DE2438246B2 - Flachstrickmaschine - Google Patents

Flachstrickmaschine

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DE2438246B2
DE2438246B2 DE19742438246 DE2438246A DE2438246B2 DE 2438246 B2 DE2438246 B2 DE 2438246B2 DE 19742438246 DE19742438246 DE 19742438246 DE 2438246 A DE2438246 A DE 2438246A DE 2438246 B2 DE2438246 B2 DE 2438246B2
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Heinz Wettingen Aargau; Leutwyler Robert Regensdorf Zürich; Züllig (Schweiz)
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Madag Maschinen und Apparatebau Dietikon AG
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Madag Maschinen und Apparatebau Dietikon AG
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    • D04B7/08Flat-bed knitting machines with independently-movable needles for domestic use

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Description

Die Erfindung betrifft eine Flachstrickmaschine mit einer am Schlitten angeordneten Vorrichtung zum Einlegen von zwei Fäden, von denen der eine als Grundfaden und der andere als Musterfaden vor dem Grundfaden vorlaufend einzulegen ist, bei welcher den Musterfaden im Bereich der Schlittenumkehr gesteuert freigebende Rückhalter vorgesehen sind, zwischen denen der Grundfaden einlegbar ist und die so geformt sind, daß der vorlaufende Rückhalter nach der Schlittenumkehr den Musterfaden erfaßt.
Bei einer bekannten Flachstrickmaschine dieser Art (deutsche Offenlegungsschrift 1 785 262) ist in der Schloßmitte für den Musterfaden ein besonderes Nüßchen vorgesehen. Am Ende des Schlittens sind jeweils hakenförmige Rückhalter angeordnet, die den zwischen dem Nüßchen und der Warenkante verlaufenden Musterfaden bei der Schlittenumkehr erfassen sollen. Eine Führung für den zwischen dem Nüßchen und der Warenkante verlaufenden Musterfaden ist nicht vorhanden. Es besteht deshalb die Gefahr, daß wegen dieser freien Fadenlänge der Musterfaden nicht sicher von dem Rückhalter erfaßt wird, wenn der Faden durchhängt oder schwingt. Ferner wird der Faden in dem Nüßchen um etwa 90° und während seiner Einarbeitung durch den Rückhalter nochmals um etwa 180° umgelenkt. Dies hat zur Folge, daß ein einwandfreies Stricken infolge der hohen, hinter dem Fadenspanner auf den Musterfaden aufgebrachten zusätzlichen Spannung nicht unbedingt sichergestellt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Flachstrickmaschine der eingangs genannten Art zu schaffen, welche mit geringem mechanischen Aufwand das betriebssichere Umlegen des Musterfadens von einem in den anderen Rückhalter ermöglicht und bei der auf den Faden keine zusätzliche Bremsung einwirkt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen beiden Rückhaltern eine um die Einlegestelle für den Grundfaden herumführende schlitzartige Führung vorgesehen ist, durch die der Musterfaden bei der Schlittenumkehr in den Bereich des Rückhalters geführt werden kann, und daß der der Führung zulaufende Musterfaden im Bereich des Schlittens ohne Umlenkung verläuft. Durch die schlitzartige Führung wird der Faden exakt in den Bereich der Rückhalter ohne mechanische Steuerung geführt, so daß der Musterfaden von den Rückhaltern im Bereich einer sehr kurzen freien Spannlänge sicher erfaßt werden kann. Eine Umlenkung des Musterfadens, die auf den Musterfaden Bremskräfte übertragen könnte, erfolgt nicht.
Bevorzugte weitere Ausbildungen ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
In der Zeichnung sind Jrei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Flachstrickmaschine.
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Schlitten der Maschine gemäß Fig. 1 in vergrößertem Maßstab,
Fig. 3 eine teilweise geschnittene Vorderansicht des Schlittens gemäß Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 2 in noch weiter vergrößertem Maßstab,
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Schlitten gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 6 eine teilweise aufgebrochene Vorderansicht des Schlittens gemäß Fig. 5,
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VIl in Fig. 5 in vergrößertem Maßstab,
Fig. 8 eine Draufsicht auf ein drittes Ausführungsbeispiel eines am Schlitten einer erl'indungsgemäßen Flachstrickmaschine anzubringenden Gestelles,
Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie IX-IX in Fig H und K),
Fig. 10 eine Unteransicht des Gestelles gemäß Fig. 8,
Fig. Π einen Schnitt nach der Linie XI-XI in Fig. 10 bei einer ersten Stellung der Steuerelemente,
Fig. 12 und 13 Schnitte gemäß Fig. 11 durch den in der Schlittenbewegungsrichtung hinteren Teil des Gestelles in einer zweiten und einer dritten Stellung der Steuerelemente,
Fig. 14 eine Unteransicht der Kupplungselemente zur Bewegungsübertragung vom Schlitten auf die Steuerelemente,
Fig. 15 einen Schnitt nach der Linie XV-XV in Fig. 10,
Fig. 16 einen Schnitt nach der Linie XVI-XVI in Fig. H),
Fig. 17 eine Vorderansicht des Steuernockens in vergrößertem Maßstab und Fig. 18 ein Hilfsnüßchen.
Beim ersten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 4 besitzt die obere Abdeckplatte 4 des Schlittens 2 in der Mitte ihrer Vorderseite einen Ausschnitt 5, in welchem wie üblich das Nüßchen 6 für den Grundfaden 7 angeordnet ist. Hinter diesem Ausschnitt 5 ist in der Abdeckplatte 4 ein zwei Durchbrechungen 8 und 9 verbindender Führungsschlitz 10 vorgesehen. Die beiden Durchbrechungen 8,9 sind in Bewegungsrichtung des Schlittens 2 (vgl. Pfeil A in Fig. 1) zu beiden Seiten des Ausschnittes 5 bzw. des Nüßchens 6 angeordnet. Im Bereiche jeder dieser Durchbrechungen 8 und 9 ist auf der Unterseite der Abdeckplatte 4 in den Bewegungsrichtungen des Schlittens 2 verschiebbar je eine Lagerplatte 11 bzw. 12 angeordnet. Mit jeder Lagerplatte 11 bzw. 12 ist ein als Leithülse 13 bzw. 14 ausgebildeter Rückhalter befestigt, welcher durch die entsprechende Durchbrechung 8 bzw. 9 durchtritt und bis über die Ebene der Abdeckplatte 4 reicht. Jede Leithülse 13 bzw. 14 besteht aus einem im wesentlichen U-förmig abgebogenen Blech mit einem oberen Randwulst 15. Die beiden Leithülsen 13 bzw. 14 sind in den entsprechenden Durchbrechungen 8 bzw. 9 so angeordnet, daß die geschlossenen Seiten des U-Profils gegeneinander gerichtet sind und ein durch dieses U-Profil gebildeter Leitkanal 16 bzw. 17 mindestens angenähert gleich weit weg vom Vorderrand der Abdeckplatte 4 liegt wie das Grundfadennüßchen 6. Des weiteren sind die beiden Leitkanäle 16 und 17 nach unten hin gegeneinander zu geneigt. Die Schenkel des Randwulstes 15 jeder Lekhülse 13 und 14 bilden je zwei Fangarme 18 und 19 bzw. 20 und 21 für einen Musterfaden 22, wobei die hinteren Arme 19 und 20 teilweise in Verlängerung des Führungsschlitzes 10 in die betreffenden Durchbrechungen 8 bzw. 9 hineinragen.
In zwei Flanschen 23 und 24 jeder Lagerplatte 11 und 12 ist parallel zur Ebene der Abdeckplatte 4 und rechtwinklig zur Schlittenvorderkante ein Betätigungsstift 25 axial beweglich gelagert, wobei um seinen zwischen den beiden Flanschen 23 und 24 liegenden Teil eine Feder 26 gelegt ist, die sich einerseits gegen den vorderen Flansch 23 und andererseits gegen einen fest auf dem Stift 25 sitzenden Stellring 27 abstützt, so daß der Stift 25 entgegen der Wirkung der Feder 26 nach vorne beweglich ist und durch die Feder 26 wieder in die in Fig. 4 dargestellte, hintere Lage gestoßen wird. Das vordere Ende des Betätigungsstiftes 25 ist an einen einarmigen Hebel 28 angelenkt, der seinerseits fest auf einer die Abdeckplatte 4 durch einen vorderen Schlitz 29 durchsetzenden Achse 30 sitzt. Diese Achse 30 ist ihrerseits mit einem in einer über derjenigen des Oberrandes der Leithülsen 13, 14 liegenden Ebene schwenkbaren Auswerferhebel 31 verbunden, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß wenn der Betätigungsstift 25 nach vorne bewegt und dadurch der Auswerferhebel 31 verschwenkt wird, diese Verschwenkbewegung einen im Leitkanal 16 bzw. 17 liegenden Musterfaden 22 erfaßt und ihn aus dem betreffenden Leitkanal 16 bzw. 17 heraushebt. Dabei liegt der Musterfaden 22 jeweils auf der äußeren Seite des betreffenden Auswerferhebels 31. wobei die Anordnung so getroffen ist, daß wenn die Spitze eines Auswerferhebels 31 den äußeren Rand der hinteren Fangarme 19 oder 20 erreicht und damit seine Schwenkbewegung beendet hat, seine Stellung immer noch gegen das Nüßchen 6 hin geneigt ist.
Mit dem hinteren Ende jedes Betätigungsstiftes 25 arbeitet je eine auf dem Nadelbett 1 verschiebbare und in einer Arbeitsstellung festklemmbare Steuerkulisse 32 derart zusammen, daß wenn der Stift 25 auf diese Steuerkuiisse 32 auftrifft, diese unter Überwindung der Kraft der Feder 26 nach vorne gedruckt wird und so die beschriebene Verschwenkbewegung des Auswerferhebels 31 auslöst.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist die, daß der Musterfaden 22 in den in der Bewegungsrichtung vorderen, beispielsweise in den Leitkanal 16, eingelegt ist. Dabei sind die Steuernocken 32 so eingestellt, daß sie die bei der Hin- und Herbewegung des Schlittens 2 bestrichene Fläche des Nadelbettes 1 beidseitig begrenzen. Am Umkehrpunkt der Schlittenbewegung trifft dei in der Bewegungsrichtung vordere Betätigungsstift 25 auf die ihm zugeordnete Steuerkulisse 32 auf, wodurch er nach vorne gedrückt wird und den betreffenden Auswerferhebel 31 über der oberen Mündung der entsprechenden Leithülse 13 verschwenkt. Damit erfaßt der Auswerferhebel 31 den durch den betreffenden Leitkanal 16 durchgezogenen Musterfaden 22 und hebt ihn aus dem Leitkanal 16 heraus, bis er in der Endlage der Schwenkbewegung nur noch auf der Außenseite des zur Schlittenvorderkante schief stehenden Auswerfcrhebels 31 aufliegt. Von der Annahme ausgehend, daß diese Vorgänge sich im Bereiche der Leithülse 13 abspielen und der Schlitten 2 sich am Ende einer
gen und unter der Wirkung des Fadenzuges entlang der Hinterkante des Fuhrungsschl.tzes 10 ii de Durchbrechung 9 übergeführt wud,.«> daß jobaW de ersetzter
66
5g bzw 59 mit zwei gegcneinandCr
en 60 und 61 bzw. 62 und 63 Anlauf flächen 64 und 65 bzw.
1St Auf diese Weise gelingt es, mit einfachen Mitteln die relative Stellung des Musterfadens 22 gegenüber dem Grundfaden 7 je nach der Schl.ttenbewegung zu
verändern. Führ.incsschlitzes
Hinsichtlich der Anordnung des Fuhrun^s^Z ff 10 bzw. 10a, welcher zwei in bezug auf das Grundfadennüßchen 6 in der Achse der Bewegungsnchtung beidseitig angeordnete D»^^^f "^55Ϊ unterscheidet sich das we;te/R^S maß F i g. 5 bis 7 nur derart daß J beuten
chungen 8a und 9« eine lan88est«c^e Ρ°™ ^1-Die Rückhalter sind nun aber bei dieser
3o
3o
40
sen. Die Rückhalter sind nun Ausführungsform als Greiferelemente 33 und 34
gebildet, welche je aus einer festen Backe*. 36 sowie einer beweglichen, *L* ™™8^bei die ausgebildeten Backe 37 bzw 38 bestehen wöbe me beiden beweglichen Backen 37'und f» ^* ^J !"?,"_ geordneten festen Backe 35 bzw 36 «hwe™|e^f gert sind, wahrend die festen Backen 35 und iö^ut der Unterseite der Abdeckplatte Aa in der Bewe gungsrichtungen des Schlittens,2 versch,ebb.r angeordnet und durch von der AWeckp^te^e nach Unten ragende und Langsschhtze 39 durchsetzcnde Süfte^ W geführt sind. Von zwei Armen 41 und 42 bzw._y una 44 jeder Backe 37 und 38 ist Fweih der eine Arm 42 und 44 mit einer hakenförmigen Nase 4S ^«ehen die festen Backen 35 und 36 ^en^JJ eine Raste 46 auf. welche je nach der relat veη Stel ung der be den Backen 35 und 37 bzw 36 und 38^eines Ore ter e,ementes 33 bzw. 34 der Bildung eines RuckhaIters für ein Nüßchen 47 dient, durch welches der Muster
faden 22 durchgezogen ,st. Auf d« "η.^"β,^ heweglichen Backe 37 und 38 ist eine federbe^eu:
Kugel 48 in einer entsprechenden Hülse: 73^genaiien weiche mit drei Rasten 49 bis 51 ^"d L im Sinne der Oberseite der festen B«k" 3^^ ™Γ^ einer Stoppeinrichtung derart — narbeUet, daß die bewegliche Backe 37, 38 nur unter Uberwm
dung des Federdruckes aus ^[.^^'Swenkt Rasten 49 bis 54 gegebenen Stellungen ^chwenkt
werden kann. Die ^"ί1^^"^™^ Teleskopbeweglichen Backen 37, 38 sind übe. eine leteMop
stange 55 miteinander verbunden J°bei
zwei ineinander geschobenen S^^1
eine nicht weiter dargestellte ^6;"^
tierung vorgesehen ist, so daß die^f ^
sehen den beiden Stangente,Jen 56 57 in^zweι ver
schiedenen, gegenseitigen Stellungen gewanrieistci
ist. no«rhlit7es 10a entsprc-
Eine der Form des Fuhrungssch tzcs Ii«β entsprc
chende Führungsstange 74 ist unmitelbar hinter de sen Hinterrand angeordnet und setzt sich, beidse.t g bis über die Durchbrechungen 8« und9c^fort «o™ mittels zweier Kloben 75 auf der ^"t^ deckplatte Aa befestigt ,st. D
Einlegevornchtung gcmali ^£^Jt das
Schlittens 2 vordere Greif- ^^g |4 d h. bei einer angenommenen
Bewegungsrichtung gemäß dem Pfeil b in Fig. 5 im Greifelement 34 eingesetzt wird. Das betreffende Ore te emen j Schließstellung,
f™™™™™^ 48 in dje Raste 52 eintritt. Die » UbT ί^e Stangesifmit der Backe 38 verbundene, bewegliche Backe 37 des hinteren Greiferelementes 33 *ndet sich in der Freigabestellung, in welcher die betreffende Backe 37 in bezug auf ihre Verschwen-Uhrzeigersinn die Extremlage erreicht hat « R » 48 sich in der Raste 49 befindet.
TrifftimZ derangenommenen Schlittenbewegung (Pfeil b) das freie Ende des Armes 43 der Backe 38 ν ^ Anlauffläche 66 der Steuerkulisse 59 auf, so wird dieSe Backe 38 im Gegenuhrzeigersinn um einen durch die Lage der Steuerfläche 62 bestimmten Win-Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, wobei die
nordnun| so getroffen ist. daß die Federkugel 48 An g g ^ ^ ^.^ ^ ^ ^
^ ^ Te,esk a 55 auch auf die Backc
übertragen wird, kann das Nüßchen 47 unter WirMusterfadenspannune aus dem betreffenden £ung J 34 ^^ ^ wird ^, der „.
Spannung durch den Schlitz 10a in die c^ 8fl fühn wobd die Drahtschlaufen
Führungsstange 74 gleiten. In der Durch- |s Nußchen 47 in das Greifelement br g Zwischenzeit hat sich der Schlitten 2
verschoben, daß nunmehr die Anlauffläche
67 der Steuerkulisse 59 die Backe 38 noch weiter öff- ^ ^ ^^ ^ ^ ^ SchHeßsteUung
„^„^ wofeei ejne Schnappverbindung dieser beiden Backen 37 und 38 mit den ihnen zugeordneter
festen Backen 35 bzw. 36 durch die Kugeln 48 unc ^ ^ ^ ^ Ό^.χ ^ Nß
^ ^ ^ .^ der Mustcrfaden n bei der Um
kehr des Schlittens 2 wieder in der Bewegungsrich ^ dem Nüßchen 6 des Grundfadens 7. Aucl auf diese Weise gelingt es, ohne zwangläufige Steue rungdesMusterfadens 22dessen relative Stellungzun Grundfaden 7 der jeweiligen Bewegungsrichtung de 55 Schlittens 2 anzupassen.
Bei der Herstellung gewisser Muster, beispielsweis des Webrnusters, ist es notwendig, den jeweiligen Ab ^ Musterfadens 22 vom Grundfaden 7 zu vei
^ rjngern Dies kann bei beidcn Ausführurlgsformen ai
° einfachste Weise dadurch geschehen, daß die Lagei und ^ ^ die {esten ßacken ^ ^ 3
P .^^ schwenkbar a ordneten, b(
ken 3? un(J 3g über der Abdecl
t «o™ g 4 bzw. 4fl in der Bewegungsrichtung des Schli
f r ad 6s μ verschoben werden. Beim ersten Ausführung ^ beispiel sind zu diescm Zwecke auf der Oberseite d. l^rpLttcn 11 und 12 JC ein einen Ungsschlit, .
durchsetzender Führungsbolzen 70 sowie auch die Abdeckplatte 4 durch entsprechende Schlitze 29 durchsetzende Achsen 30 vorgesehen.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel trägt jede feste Backe 35, 36 zwei Klemmschrauben 40, welche durch entsprechende Längsschlitze 39 der Abdeckplatte 4« durchtreten und auf diese Weise eine Verschiebung der festen Backen 35,36 und damit der Greifelemente 33,34 gegenüber dem Nüßchen 6 des Grundfadens 7 erlauben.
Das dritte Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8 bis 18 gestattet auf noch einfachere Weise die Möglichkeit zu schaffen, die Einrichtung mit denjenigen stricktechnischen Mitteln zu verbinden, die zur Herstellung eines Webmusters notwendig sind. Bei diesem Ausführungsbeispiel besteht ein winkelförmiges Gestell 100 im wesentlichen aus einer Oberplattc 101 und einer Vorderplatte 102 und ist dazu bestimmt, auf einem nicht dargestellten Schlitten einer Flachstrickmaschine befestigt zu werden. Die Oberplatte 101 ist zu diesem Zwecke mit dem Durchtritt von nicht dargestellten Befestigungsschrauben dienenden Schlitzen 103 sowie außerdem mit einem Fenster 104 zum Durchtritt einer Betätigungsrippe 105 eines Steuernockens 106 und schließlich einem zur geometrischen Querachse symmetrisch angeordneten Führungsschlitz 107 für den Musterfaden 177 versehen. Der Führungsschlitz 107 wird auf der dem nicht dargestellten Schlitten zugewendeten Rückseite von einer durchgehenden Kante 108 und auf der Vorderseite durch zwei gebogene Ränder 109 begrenzt. Diese beiden Ränder 109 bilden zusammen mit der Vorderkante 110 der Oberplatte 101, zwei durch den von einem Befestigungsteil 111 eines Fadennüßchens 112 überbrückten Fadendurchgang 113 getrennte Flügel 114. Die Vorderplatte 102 besitzt in ihrer Mitte eine durchgehende Durchbrechung 115, welche sich auf der Oberplatte 101 verjüngend fortsetzt und schließlich den Fadendurchgang 113 bildet. Auf der Unterseite der Oberplatte 101 sind zwei spiegelbildlich gleiche Träger 116 symmetrisch zur geometrischen Gestellquerachse aufgeschraubt. Jeder dieser Träger 116 besitzt längs seines hinteren Randes einen senkrecht aufgebogenen Führungslappen 117 mit Langloch 118 und längs seines Vorderrandes je einen schief aufgebogenen Bock 119 (Fig. 10) mit nach vorne abstehendem, schiefem Randteil 120. Die Randteile 120 der beiden Böcke 119 sind gegeneinander gerichtet und besitzen je einen sich gegen den anderen erstrekkcnden Arm 121, der in einer Lasche 122 mit Langloch 123 endet. In der Mitte der Oberplatte 101 gegenüber dem Fadendurchgang 113 ist auf deren Unterseite weiter die Oberplatte 124 des winkelförmigen Steuergestells 125 befestigt, deren senkrecht zur Oberplatte 124 stehende Vorderplatte 126 einerseits einen in der Symmetrieebene des Gestells 100 liegenden Drehbolzen 127 (Fig. 12, 13) für den Steuernocken 106 trägt und andererseits von zwei symmetrisch angeordneten Führungsschlitzen 128 durchbrochen ist (Fig. 9). Der Steuernocken 106 ist in drei Stellungen arretierbar und besitzt zur Feststellung dieser Stellungen auf seiner Rückseite drei Rasten 129 bisl31(Fig. 12,13), in welche eine auf der Unterseite der Oberplattc 124 angeschraubte Positionierungsfeder 132 eingreift. Auf dem gleichen Radius wie die Raste 130, die für die Mittelstellung vorgesehen ist, besitzt der Steuernocken 106 einen nach hinten vorstehenden Hocker 133 (Fig. 14). der mit einer Nase 134 am Ende des einen Armes 135 eines um einen in der Oberplatte 124 des Steuergestells 125 sitzenden Bolzens 137 drehbaren, zweiarmigen Hebels zusammenarbeitet. Der zweite Arm 136 ist schwenkbar mit einem Lenker 138 verbunden, der seinerseits drehbar an einem auf einer Achse 140 gelagerten einarmigen Kupplungshebel 139 befestigt ist. Die Achse 140 sitzt auf einem zur Oberplatte 124 parallelen Schieber 141, durch dessen zwei Führungslanglöcher 142 je ein an der Obcrplatte 124 befestigter Führungsbolzen 143 durchtritt. Diese Bolzen 143 stehen entsprechend der in Fig. 10 dargestellten Mittellage des Steuernockens 106, in welcher sich die Positionierungsfeder 132 in der Raste 130 befindet, in der Mitte des ihnen zugeordneten Langloches 142. Der Schieber 141 besitzt zwei über seinen Vorderrand abstehende Füße 163, welche durch die Führungsschlitze 128 in der Vorderplatte 126 des Steuergestells 125 hindurch ragen. Im Schieber 141 ist das eine Ende einer Feder 144 verankert, welche am Kupplungshebel 139 angreift und bestrebt ist, diesen entsprechend der Darstellung in Fig. 10 im Uhrzeigersinn zu verschwenken. An seinem freien Ende besitzt der Kupplungshebel 139 ein Langloch 145, durch welches ein auf dem Schieber 141 festsitzender Bolzen 146 durchtritt und so die dem Hebel 139 durch die Feder 144 erteilte Drehbewegung begrenzt. Am gleichen Ende des Kupplungshebels 139 ist weiter ein nach hinten, d. h. gegen den nicht dargestellten Schlitten zugewendeter Kupplungsschlitz 147 vorgesehen, in welchen ein nur schematisch angedeutetes Kupplungselement 148 des Schlittens eingreift, das bei einem Wechsel der Verschieberichtung des Schlittens jeweils relativ zum Schlitten und damit zur dargestellten Einrichtung, insbesondere zum Gestell 100, um einen bestimmten Betrag in der neuen Verschieberichtung bewegt wird und diese Lage bis zum nächsten Umkehrpunkt beibehäli (vgl. Fig. 14).
Aus dem beschriebenen Hebelsystem ergibt sich daß wenn sich der Steuernocken 106 in einer der extremen Stellungen (Fig. 12undFig. 13),d. h.in einei Stellung befindet, in welcher die Positionierungsfedei
132 in eine der Rasten 129, 131 eingreift, die Nase 134 eine hintere Stellung, d. h. eine solche links odei rechts neben dem Hocker 133. einnimmt, in welchei der Kupplungshebel 139 durch die Feder 144 übei den Hinterrand der Oberplatte 101 nach außen ver schwenkt und in Eingriff mit dem Kupplungselemen 148 des Schlittens gebracht ist (Fig. 14). In der Mit telstellung hingegen, in welcher die Feder 132 in dii Raste 130 eingreift und die Nase 134 auf dem Hocke
133 aufliegt, wird der Kupplungshebel 139 entgegei der Wirkung der Feder 144 nach vorne, d. h. von Schlitten weggezogen, womit die Verbindung mit den Kupplungselement 148 des Schlittens unterbrochei ist. Daraus folgt, daß nur in den beiden Extremstel lungen des Steuernockens 106 Steuerbewegungei vom Schlitten 11er auf die Vorrichtung übertrage! werden können. Bei hergestellter Kupplung, d. h
ausgeschwenktem Kupplungshebel 139, wird diese bei jedem Wechsel der Bewegungsrichtung des Schiit tens in der neuen Bewegungsrichtung translatoriscl verschoben, wobei sich diese Bewegung über seim Drehachse 140 auf den Schieber 141 überträgt.
Auf seiner Vorderseite besitzt der Steuernockei 106 zwei Führungsnuten 149 und 150 (Fig. 17), ii welche je ein Führungsbolzcn 151 eintritt. Jeder Füh rungsbolzen 151 steht vom Ende eines von zwei gc
geneinander gerichteten und in der Achse der Vorrichtung angeordneten Steuerhebels 152 nach hinten ab. wobei das andere Ende jedes der Steuerhebel 152 einen weiteren Bolzen 153 trägt, der in das Langloch 118 des entsprechenden Führungslappens 117 eintritt und um eine auf der Vorderplatte 126 des Steuergestells 125 befestigte Achse 154 schwenkbar ist. Die Achsen 154 sowie je ein weiterer fest in jedem Steuerhebel 152 sitzender Bolzen 155 dienen als Führung für je eine Zahnstange 156. durch deren Längslöcher 157 und 158 je eine Achse 154 bzw. ein Bolzen 155 ragt, so daß jede Zahnstange 156 längs dem ihr zugeordneten Steuerhebel 152 beweglich angeordnet ist. Dabei steht jede dieser Zahnstangen 156 unter dem Einfluß einer Rückführfeder 159, deren anderes Ende ander Achse 154 befestigt ist. Das Ende jeder Zahnstange 156 wird durch den Zahnteil 160 gebildet, welcher mit je einer entsprechenden Verzahnung eines drehbar auf dem Steuerhebel 152 gelagerten Hilfsnüßchens 161 kämmt. Jedes Hilfsnüßchen 161 weist einen um den betreffenden Steuerhebel 152 herum nach vorne oben aufgebogenen Fanghaken 162 auf (vgl. Fig. 18), wobei die Länge der möglichen, zwischen dem Steuerhebel 152 und der Zahnstange 156 durch die Längslöcher 157 und 158 begrenzten, Längsverschiebung sowie das übersetzungsverhältnis zwischen dem Zahnteil 160 der Zahnstange 156 und demjenigen des Hilfsnüßchens 161 so bemessen ist. daß der als Rückhalter dienende Fanghaken 162 von einer in Fig. 18 ausgezogen dargestellten Wirkstellung in eine gestrichelt angeordnete Freigabestellung verschwenkt werden kann, in welcher die beiden Fanghaken 162 durch den Einfluß der Federn 159 gehalten sind. Jede Zahnstange 156 besitzt an ihrer oberen Kante eine innere und eine äußere Schulter 164 bzw. 165. wobei die inneren Schultern 164. unabhängig von der Verschwenklage des betreffenden Steuerhebels 152, mit einem der Füße 163 zusammenarbeiten, während die äußeren Schultern 165 nur in der oberen Verschwenklage der Steuerhebel 152 (Fig. 13) in den Bereich je eines Armes 166 von noch zu beschreibenden Bürstenverschwenkeinrichtungen gelangen.
Von der in Fig. 12 dargestellten Betriebslage ausgehend, wo sich der Steuernocken 106 in seiner rechten Extremlage (Jacquard-Stellung) befindet und in welcher durch die Führungsnuten 149 und 150 die Führungsbolzen 151 in ihre obere Lage angehoben sind, sind die beiden Steuerhebel 152 und die betreffende Achse 154 in ihre untere, durch den unteren Rand des betreffenden Langloches 118 begrenzte Lage verschwenkt, in welcher ihre innere Schulter 164 im Bereiche eines der Füße 163 liegt, während die äußere Schulter 165 sich außerhalb des Bereiches des betreffenden Armes 166 befindet. Wenn demzufolge vom nicht dargestellten Schlitten her über das Kupplungselement 148 der Kupplungshebel 139 in der Vorschubrichtung des Schlittens seitlich bewegt wird, so bewirkt dies eine Verschiebung des Schiebers 141 in der gleichen Richtung, welche sich über den in der Vorschubrichtung vorderen Fuß 163 sowie die entsprechende innere Schulter 164 auf die betreffende Zahnstange 156 überträgt. Da sich der Steuerhebe! 152, entsprechend der Stellung des Steuernockens 106, in seiner unteren Lage befindet, bleibt der Arm 166 und damit die noch zu beschreibende Bürstenverschwenkeinrichtung von einer solchen Bewegung unbeeinflußt. Hingegen hat die Verschiebung der in der Schlittenbewegungsrichtung vorderen Zahnstange 156 zur Folge, daß das betreffende Hilfsnüßchen 161 um einen solchen Winkel verschwenkt wird, daß auf später noch zu erläuternde Weise in dem in der Vorschubrichtung vorderen Fanghaken 162 ein Musterfaden 177 gefangen bleibt (Fig. 18). Bei einer Umkehr der Bewegungsrichtung des Schlittens, bei welcher sich das Kupplungselement 148 und mil ihm der Schieber 141 in der Gegenrichtung bewegt, wird die ίο bis jetzt in der Bewegungsrichtung vordere Zahnstange 156 durch die entsprechende Feder 159 zurückgezogen, so daß das mit der betreffenden Zahnstange 156 zusammenarbeitende Hilfsnüßchen 161 rückverdreht und der betreffende Fanghaken 162 in die Freigabestellung verschwenkt wird. Auf die spiegelbildliche Weise erfolgt über den Schieber 141, und die in der neuen Bewegungsrichtung nunmehr vordere Zahnstange 156. die Verdrehung des ihr zugeordneten Hilfsnüßchens 161 bzw. Fanghakens 162 in seine Wirkstellung. Mit anderen Worten befindet sich stets der in der Bewegungsrichtung vordere Fanghaken 162 in seiner Wirkstellung und der hintere in seiner Freigabestellung.
Wird nun in den in der geplanten Vorschubrichtung vorderen Fanghaken 162 ein Musterfaden von derr sich starr am Nadelbett befestigten und nicht weiter dargestellten Fadenhalter her durch den Führungsschlitz 107 um diesen Fanghaken 162 und anschließend in den Strickbereich geführt, so bleibt dieser Musterfaden gegenüber dem durch das Nüßchen 112 geführten Grundfaden stets in einer vorderen Stellung. Am Umkehrpunkt, in welchem sich der vordere Fanghakeii 162 wie beschrieben unter Wirkung der der betreffenden Zahnstange 156 zugeordneten Feder 159 in die Freigabestcllung rüekverschwenkt. wird der Musterfaden infolge des auf ihn vom Fadenhalter her ausgeübten Zuges aus dem Fanghaken 162 herausgezogen (vgl. Fig. 11) und gegen das andere Ende des Führungsschlitzes 107 hin bewegt. Dort befindet sich. nachdem die gegensinnige Bewegung bereits eingesetzt hat, der andere Fanghaken 162 "in der Wirkstellung, so daß der Musterfaden darin gefangen wird, bis zum nächsten Umkehrpunkt, wo sich diese Vorgänge spiegelbildlich wiederholen. Zusammenfassend ergibt sich daraus, daß wenn der Stcuernocken 106 sich in einer der in F ig. 12 oder 1 3 dargestellten Lagen befindet, der Musterfaden selbsttätig an jedem Umkehrpunkt der Schlittenbcwegung in den jeweils vorderen Fanghaken 162 springt und sich so unabhängig von der Schlittcnbewegung stets in der Schlittenbewegungsrichtung gegenüber dem normalen Grundfader in einer vorderen Stellung befindet. Wird hingeger der Steuernocken 106 in die mittlere Stellung nacr Fig. 11 verdreht, in welcher die Kupplung mit derr J5 Element 148 des Schlittens aufgehoben ist, so unter bleibt jede Verschwenkung der Fanghaken 162. Bein normalen Stricken ist die Vorrichtung in dieser Stel lung außer Betrieb.
Jeder Arm 166 bildet einen Teil eines von zwe
S0 zweiarmigen Steuerhebeln 168 (Fig. 10). von denei
jeder um einen festen Drehbolzen 169 auf dem Rand teil 120 eines der Böcke 119 drehbar gelagert ist. wo
bei seine Bewegung durch das 1 angloch 123 in de
Lasche 122 begrenzt wird, in welches je ein fest mi
dem den zweiten Arm des Steuerhebels 168 bildende!
Bürstenträgers 170 verbundener Bolzen 171 eintritt An jedem Arm 166 ist das eine Ende einer Fede 172 eingehängt, deren anderes Ende mit einer aufge
Il
bogencn Öse 173 jedes Trägers 116 verbunden ist. An den einander zugewandten Enden jedes Bürstentragers 170 ist eine Rüekhaltebürste 174 drehbar gelagert, wobei die Federn 172 das Bestreben haben, die betreffenden Bürstenträger 170 und damit die zugeordneten Bürsten 174 in der in Fig. 16 ausgezogen dargestellten, oberen, unwirksamen Lage zu halten. Zwischen den beiden Bürsten 174 befindet sich ein aus einem doppelt abgewinkelten Blech bestehende Nüßchenhalter 175. Der Nüßchenhaltcr 175 besitzt zwei in der Bewegungsrichtung nach links und rechts abstehende Zungenrückhalter 176, wobei in der dargestellten (Fig. 16) R ihelage die beiden Bürsten 174 unmittelbar hinter diesen Zungenrückhaltern 176 liegen und bei einer Verschwenkung des Bürstenträgers 170 in einer entsprechend der Schrägstellung des Randteiles 120 des Bockes 119 nach hinten unten schräg geneigten Ebene gegen das nicht dargestellte Nadelbett zu bewegt werden können, und zwar derart, daß beim Webmusterstricken der nicht zur Maschenbildung bestimmte Teil des Musterfadens mit Sicherheit unterhalb den vorlaufenden Stricknadeln gehalten wird.
Inderin Fig. 13 dargestellten, der Herstellung des Webmusters entsprechenden Stellung des Steuernokkens 106, in welcher die Positionierungsfeder 132 in die Raste 131 eingreift, befindet sich die Nase 134 des Armes 135 erneut neben dem Hocker 133, so daß auf die bereits beschriebene Weise die Kupplung mit dem Kupplungselement 148 des Schlittens sichergestellt ist. Hingegen wurden die Führungsbolzen 151 durch die entsprechende Ausgestaltung der Führungsnuten 149 und 150 auf der Vorderseite des Steuernockens 106 in ihre unterste Stellung verschwenkt, was zur Folge hat, daß die nach außen gerichteten Enden der Steuerhebel 152 sich in ihrer oberen Stellung befinden, in welcher nicht nur die inneren Schultern 164 jeder Zahnstange 156 mit dem betreffenden Fuß 163 zusammenarbeiten, sondern auch die äußeren Schultern 165 in dem Sinne wirksam werden können, als sie in die Verschwenkbahn des Armes 166 des Steuerhebels 168 der Bürstenvcrschwenkeinrichtung reichen. Durch die Wirkung des Kupplungselementes 148 des Schlittens wird der Schieber 141 auch in dieser Stellung des Steuernockens 106 (Webmusler-Stellung) in der jeweiligen Bewegungsrichtung nach vorne gestoßen, wobei diese nach vorne gerichtete Bewegung des Schiebers 141 über den Steuerhebel 152 auf die betreffende Zahnstange 156 übertragen wird und nicht nur auf die beschriebene Weise die Verdrehung des entsprechenden Fanghakens 162 in seine Wirkstellung zur Folge hat. sondern durch die Zusammenarbeit dor äußeren Schulter 165 der in der Bewegungsrichtung des Schlittens vorne liegenden Zahnstange 156 mit dem ihr zugeordneten Arm 166 der betreffenden Bürstenverschwenkeinrichtung auch noch den vorderen Steuerhebel 168 entgegen der Wirkung der ihm zugeordneten Feder 172 in die untcre Wirklage (vgl. strichpunktierte Stellung in Fig. 16) verschwenkt, in welcher er, wie schon angedeutet, bewirkt, daß die am betreffenden Steuerhebel 168 gelagerte, d. h. in der Schlittenbewegungsrichtung vordere Bürste 174 beim Webmuster-Stricken die nicht am Webvorgang teilnehmenden Musterfadenteile unterhalb der vorgehenden Nadeln zurückhält. Bei dieser Strickart bzw. der Stellung des Steuernokkens 106 gemäß Fig. 13 werden demzufolge bei jedem Umkehrpunkt nicht nur die beiden Fanghaken 162 so verdreht, daß der Musterfaden in den in bezug auf die neue Richtung vorderen Fanghaken 162 springt, sondern zusätzlich wird noch die vordere Rüekhaltebürste 174 in ihre Wirkstellung verschwenkt.
Beim reinen Jacquard-Stricken (Stellung des Steuernockens 106 gemäß Fig. 12) hingegen sind die einander abgewandten Enden der beiden Steuerhebel 152 so weit nach unten verschwenkt, daß die innere Schulter 164 der jedem Steuerhebel zugeordneten Zahnstange 156 noch von einem der Füße 163 erfaßt werden kann, die äußeren Schultern 165 hingegen das freie Ende des betreffenden Armes 166 der Bürstenverschwenkeinrichtung nicht mehr verdrehen können, so daß die Bewegung des Steuerhebels 152 nur noch auf den betreffenden Fanghaken 162. nicht aber auf einen Bürstenträger 170 übertragen wird.
Daraus ergibt sich, daß je nach der Stellung des Stcuernoekens 106 zum Zwecke des gewöhnlichen Strickens die Kupplung zwischen dem Schlitten und der Vorrichtung aufgehoben ist (Mittelstellung gemäß Fig. 9), zum Zwecke des Jacquard-Strickens der Steuernocken 106 gemäß Fig. 12 nach rechts verdreht wird, in welchem Falle die vom Schlitten herrührenden Steuerbewegungen in der jeweiligen Schlittenbc-
4·; wegungsrichtung nur die Fanghaken 162 betätigen, während schließlich in der Stellung gemäß Fig. 13 zum Zwecke der Herstellung des Webmusters noch zusätzlich die jeweils vordere Bürste 74 in ihre Wirkstellung gebracht werden kann.
Hierzu 9 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Flachstrickmaschine mit einer am Schlitten angeordneten Vorrichtung zum Einlegen von zwei Fäden, von denen der eine als Grundfaden und der andere als Musterfaden vor dem Grundfaden vorlaufend einzulegen ist, bei welcher den Musterfaden im Bereich der Schlittenumkehr gesteuert freigebende Rückhalter vorgesehen sind, zwisehen denen der Grundfaden einlegbar ist und die so geformt sind, daß der vorlaufende Rückhalter nach der Schlittenumkehr den Musterfaden erfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen beiden Rückhaltern eine um die Einlegestelle für den Grundfaden (7) herumführende schlitzartige Führung vorgesehen ist, durch die der Musterfaden (22,177) bei der Schlittenumkehr in den Bereich des Rückhalters geführt werden kann, und daß der der Führung zulaufende Musterfaden (22,177) im Bereich des Schlittens (2) ohne Umlenkung verläuft.
2. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückhalter als im Querschnitt angenähert U-förmige Leithülsen (13, 14) mit einander abgewandten Öffnungen ausgebildet sind.
3. Flachstrickmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die geschlossenen Seiten der Leithülsen (13,14) nach unten hin gegeneinander geneigt sind.
4. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückhalter als zwangläufig gesteuerte Greiferelemente (33, 34) ausgebildet sind und eine feste Backe (35, 36) sowie eine bewegliche Backe (37, 38) besitzen, zwischen welchen Backen (35, 36, 37, 38) ein vom Musterfaden (22) durchsetztes Nüßchen (47) entgegen der Spannung des Musterfadens (22) gefangen ist.
5. Flachstrickmaschine nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen Nüßchenführer (77), der einerseits mit dem Nüßchen (47) verbunden ist und andererseits an einer entlang des Führungsschlitzes (10a) angeordneten Führungsstange (74) geführt ist.
6. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückhalter in der Bewegungsrichtung des Schlittens (2) am Schlitten (2) zur Verlagerung des Einlegepunktes verschiebbar angeordnet sind.
7. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückhalter als schwenkbare Fanghaken (152) ausgebildet sind, von denen der jeweils in der Schlittenbewegungsrichtung vordere in eine Wirkstellung verdrehbar ; ist, in welcher er den gespannten Musterfaden (177) fangen kann, während der hintere Fanghaken (162) in eine Freigabestellung verschwenkt ist.
H. Flachstrickmaschine nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen antreibbaren Schieber (141), dessen Bewegung je nach der Schlittenbewegungsrichtung auf eine von zwei mit je einer an einem Fanghaken (162) angebrachten Verzahnung kämmenden Zahnstangen (156) übertragbar ist.
y. Flachstrickmaschine nach Anspruch 7. dadurch gekennzeichnet, daß einrückbare Bürsten (174) vorgesehen sind, durch die der Musterfaden (22,177) auf die Nadelrückseite gedrückt werden kann.
10. Flachstrickmaschine nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Steuerung der Rückhalter über eine ausrückbare Kupplung mit ihrem Antrieb verbunden ist.
DE19742438246 1973-08-21 1974-08-08 Flachstrickmaschine Expired DE2438246C3 (de)

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CH1202873 1973-08-21
CH1202873A CH580185A5 (en) 1973-08-21 1973-08-21 Flat knitter patterning yarn guide - has slit in slide ranging round central guide for the basic yarn
CH256574 1974-02-22
CH256574A CH585298A5 (en) 1974-02-22 1974-02-22 Flat knitter patterning yarn guide - has slit in slide ranging round central guide for the basic yarn

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DE2438246A1 DE2438246A1 (de) 1975-04-30
DE2438246B2 true DE2438246B2 (de) 1976-04-22
DE2438246C3 DE2438246C3 (de) 1976-12-09

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ES429433A1 (es) 1977-01-16
IT1020044B (it) 1977-12-20
AR206325A1 (es) 1976-07-15
ATA650674A (de) 1977-07-15
US3890808A (en) 1975-06-24
FR2241643B1 (de) 1977-03-25
BR7406903D0 (pt) 1975-06-17
FR2241643A1 (de) 1975-03-21
DE2438246A1 (de) 1975-04-30
JPS5424494B2 (de) 1979-08-21
JPS5048256A (de) 1975-04-30
AT342176B (de) 1978-03-28

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