DE243737C - - Google Patents

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DE243737C
DE243737C DENDAT243737D DE243737DA DE243737C DE 243737 C DE243737 C DE 243737C DE NDAT243737 D DENDAT243737 D DE NDAT243737D DE 243737D A DE243737D A DE 243737DA DE 243737 C DE243737 C DE 243737C
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steam
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D17/00Regulating or controlling by varying flow
    • F01D17/20Devices dealing with sensing elements or final actuators or transmitting means between them, e.g. power-assisted
    • F01D17/22Devices dealing with sensing elements or final actuators or transmitting means between them, e.g. power-assisted the operation or power assistance being predominantly non-mechanical
    • F01D17/26Devices dealing with sensing elements or final actuators or transmitting means between them, e.g. power-assisted the operation or power assistance being predominantly non-mechanical fluid, e.g. hydraulic
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D17/00Regulating or controlling by varying flow
    • F01D17/10Final actuators
    • F01D17/12Final actuators arranged in stator parts
    • F01D17/14Final actuators arranged in stator parts varying effective cross-sectional area of nozzles or guide conduits
    • F01D17/141Final actuators arranged in stator parts varying effective cross-sectional area of nozzles or guide conduits by means of shiftable members or valves obturating part of the flow path
    • F01D17/145Final actuators arranged in stator parts varying effective cross-sectional area of nozzles or guide conduits by means of shiftable members or valves obturating part of the flow path by means of valves, e.g. for steam turbines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
V* 243737 KLASSE 14 c. GRUPPE
unterworfen ist.
Patentiert Im Deutschen Reiche vom 21. Januar 1911 ab.
Es ist bekannt, bei Dampfturbinen, deren Treibmittel Druckschwankungen ausgesetzt ist, insbesondere bei solchen mit Abdampfbetrieb, die Belastung des die Dampfzufuhr zu der Turbine steuernden Fliehkraftreglers in Abhängigkeit von der Spannung im Abdampfsammler zu bringen, um die Umdrehungszahl der Turbine trotz schwankenden Dampfdruckes gleichbleibend zu erhalten. Derartige Einrichtungen haben den Nachteil,; daß insbesondere bei geringen Leistungen der Turbine und stark schwankendem Dampfdrucke die Belastung des Reglers stoßweise verändert wird, was wiederum zu plötzlichen Leistungs-Schwankungen führt.
Dieser Übelstand wird nun durch vorliegende Erfindung dadurch vermieden, daß die Belastung des den Dampfzufluß zur Turbine regelnden Fliehkraftreglers durch den sich an
ao einer den Druckschwankungen unterworfenen Stelle der Dampfleitung einstellenden Druck, welcher außerdem von der Stellung des Reglers abhängig ist, selbsttätig verändert wird. Auf diese Weise wird also die Belastung des Reglers lediglich durch das mittlere Maß der Druckschwankungen beeinflußt, so daß Leistungsschwankungen möglichst vermieden werden.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung veranschaulicht.
Auf einen Federreglef α beliebiger Bauweise ist ein undicht geführter Kraftkolben b aufgesetzt, welcher durch eine Zugstange c mit dem Federteller d der Muffenfeder β verbunden ist. Die untere Seite des Kraftkolbens b steht mit dem Räume f hinter dem Einlaßorgan g einer Turbine h durch die Leitung ι in Verbindung, während die obere Kolbenseite mit einem Räume niederen Druckes, beispielsweise dem Kondensator, durch eine Rohrleitung k verbunden ist. In die Rohrleitung k ist ein Ausgleichventil / mit einstellbarer Federspannung eingebaut. Der Regler überträgt seine Bewegungen in bekannter Weise unter Vermittlung einer Hilfssteuerung m und Hilfskolbens η auf das Einlaßorgan g.
Die Wirkungsweise der Regelungsvorrichtung ist nun folgende:
Da der Kraftkolben b mit Spiel in seinem Gehäuse geführt ist, wird bei normalem Gange der Turbine der Druck zu dessen beiden Seiten der gleiche sein, und die Feder e wird daher durch das Gewicht des Kolbens b belastet. Steigt jedoch der Druck hinter dem Einlaßorgan g, so wird der Kraftkolben b und mit ihm der Federteller d nach oben bewegt. Die Muffe des Reglers wird demnach entlastet, und die Reglermuffe bewegt sich unter dem Einfluß der Fliehkraft nach oben, wodurch unter Zwischen wirkung der Hilfssteuerung m und des Hilfskolbens η ein Schließen des Einlaßorgans g bewirkt wird. Diese Bewegung dauert so lange an, bis sich der Druckunterschied zwischen den beiden Seiten des Kraftkolbens b wieder ausgeglichen hat. Es tritt demnach lediglich eine vorübergehende Änderung in der Belastung des Reglers ein, und der Regler bekommt gewissermaßen einen An-
fz. Auflage, ausgegeben am /5. Oktober JQ13.)
stoß, sich auf gleichbleibenden Druck vor den Düsen einzustellen, um eine annähernd gleichbleibende Leistung der Turbine zu gewährleisten.
Durch Einstellung der Federspannung des in die Leitung k eingebauten Rückschlagventils / kann nun der Druck vor den Düsen und somit die Leistung der Turbine innerhalb gewisser Grenzen verändert werden. Steigt
ίο jedoch der Druck vor den Düsen, und nach erfolgtem Druckausgleich zwischen den beiden Seiten des Kolbens δ auch der Druck in dem Rohr k über den eingestellten Wert, so öffnet sich das Rückschlagventil I nach dem Räume niederen Druckes und der auf die obere Seite wirkende Gegendruck wird vermindert, se· daß eine weitere Entlastung des Reglers durch Anheben des Kolbens und somit ein Schließen des Einlaßorgahs g bewerkstelligt wird so lange, bis daß der Druck vor den Düsen durch Drosselung auf seinen zulässigen Wert zurückgeführt worden ist.
Es ändert an dem Wesen der Erfindung nichts, wenn die Bewegungen des Kraftkolbens nicht wie beim Ausführungsbeispiel auf den oberen, sondern unter Änderung der Bauart auf den unteren Federteller des Fliehkraftreglers übertragen werden und die Federbelastung des Reglers durch eine entsprechende Gewichtswirkung ersetzt wird.
Es kann ferner unter Umständen vorteilhaft sein, eine Verstellung des ein Spannen und Entspannen der Muffenfeder bewerkstelligenden Steuerkolbens nicht direkt, sondern unter Zwischenwirkung einer Hilfsmaschine erfolgen zu lassen. In diesem Falle müßte der Kolben b dicht in seinem Gehäuse geführt und an dessen Stelle ein mit dem Kolben der Hilfsmaschine verbundener, in seiner Stellung von dem jeweiligen Drucke vor den Düsen einer Stufe abhängiger Steuerkolben zu dem oben angegebenen Zwecke undicht ausgebildet werden. Nach Ausgleich des auf beiden Seiten dieses Steuerkolbens wirkenden Druckunterschiedes wird derselbe durch Federwirkung in seine Mittellage zurückgeführt.

Claims (4)

Patent-An sprüche:
1. Regelungsvorrichtung für Dampfturbinen, deren Treibmittel Druckschwankungen unterworfen ist, dadurch, gekennzeichnet, daß die Belastung eines den Dampfzufluß zur Turbine regelnden Fliehkraftreglers durch den sich an einer den Druckschwankungen unterworfenen Stelle der Dampfleitung einstellenden Druck verändert wird, welcher außerdem von der Stellung des Reglers abhängig ist.
2. Regelungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Federreglers ein Feder teller desselben mit einem Steuerkolben verbunden ist, welcher seine Stellung abhängig von dem vor den Düsen einer Stufe sich einstellenden Drucke verändert.
3. Regelungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben außer dem dem Druck vor den Düsen entsprechenden Belastungsdruck noch von einem diesem entgegenwirkenden und ihn nicht übersteigenden, möglichst gleichbleibenden Druck beeinflußt wird.
4. Regelungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben undicht geführt und die nicht unmittelbar dem Drucke vor den Düsen ausgesetzte Kolbenseite mit einem Orte niederen Druckes unter Einschaltung eines auf den gewünschten Düsendruck, einstellbaren Rückschlagventils verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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