DE245242C - - Google Patents

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DE245242C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B7/00Machines or engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders
    • F01B7/20Machines or engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders with two or more pistons reciprocating one within another, e.g. one piston forming cylinder of the other
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/28Engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVl 245242-KLASSE 46 a. GRUPPE
gegenläufigen Kolben.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Juni 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine Zweitaktexplosionskraftmaschine mit konzentrisch ineinander angeordneten gegenläufigen Kolben, zwischen welche die zu explodierende Ladung aus einem oberhalb des äußeren Kolbens befindlichen Kompressionsraum überströmt, und besteht darin, daß der äußere Kolben zwei Stufen besitzt, die beide zum innigen Mischen und Vorkomprimieren von neuer Ladung dienen. Die neue Einrichtung besitzt die bekannten Vorzüge der Maschinen mit Stufenkolben oder doppelten Kolben hinsichtlich der günstigen Raumverhältnisse für Gasluft, vermeidet aber die Nachteile jener bekannten Maschinen hinsichtlich deren unbequemer und komplizierter Anordnung von Ventilen und Schiebern. In diesem Sinne ist nach der Erfindung die Anordnung eines Ventils im Inneren des Zylinders, welches nicht betriebssicher sein würde, vermieden worden. Dank der kompakten Bauart der neuen Maschine spielt sich der ganze Arbeitsvorgang in einem einzigen schieberlosen Zylinder ab, in welchem der Kompressions Vorgang an zwei getrennten Stellen stattfindet.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. 1 die Maschine im Längsschnitt mit dem Kolben in der Lage des Explosionsaugenblicks. Fig. 2 ist derselbe Längsschnitt, aber mit den KoI-ben in diametral entgegengesetzten Lagen. Das Kurbelgehäuse 1 ist teilweise zylindrisch gestaltet. Darin ist eine Kurbelwelle mit drei Kurbeln angebracht, von denen die mittlere, 4, um i8o° gegen die Kurbeln 5 und 6 versetzt ist. Von den äußeren Kurbeln 5 und 6 führen Pleuelstangen 7 und 8 zum äußeren hohlen Kolben 9, dessen Rand einen kolbenförmigen Flansch 10 bildet. Von der Kurbel 4 aus führt die Pleuelstange 11 zum Kolben 12, der in der zylindrischen Höhlung des Kolbens 9 angebracht ist. An das Kurbelgehäuse ι schließt sich ein gewöhnlicher Zylinder 13 an, der in bekannter Weise mit Wasser oder Luft gekühlt werden kann. Zum Zylinder 13 führt das Zutrittsrohr 14 mit dem Einsaugventil 15. Im Hintergrunde des Zylinders befindet sich ein Kanal 16, welchem gegenüber der Kolben 9 eine dem Kanal entsprechende Öffnung 17 besitzt. Der Auspuff geschieht durch das Ausblaserohr 18, mit dem die im Kolben 7 vorgesehene Ausgangsöffnung 19 zusammen arbeitet. Als Zündmittel für die Explosion ist z. B. ein Zündrohr 20 vorgesehen. Der Raum über dem Kolben 9 steht mittels auf der Zeichnung nicht sichtbarer Rohre mit dem Raum 21 über dem Flansch 10 in Verbindung.
Der Motor arbeitet in folgender Weise:
Wenn die Kolben in der in Fig. 1 dargestellten Lage stehen, ist ein explosibles Gemisch unter starker Kompression im Raum über dem Kolben 12 vorhanden, und das Gemisch wird vom Zündrohr 20 aus durch den Kanal 17 entzündet. Der Kolben 12 geht deshalb vorwärts, während der Kolben 9 rückwärts geht. Während des Rückgangs des Kolbens 9 wird das explosible Gemisch hinter ihm komprimiert werden, und gleichzeitig wird eine ent-
sprechende Kompression im Raum 21 hinter dem Flansch 10 stattfinden.
Sobald der Kanal 19 dem Ausblaserohr 18 gegenüber angelangt ist, werden die Verbrennungsgase durch dieses Rohr ausströmen, und einen Augenblick später wird das neue explosible Gemisch durch den Kanal 16 und die Öffnung 17 einströmen und wird sozusagen den Explosionsraum von Explosionsgasen von der letzten Explosion reinspülen. Diese Lage der Kolben ist in Fig. 2 dargestellt.
Während weiterer Drehung der Welle werden die Kolben wieder gegeneinander geführt, wodurch eine neue Füllung durch das Einsaugventil 15 eingesaugt wird. Die vorige Füllung, die in den Hohlraum des Kolbens 9 hineingelangt ist, wird komprimiert. Es ist somit ersichtlich, daß die Maschine als Zweitaktmaschine arbeitet. Der Raum über den Kolben 9 und 10 wird als Mischraum benutzt, um darin die eingesaugte Luft und den Brennstoff innig zu verbinden.
Mit dem beschriebenen Motor wird ein vorzüglicher Nutzeffekt erreicht, und zwar u. a. wegen des fast vollständigen Vermeidens schädlicher Räume, wegen des vorzüglichen Gemisches von Luft und Brennstoff und der zuverlässigen Ausspülung der Verbrennungsgase. Ein weiterer technischer Vorteil ist darin zu erblicken, daß der Motor — abgesehen vom Einsaugventil — gar keine Ventile zu haben braucht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Zweitaktexplosionskraftmaschine mit konzentrisch ineinander angeordneten gegenläufigen Kolben, zwischen welche die zu explodierende Ladung aus einem oberhalb des äußeren Kolbens befindlichen Kompressionsraum überströmt, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Kolben zwei Stufen besitzt, die beide zum innigen Mischen und Vorkomprimieren von neuer Ladung dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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