DE243644C - - Google Patents

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DE243644C
DE243644C DENDAT243644D DE243644DA DE243644C DE 243644 C DE243644 C DE 243644C DE NDAT243644 D DENDAT243644 D DE NDAT243644D DE 243644D A DE243644D A DE 243644DA DE 243644 C DE243644 C DE 243644C
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drill
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recess
drills
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/62Drill bits characterised by parts, e.g. cutting elements, which are detachable or adjustable

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Da die Bohrer für Bohrhämmer, Gesteinsbohrmaschinen u. dgl. sich schnell abnutzen und die Schärfung durch Nächschmiedung und Schärfung vor Ort nicht ausgeführt werden kann, so ist es erforderlich, daß Reservebohrer mitgeführt werden. Überdies wird das Schneidende des Bohrers durch das häufige Schmieden und Härten bald untauglich und bedingt dadurch den Verlust des Bohrerschaftes.
Um diese Nachteile zu beseitigen, versah man den Bohrerschaft mit einer auswechselbaren Schneide, die schwalbenschwanzartig eingesetzt wurde.
Diese Anordnung litt aber an dem Übelstand, daß sich das zwischen den beiden Schenkeln der schwalbenschwanzförmigen Aussparung liegende Material des Bohrerschaftes bei der Übertragung der Hammerschläge auf die Schneide schnell anstauchte und dadurch die beiden Schenkel spreizte, so daß die eingesetzte Schneide ihren sicheren Halt im Bohrerschaft verlor und sich lockerte.
Die Erfindung beseitigt diese Übelstände dadurch, daß die Schenkel durch Spaltung des Bohrerschaftendes federnd gemacht und ihre Stoßflächen so gegeneinander geneigt sind, daß sie beim Druck des Bohrers auf die Bohrsohle durch den schwalbenschwanzförmigen Ansatz der Schneide einander genähert . werden.
Hierdurch wird erreicht, daß einerseits die Schneide der wachsenden Schlagwirkung entsprechend immer fester gehalten wird und andererseits die Bohrerschneide stets genau paßt.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die Vorderansicht und Fig. 2 eine Seitenansicht eines Bohrers,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. i,
Fig. 4 eine Seitenansicht und
Fig. 5 die untere Ansicht der auswechselbaren Schneide.
Der Schaft α des Bohrers weist bis auf sein unteres Ende im wesentlichen die übliche Gestalt der Bohrer auf, jedoch ist das untere Schaftende des Bohrers mit einem Längsschlitz b und einer schwalbenschwanzförmigen Aussparung c versehen, die zur Aufnahme des entsprechend gestalteten Ansatzes d der auswechselbaren Schneide e dient, deren Schneidenform aus Fig. 5 ersichtlich ist. Damit die Schneide e gegen seitliches Austreten geschützt ist und in der richtigen Stellung zwischen den beiden Schenkeln f und g des Bohrerschaftendes festgehalten wird, ist auf der einen Seite des· Ansatzes d eine Sperrnase h vorgesehen, die in eine entsprechend gestaltete Nut i der einen oder der anderen Backe eingreift, je nachdem die Schneide e von der einen oder der anderen Seite in die Aussparung c eingeschoben wird.
Damit die Schenkel unter der Einwirkung des Schlages sich nicht an ihrem unteren Ende auseinandergeben und dann beim Zu-

Claims (1)

  1. rückziehen des Bohrers die Schneide im Bohrloch stecken lassen, wodurch eine Vertiefung des letzteren ausgeschlossen sein würde, sind die an den Schlitz b anstoßenden Flächen k und I so ausgebildet, daß der von ihnen begrenzte dachförmige Vorsprung in eine dem letzteren angepaßte Aussparung η des Ansatzes d greift. Wird nun der Schlag ausgeführt, so tritt in den Flächen k und I das
    ίο Bestreben auf, in der Aussparung η niederzugleiten, wodurch eine Annäherung beider Schenkel eintritt. Selbstverständlich können auch die unteren Flächen ο und p der Schenkel f und g sowie die mit ihnen zusammen arbeitenden Schultern q und r ebenso gestaltet werden.
    Wird die zum Zwecke der Federung vorgenommene Schlitzung statt in den Bohrerschaft in den Schneidenansatz verlegt, so erübrigt sich die dachförmige Gestaltung der Stoßflächen.
    Pate ν τ-Α ν SPRU c H :
    Bohrer für Gesteinsbohrhämmer, Gesteinsbohrmaschinen u. dgl. mit auswechselbarer Bohrerschneide, gekennzeichnet durch federnde Schenkel ff, g), deren Stoßflächen (k, I) so gegeneinander geneigt sind, daß sie beim Druck des Bohrers auf die Bohrlochsohle durch den schwalbenschwanzförmigen Ansatz (d) der Schneide genähert werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1002264B (de) * 1952-09-29 1957-02-14 Josef Dionisotti Gesteinsdrehbohrer mit loesbar eingesetzten Schneidstaehlen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1002264B (de) * 1952-09-29 1957-02-14 Josef Dionisotti Gesteinsdrehbohrer mit loesbar eingesetzten Schneidstaehlen

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