DE2455178C2 - Integrierte, programmierbare Logikanordnung - Google Patents
Integrierte, programmierbare LogikanordnungInfo
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Description
5. Integrierte, programmierbare Logikanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zuführungsleitungen (161) an die Ausgänge von jeweils mit zwei Eingängen versehenen Gattern (16)
geschaltet sind, deren erste Eingänge mit den Ausgängen (162) der Rückkopplungsschaltung (3)
verbunden sind und deren zweite Eingänge (163) jeweils mit einer Taktspannung beschaltet sind, die
zu der die ersten Schalttransistoren (11) betätigenden Taktspannung invers ist.
6. Integrierte, programmierbare Logikanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spaltenleitungen (113) der UND- bzw. ODER-Matrix (1, 2) mit
Speicherkondensatoren (15) beschaltet sind.
7. Integrierte, programmierbare Logikanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zeilenleitungen (243) und/oder die weiteren Zeilenleitungen (223) der
ODER-Matrix (2) mit Speicherkondensatoren (27, 28) beschaltet sind.
8. Integrierte, programmierbare Logikanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß es sich bei der Rückkopplungsschaltung (3) um ein /K-Flipflop oder um ein
D-Master-Slave-Flinflop handelt.
9. Integrierte, programmierbare Logikanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß es sich bei der Rückkopplungsschaltung (3) um ein einstufiges dynamisches
Schieberegister handelt.
Die Erfindung bezieht sich auf eine integrierte, programmierbare Logikanordnung (programmable logic
array) nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Logikanordnungen dieser Art, die kurz auch als PLA bezeichnet werden, sind bekannt. Beispielsweise ist in
der Veröffentlichung von W. Carr & ]. Mize: MOS-LSI design an application, McGraw-Hill Book Co.,
New York, 1972, S. 229-258 eine solche Logikanordnung beschrieben. Sie besteht im wesentlichen aus
einem UND-Gatter, einem ODER-Gatter und aus den
zugehörigen Ansteuer-, Rückkopplungs- und Ausgangsschaltungen.
In der F i g. 1 ist das Blockschaltbild einer solchen
bekannten Anordnung dargestellt. Dabei ist die UND-Matrix mit S und die ODER-Msirix mit 2
bezeichnet. Die an den Eingängen E-. bis En der
UND-Matrix 1 anliegenden Signale werden in den Matrizen 1 und 2 logisch verknüpft. Das Ergebnis dieser
Verknüpfung gelangt an die Ausgänge A\ bis An der
ODER-Matrix 2. An den Eingängen E\ bis En' der
Rückkoppluns-sschaltung 3 liegen ebenfalls Verknüpfungssignale
an. In der Rückkopplungsschaltung 3 wird die Information um eine bestimmte Zeitdauer verzögert,
so daß bei der Eingabe der nächsten Information an den Eingängen Ε, bis En der UND-Matrix 1 diese nun mit der
vorhergehenden Information, die an den Ausgängen A\ bis An der Rückkopplungsschleife anliegt, logisch
verknüpft werden kann. Dadurch können auch Logikfuniaionen mit zeitlicher Verschiebung (sogenannte
sequentielle Logik) mit Hilfe von programmierbaren Logikanordnungen realisiert werden.
Die Matrizen 1 und 2 sind Festwertspeicher, wobei bei der UND-Matrix 1 jeder Eingang £', bis En mit einer
Zeilenleitung verbunden ist und wobei jeder Ausgang P,
bis Pn der UND-Matrix 1 mit einer Spaltenleitung
verbunden ist. In der ODER-Matrix 2 ist jeder Ausgang A\ bis An mit einer Zeilenleitung verbunden und jeder
Eingang der ODER-Matrix 2 mit einem Ausgang fl bis Pn der UND-Matrix 1 und mit jeweils einer Spaltenleitung
der Matrix 2 verbunden. Die Matrizen 1 und 2 sind programmiert, wobei sich je nach Art der Programmierung
an den einzelnen Überkreuzungspunkten zwischen den Zeilen- und Spaltenleitungen ein Transistor oder
keine Transistor befindet.
Ein Nachteil einer solchen Anordnung besteht darin, daß sie relativ langsam ist, da die Kapazitäten an den
Spaltenleitungen der UND-Matrix 1 und den Zeilenleitungen der ODER-Matrix 2 über als Lastelemente
geschaltete Transistoren aufgeladen werden müssen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine integrierte programmierbare Logikanordnung anzugeben,
mit deren Hilfe im Vergleich zu der erwähnten Logikanordnung des Standes der Technik die Arbeitsgeschwindigkeit erhöht werden kann.
Diese Aufgabe wird durch eine integrierte, programmierbare Logikanordnung der eingangs erwähnten Art
gelöst, die durch die in dem Kennzeichen des Patentanspruchs 1 aufgeführten Merkmale gekennzeichnet
ist.
Der mit der Erfindung erzielbare Vorteil besteht insbesondere darin, daß die Spaltenleitungen der
UND-Matrix 1 und die Zeilenleitungen der ODER-Matrix 2 über leitend geschaltete Schalttransistoren rasch
auf das angelegte Versorgungsspannungspotential gebracht werden und entsprechend den zur Programmierung
dienenden Transistoren und den an diese angelegten Informationen ebenfalls rasch auf das
weitere Potential umgeladen werden können. Vorteilhafterweise wird infolge des in einzelne Zeitabschnitte
zergliederten dynamischen Betriebs der eriindungsgemäßen
Logikanordnung die Verlustleistung wesentlich herabgesetzt, da im Gegensatz zu den Anordnungen des
Standes der Technik keine Querströme durch die UND- und ODER-Matrizen fließen.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht für den Fall
einer im Patentanspruch 9 angegebenen Ausbildung der Rückkopplungsschaltung als einstufiges, dynamisches
Schieberegister darin, daß der Plat/.bcdarf wesentlich
geringer ist als bei den Rückkopplungs-Flipflops der bekannten Logikanordnungen.
Aus der Zeitschrift »Elektronik« 1973, Heft 5, Seiten 169—174, insb. Seite 171, Bild 5 ist ein dynami-■
scher Speicher mit wahlfreiem Zugriff (RAM) bekannt, dessen Speicherzellen jeweils aus drei Feldeffekttransistorer,
bestehen. Zum Auslesen der gespeicherten Informationen wird dabei eine Leseleitung zunächst auf
ein Versorgungsspannungspotential aufgeladen und ' anschließend über einen informationsabhängig leitend
geschalteten Speichertransistor mit einem weiteren Potential, d. h. mit Masse verbunden. Eine Verknüpfung
von verschiedenen digitalen Informationen nach einem fest vorgegebenen Programm findet hierbei jedoch
nicht statt.
Im folgenden soll nun die Erfindung anhand der Figuren und der Beschreibung näher erläutert werden.
F i g. 1 zeigt das bereits beschriebene Blockschaltbild einer bekannten Logikanordnung.
Fig. 2 zeigt die Schaltung einer erfindurgsgemäßen
Logikanordnung für einen dynamischen Betrieb und
Fig. 3 zeigt das Taktprogramm zu der Schaltung nach F i g. 2.
In der F i g. 2 ist das Schaltbild einer erfindungsgemäßen Logikanordnung in dynamischer Technik dargestellt,
wobei Einzelheiten, die bereits im Zusammenhang mit der F i g. 1 beschrieben wurden, die entsprechenden
Bezugszeichen tragen. Der Einfachheit halber sind in der F i g. 2 in der UND-Matrix 1 nur ein Eingang E, mit
njr einem zur Programmierung dienenden Transistor 12 und in der ODER-Matrix 2 die zugehörige Spalte mit
nur einem zur Programmierung dienenden Transistor 24 und dem zugehörigen Ausgang A\ dargestellt.
In der UND-Matrix 1 ist der Eingang E\ entweder direkt, oder wie in der Fig. 2 gestrichelt dargestellt,
über das Gatter 17 mit dem Gateanschluß 121 des Transistors 12 und mit weiteren in der Figur nicht
dargestellten Gateanschlüssen weiterer Transistoren der ersten Zeile, die sich an weiteren Überkreuzungspunkten
zwischen Leitungen von Zeilen und Spalten befinden, verbunden. Der Transistor 12 ist einerseits, in
der aus der Figur ersichtlichen Weise, mit einer Leitung 113 verbunden, die die Leitung der ersten Spalte, sowohl
in der UND-Matrix 1 als auch in der ODER-Matrix 2, dargestellt. An die Leitung 113 ist über einen
Schalttransistor 11, der durch eine an seinem Gateanschluß 112 anliegende Taktspannung T\ steuerbar ist,
das an seinem Anschluß 111 anliegende Versorgungsspannungspotential
Udo anlegbar. Der Transistor 12 ist andererseits entweder, bei Vorhandensein des Gatters
17, über eine weitere Leitung 142 fest mit einem weiteren Potential verbunden, oder bei nicht Vorhandensein
des Gatters 17 über einen Schalttransistor 14, der durch eine an seinem Gateanschluß 141 anliegenden
Takispannung 7V steuerbar ist und der mit der weiteren Leitung 142 verbunden ist, an dieses weitere Potential
anlegbar. Dabei liegt dieses Potential an dem Anschluß 143 des Transistors 14 an. Die Differenz aus dem
Versorgungsspannungspotential LOd und dem weiteren
Potential ergibt die Versorgungsspannung. Mit der Leitung 113, die die Leitung der ersten Spalte darstellt,
ist nach einer Weiterbildung der Erfindung eine Elektrode eines Speicherkondensators 15 verbunden,
wobei die andere Elektrode dieses Speicherkondensators vorzugsweise an dem weiteren Potential anliegt.
Dieser Speicherkondensator 15 muß nicht eigens realisiert sein, sondern wird gegebenenfalls auch durch
die Leitungskapazitäten und die Gatekapazitälen der
mit ihr verbundenen Transistoren, ζ. Β. des Transistors 24, gebildet.
Liegt beispielsweise ein Taktimpuls der Taktspannung Γι an dem Gateanschluß 112 des Schalttransistors
11 an, so leitet dieser Transistor, und der über die Leitung 113 mit ihm verbundene Kondensator 15 wird
auf die Spannung Udd aufgeladen. Damit während des Anlegens des Taktimpulses von T\ kein Querstrom von
dem Anschluß 111 aus über die Transistoren 11 und 12
fließen kann, wird nach einer Weiterbildung der Erfindung gleichzeitig mit dem Taktimpuls von T\ der
Transistor 14 mit Hilfe der an seinem Gateanschluß 141 anliegenden Taktspannung T\ gesperrt.
Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist, wie oben bereits kurz beschrieben, der Schalttransistor 14 nicht
vorhanden. In diesem Fall ist am Eingang E\ der ersten Zeile 173 ein Gatter 17 vorgesehen. Der eine Eingang
171 dieses Gatters stellt gleichzeitig den Eingang Ei dar. Der andere Eingang 172 dieses Gatters ist mit einer
Taktspannung Ti", die zu der Taktspannung T\ invers ist, verbunden. Der Ausgang des Gatters 17 ist mit der
Leitung 173 verbunden. Bei Anliegen einer Information an dem Eingang Ei und bei leitend geschaltetem
Transistor 11 wird das Gatter 17 zur Vermeidung von über die Transistoren 11 und 12 fließenden Quer.strönen
mittels der Taktspannung Γι" jeweils gesperrt.
An die Leitung 113 der ersten Spalte ist in der ODER-Matrix 2 der Gateanschluß 241 des Transistors
24 augeschlossen. Dieser Transistor 24 gehört zu der Zeile, die mit dem Ausgang A] verbunden ist. Weitere
Transistoren, die ebenso wie der Transistor 24 mit der Leitung 113 verbunden sind und die zu anderen
Ausgängen gehören, sind in der Figur der Einfachheit halber nicht dargestellt. Der Transistor 24 ist einerseits
mit dem Ausgang A] über die Leitung 243 verbunden.
Vorzugsweise ist in der aus der Figur ersichtlichen Weise mit dieser Leitung 243 die eine Elektrode eines
Speicherkondensators 28 verbunden. Dieser Kondensator 28 ibt nicht notwendigerweise eigens realisiert,
sondern kann auch durch die Leitungskapazitäten der Leitung 243 gebildet werden. Die andere Elektrode
dieses Kondensators ist vorzugsweise mit dem weiteren Potential verbunden. Über einen Schalttransistor 26, der
durch eine Taktspannung Ti, die an seinem Gateanschluß 262 anliegt, steuerbar ist. kann das Versorgungsspannungspotential.
das an dem Punkt 261 des Transistors 26 anliegt, an die Leitung 243 angelegt
werden. Der Transistor 24 ist andererseits über die Leitung 252 mit einem Schalttransistor 25 verbunden,
über den das an dem Punkt 253 anliegende weitere Potential an die Leitung 252 anlegbar ist. Zu diesem
Zweck ist der Transistor 25 über seinen Gateanschluß
251. an dem eine Taktspannung Ti anliegt, steuerbar.
Eine in der Matrix 1 gebildete Information soll auch zum Zwecke der Rückkopplung an dem Eingang 31 der
Rückkopplungsschaltung 3 anliegen. Zu diesem Zweck ist der Gateanschluß 211 eines weiteren zur Programmierung
dienenden Transistors 21 mit der Leitung 113 verbunden. Einerseits steht der Transistor 21 mit dem
Eingang 31 der Rückkopplungsschaltung 3 über die Leitung 223 in Verbindung. Mit dieser Leitung 223 ist die
eine Elektrode eines vorzugsweise zugeführten
Speicherkondensators 27 verbunden, der aber auch durch die Leitungskapazität der Leitung 223 gebildet
werden kann. An der anderen Elektrode dieses Kondensators 27 liegt vorzugsweise das weitere
Potential an. An die Leitung 223 ist über einen Schalttransistor 22. der durch die an seinem Gatean-
schluß 222 anliegende Takispannung T^ steuerbar ist.
das an seinem Anschluß 221 anliegende Versorgungs-Spannungspotential
Udd anlegbar. Andererseits ist der
Transistor 21 über eine Leitung 232 mit einem ' Schalttransistor 23 verbunden. Über diesen Transistor
23 kann das an dem Punkt 233 anliegende weitere Potential an die Leitung 232 angelegt werden. Zu
diesem Zweck ist der Transistor 23 durch die an seinem Gateanschluß 231 liegende Taktspannung Ti steuerbar.
' Der Ausgang 162 der Rückkopplungsschaltung 3 ist über die Leitung 161 mit dem Gateanschluß 131 des
Transistors 13 der zu dem Eingang Ei gehörenden Zeile
der UND-Matrix 1 verbunden. Dieser Transistor ist in der aus der Figur ersichtlichen Weise einerseits mit der
' Leitung 113 und andererseits mit der Leitung 142 verbunden.
Vorzugsweise ist ein in F i g. 2 gestricheltes Gatter Ϊ6
vorgesehen, mit dessen Hilfe der Zeitpunkt, zu dem die an dem Ausgang der Rückkopplungsschaltung 3
' anliegende Information in die UND-Matrix 1 eingeschrieben wird, genau bestimmt werden kann. Zu
diesem Zweck ist ein Eingang des Gatters 16 mit dem Ausgang 162 der Rückkopplungsschaltung verbunden.
An einen weiteren Eingang 163 des Gatters 16 liegt die ' Taktspannung Γι" an. Der Ausgang des Gatters 16 ist
mit der Leitung 161 verbunden.
Vorzugsweise besteht die Rückkopplungsschaltung 3 aus einem getakteten Master-Slave-Flipflop. Dabei
kann es sich um einen JK- oder um ein D-Flipflop handeln.
Im folgenden soll nun die Funktion der oben beschriebenen erfindungsgemäßen Logikanordnung im
Zusammenhang mit der F i g. 3 beschrieben werden. Der Schalttransistor 11 in der UND-Matrix 1 wird durch die
Taktspannung T\ getaktet. Liegt an dem Gateansehiuß
112 dieses Transistors gerade ein Taktimpuls von T\ an,
so leitet der Transistor 11 und der Kondensator 15 wird auf das an dem Anschluß 111 anliegende Versorgungsspannungspotential
Udd aufgeladen. Damit nun während des Anlegens des Taktes von Γι kein Querstrom
von dem Anschluß 111 über die Transistoren 11 und 12 fließen kann, wird gleichzeitig mit dem Takt von Γι der
Transistor 14 mit Hilfe der zu T1 inversen Taktspannung
Γι'gesperrt.
Bei der Weiterbildung der Erfindung, bei der an Stelle
des Transistors 14 das Gatter 17 an dem Informationseingang Ei vorgesehen ist, wird dieses gleichzeitig mit
dem Takt von Γι durch die an dem Eingang 172 des Gatters 17 anliegende Taktspannung T]" gesperrt.
Dabei ist die Taktspannung T]" invers zur Taktspannung Γι.
Die Matrix 1 kann also entweder mit dem Transistor 14 oder mit dem Gatter 17 realisiert werden, in dem
Fall, in dem die Matrix mit dem Transistor 14 realisiert wird, können die Informationseingänge Ei bis En direkt
in die Matrix hereingeführt werden. Verzichtet man dagegen auf den Transistor 14, so müssen die
Informationseingänge über das Gatter 17 geleitet werden. In der F i g. 3 vollzieht sich das oben
Beschriebene in dem Zeitraum zwischen den Zeiten ii und tj. Zum Zeitpunkt /2 wird nun, bei Beendigung der
Taktimpulse von T], T] und Γι" der Transistor 11
gesperrt. Dementsprechend leiten zu diesem Zeitpunkt entweder der Transistor 14 oder das Gatter 17. Je nach
der an den Eingängen anliegenden Information leiten oder sperren die an Überkreuzungspunkten befindlichen
Transistoren der UND-Matrix 1. Im Beispiel der F i g. 2 leitet oder sperrt je nach der an dem Eingang Ei
anliegenden Information der Transistor 12. Dies bedeutet, daß der Speicherkondensator 15 bei leitendem
Transistor 12 entladen wird und daß der Speicherkondensator 15 bei sperrendem Transistor 12 seine Ladung
behält. Diese Information gelangt über die Leitung 113 an die mit dieser Leitung verbundenen Transistoren 21
und 24. In der ODER-Malrix 2 werden zum Zeitpunkt t2
die Transistoren 22 und 26 durch die Taktspannung T2
leitend geschaltet. Dadurch wird erreicht, daß die Speicherkondensatoren 27 und 28 auf das Potential der
Anschlüsse 221 und 261 aufgeladen werden. Gleichzeitig,
also auch zum Zeitpunkt I2 werden durch die Taktspannung T2, die zu der Taktspannung T2 invers ist,
die Transistoren 23 und 25 gesperrt, was bedeutet, daß die Sourceleitungen der Transistoren 21 und 24 von dem
weiteren Potential abgetrennt werden. Die Impulse der Taktspannungen T2 und T2 sind um die Zeit In
gegenüber den Impulsen der Taktspannungen 71, 71' bzw. T]" verzögert. Nachdem zum Zeitpunkt f3 die
Transistoren 22 und 26 sperren und die Transistoren 23 und 25 leiten, gelangt die Information über die Leitung
223 an den Eingang 31 der Rückkopplungsschaltung 3 und über die Leitung 243 an den Ausgang A], da die
Transistoren 21 und 24 entsprechend der in dem Kondensator 15 der UND-Matrix 1 enhaltenen
Information sperren oder leiten.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung handelt es sich bei der Rückkopplungsschaltung 3 um ein
einstufiges dynamisches Schieberegister, wie es beispielweise in der eingangs genannten Druckschrift auf den
Seiten 147 bis 169 beschrieben ist. Die Information benötigt eine Zeitdauer ta, um das Schieberegister 3 zu
durchlaufen, und liegt dann zum Zeitpunkt U an dem Ausgang 162 an. Das Gatter 16 wird durch die an dem
Eingang 163 anliegende Taktspannung 71" dann, wenn auch an dem Eingang £1 die nächstfolgende Information
anliegt, z. B. gleichzeitig mit dem Gatter 17. leitend
geschaltet. Zu diesem Zeitpunkt gelangt dann die Informatioi. über die Leitung 161 an den Transistor 13
und wird mit der neu eingegangenen Information, die an dem Transistor 12 anliegt, logisch verknüpft.
Die Takte 7j und Tt dienen zur Weiterschiebung der
information im dynamischen Schieberegister.
Vorzugsweise wird die erfindungsgemäße Logikanordnung in einer Technologie mit Komplcmentär-Kanal-MOS-Transistoren
aufgebaut. Beispielsweise handelt es sich dann bei dem Transistor 11 um einen
N-Kanal-Transistor und bei dem Transistor 14 um einen
P-Kanal-Transistor. Bei einem solchen Aufbau wird dann nur noch ein Taktimpuls benötigt.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung liegi
sowohl in der hohen Arbeitsgeschwindigkeit der Logikanordnung als auch in dem geringen Flächenbedarf.
Wie bei allen dynamischen Techniken geht jedoch die Information nach einer durch die Sperrströme
gegebenen Zeitdauer wieder verloren. Will man diesen Abbau der Information verhindern, so kann das
einstufige dynamische Schieberegister durch ein Master-Slave-Flipflop,
beispielsweise durch ein /K-Flipflop oder durch ein D-Flipflop, ersetzt werden. Gleichzeitig
können dann auch die Ausgänge A, bis An der
ODER-Matrix 2 über ein getaktetes statisches Flipflop herausgeführt werden. Eine solche Anordnung hat den
Vorteil, daß die Taktfrequenz der Logikanordnung beliebig niedrig gewählt werden kann.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Integrierte, progammierbare Logikanordnung mit einer UND-Matrix, einer ODER-Matrix und
einer Rückkopplungsschaltung, bei der jeder Eingang der UND-Matrix mit einer Zeilenleitung
verbindbar ist, bei der jeder Ausgang der UND-Matrix mit einer Spaltenleitung verbunden ist, bei der
jeder Ausgang der UND-Matrix mit einem Eingang der ODER-Matrix verbunden äst, bei der jeder
Eingang der ODER-Matrix mit einer Spaltenleitung der ODER-Matrix verbunden ist, bei der jeder
Ausgang der ODER-Matrix mit eine1" Zeilenleiturig
verbunden ist, bei der die an den Ausgängen der ODER-Matrix anliegende Information über die
Rückkopplungsschaltung in die UND-Matrix zurückgegeben wird und dort mit der nächsten, an den
Eingängen der UND-Matrix anliegenden Information verknüpfbar ist, und bei der an selektierten
Überkreuzungspunkten zwischen den Zeilen- und Spaltenleitungen beider Matrizen zur Programmierung
derselben dienende Transistoren angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die
Spaltenleitungen (113) der UND-Matrix mit ersten Schalttransistoren (11) versehen sind, über die sie in
einem ersten Zeitabschnitt mit einem Versorgungsspannungspotential (Udo) beschaltet, sind, daß die
Spaltenleitungen der UND-Matrix in einem zweiten, sich anschließenden Zeitabschnitt über zur Programmierung
dienende Transistoren (12), deren Gateanschlüsse (121) mit den Zeilenleitungen (173)
der UND-Matrix verbunden sind, und über weitere Leitungen (142) mit einem weiteren Potential
beschaltbar sind, daß die Zeilenleitungen (243) der ODER-Matrix jeweils mit zweiten Schalttransistoren
(26) versehen sind, über die sie in einem dritten Zeitabschnitt mit dem Versorgungsspannungspotential
(Udo) beschaltet sind, und daß die Zeilenleitungen der ODER-Matrix in einem sich dem dritten
anschließenden, gegenüber dem zweiten zeitverzögert beginnenden vierten Zeitabschnitt über zur
Programmierung dienende Transistoren (24), deren Gateanschlüsse (241) mit den Spaltenleitungen der
ODER-Matrix verbunden sind, über zusätzliche Leitungen (252) und in diese eingefügte, dritte
Schalttransistoren (25), die zu den zweiten Schalttransistoren invers betätigt werden, jeweils mit dem
weiteren Potential beschaltbar sind.
2. Integrierte, programmierbare Logikanordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß in
den weiteren Leitungen (142) jeweils vierte Schalttransistoren (14) vorgesehen sind, die zu den ersten
Schalttransistoren (11) invers betätigt werden.
3. Integrierte, programmierbare Logikanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
Eingang (E\) der UND-Matrix durch den ersten Eingang (171) eines Gatters (17) gebildet wird,
dessen Ausgang mit einer Zeilenleitung (173) verbunden ist und dessen zweiter Eingang (172) mit
einer Taktspannung beschaltet ist, die zu einer die ersten Schalttransistoren (11) betätigenden Taktspannung
invers ist.
4. Integrierte, programmierbare Logikanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß an weiteren Überkreuzungspunkten der Spaltenleitungen (113) mit weiteren
Zeilenleitungen (223) der ODER-Matrix weitere, zur Programmierung dienende Transistoren (21)
angeordnet sind, deren Gateanschlüsse (211) jeweils
mit den Spaltenleitungen (113) verbunden sind, daß an die weiteren Zeilenleitungen (223) fünfte
Schalttransistoren (22) eingefügt sind, über die sie in dem dritten Zeitabschnitt mit dem Versorgungsspannungspotential
beschaltet sind, daß die weiteren Zeilenleitungen (223) der ODER-Matrix im vierten
Zeitabschnitt über die weiteren, zur Programmierung dienenden Transistoren und über ferner
vorgesehene Leitungen und in diese eingefügte, sechste Schalttransistoren (23) jeweils mit dem
weiteren Potential beschaltbar sind, daß die weiteren Zeilenleitungen (223) mit den Eingängen
(31) der Rückkopplungsschaltung (3) verbunden sind, daß an selektierten Überkreuzungspunkten der
UND-Matrix zur Programmierung dienende Transistoren (13) angeordnet sind, deren Gateanschlüsse
über Zuführungsleitungen (161) mit den Ausgängen (162) der Rückkopplungsschaltung (3) verbindbar
sind, wobei die Spaltenleitungen (113) der UND-Matrix
über diese letzteren Transistoren (13) und über die weiteren Leitungen (142) jeweils mit dem
weiteren Potential beschaltbar sind.
Priority Applications (8)
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