DE245307C - - Google Patents

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DE245307C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q21/00Devices for effecting ignition from a remote location

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zünden und Löschen von Gasbrennern mittels einer auf Quecksilber schwimmenden, nicht geführten Glocke. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art taucht die Glocke mit ihrer Unterkante bis zu einer gewissen Tiefe in das Quecksilber hinein, und wenn das Gas, welches in aufeinanderfolgenden Wellen dem Brenner zuströmt, unter dieselbe kommt,
ίο so wird sie abwechselnd gehoben und gesenkt. Die Folge davon ist eine Reihe von schnell aufeinanderfolgenden Druckschwankungen am Gasbrenner, welche die Beständigkeit der Flamme nachteilig beeinflussen.
Um dies zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung der Glockenrand mit einem so breiten wagerechten Flansch versehen, daß er nur unmerklich in das Quecksilber hineintaucht. Beim Durchströmen des Gases unter der Glocke hindurch bildet sich zwischen der breiten Unterkante dieser letzteren und dem Quecksilber eine Schicht von Gas, und zum Durchströmen hat dieses eigentlich nur den Reibungswiderstand an der Glocke und dem Quecksilber zu überwinden. Die zwischen Glocke und Quecksilber sich befindliche Schicht von Gas bewirkt eine Abmilderung der Druckschwankungen an dem Gasbrenner, so daß die Flamme viel ständiger brennt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der selbsttätigen Zünd- und Löschvorrichtung gemäß der Erfindung im Schnitt dargestellt.
Die Vorrichtung besteht aus einem in die zu dem Gasbrenner führende Gasleitung eingeschalteten Gehäuse a, in dessen Boden das Gaszufuhrrohr b mündet, welches durch eine Durchbohrung c des Gehäusebodens bis in das Innere dieses letzteren reicht. Dieses Gehäuse ist durch einen Deckel d verschlossen, an welchem ein Rohr e angeschlossen ist, das zu dem Gasbrenner führt. In dem Gehäuse ist in bekannter Weise eine Schicht Quecksilber vorgesehen, auf der die Schwimmerglocke f auf ruht, in welche sich das Rohr c erstreckt. Der untere Rand dieser Glocke wird durch einen so breiten wagerechten Flansch g gebildet, daß die Glocke nur unmerklich in das Quecksilber taucht. Oben an der Glocke kann in bekannter Weise ein kegelförmiger Ansatz h vorgesehen sein, der in das Ausflußrohr e hineinragt und zur Regelung des Durchflusses des Gases dient.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende:
Soll der Gasbrenner angezündet werden, so wird der Druck in der Zentralleitung erhöht und infolgedessen auch in der Gaszufuhrleitung zu dem Gasbrenner. Das Gas preßt sich dann zwischen den Flansch g und die Oberfläche des Quecksilbers hindurch, und zwischen Glockenflansch und Quecksilber bildet sich eine Gasschicht, die als Ausgleich wirkt, um die Druckschwankungen in der Gasleitung zu dem Gasbrenner abzumildern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Zünden und Löschen von Gasbrennern mittels einer auf Quecksilber schwimmenden, nicht geführten Glocke, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Glockenrand mit einem so breiten wagerechten Flansch versehen ist, daß er nur unmerklich in Quecksilber taucht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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