DE244262C - - Google Patents

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DE244262C
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Germany
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drum
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opening
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DENDAT244262D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/18Drum screens

Landscapes

  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 244262 KLASSE Λα. GRUPPE
JAKOB HILBER in NEU ULM a. D.
Korngrößen getrennt wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. März 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Wasch- und Klassiermaschine für Kies, Sand und andere Gesteinsarten, bei welcher in bekannter Weise das Gut unter Wasser gesiebt und dabei nach mehreren Korngrößen getrennt wird. Es ist an sich bekannt, das Gut mittels ineinander gelagerter, untereinander verbundener Siebtrommeln, innerhalb welcher die Bewegung und Entfernung des Gutes teils
ίο mit Hilfe von Förderschnecken, teils mittels Schaufeln unter Eigengewichtswirkung geschieht, zu waschen. Um nun ohne Verlängerung der Maschine eine Trennung des Gutes nach verschiedenen Korngrößen zu bewirken, ist gemäß der Erfindung innerhalb der innersten Trommel an deren einem Ende ein vollwandiges Einsatzstück angeordnet, welches mit dem Fortsatz dieser Trommel einen Raum bildet, in den das Siebgut von der nächsten Trommel aus mittels schräger Abschlußwände gefördert und mittels einer Förderschnecke nach außen geschafft wird.
Die Zeichnung veranschaulicht eine der Erfindung entsprechend eingerichtete Maschine in Fig. ι im Längsschnitt und in
Fig. 2 im Querschnitt nach Linie A-B der Fig. i.
Die Maschine zeigt drei ineinander gelagerte Siebtrommeln a, b, c, von denen die innerste α zylindrisch, die beiden äußeren kegelförmig gestaltet sind. Die innerste Siebtrommel α nimmt Förderschnecken e auf und schließt an ihrem einen Ende mit einem teils 45
kegelförmigen, teils zylindrischen vollwandigen Fortsatz g, g' ab, der nach außen sich öffnet und eine Durchfallöffnung g" besitzt. Auf diesem Ansatz sitzt ein Kegelrad h, das mittels eines weiteren Kegelrades i und einer Riemenscheibe k den Antrieb der Maschine bewirkt. Der Bund des Kegelrades h ist als Ring I ausgebildet. Am anderen Ende der Trommel α ist ein weiterer Ring m vorgesehen. Die beiden Ringe I und m kufen auf Reibrollen n, n', die an abgestützten Rahmen 0, 0' der Maschine drehbar gelagert sind.
Gemäß der Erfindung ist innerhalb der Trommel α ein kegelförmiges Einsatzstück d mit zylindrischer Verlängerung W angeordnet, welches mit dem Fortsatz g, g' der Trommel a einen Raum y bildet. Ferner sind, wie an sich bekannt, lotrechte, ringförmige Wände w, w' vorgesehen, welche an der inneren Siebtrommel α befestigt sind und als Träger der Tiebtrommeln b und c und der Schaufeln p, p' dienen. Der Trommelkörper taucht in bekannter Weise in einen mit Wasser gefüllten Trog ζ ein. Durch eine Zwischenwand z' dieses Troges werden zwei Räume χ und f gebildet. In den Raum χ treten die Siebtrommeln und die Schaufeln p' ein, während in dem Raum f die Schaufeln φ sich bewegen. Beide Räume sind durch eine Öffnung ν verbunden. Außerhalb des Troges ζ befindet sich ein Raum u, in welchen der Raum y mittels öffnung g" des zylindrischen Teiles g' des Trommelfortsatzes g mündet. In
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den Trommelfortsätzen g, g' und d, d' sind Förderschnecken e' und e" angeordnet. Zwischen den Trommeln α und 5 befinden sich Wände s, welche schräg liegen (Fig. 2) und vor Durchfallöffnungen t der Trommel α gelagert sind.
Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen Maschine ist folgende:
Das Rohgut wird durch eine Öffnung q der Trommel α in die Maschine eingebracht. Der Trog ζ ist mit Wasser gefüllt. Der Trommelkörper wird mittels Riemenscheibe k und Rädergetriebes h, i in Umdrehung versetzt. Mittels der Schnecke e wird das Gut gegen den Kegel d hin durch die Trommel α hindurch befördert. Derjenige Teil des Gutes, der die öffnungen r der Trommel α nicht zu passieren vermag, wird mit Hilfe der Förderschnecke e, e' im Sinne des eingezeichneten Pfeiles 2 durch den Kegel d' hindurch nach außen befördert. Das Gut, das die öffnungen r der Trommel α passiert hat, gelangt auf die Wand der Trommel b und wird, soweit es nicht durch die öffnungen r' dieser Trommel hindurchfällt, mittels der Abschlußwände s und der Durchfallöffnungen t in den Raum y befördert und von dor,t im Sinne des eingezeichneten Pfeiles 3 mittels der Förderschnecke e" nach der öffnung g" geführt, um durch diese in den Raum u zu fallen. Das Siebgut rutscht hierbei unter Wirkung seines Eigengewichtes infolge der Kegelform der Trommel b nach demjenigen Ende der Trommel b, an welchem die Wände s sich befinden. Das die Löcher r'1 der Trommel c nicht passierende Gut gelangt zufolge der Kegelform der Trommel c unter Eigengewichtswirkung durch die öffnung ν der ringförmigen Abschlußwand w' in den Raum f, wie Pfeil 4 zeigt, und wird aus diesem Raum mittels der Schaufeln ft herausbefördert. Der feinste Teil des Gutes fällt durch die Öffnungen r" der Trommel c in den Raum x, woraus er mittels der Schaufeln ft' entfernt wird.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch:
    Wasch- und Siebmaschine für Kies, Sand und andere Gesteinsarten, bei welcher das Gut unter Wasser mittels mehrerer ineinander gelagerter Trommeln nach Korngrößen getrennt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein vollwandiges Einsatzstück (d, d'J in der inneren Trommel (a) mit einem an sich bekannten Fortsatz (S> i) emen Raum (y) bildet, dem das Siebgut aus der zweiten Trommel (b) zugeleitet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE244262C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3906645A1 (de) * 1989-03-02 1990-09-13 Emil Sandau Auswaschvorrichtung fuer restbeton

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3906645A1 (de) * 1989-03-02 1990-09-13 Emil Sandau Auswaschvorrichtung fuer restbeton

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