DE243789C - - Google Patents

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DE243789C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D1/00Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines
    • F01D1/02Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines
    • F01D1/023Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines the working-fluid being divided into several separate flows ; several separate fluid flows being united in a single flow; the machine or engine having provision for two or more different possible fluid flow paths

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 243789 KLASSE 14 c. GRUPPE
Einrichtung zur Regelung von Gegendruckturbinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom !.April 1910 ab.
Wenn eine Gegendruckturbine, die beispielsweise den Abdampf in eine Heizleitung liefert, mit anderen Kraftmaschinen für elektrischen Antrieb parallel arbeitet, so wird nur in Ausnahmefällen der beim Parallelbetrieb auf die Gegendruckturbine entfallende Anteil der Gesamtbelastung so bemessen sein, daß er gleichzeitig auch der für Heizzwecke geforderten Dampfmenge entspricht. Gewöhnlieh wird die benötigte Heizdampfmenge größer oder kleiner sein. Man hat in solchen Fällen bisher je nachdem entweder Frischdampf zugesetzt oder ein in die Heizleitung eingesetztes Sicherheitsventil (Notauspuff) in Tätigkeit treten lassen bzw. eine Verbindung mit einer Abdampfturbine hergestellt.
Da diese Verfahren unwirtschaftlich sind, so lag schon lange der Wunsch nahe, ein Regelungsverfahren anwenden zu können, welches bewirkt, daß die Gegendruckturbine von der Gesamtbelastung stets einen solchen Teil übernimmt, wie er der geforderten Heizdampfmenge entspricht.
Gernäß der Erfindung wird dieses dadurch erreicht, daß für Gegendruckturbinen mittels zweier unter dem Einfluß des Druckes in der Gegendruckleitung stehender Maximum- bzw. Minimum - Kontaktmanometer sowie einer streckenweise mit Isolation versehenen, ständig umlaufenden Kontaktrolle und eines an sich bekannten elektrischen Tourenänderungsapparates je nach dem zu großen oder zu geringen Druck in der Gegendruck-Abdampfleitung durch das Maximal- bzw. Mimmal-Kontaktmanometer ein Stromschluß bewirkt und von dem Tourenänderungsapparat der Hauptregler in seinen Stellungen beeinflußt wird.
In der Zeichnung ist N das Netz und K ein ständig umlaufender Kontaktapparat mit einer Isolationsstrecke (dicker ausgezogen). Mit der Heizdampfleitung ist sowohl ein Maximum-Kontaktmanometer Ma, als auch ein Minimum-Kontaktmanometer Mi verbunden, die je nach zu geringem oder zu großem Druck in der Heizdampfleitung den betreffenden Stromkreis schließen und einen an sich bekannten elektromagnetischen Tourenverstellapparat betätigen, der den Hauptregler beeinflußt. Wa stellt die Wicklung des einen, Elektromagnet genannten Verstellapparates dar, der, falls die Wicklung vom Strom durchflossen wird, den Hauptregler im einen Sinne, und Wi die Wicklung des Elektromagneten, der den Hauptregler im anderen Sinne beeinflußt. Ra und Ri sind Zwischenrelais und angeordnet, damit nur ein schwacher Hilfsstrom die Magnete betätigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Einrichtung zur Regelung von Gegendruckturbinen, dadurch gekennzeichnet, daß mittels zweier unter dem Einflüsse
    des Druckes in der Gegendruckleitung stehender Maximum- bzw. Minimum-Kontaktmanometer sowie einer streckenweise mit Isolation versehenen, ständig umlaufenden Kontaktrolle und eines an sich bekannten elektrischen Tourenänderungsapparates je nach dem zu großen oder zu geringen Druck in der Gegendruck-Abdampfleitung durch das Maximal- bzw. Minimal-Kontaktmanometer ein Stromschluß bewirkt und dadurch der Tourenänderungsapparat beeinflußt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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