging conveyors
    • B65G27/04Load carriers other than helical or spiral channels or conduits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigging Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Rüttelförderer zum Fördern von Schüttgütern längs abfallender Strecken, der ein biegsames, in Richtung vom Beladungsende zum Entladungsende stetig gekrümmtes, am oberen Ende elastisch aufgehängtes, federndes Arbeitsorgan und einen Rüttler enthält.
Aus dem SU-Urheberschein 2 75 835 ist ein Rüttelförderer dieser Art bekannt, dessen am unteren Ende mit einem Rüttler versehenes Arbeitsorgan mit seiner konkaven Seite das Fördergut aufnimmt. Diese Förderer eignen sich zum Auslassen von Schüttgütern aus Behältern über relativ kurze Strecken, für lange Förderstrecken sind sie jedoch wegen starker Schwingungsdämpfung am Entladungsende nicht geeignet.
Aus der DE-PS 7 11 362 ist eine Aufgabevorrichtung für feuchtes, backendes Gut bekannt, bei der in dem Kopf einer an sich bekannten Vibrationsschurre eine zu Nebenschwingungen erregte elastische Platte eingebaut ist, die das in Klumpen aufgebrachte C'iut so zum Zerfließen bringen soll, daß es auf das sich anschließende starre Schurrenblech in Form eines Kuchens zur Weiterbeförderung aufläuft. Die zu Nebenschwingungen erregte elastische Platte wird dabei im Abstand von einer halben Wellenlänge vom Rand auf versteilbar angeordneten Unterstützungen gelagert, um die F.igenschwingungszahlen der elastischen Platte beliebig ändern zu können. Zusätzlich kann auch ein Elektromagnet vorgesehen sein, um auf die zu Nebenschwingungen erregte elastische Platte, namentlich bei sehr stark zusammenbackendem Aufgabegut, eine zusätzliche Schwingung von hoher Frequenz aufzudrücken. Kine solche ebene, zu Nebenschwingungcn anregbare elastische Platte, die bei etwa einviertcl oder dreiviertel ihrer Länge abgestützt ist und deren beide Enden nach oben schwingen, wenn der Bauch in der Mitte nach oben schwingt und umgekehrt, ist zur Auflockerung von Gut geeignet, kann dieses jedoch nicht über längere Strecken fordern.
Bei Schiittclförderern ist es aus der FR-PS 10 48 912 und der DE-AS 11 89 452 bekannt, quer zur Förderrichtung konvex ausgebauchte Förderrinnen zu verwenden, um eine gleichmäßige Verteilung des Fördergutes über die gesamte Breite zu erreichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Rundförderer der eingangs ei walii'iioii Ar! cUith bei längeren Förderstrecken durch verbesserte Form des Arbeitsorgans die Förderleistung und die Haltbarkeit des Förderers zu verbessern.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Rüttler in der Mitte des in der Ruhestellung in der Richtung vom Beladungsende zum Entladungsende konvex nach oben gewölbten Arbeitsorgans angeordnet und das Arbeitsorgan an seinen Enden auf Tragelementen abgestützt ist, wobei zumindest eins der Enden auf to diesen Tragelementen frei aufliegt.
Die Anordnung eines Rüttlers im Mittelteil einer Förderrinne ist aus der DE-PS 8 33 625 an sich bekannt.
Der erfindungsgemäße Rüttelförderer besitzt ein im Ruhezustand nach oben durchgewölbtes, an den Enden frei aufliegendes Arbeitsorgan, das bei Schwingungser regung durch den Rüttler in der Mitte Grundschwingungen ausführen kann, bei denen sich weder das Belade-, noch das Entladeende hebt.
Vorteilhaft sind die Endbereiche des federnden Arbeitsorgans durch eine Zugstange miteinander verbunden.
Die Verwendung von Zugmitteln an Rinnenschüssen von Schüttelrutschen ist an sich bekannt, wie aus der DE-PS 9 25 455 hervorgeht.
Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen gemäß der Erfindung ausgeführten Rüttelförderer zum Fördern ίο von Schüttgütern längs abfallender Strecken, insbesondere abfallender unterirdischer Strecken,
Fig. 2einen Schnitt nach Linie 11-11 der Fig. 1,
F i g. 3 den in F i g. I abgebildeten Förderer, bei dem die abgebogenen Endbereichc des Arbeitsorgans J5 miteinander durch eine Zugstange verbunden sind.
Der Rüttelförderer enthält ein trogförmiges Arbeilsorgan (F i g. 1 bis 3), das stets in Richtung vom vorderen Ende (Beladungscnde) zum hinteren Ende (Entladungsende) gebogen und nach üben ausgebaucht ist. Das •40 Arbeitsorgan ist aus einem elastischen Werkstoff, insbesondere Stahl, ausgeführt.
Das Vorderendc des Arbeitsorgans 1 ist im Boden der Strecke 2 (Fig. 1, 2 und 3) mit Hilfe von elastischen Elementen 3 (Fig. I und J) aufgehängt und mittels 4> Tragelementen 4 und 5 auf dem .Streckenboden Frei abgestützt. Das Tragelement 4 ist an dem Arbeitsorgan und das Tragelement 5 am .Streckenboden befestigt.
Das hintere Ende dieses Arbeitsorgans I liegt frei auf
dem Boden der Strecke 2 mittels auswechselbarer
V) Tragelemente 6 und 7 auf, von denen das Tragelement 6 an dem Arbeitsorgan 1 und das Tragelement 7 am Boden der Strecke 2 befestigt ist.
Bei dieser Ausführungsform des Förderers ist ein
Rüttler 8 auf der Unterseite des Arbeilsorgans t in
'">' seinem Mittelteil befestigt. Der Rüttler kann auch von oben her mittels einer Halterung, welche die Schüttgut· bewegung nicht behindert, aufgesetzt werden.
Zum Erhöhen der Standsicherheit der nach oben
ausgebauchten Form des Arbeitsorgans t können seine abgebogenen Enden miteinander durch eine Zugstange 9 (F i g. 3) verbunden werden, die auf der Unterseite des Arbeilsorgans I mittels Ösen 10 befestigt ist.
Hs können, um das Herabfallen von Fördergut von
dem Arbeitsorgan I zu verhüten, an seinen Längskanten
Μ Borde 11 (F i g. 2) befestigt werden, welche durch in der Strecke aufgestellte Platten 12 in tier abgebogenen Lage gehallen werden.
|C muli! uOf ι.uiigC uCT iöruüf Sii'OCKü ΚΟΠΠϋΠ eiil OwCT
mehrere Rüttelförderer verwendet werden, die hintereinander angeordnet weiten. Hierbei Oberdecken die Arbeitsorgane aller Rüttelförderer einander, wie dies z. B. aus Fig. 1 und 3 ersichtlich ist
Damit die Überdeckungsstellen der Rüttelförderer gegen Verstopfungen durch das Fördergut geschützt werden, können an den Querkanten der Arbeitsorgane Borde 13 befestigt werden. Der Rüttelförderer arbeitet wie folgt:
Beim Einschalten des Rüttlers 8 entstehen in dem Arbeitsorgan 1 dank der oben beschriebenen Lagerung und Ausbauchung nach oben Schwingungen in Form von elastischen Längs- und Querwellen, durch welche das Schüttgut in Bewegung versetzt wird. Hierzu tragen auch die elastischen Elemente bei, während die
auswechselbaren Tragelemente 6 und 7 ein Verschleißen des Arbeitsorgans ί und Zerstören der Bodenfläche der Strecke 2 verhüten. Dank der oben beschriebenen Schwingungen des Arbeitsorgaags 1 wird das Schüttgut intensiv vom vorderen zum hinteren Ende des Arbeitsorgans 1 und von Rüttelförderer zu Rüttelförderer verschoben, ohne daß Schüttgutstauungen auftreten. Der gemäß der Erfindung ausgeführte Rüttelförderer ist einfach und betriebssicher sowie nicht kompliziert in der Herstellung. Dieser Rüttelförderer kann mit gleichem Erfolg sowohl in kurzen als auch in beliebig langen Förderstrecken, in abfallenden geschlossenen unterirdischen Kanälen sowie auch über Tage, längs Förderbrücken usw, verwendet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Rüttelförderer zum Fördern von Schüttgütern längs abfallender Strecken, der ein biegsames, in Richtung vom Beladungsende zum Entladungsende stetig gekrümmtes, am oberen Ende elastisch aufgehängtes, federndes Arbeitsorgan und einen Rüttler enthält, dadurch gekennzeichnet, daß der Rüttler in der Mitte des in der Ruhestellung in der Richtung vom Beladungsende zum Entladungsende konvex nach oben gewölbten Arbeitsorgans (1) angeordnet und das Arbeitsorgan an seinen Enden auf Tragelementen (4,5; 6, 7) abgestützt ist, wobei zumindest eins der Enden auf diesen Tragelementen (6,7) frei aufliegt.
2. Rüttelförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Endbereiche des federnden Arbeitsorgans (1) durch eine Zugstange (9) miteinander verbunden sind.
DE19742458397 1974-12-10 1974-12-10 Rüttelförderer Expired DE2458397C3 (de)

Priority Applications (1)

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Publication Number Publication Date
DE2458397A1 DE2458397A1 (de) 1976-06-16
DE2458397B2 true DE2458397B2 (de) 1979-03-29
DE2458397C3 DE2458397C3 (de) 1979-11-15

Family

ID=5933063

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DE19742458397 Expired DE2458397C3 (de) 1974-12-10 1974-12-10 Rüttelförderer

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DE (1) DE2458397C3 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3923806A1 (de) * 1989-07-19 1991-01-24 Deere & Co Vorrichtung zum verhindern eines materialaufbaus in einem foerderkanal eines schwingfoerderers

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3923806A1 (de) * 1989-07-19 1991-01-24 Deere & Co Vorrichtung zum verhindern eines materialaufbaus in einem foerderkanal eines schwingfoerderers

Also Published As

Publication number Publication date
DE2458397A1 (de) 1976-06-16
DE2458397C3 (de) 1979-11-15

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Legal Events

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