DE243448C - - Google Patents

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DE243448C
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Germany
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lock
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timber
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C9/00Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
    • E05C9/04Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening
    • E05C9/042Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening with pins engaging slots

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

KAISERLICHES Jk
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 243448 KLASSE 68 b. GRUPPE
Firma J. G. FROMM HOLD in CHEMNITZ. Basküleverschlußbefestigung.
Zusatz zum Patent 212978 vom 19. Juli 1908.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Juli 1911 ab. Längste Dauer: 18. Juli 1923.
Durch das Hauptpatent ist eine Basküleverschlußbefestigung geschützt, der der Gedanke zugrunde liegt, das Schloßgehäuse in der ausgestemmten Höhlung des Rahmenholzes vollständig freizulassen, so daß es nur mit seinem Stülp an dem Holz befestigt ist, die Holzschrauben aber, womit. die Lagerplatte des Drehgriffes befestigt wird, in Muttern eingreifen zu lassen, die im Schloßgehäuse lose sitzend in ihrer Bohrungslängsrichtung verschiebbar gegen das Schloßgehäuse, aber in der Querrichtung unverschiebbar sind.
Auf demselben Grundgedanken beruht auch die vorliegende Zusatzerfindung. Sie unterscheidet sich aber vom Hauptpatent dadurch, daß dort die genannten Holzschrauben so lang sind, daß sie durch das Schloßgehäuse hindurch bis in den gegenüberliegenden Rahmenteil hineinreichen, um auf diese Weise die Muttern vollkommen fest zwischen der Schlagleiste und dem Rahmenholz einzustellen, während der Zusatzernndung gemäß dieses Ziel dahin erweitert werden soll, daß die Mutter nur allein gegen die Schlagleiste fest angezogen wird. Auf diese Weise wird die durch das Hauptpatent erzielbare Wirkung noch erhöht. Jene Wirkung bestand darin, daß bei dem unvermeidlichen Verziehen des Rahmenholzes eine Festklemmung der Mutter an dem Schloßgehäuse vermieden werden sollte, welch letzteres nur mit seinem Stülp an dem Rahmenholz befestigt ist. Es hat sich aber herausgestellt, daß auch ein Verziehen der Schlagleiste gegen das Rahmenholz eintritt, so daß unter gewissen Umständen doch ein Verklemmen eintreten kann. Um diesen Fehler vollständig zu vermeiden, bleibt nun zwar bei der neuen Anordnung das Schloß allein mit seinem Stülp am Rahmenholz befestigt, aber die Mutter wird vom Rahmenholz ganz unabhängig gemacht und nur noch mit der Schlagleiste starr verbunden, während sie andererseits in Gemäßheit des Hauptpatentes, lose im Schloßgehäuse sitzend, in ihrer Bohrungslängsrichtung verschiebbar gegen das Schloßgehäuse, aber in der Querrichtung unverschiebbar bleibt, wie in der Einleitung der Hauptpatentschrift Seite i, Zeile 47 bis 57 ausführlich dargelegt ist. Durch die neue Anordnung wird gleichzeitig noch der weitere Vorteil erzielt, daß man nicht mehr Holzschrauben anwenden muß, deren Gewinde für metallene Muttern schlecht geeignet ist, sondern das besser haftende Metallgewinde anwenden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Zusatzerfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt das Basküleschloß allein von vorn gesehen bei abgehobener Schloßdecke.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht im senkrechten Längsschnitt durch die Mitte des Drehgriffes.
Fig. 3 ist ein wagerechter Querschnitt durch
das Rahmenholz g und durch die Schlagleiste f in der Höhe des Drehgriffes, und endlich ist Fig. 4 eine schaubildliche Ansicht der neuen Mutter.
Der zwischen Schloßdecke α und Schloßboden b befindliche Mechanismus wird wie üblich in das Rahmenholz g eingesteckt und von der Schlagleiste f verdeckt. Der Drehgriff h ist in der Lagerplatte i drehbar gelagert und auf den gespaltenen, vierkantigen Dorn k aufgesetzt, um den Riegel m hin und her drehen zu können. Die beiden Muttern c und d, in welche die Metallschrauben e zur Befestigung der Lagerplatte i eingreifen, bestehen aus dem engeren Halse n, einem durch eine Öffnung der Schloßdecke α hindurchgreifenden flachen Mittelstück 0 und einer hakenförmig gebogenen Grundplatte p, s.
Werden die Schrauben e fest angezogen, so drückt die Oberfläche des Mittelteils 0 fest gegen die hintere Fläche der Schlagleiste f und bildet also mit dieser eine starre Verbindung, während sich das Schloßgehäuse selbst, wenn das Holz später quillt, gegen die Muttern ungehindert bewegen kann, denn das Schloß ist nur mit seinem Stülp q an dem Rahmenholz g befestigt. Um diese freie Beweglichkeit zu ermöglichen, ist wie im Hauptpatent die öffnung in der Schloßdecke α für den Muttermittelteil 0 etwas reichlich bemessen, so daß beide Muttern im Gehäuse schlottern. Auch ist zwischen der Oberkante der Muttergrundplatte p und der Schloßdecke α ein reichlicher Zwischenraum r freigelassen, so daß sich auch hier jede der beiden Muttern in
der Schraubenlängsrichtung verschieben kann. Damit nun die Mutter infolge dieses reichlichen Spielraumes nicht vorher, d. h. wenn das Basküleschloß noch nicht im Fensterrahmen festgemacht ist, unzweckmäßig hin und her taumeln oder gar in das Innere des Schloßgehäuses zurückfallen kann, ist der hakenförmig gebogene Fuß s angeordnet. Später, wenn das Schloß im Fensterrahmen festgemacht ist, hat natürlich weder die Grundplatte p noch deren Fuß s einen besonderen Zweck zu erfüllen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Basküleverschlußbefestigung nach Patent 212978, dadurch gekennzeichnet, daß die in je einer Öffnung der Schloßdecke (a) lose steckenden, aber gegen Drehung gesicherten Muttern (c, d) nur mit einem bundartigen Ansatz (0) gegen das Rahmenholz (f) fest angezogen werden, mit dem gegenüberliegenden Teile (g) des Rahmenholzes aber in keiner unmittelbaren Verbindung stehen, so daß die freieste Beweglichkeit der nur an der Schlagleiste (f) befestigten Muttern gegen das nur am Rahmenholz (g) befestigte Schloßgehäuse beim Verziehen des Holzes möglich bleibt.
2. Basküleverschlußbefestigung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Muttern eine hakenförmig abgebogene Grundplatte (p, s) besitzen, um trotz reichlichen Spielraumes in dem noch nicht befestigten Schloßgehäuse doch nicht aus ihm herausfallen oder in dessen Inneres zurückfallen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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