DE245293C - - Google Patents
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- DE245293C DE245293C DENDAT245293D DE245293DA DE245293C DE 245293 C DE245293 C DE 245293C DE NDAT245293 D DENDAT245293 D DE NDAT245293D DE 245293D A DE245293D A DE 245293DA DE 245293 C DE245293 C DE 245293C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41G—WEAPON SIGHTS; AIMING
- F41G3/00—Aiming or laying means
- F41G3/02—Aiming or laying means using an independent line of sight
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 245293 KLASSE 72/. GRUPPE
SCHNEIDER & CIE in LE CREUSOT, Frankr.
Libellenrichtvorrichtung für Geschütze mit unabhängiger Visierlinie.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. März 1911 ab.
Die zur Zeit bekannten Richtvorrichtungen mit unabhängiger Visierlinie bestehen aus
einem Gestell, das die Visiervorrichtung trägt und um die Schildzapfenachse des Geschützrohres
oder der Wiege drehbar ist; dieses Gestell trägt eine Höhenrichtmaschine zum Heben
des Rohres gegenüber dem Gestell ohne Beeinflussung der Visierlinie und ein Getriebe,
das die Teilscheibe zum Ablesen des Schußwinkeis mitbewegt. Durch eine zweite Höhenrichtmaschine
können das Gestell samt Visiervorrichtung und das Rohr als Ganzes gehoben und gesenkt werden, wodurch die Einstellung
des Geländewinkels erfolgt. ,
Bei der Höheneinstellung des Geschützes gibt der eine Bedienungskanonier der Wiege die
dem Geländewinkel entsprechende Neigung, der andere stellt den Erhöhungswinkel über
die Visierlinie ein. Die Gesamterhöhung des
ao Geschützes über die Wagerechte ergibt sich dabei von selbst gleich der Summe von Geländewinkel und Erhöhungswinkel über die
Visierlinie.
Beim indirekten Schuß kann vorteilhaft die Einstellung des Gesamterhöhungswinkels einem
einzigen Bedienungsmann anvertraut werden. Der zweite Bedienungsmann hat cjann nur
die an dem Gestell angebrachte Libelle durch Bewegen seiner Höhenrichtmaschine ständig
zum Einspielen zu bringen und zugleich dem Geschütz die Seitenrichtung zu erteilen. Eine
Richtvorrichtung, welche diese Art der Einstellung ermöglicht, bildet den Gegenstand
der Erfindung.
Die Vorrichtung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Der Geländewinkel wird an einer Teilscheibe 0 angezeigt, die konzentrisch zur Teilscheibe
q für den Erhöhungswinkel und mit einem Zeiger r versehen ist, der sich gegenüber
der Teilung auf der Scheibe q bewegt. Gegenüber der Teilung der Scheibe 0 steht
ein Zeiger s, der an der Wiege befestigt ist. Die Scheibe 0 kann unabhängig von der Teilscheibe
q für die Schußweiten durch ein Getriebe eingestellt werden, das ebenfalls an der
Wiege w gelagert ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
besteht das Getriebe aus einer Schnecke t, die an einem Arm y der Wiege
gelagert ist, in einen Zahnkranz u der Scheibe 0
eingreift und durch eine Handkurbel ν gedreht werden kann.
Der linke Bedienungsmann hält mittels der Höhenrichtmaschine e, f, g, 'h das Gestell α
beständig in der Lage, in der die an diesem Gestell befestigte Libelle p einspielt, und erteilt
ferner dem Geschütz mit der Seitenrichtmaschine die erforderliche Seitenrichtung.
Der rechte Bedienungskanonier stellt den Geländewinkel und den Schußwinkel ein. In
der Grundstellung, d. h. für einen Geländewinkel gleich Null und die wagerechte Lage
der Wiege w befindet sich der Zeiger r gegenüber der Marke Null auf der Teilung der
Schußweiten q, während die Nullmarke der Geländewinkelteilung 0 sich gegenüber dem
Zeiger s befindet.
Zum Einstellen des Schußwinkels stellt der rechte Bedienungsmann zuerst durch das Getriebe
v, t, u die Marke der Teilscheibe 0, welche dem befohlenen Geländewinkel entspricht,
gegenüber dem festen Zeiger s ein.
Bei dieser Bewegung hat der Zeiger r ebenfalls eine Winkelverschiebung gegenüber der Teilscheibe
q erfahren. Beim Einstellen der Höhenrichtmaschine i, k, m, η rollt der Triebling /,
welcher an der Teilscheibe q festsitzt und lose auf der Welle i lagert, sich an dem festen,
konzentrisch zur Schildzapfenachse x-x liegenden Sektor d ab. Auf diese Weise wird der
Erhöhungswinkel auf der Teilscheibe q, weleher
der gegebenen Schußweite entspricht, gegenüber dem Zeiger r eingestellt. Der ganze,
dem Rohr erteilte Erhöhungswinkel ist dabei gleich der algebraischen Summe des Winkels,
der vorher von dem Zeiger r beschrieben wurde, und des auf der Teilscheibe q vom
Zeiger r angezeigten Erhöhungswinkels. Mit anderen Worten: Durch die aufeinanderfolgende
Handhabung der Handkurbeln v, i hat der rechte Bedienungsmann dem Rohr den
richtigen Schußwinkel erteilt.
Die Vorrichtung ist insbesondere bestimmt für den indirekten Schuß. Sie kann aber
auch beim direkten Schuß benutzt werden. Der rechte Bedienungsmann hat dann die
Geländescheibe 0 auf Null einzustellen und mit Hilfe des Getriebes i,k, m, η den der Schußweite
entsprechenden Erhöhungswinkel einzustellen, während der linke Bedienungsmann in der üblichen Weise den Geländewinkel einstellt,
indem er mittels der Höhenrichtmaschine e, f, g, h die Visierlinie auf das Ziel
richtet.
Bemerkt wird noch, daß an sich Richtvorrichtungen bekannt sind, bei denen die Teilungen
für den Geländewinkel und den Schußwinkel so angeordnet sind, daß diese Winkel sich beim Einstellen selbsttätig addieren. Die
Erfindung liegt daher nur in der Übertragung dieser Maßnahme auf Geschütze mit unabhängiger
Visierlinie.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Libellenrichtvorrichtung für Geschütze mit unabhängiger Visierlinie, dadurch gekennzeichnet, daß auf der die eine Höhenrichtmaschine (i, k, m, n) antreibenden Welle (i), welche an der Rohrwiege (w) gelagert ist, lose zwei konzentrische Teilscheiben (0, q) angeordnet sind, von denen die eine (0) zum Einstellen des Geländewinkeis dient und mit einem gegenüber der Teilung der anderen Scheibe (q) sich einstellenden Zeiger (r) fest verbunden ist, während die andere Scheibe (q) bei der durch die Höhenrichtmaschine (i, k, m, n) zu bewirkenden Höheneinstellung des Geschützrohres so bewegt wird, daß der Gesamterhöhungswinkel des Rohres gleich der algebraischen Summe von Geländewinkel und dem der Schußweite entsprechenden Erhöhungswinkel ist, wenn der Zeiger (r) der auf den Geländewinkel eingestellten Scheibe (ö) auf der Teilung der Scheibe (q) den der Schußweite entsprechenden Erhöhungswinkel anzeigt und zugleich die Libelle (p), welche an dem die Höhenrichtspindel (n) tragenden und durch eine zweite Höhenrichtmaschine (e, f, g, h) einstellbaren Gestell (a) fest angeordnet ist, einspielt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE245293C true DE245293C (de) |
Family
ID=504263
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT245293D Active DE245293C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE245293C (de) |
-
0
- DE DENDAT245293D patent/DE245293C/de active Active
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