DE244680C - - Google Patents

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DE244680C
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workpiece guide
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/22Machines for burnishing the edges of soles, with or without devices for edge-indenting
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/20Machines for burnishing soles or heels
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/24Machines for buffing soles

Landscapes

  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■— JKi 244680 KLASSE 71c. GRUPPE
V. St. A.
Vorrichtung zum Fertigmachen von Absätzen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Februar 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, mittels welcher gefräste und teilweise ausgeputzte Absätze' fertiggemacht bzw. gerändelt und poliert werden können. Die Rändelung wird parallel der oberen Kante des Absatzes hervorgebracht, und um diese Läge zu sichern, muß eine Führung für das Rändelrädchen vorhanden sein, welche in die von dem Oberleder und der oberen Absatzfläche
ίο gebildete Rinne eintritt. Ist nun die hierzu angewandte Führungsscheibe in radialer Richtung fest, so ist es schwer, die richtige Rändellinie hervorzubringen, weil je nach der Tiefe der Rinne die Führungsscheibe zu tief oder zu wenig in die Rinne eintritt. Es ist daher eine radiale Verschiebbarkeit der Führungsscheibe gemäß der vorliegenden Erfindung angewandt. Bei Werkzeugen dieser Art ist es bereits bekannt, die Führungsscheibe quer zum Rändelrädchen einstellbar zu machen, um eine verschieden tiefe Rändelung hervorbringen zu können. Diese Verschiebbarkeit war aber bloß in einer Richtung gegeben, während diejenige Verschiebbarkeit, die erforderlich ist, um die Führungsscheibe stets am Boden der erwähnten Rinne zur Einlage zu bringen, allseitig möglich sein muß. Infolgedessen ist gemäß der vorliegenden Erfindung die Werkstückführung in der Weise relativ zum Rändelwerkzeug verschiebbar, daß bei allen radialen Stellungen des Werkzeuges sich die Entfernung zwischen Werkstückführungskante und Kante des Rändelwerkzeuges den jeweiligen Verhältnissen entsprechend ändern kann. Zweckmäßig ist, um dies zu ermöglichen, die Führungsscheibe auf einer innerhalb der hohlen Achse des Rändelwerkzeuges angeordneten elastischen Achse befestigt, so daß durch Biegung der Achse die relative Verstellung zwischen Führungsscheibe und Rändelwerkzeug ermöglicht ist.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der neuartigen Vorrichtung.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1.
Fig. 3 ist ein ähnlicher Schnitt wie Fig. 2, die wirksamen Teile in verschiedenen Lagen darstellend.
Fig. 4 und 5 sind diagrammatische Darstellungen der Polierscheibe, der Werkstückführung und des Absatzes. In Fig. 4 nimmt die Werkstückführung mit Bezug auf die Polierscheibe eine exzentrische Lage ein, während sie in Fig. 5 konzentrisch zur Polierscheibe ist.
Die Polierscheibe 10 dient zum Polieren von Absätzen nach dem Fräsen und nach dem teilweisen Fertigmachen derselben, und zwar ist sie an einer in Drehung versetzten Welle 11 angebracht. Die Welle 11 besitzt eine längsweise Bohrung 12, die bis zu einer Schulter 13 reicht. Außerdem ist an der Welle 11 eine Bohrung 14 angebracht, die sich von der Schulter 13 bis zu dem rechten Ende der Welle 11 erstreckt und deren Durchmesser kleiner ist als derjenige der Bohrung 12.
Innerhalb der Welle ii ist eine Stange 15 angeordnet, die einen zylindrischen, dicht in die Bohrung 14 der Welle ία hineinpassenden Teil 16 besitzt. An der Stange 15 ist ein konischer Fortsatz 17 angebracht, dessen Durchmesser kleiner ist als' die lichte Weite der Bohrung 12, so daß der nachgiebig ausgebildete Fortsatz 17 seitliche Bewegungen innerhalb der Bohrung 12 ausführen kann.
An dem rechten Ende des konischen Fortsatzes 17 ist eine Schulter 18 ausgebildet, die mit der Schulter 13 zusammentrifft. Auf das äußere Ende des zylindrischen Teiles 16 der Stange 15 ist eine Mutter 19 aufgeschraubt, durch deren Festziehen die Schulter 18 fest gegen die Schulter 13 geklemmt wird. Wenn die Mutter 19 festgezogen ist, so nimmt die fest mit der Welle 11 verbundene Stange 15 an den Drehbewegungen der letzteren teil.
Die Polierscheibe besteht aus zwei Teilen, aus einem Hauptteil 20 und aus einem Kap-. penstück 21, welches mittels einer Schraube 22 an dem Teil 20 befestigt ist. Der Hauptteil 20 der Polierscheibe 10 besitzt eine Aussparung 23 und einen abgesetzten Teil 24, an dem ein Rändelrad 25 drehbar angebracht ist. Die seitlich verlängerte Nabe des Rändelrades ragt teilweise in die Aussparung 23 hinein. An dem Kappenstück 21 ist eine ähnliche Aussparung angebracht, in die der entgegengesetzte Teil der Nabe des Rändelrades 25 und der abgesetzte Teil 24 der Polierscheibe eintritt. Das Kappenstück 21 schließt das Rändelrad 25 ein und verhindert längsweise Bewegungen desselben mit Bezug auf die Polierscheibe 10. Hingegen kann aber das Rändelrad Drehbewegungen ausführen, die unabhängig von der Polierscheibe sind. An dem Umfang des Rades 25 ist eine Verzahnung 26 ausgebildet, die nächst der oberen Absatzkante einen Zierrand an dem Absatz anbringt (Fig. 2 und 3).
Die Werkstückführung oder die Führungsscheibe besitzt eine Lippe 27, die in die von dem Oberleder und der oberen Absatzkante gebildete Rinne oder Furche 31 eintritt. Die Werkstückführung ist an dem äußeren Ende der Stange 15 angebracht. Dieses Ende der Stange 15 ist innerhalb der Welle 11 bewegbar, so daß die Werkstückführung mit Bezug auf das Rändelrad 25 radial verschoben werden kann. Die Richtung der Bewegung der Werkstückführung hängt von der Richtung ab, in der der Absatz gegen dieselbe gepreßt wird. Die Werkstückführung befindet sich zwischen dem Kappenstück 21 der Polierscheibe 10. Eine Aussparung 28 der Werkstückführung ermöglicht derselben seitliche Bewegungen mit Bezug auf das Rändelrad 25 und auf die Polierscheibe 10. An der Werkstückführung ist auch eine Polierfläche 29 angebracht, die zum Polieren der oberen Absatzkante dient. Die Stange 15 hält die Werkstückführung 27 für gewöhnlich in einer Lage, in der sie konzentrisch zur Polierscheibe 10 ist. Das sich verjüngende Ende 17 der Stange 15 ermöglicht jedoch der Werkstückführung nachgiebige Bewegungen, die im wesentlichen rechtwinklig zur Welle 11 oder radial mit Bezug auf das Rändelrad sind.
Der Arbeiter bietet den zu bearbeitenden Schuh derart dar, daß die Werkstückführung in die von dem Oberleder und der oberen Absatzkante gebildete Rinne eintritt. Der Absatz wird gegen die Polierscheibe gedrückt, bis die Lippe der Werkstückführung vollständig in die Rinne eingetreten ist, so daß sie mit dem Oberleder und mit der oberen Absatzkante in Berührung steht und den Schuh dem Rändelrad gegenüber seitlich einstellt. Wenn der Schuh fest gegen das Rändelrad gedrückt wird, so gibt die Werkstückführung nach. Der Schuh wird während der Bearbeitung gedreht, so daß das lose drehbare Rändelrad mit dem Absatz in rollender Berührung verbleibt und der Absatzkante entlang einen Zierrand an dem Absatz anbringt. Während dieser Bewegung des Schuhes hält die Werkstückführung denselben mit Bezug auf das Rändelrad in der erforderlichen Lage. Der Zierrand wird demzufolge in einer geraden Linie an dem Absatz angebracht, die in gleichmäßiger Entfernung von der oberen Absatzkante ist. Dies wird stets der Fall sein, auch wenn die Absatzrinne seichter oder tiefer wird. Außerdem werden die von dem Rändelrad 25 gemachten Eindrücke oder Rändelungen stets von derselben Tiefe sein, da die Werkstückführung nachgibt, so daß der Arbeiter den Schuh stets mit gleicher Kraft gegen das Rändelrad drücken kann. Fig. 2 und 3 erläutern die relativen Lagen der Werkstückführung und des Rändelrades bei wechselnder Tiefe der Absatzrinne.
In Fig. 4 und 5 ist der Umfang der Werkstückführung 27 und der Umfang der Polierscheibe 10 durch Kreise angedeutet. Die Tiefe der Absatzrinne 31 (Fig. 4) ändert sich von α bis b. Wenn der Absatz genügend fest gegen die Werkstückführung gepreßt wird, so gibt die Stange 15 nach und der Umfang der Werkstückführung verbleibt mit dem Boden der Absatzrinne in Berührung. Desgleichen verbleibt auch das Rändelrad während der vollständigen Bearbeitung des Absatzes mit dem letzteren in Berührung. In Fig. 5 ist die Tiefe der Absatzrinne 31 von α bis b eine gleichmäßige und in diesem Falle wird die Stange 15 nicht nachgeben. Die Werkstückführung verbleibt jedoch stets mit dem Boden der Absatzrinne in Berührung und das Rändelrad wirkt gleichmäßig auf den ganzen Absatz
30 ein. Es ist zu ersehen, daß der Durchmesser'der Werkstückführung von genügender Größe ist, so daß die Werkstückführung auch bei der größtzulässigen Tiefe der Absatzrinne stets mit dem Boden der letzteren in Berührung verbleibt und bei abnehmender Tiefe der Absatzrinne nachgibt, ohne die Beziehung des Rändelrades zu der Polierscheibe zu beeinträchtigen. Da die Werkstückführung stets ίο mit dem Boden der Absatzrinne in Berührung verbleibt, so kann sie nicht seitlich verschoben werden und die Folge davon ist, daß der Zierrand in einer geraden Linie an dem Absatz angebracht wird.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Fertigmachen von Absätzen mittels eines drehbaren Werkzeuges und einer in die von dem Oberleder und von der oberen Absatzkante gebildeten Rinne eintretenden Führungsscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstückführung (27) und das Werkzeug (10 bzw. 25) gegeneinander in der Weise beweglich angeordnet sind, daß eine Verschiebung nach allen radialen Richtungen möglich ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstückführung (27) an einer Stange (15) angeordnet ist, die innerhalb der hohlen Werkzeugwelle (11) untergebracht ist, deren lichte Weite größer ist als der Durchmesser des die Werkstückführung tragenden , nachgiebigen Endes (17) der Stange (15), und daß das andere Ende der Stange (15) an der Welle (11) befestigt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug eine- aus zwei Teilen (10, 21) bestehende Polierscheibe und ein Rändelrad (26) einschließt, das zwischen den Teilen (20, 21) angeordnet und unabhängig drehbar von denselben ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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