DE24558C - Neuerung an Uebertragern - Google Patents
Neuerung an UebertragernInfo
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-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D13/00—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
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- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Es soll die beschränkte Energie des Regulators durch Einschaltung eines kräftigen Relais
derart wirksam gemacht werden, dafs man durch dieses die Bewegungswiderstände der Schieberund
Ventil - Expansionssteuerungen überwinden . und diese präcise auf den dem Kraftbedarf der
Maschine entsprechenden Expansionsgrad einstellen kann.
In dem Relais, durch welches man die Energie des Regulators beliebig verstärken kann, ist der
hydraulische Druck treibende Kraft, und zwar wird entweder das Wasser des Dampfkessels
oder das einer Wasserleitung oder das Druckwasser der Speisepumpe verwendet. Zur Ausübung
meines Verfahrens bediene ich mich des in folgendem beschriebenen Steuerungsapparates.
Als Beispiel habe ich zwei Formen dieses Apparates.
Fig. ι stellt einen verticalen Durchschnitt, Fig. 2 einen horizontalen Durchschnitt und Fig. 3
ein Diagramm der Hebelcombinationen dar, welche zur Einstellung des hydraulischen Schiebers
dienen.
Hier ist der Regulator A auf einer Säule montirt, die den hydraulischen Cylinder B und
darunter den Uebertragungsmechanismus zur Steuerung der Maschine birgt. In dem Cylinder
A bewegt sich der Kolben α mit der nach unten gekehrten Kolbenstange b. Seitlich
am Cylinder befindet sich der Schieberkasten c mit dem vollständig entlasteten Kolbenschieber
d. Die Stange e des Kolbenschiebers ist nach oben geführt, in der Decke des Schieberkastens
durch eine Stopfbüchse gedichtet und greift an das mittlere Auge/1 des gleicharmigen
Hebels /, der an seinem einen Ende an die Regulatorspindel g angreift und an seinem
anderen Ende eine nach unten hängende Stange h trägt.
Die Kolbenstange b trägt eine Kreuzschleife i und ist über diese hinaus nach unten verlängert
und im Boden der Säule geführt'.
In der Schleife gleitet ein Stein k mit dem Bolzen m, an welchen die Enden der kurbeiförmigen Hebel IP angreifen. Die Naben dieser
Hebel sind durch einen Bolzen ζ verbunden, an welchen das Auge .der Excenterstange η angreift,
die zur Bewegung der Expansionsschieber dient. Die Hebel IP schwingen bei einer Verschiebung
des Kolbens α um den Bolzen z, und ober- und unterhalb dieses letzteren stehen
sie durch die beiden Bolzen ο und o1 in Verbindung.
An diese greifen die Stangen tP an, deren andere Enden die beiden Schieberstangen
ppl erfafst halten.
Die Schieberstange p1 ist hohl und greift an
den vorderen Expansionsschieber einer Meyersehen
Steuerung an. Die Stange/ geht durch/1 hindurch und greift an den hinteren Expansionsschieber an. Eine Stopfbüchse q dichtet die
Stange/ bei ihrem Eintritt in die hohle Stange/1. Die Stange p ist aufserdem bei r geführt. Die
Stange h, welche vom Hebel / heruntergeführt ist, greift bei ί an die Hebel IP, und zwar
entspricht das Verhältnifs der Hebelarme ζ m und zs dem Verhältnifs des .Kolbenweges zu
dem der Regulatorspindel. Der Bolzen ζ trägt aufserhalb der Hebel //' Führungssteine, die
sich in Gleitbahnen y verschieben können, welche an der Seite der genannten Säule angegossen
sind. Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende: Das Druckwasser tritt in der Mitte
des Kolbenschiebers bei ι ein. Der obere Kanal 2 ist mit dem unteren Cylinderende, der
untere Kanal 3 mit dem oberen Cylinderende in Communication. Das abfliefsende Wasser
tritt bei 4 aus dem Schiebergehäuse heraus.
Sobald der Regulator seine Spindel hebt, hebt er die Stange e und den hydraulischen Schieber
ä, da das andere Ende des Hebels / sich auf die Stange h stützt, die unten an den Hebeln
IP befestigt ist.
Infolge dieser Hebung des Schiebers d strömt Wasser durch Kanal 2 nach dem unteren Cylinderende
und hebt den Kolben a, während das Wasser von der oberen Kolbenseite durch 3
und 4 entweicht. Der aufsteigende Kolben dreht nun zugleich vermittelst der Stange b und
des Steines in die Hebel //' um den Bolzen ζ
nach oben. Dadurch schwingt ihr Bolzen ί nach abwärts. Die Stange /; und mit dieser
der Schieber d werden infolge dessen nach abwärts gezogen, so dafs die Wassereintrittsöfihung
2 sich schliefst und der Kolben α zum Stillstand kommt.
Durch die beschriebene Drehung der Hebel I ll
werden vermittelst der Bolzen ο ο1 und der
Stangen ti1 die beiden Expansionsschieber einander
genähert, wie dies sich leicht aus der Betrachtung des Diagramms, Fig. 3, ergiebt. Die
Schieberstange / rückt hierbei weiter in den Schieberkasten hinein, während die Schieberstange
/' ebenso viel aus demselben herausgezogen wird. Hierdurch werden die beiden
Expansionsschieber von einander entfernt und infolge dessen wird der Expansionsgrad erhöht.
Die Bewegung der Excenterstange η wird durch die Hebel //' und die Stange 111 auf
die Expansionsschieber während des beschriebenen Vorganges ungestört weiter übertragen.
Infolge der vorhin beschriebenen Combination ist der Weg, welchen der Kolben α zurücklegt,
genau proportional dem von der Regulatorspindel zurückgelegten Wege.
Der Kolben verharrt in Ruhe, so lange der Regulator in derselben Höhe rotirt, und folgt
dem auf- oder abgehenden Regulator unmittelbar.
Das Druckwasser wird, wie schon erwähnt, entweder dem unteren, kälteren Theil des Dampfkessels
entnommen und fliefst in das Saugrohr der Speisepumpe oder nach dem Injector, oder
man nimmt es aus dem Druckrohr der Speisepumpe, in welches ein kleiner Accumulator eingeschaltet
ist. Auch kann man eine Hochdruckwasserleitung benutzen und das abfliefsende
Wasser zum Speisen des Dampfkessels verwenden. In allen Fällen wird in der Nähe des
Apparates ein Windkessel eingeschaltet.
Die von dem Regulator beanspruchte Energie kann sehr gering sein, da der kleine Kolbenschieber
d ganz entlastet und die Stopfbiichsenreibung der Stange e verschwindend klein ist,
da sie nur gegen das abfliefsende Wasser abgedichtet zu werden braucht.
In Fig. 4 bis 7 ist derselbe Apparat mit einem anderen Mechanismus zur Uebertragung
der Bewegung auf die Meyer'sche Expansionsschiebersteuerung
dargestellt.
Der Cylinder B ist unten placirt. Auf der Kolbenstange b ist eine Zahnstange u befestigt, in
welche das Getriebe ν greift. Die Schieberstange p ist vierkantig und verschiebt sich in
dem in der Säule drehbar gelagerten Getriebe v. Hinter der Zahnstange u ist eine Druckrolle w,
Fig. 7, angebracht.
Die Meyer'schen Expansionsschieber sind in
der gebräuchlichen Weise mit der Schieberstange durch Rechts- und Linksgewinde verbunden.
Das Spiel des Kolbens α setzt sich hier in
eine Drehung des Getriebes ν und der Schieberstange p um, wodurch die Schieber von einander
entfernt oder genähert werden und sich die Expansionsveränderung vollzieht.
Die Verbindung des hydraulischen Kolbenschiebers mit der Regulatorspindel ist genau dieselbe,
wie oben beschrieben, doch ist für die Schliefsung des Schiebers d ein besonderer
Hebel / eingeschaltet, der um den Drehpunkt χ schwingt und mit dem anderen Ende an die
Zahnstange u greift.
Die Kraft des Apparates kann durch die Wahl der Kolbengröfse beliebig grofs bestimmt werden,
während die erforderliche Regulatorenergie äufserst gering bleiben kann.
Die Thätigkeit des Apparates ist so exact, dafs man die Zeitdifferenz zwischen der Bewegung
der Regulatorspindel und derjenigen des Kolbens α und der Maschinensteuerung nicht
wahrnehmen kann.
Es läfst sich mit dem Wassercylinder auch noch ein Dampfcylinder verbinden. In diesem
Falle dient das Wasser in dem Wassercylinder nur zur Verlängsamung der Bewegung. Das
Wasser fliefst alsdann von einer Seite des Kolbens zur anderen und der Wasserschieber ist
mit dem Dampfschieber durch eine Stange verbunden.
Diese Einrichtung ist in Fig. 8 veranschaulicht. Der hydraulische Cylinder B mit Schieber
d ist conaxial zum Dampfcylinder B1 mit Schieber d1 angeordnet, und die Kolbenstangen b
beider Cylinder stehen durch eine die Drehung der Schieberstange einer Meyer'schen Steuerung
bewirkende Zahnstange u in Verbindung. Beim Heben der Regulatorspindel g wird Stange e
mit den daran befestigten Schiebern d d1 durch Hebel/gehoben, etwas Wasser, OeI oder andere
Flüssigkeit strömt infolge dessen unter den hydraulischen Kolben α und Dampf unter den
Kolben a1. Durch die Bewegung der Kolbenstangen
b wird nun mittelst des eingeschalteten Hebels /, der um χ schwingt und mit seinem
vorderen Ende an u angreift, die Stange h und
durch diese der Hebel/ derart beeinflufst, dafs die Schieber ddx in ihre Schlufslage gelangen,
wie dies bei den bereits beschriebenen, nur mit hydraulischem Druck arbeitenden Apparaten der
Fall war. Der hydraulische Kolben a hat hier nur den Zweck, Stangen h mit Zahnstangen u
und dem Steuerapparat in der eingenommenen Stellung zu fixiren, bis der Regulator eine Veränderung
des Expansionsgrades veranlafst; er wirkt also gewissermafsen als Katarakt oder Bremse, während der Dampf als treibende Kraft
behufs Bewegung des Stellzeuges auftritt. In dem Cylinder B fliefst, zum Unterschiede von
den nur mit hydraulischem Kolben allein arbeitenden Apparaten, die Flüssigkeit immer nur
von einer Kolbenseite zur anderen, während im Cylinder B1 der wirksam gewesene Dampf entweicht.
Diese Combination empfiehlt sich jedoch nicht, da der Dampf, welcher gewirkt hat, verloren
geht. Der Apparat läfst sich ebenso mit jeder anderen Coulissen- und Expansionsschieber- und
Ventilsteuerung combiniren.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:ι . Die Verbindung des Steuerorgans des hydraulischen Cylinders B mit dem vom Regulator bewegten Hebel/, dessen Drehpunkt durch Vermittelung eines von der Kolbenstange des Cylinders B bewegten Hebels nebst Stützstange so eingestellt wird, dafs das Steuerorgan des hydraulischen Cylinders in seine Normalstellung zurückkehrt, sobald der Kolben des hydraulischen Cylinders, eine der Regulatorstellung entsprechende Lage angenommen hat.Die Uebertragung der Bewegung des hydraulischen Kolbens auf die Schieber der Mey ersehen Steuerung durch den um den geradegeführten Zapfen ζ schwingenden Hebel I und Stangen ti1 und ppl, Fig. ι bis 3, oder durch die in eine Zahnstange u endende Kolbenstange b, Fig. 4 bis 7, welche Zahnstange u das Getriebe ν dreht, in welchem sich die Schieberstange / führt.
Die Combination des hydraulischen Cylinders B mit dem Dampfcylinder B1, Fig. 8, und die Verbindung der Steuerorgane derselben mit dem vom Regulator bewegten Hebel/, dessen Drehpunkt, wie unter 1., durch die Kolbenstangen der Cylinder eingestellt wird, ferner die Uebertragung der Bewegung beider Kolben durch die unter 2. gedachten Mechanismen auf die Schieber der Mey er'sehen Steuerung.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE24558C true DE24558C (de) |
Family
ID=301048
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT24558D Active DE24558C (de) | Neuerung an Uebertragern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE24558C (de) |
-
0
- DE DENDAT24558D patent/DE24558C/de active Active
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