DE2446341C3 - Trennvorrichtung zum Trennen von Mahlkörpern und gemahlener Suspension in einer Rührwerksmühle - Google Patents

Trennvorrichtung zum Trennen von Mahlkörpern und gemahlener Suspension in einer Rührwerksmühle

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DE2446341C3
DE2446341C3 DE2446341A DE2446341A DE2446341C3 DE 2446341 C3 DE2446341 C3 DE 2446341C3 DE 2446341 A DE2446341 A DE 2446341A DE 2446341 A DE2446341 A DE 2446341A DE 2446341 C3 DE2446341 C3 DE 2446341C3
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    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/16Mills in which a fixed container houses stirring means tumbling the charge
    • B02C17/161Arrangements for separating milling media and ground material

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  • Mixers With Rotating Receptacles And Mixers With Vibration Mechanisms (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Trennvorrichtung zum Trennen von Mahlkörpern und gemahlener Suspension in einer Rührwerksmühle mit an den Innenraum der Rührwerksmühle angrenzenden, gegeneinander bewegbaren Trenngliedern, zwischen denen Spalte mit Abmessungen ausgebildet sind, die den Durchtritt der Mahlkörper sperren.
Die Erfindung bezieht sich vor allem auf eine Trennvorrichtung für eine schnellaufende Rührwerksmühle, deren Mahlbehälter mit freien Mahlkörpern beschickt ist und auf einer Seite einen Stutzen für die kontinuierliche Mahlgutzufuhr aufweist, wobei die Trennvorrichtung zur Trennung der Mahlkörper vom verarbeiteten Mahlgut auf einer anderen Seite des Mahlbehälters angeordnet ist.
Bei einer bekannten Rührwerksmühle (DE-AS 12 54 001), die als Trennvorrichtung einen am oberen Ende des Mahlbehälters angeordneten Siebkorb aufweist, ist ein Schwingungserzeuger mit dem Siebkorb verbunden, so da8 dieser Schwingungen auf Mahlgut und Mahlkörper überträgt Damit soll erreicht werden, daß der Siebkorb sich freischafft und somit einen ungehinderten Siebaustritt auch schwer zu verarbeitender Produkte ermöglicht. Es hat sich indessen herausgestellt, daß dieses Ziel unter den für Rührwerksmühlen typischen Voraussetzungen nicht in befriedigender Weise erreichbar ist, da bei Verwendung von Mahlkörpern in der üblichen Größenordnung von etwa 0,2 bis 3 mm eine nennenswerte Relativbewegung zwisehen Sieb und Mahlkörpern nicht stattfindet. Wenn sich vibrierende Siebe auf anderen Gebieten, beispielsweise in Vibrationsmühlen, als Trennvorrichtungen seit langem bewährt haben, liegt das an der dort sehr viel größeren trägen Masse der zu trennenden Körper.
Wenn aber in einer Rührwerksmühle mit einem Sieb als Trennvorrichtung mittel- und hochviskose nichtnewtonische pseudoplastische Suspensionen verarbeitet werden, bes'eht an der Trennvorrichtung, auch wenn diese zu Vibrationen angeregt wird, ein hoher Druckabfall, und im Mahlbehälter herrschen entsprechend höhere Drücke.
Eine bekannte Trennvorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung (DE-AS 14 82 391) besteht aus einem stehenden und einem auf der Rührwerkswelle befestigten rotierenden Ring, die zwischen sich einen Spalt freilassen, der eine radiale Komponente der Mahlgutströmung ermöglicht und dessen Spaltweite einstellbar ist. Diese Anordnung ermöglicht es, auf die früher bei hochtourig betriebenen Rührwerksmühlen verwendeten Siebe vollkommen zu verzichten und auch hochviskose und thixotrope Stoffe in Rührwerksmühlen zu verarbeiten, welche Siebe zusetzen und verstopfen. Es hat sich indessen als schwierig herausgestellt, die Spaltweite zwischen dem auf der Rührwerkswelle befestig- ten rotierenden Ring und dem stehenden Ring zum Zurückhalten kleinerer Mahlkörper genügend genau einzustellen, denn die Einstellgenauigkeit ist durch Lagerspiel und Schwingungen der Rührwerkswelle be-
grenzt, (m Betrieb gelingt es kleineren Mahlkörpern, immer weiter in den Spall einzudringen und die Ringe rasch zu verschleißen. Einzelne Mahlkörper können spiralcnförmige Bahnen in die Ringe hineinarbeiten, auf denen sie dann, gefolgt von vielen weiteren Mahlkörpern, durch die Trennvorrichtung hindurchwandern.
Das Mahlgut stellt fast immer eine nichtnewtonisuhe, pseudoplastischc, thixotrope Flüssigkeit dar, deren Zähigkeit stark vom Schergradienien und der Kührzeit abhängig ist. Im Mahlbehäker ist die gemahlene Suspension durch eine intensive Rührwirkung verflüssigt In der Nähe der Trennvorrichtung dagegen und besonders an der Oberfläche der Suspension können Zonen entstehen, in denen die Suspension nicht umgerührt wird und deswegen erstarrt. Im Gemisch mit '5 den Mahlkörpern entsteht eine relativ feste Masse, die an der Trennvorrichtung stark haftet und einen hohen Durchströmungswiderstand aufweist. Ähnliche Bedingungen können sich auch im Inneren der Trennvorrichtung einstellen. In diesem Raum wird die Suspension nicht umgerührt und hat die Strömungsgeschwindigkeit geringe Werte.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Trennvorrichtung zu schaffen, die auch bei nicht newtonischen, pseudoplastischen, thixotropen Flüssig- 2S keiten ohne überhöhten Strömungswiderstand eine Trennung der gemahlenen Suspension von den Mahlkörpern ermöglicht.
Gelöst wird diese Aufgabe ausgehend von einer Trennvorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung erfindungsgemäß dadurch, daß die Trennvorrichtung einen Vibrator aufweist, mit dem wenigstens ein Trennglied in bezug auf wenigstens ein benachbartes Trennglied in Vibrationsbewegung versetzbar ist.
Durch die Vibrationsbewegung entsteht im Spalt oder in den Spalten zwischen den vibrierenden Trenngliedern und dem Gemisch Suspension-Mahlkörper im Inneren der Rührwerksmühle ein hoher Schergradient. Die Viskosität des Mahlgutes wird dadurch erniedrigt, so daß die Trennvorrichtung insgesamt einen kleinen Durchströmungswiderstand für die Suspension aufweist. Der Spalt bzw. die Spalte neigen nicht zum Verstopfen und können sehr eng sein, so daß auch kleine Mahlkörper von beispielsweise 0,1 bis 02, mm sicher abgetrennt werden.
Vorteilhafterweise ist zwischen zwei feststehenden Trenngliedern ein in Vibralionsbewegung versetzbares Trennglied angeordnet. Dadurch werden für hohe Durchflüsse der Suspension mehrere Spalte gebildet, die insgesamt einen vergrößerten Durchlaßquerschnitt und einen kleineren Durchströmungswiderstand ergeben.
In einer Ausführungsform sind mehrere Vibratoren vorgesehen, mit denen alle Trennglieder in Vibrationsbewegung versetzbar sind. Nebeneinander angeordnete Trennglieder weisen unterschiedliche Vibrationsfivquenz und/oder Vibrationsrichtung und/oder Vibrationsamplitude auf. Die Amplitude liegt vorteilhaft zwischen 0,1 und 5 mm, die Frequenz zwischen 50 und 20 000Hz. Beide werden zweckmäßig nach Größe und spezifischem Gewicht der Mahlkörper sowie nach der durchströmenden Menge und der Viskosität der Suspension gewählt.
Bevorzugt sind die Trenngliedcr flach und weisen Stirnseiten auf, zwischen denen die Spalte ausgebildet sind.
In einer solchen Ausführungsform sind die Trcnnglieder als ein Stapel übereinander angeordneter ringförmiger Platten ausgebildet, deren unterste, am weitesten in die Rührwerksmühle einragende eine geschlossene Fläche aufweist, und sind die Planen mit Befesiigungrgliedern abwechselnd an einer mil dem Vibrator verbundenen Stange und an einem starren, an der Rührwerksmühle befestigten Rahmenteil der Trennvorrichtung befestigt, wobei die im Inneren der Trennvorrichtung angeordneten Befestigungsglieder Durchlässe in axialer Richtung des Stapels aufweisen. Zusätzliche Vorteile dieser Ausführungsform sind ihre einfache Konstruktion, ihre lange Lebensdauer und die einfache Einstellbarkeit der Spaltweite, beispielsweise durch Zwischenlegen von Scheiben zwischen die Befestigungen der nicht beweglichen Trennglieder.
In einer weiteren Ausführungsform sind die Trennglieder als in einer Ebene angeordnete Platten ausgebildet, deren innere und äußere Umfangsflächen die Spalte begrenzen.
Bei einer Ausführungsform ist sin Trennglied als Lochplatte ausgebildet und sind in den Löchern entsprechend geformte, weitere pla ..--nförmige Trenngiieder angeordnet
Die Trennglieder können auch als ein Satz konzentrischer ringförmiger Platten ausgebildet sein.
Vorteilhafterweise sind die Platten insgesamt kreisförmig, oval oder viereckig.
Auf den vibrierenden Trenngliedern sind vorteilhafterweise zum Innern der Trennvorrichtung gerichtete Rühransätze angebricht. Damit wird eine sichere Verflüssigung der Suspension sowie die Reinigung exponierter Innenräume der Trennvorrichtung erreicht
Bei allen geschilderten Ausführungsformen bewirken die Vibrationsbewegungen der Trennglieder zusätzlich eine Erhöhung der Leistung der Rührwerksmühle. Das Rührwerk bewirk» die primären Zusammenstöße der Mahlkörper, die sich im ganzen Innenraum der Rührwerksmühle bewegen. Durch die Vibration der Trennglieder entstehen sekundäre Zusammenstöße. Die sich bewegenden Mahlkörper stoßen durch diese Vibrationen verstärkt zusammen; es vermehrt sich die Stoßzahl zwischen den Mahlkörpern, die Mahlleistung steigt.
Die Trennvorrichtung kann in der Rührwerksmühle außerhalb der eigentlichen Rührzonu angeordnet sein. wodurch die Abnutzung der Trennvorrichtung vermindert wird.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen beispielswsise und mil weiteren Einzelheiten erläutert. Es zeigen
Fig. I bis 3 verschiedene Anordnungen einer Trennvorrichtung an einer Rührwerksmühle,
Fig.4 bis 6 Querschnitte durch verschiedene Ausführungsformen der Trennvorrichtung,
F i g. 7 eine Aufsicht auf Tretinglieder einer weiteren Ausführungsforin einer Trennvorrichtung,
Fig. 8 einen Querschnitt gemäß der Linie 8-8 in Fig.7.
Fig. 9 eine Aufsicht auf Trennglieder einer anderen Ausführungsform der Trennvorrichtung.
Fig. 10 einen Querschnitt gemäß der Linie 10 in Fig. 9.
Fig. Il einen Querschnitt durch eins weitere Ausführungsform der Trennvorrichtung,
Fig. 12 einen Querschnitt durch eine abgeänderte Ausführungsforin df Trennvorrichtung,
Fig. 13 einen waagerechten Schnitt längs der Linie 13-13 in Fig. 12,
Fig. 14 einen Querschnitt durch eine nochmals abgeänderte Ausführungsform der Trennvorrichtung,
fig. 15 einen waagerechten Schm'.i durch el ι tr Trennvorrichtung längs der Linie IV I1) in I ιμ. 14.
In I" i g. I bis 3 weist eine insgesamt mit 20 bezeichnete Rührwerksmühle einen Itehalier 22 auf. in den durch einen F.infüllslut/cn 24 Mahlgut eingefüllt vsird. Das Mahlgut wird im Behälter 22 gemahlen. dispergiert, homogenisiert oder emiilgieri. Als Mahlgut können mikrobiale, organische udcr anorganische Suspensionen verwendet werden. Im Behälter 22 ist mit einem dichten und gegen Berührung mit dem Mahlgut geschützten Lager 26 ein Rührwerk 28 drehantreibbar gelagert.
An dem vom Einfüllstutzen 24 abgewandten linde weist der Behälter 22 einen weiteren Stut/cn 30 auf. der in einem Flansch 32 endet, an dem eine Grundplatte 14 einer insgesamt mit 36 bezeichneten Trennvorrichtung befestigt ist.
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38 zur Abgabe der gemahlenen Suspension auf.
Bei der Ausführungsform der Rührwerksmühle gemäß Fig. I liegt der Behälter 22 und ist die Trennvorrichtung 36 senkrecht eingesetzt, bei der Ausführungsform gemäß der F i g. 2 steht der Behälter 22 und ist die Trennvorrichtung 36 in den schräg angeordneten Stutzen 30 eingesetzt und bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 schließlich liegt der Behälter 22 ebenfalls: der Stutzen 30, in den die Trennvorrichtung 36 senkrecht eingesetzt ist, ist hier jedoch über Rohre mit dem Behälter 22 verbunden, so daß das Mahlgut die Trennvorrichtung 36 umströmt.
Die in Fig. 4 dargestellte Ausführungsform der Trennvorrichtung 36 weist insgesamt drei übereinander angeordnete Trennglieder 40, 42, 44 auf. von denen die beiden oberen ringförmig sind und das unterste eine geschlossene Platte mit einem Ringwulst ist. Das Trennglied 40 ist unmittelbar an der Grundplatte 34 befestigt, das unterste Trcnnglied 44 ist über nicht dargestellte Befestigungsglicder. die innerhalb oder außerhalb der Trennvorrichtung angeordnet sein können, mit dem Trennglied 40 verbunden. Das mittlere Trennglied 42 ist über Verbindungsglieder 46 an einer Stange 48 befestigt. Die Verbindungsglieder 46 sind im hier dargestellten Ausführungsbeispiel innerhalb der Trennvorrichtung angeordnet und weisen axiale Durchlässe 47 für die abgetrennte Suspension auf. Die Stange 48 erstreckt sich durch einen flexiblen Balg 50 hindurch und ist an einen Vibrator 52 angeschlossen. Anstelle des Balges 50 könnte auch eine Stopfbuchse, eine Lippendichtung oder ein ähnliches Dichtungselement verwendet werden. Der Vibrator 52 ist mittels eines Trägers 54 auf der Grundp'atle 34 befestigt und kann beispielsweise einen Anker, an dem die Stange 48 befestigt ist. und eine Spule enthalten, bei deren Beaufschlagung mit Wechselstrom der Anker eine oszillierende Bewegung ausführt.
Bei Inbetriebsetzung des Vibrators 52 wird die Stange 48 und damit das Trennglied 42 in vibrierende Bewegung versetzt. Zwischen den Stirnflächen der ringförmigen Trennglieder 40, 42, 44 ausgebildete Spalte 56 verändern dabei periodisch ihre Größe. In F i g. 4 ist gemäß dem Pfeil 58 die Vibrationsbewegung linear und von oben nach unten gerichtet, es könnte aber auch ein Vibrator gewählt werden, der dem Trennglied 42 eine waagerechte oder eine kreissegmentförmige Vibrationsbewegung mitteilt. Statt der Ringform können die unbeweglichen oder die vibrierenden oder alle Trennglieder eine quadratische, rechteckige oder andere Form aufweisen.
Im Betrieb der Rührwerksmühle 20 strömt das zerkleinerte Mahlgut in Form einer Suspension durch die Spalte 56 hindurch und verläßt die Trennvorrichtung 36 durch den Auslaßstutzen 38. Weil die Spalte 56 kleiner sind als die in der Rührwerksmühle verwendeten Mahlkörper, werden die Mahlkörper zurückgehalten und vom Mahlgut getrennt.
Falls ein größerer Durchströmqucrschnitt benötigt wird, kann die Trennvorrichtung gemäß F i g. 5 ,ο ausgebildet sein. Diese unterscheidet sich von F i g. 4 nur dadurch, daß mehrere vibrierende Trcnnglieder 42 über Verbindungsglieder 46 mit dem Vibrator 52 verbunden sind und daß entsprechend mehr nichlbewegliche Trennglieder 60 vorgesehen sind. Der Vibrator 52 dieses Ausführungsbeispieles ist gegenüber Fig.4 um 90° verdreht, die Stange 48 weist einen Knick von 90" auf. so daß die vibrierenden Trennglieder 42 eine upmäfl Hrm Pfpil fi2 waaoprechlp Vihralionsbeweoiinp ausführen.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß der Fig.6 ist ein Spalt 56' zwischen dem direkt an der Grundplatte 34' befestigten ringförmigen Trennglied 40 und einem in einer Aussparung des Trennglieds 40 angeordneten, entsprechend plattenförmigen Trennglied 64 ausgebildet, das über die Stange 48 an den Vibrator 52 angeschlossen ist. Die Grundplatte 34' dieser Ausführungsfor.'n ist im Bereich über dem Trennglied 64 nach oben ausgehöhlt.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 7 und 8 ist.
jo verglichen mit Fig.6, für größere Durchflußmengen geeignet, da das an der Grundplatte 34' befestigte Trennglicd 66 als Lochplatte ausgebildet ist. in der den Löchern entsprechend geformte Trcnnglieder 68 vibrieren, die über Verbindungsglieder 46 gemeinsam an die Stange 48 des Vibrators 52 angeschlossen sind.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Trennvorrichtung gemäß Fig. 9 und IO sind die ortsfesten Trcnnglicder 70 als konzentrische Ringe ausgebildet,die über Verbindungsglieder 46' starr miteinander verbunden sind und zwischen denen ebenfalls als konzentrische Ringe ausgebildete vibrierende Trcnnglieder 72 angeordnet sind, die über Verbindungsglieder 46 mit der Stange 48 des Vibrators 52 verbunden sind.
Die Trennvorrichtung gemäß Fig. Il weist zwei vibrierende plattenförmige Trennglicder 74, 76 auf. die zwischen sich den Spalt 56 bilden. Das Trennglied 76 ist über die Stange 48 an einen Vibrator 52 angeschlossen, das Trennglied 74 ist über eine Halterung 78 an einen weiteren Vibrator 52' angeschlossen, so daß den beiden Trenngliedern 74.76 hinsichtlich der Amplitude u. i der Frequenz unterschiedliche Vibrationsbewegungen erteilt werden können. Die Grundplatte 34' dieser Ausführungsform weist mehrere Bälge 50 zur Durchführung der Stange 48 bzw. der Halterung 78 auf. Diese
Ausführungsform wird vorzugsweise hochviskose Suspensionen, wie z. B. Druckfarben verwendet.
Die in Fig. 12 und 13 dargestellte Trennvorrichtung weist ein plattenförmiges inneres Trennglied 80 und zwei mittels Schrauben 82 miteinander verbundene äußere Trennglieder 84 und 86 auf. Das innere Trennglied 80 weist sechs Rühransätze 88 auf und ist mit einer Welle 90 fest verbunden, die in zwei Lagern 92 radial und axial festgelegt ist. Eine Büchse 94. die mit Rippen 95 auf der Grundplatte 34 befestigt ist. ermöglicht eine Drehbewegung der äußeren Trenngiieder 84,86. die gegenüber der Grundplatte 34 mit einer elastischen Membran % und Ringen 97 abgedichtet sind- Ein Vibrator 52, der über ein Gehäuse 98 und eine
damit fest verbundene Hülse 98 nut den iniMercn Trcnngliedern 84, 8f> starr verbunden ist. erzeugt Torsionsvibralioncn mit einer l'requenz Min 20 his ?0 OCX) Hz und mit einer llmfangs.inipliluile um O.i bis "j mm. I.in mit dem Vibrator 52 fest verbundener Vibrator 52' cr/cugt Torsionsvibrationen mn einer kleinen frequenz von 0,01 bis KK) II/ und einer großen Winktü.mplitude von 5 bis 90 . Die beulen, ion ilen Vibratoren 52 und 52' erzeugten kreisbogenförmigeii Bewegungen addieren sieh und die resultierende m Bewegung wird von der Welle 40. die mittels einer Stopfbüchse 99 abgedichtet ist. auf das innere Trennglicd 80 übirtragen. Hin elastisches Verbindungselement 100 zwis .hen dem Gehäuse 98 und den Riapen 95 dienl zur Begrenzung der Bewegung, die der Vibrator 52 den Gehäuse 98 und den äußeren Trenngliedcrn 84 und 86 erteilt.
Die beschriebene Trennvorrichtung hat den Vorteil. daß bei ihr der zwischen den schnell vibrierenden Trenngliedern 80, 84,86 gebildete Spalt zusätzlich durch die langsame Torsionsbewegung des inneren Trennglieds 80 gereinigt wird. Die Rühransätze 88 Und 89 bewirken im Innenraum der Trennvorrichtung ein intensives Rühren und in den Spalten 56 hydrodynamische Stöße, die eine verstopfungsfieic funktion des Gerätes gewährleisten.
Die in f·'i g. 14 und 15 dargestellte Trennvorrichtung weist ein äußeres ringförmiges Trennglied 102. ein inneres plaltenförmiges Trennglied 103 und ein dazwischen angeordnetes, ringförmiges Trennglied 104 aiii, li.is dun I) drei Speichen 105 mit der Weile 90 % erblinden ist l),is ,iiiflere frennglied 102 ist mil einem Kiiu'.ms,it/ lOfMiml drei Ruin. nsat/cn 107 versehen, an dei.ι π das ,Miete I rennglied Il 1 befestigt tsl Ansonsten gk-ii'hen die Befestigungen ui'd der Vibralionsanlrieb dieser Aiisfülirungsform der in I 1 g \ 2 und I i d.i igst eitlen Ausführungsform
Beide lelztgefunnlen Aiisfuhningslnrn.en können .1 iii-h mit nut einem Vibiator betrieben ueuieii
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Trennvorrichtung zum Trennen von Mahlkörpern und gemahlener Suspension in einer Rührwerksmühle, mit an den Innenraum der Rührwerksmühle angrenzenden, gegeneinander bewegbaren Trenngliedern, zwischen denen Spalte mit Abmessungen ausgebildet sind, die den Durchtritt von Mahlkörpern sperren, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennvorrichtung (36) einen Vibrator (52, 52') aufweist, mit dem wenigstens ein Trennglied (42; 64; 68; 72; 74, 76; 80, 84, 86; 102, 103, 104) in bezug auf wenigstens ein benachbartes Trennglied in Vibrationsbewegung versetzbar ist.
2. Trennvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei feststehenden Trenngliedern (40,44; 66; 70) je ein in Vibrationsbewegung versetzbares Trennglied (42; 64; 68; 72) angeordnet ist.
3. Trennvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Vibratoren (52, 52') vorgesehen sind, mit denen alle Trennglieder (74,76; 80, 84, 86; 102, 103, 104) in Vibrationsbewegung versetzbar sind, wobei nebeneinander angeordnete Trennglieder (74, 76; 80, 84, 86; 102. 103, 104) unterschiedliche Vibralionsfrequcnz und/oder -richtung und/oder -amplitude aufweisen.
4. Trennvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennglieder (40, 42, 44; 74, 76; 80, 84, 86) flach sind und Stirnflächen aufweisen, zwiscKen denen die Spalte (56) ausgebildet sind.
5. Trennvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trenngneder (40,42,44,60) als ein Stapel übereinander angeordneter ringförmiger Platten ausgebildet sind, deren unterste (44), am weitesten in die Rührwerksmühle einragende eine geschlossene Fläche aufweist, und die Platten mit Befestigungsgliedern (46) abwechselnd an einer mit dem Vibrator (52) verbundenen Stange (48) und einer starren, an der Rührwerksmühle befestigtcA Grundplatte (34) der Trennvorrichtung (36) befestigt sind, wobei die im Inneren der Trennvorrichtung angeordneten Befestigungsglieder (46) Durchlässe (47) in axialer Richtung des Stapels aufweisen.
6. Trennvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennglieder (66, 68; 70, 72; 102, 103, 104) als in einer Ebene angeordnete Platten ausgebildet sind, deren innere und äußere Umfangsflächen die Spalte (56') begrenzen.
7. Trennvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Trennglied (66) als Lochplatte ausgebildet ist und in den Löchern entsprechend geformte weitere plattenförmige Trennglieder (68) angeordnet sind.
8. Trennvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennglieder (70,72) als ein Satz konzentrischer ringförmiger Platten ausgebildet sind.
9. Trennvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennglieder insgesamt kreisförmige, ovale oder viereckige Platten sind.
10. Trennvorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem oder den Vibratoren (52, 52/') den Trennglicdern mitgeteilte Vibrationsbewegung geradlinig und/ oder kreissegmentförmig ist.
11. Trennvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß auf den vibrierenden Trenngliedern (80,84,86; 102,103,104) zum Inneren der Trennvorrichtung gerichtete Rühransätze (88,89; 107) angebracht sind.
DE2446341A 1973-09-28 1974-09-27 Trennvorrichtung zum Trennen von Mahlkörpern und gemahlener Suspension in einer Rührwerksmühle Expired DE2446341C3 (de)

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