DE2432295B2 - Verfahren zur Herstellung von Munition für Spielzeugwaffen, sowie nach dem Verfahren hergestellte Munition - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Munition für Spielzeugwaffen, sowie nach dem Verfahren hergestellte MunitionInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Munition für Spielzeugwaffen gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1, sowie eine nach diesem Verfahren hergestellte Munition.
Ein Verfahren der angegebenen Art ist bekannt aus DE-PS 12 36 384, FR-PS 14 37 593 und FR-Zus.PS
419. Nach diesen Druckschriften soll jeweils eine Anzahl von einzelnen, mit Explosivstoff gefüllten
Kunststoffkapseln mit einer gemeinsamen scheiben- oder ringförmigen Abdeckung verschweißt und damit
verschlossen und gleichzeitig miteinander verbunden werden. Die Verwendung dieses Verfahrens in der
Praxis scheitert bisher daran, daß noch kein Verfahren bekannt ist, mit dem die Kunststoffkapseln (die in der
Regel aus Polyäthylen bestehen) hinreichend sicher und dicht mit einem vorgefertigten Kunststoffdeckel verschweißt
werden können. Aus diesem Grund wird bis heute sämtliche Spielzeugmunition mit Kunststoffpfannen,
die durch eingelegte Papierblättchen oder eine eingebrachte Klebeschicht verschlossen sind, hergestellt.
Diese Verschlüsse können sich aber leicht lösen oder leicht entfernt werden. Die unvollkommene
Abschließung der den Explosivstoff enthaltenden Pfannen ist aber immer wieder die Ursache für den
Verlust von Explosivstoff, das Eindringen von Feuchtigkeit, ungewollte Zündungen oder unbefugte Entnahme
des Explosivstoffes, insbesondere durch Kinder.
Ausgehend von dem eingangs genannten Verfahren liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
Spielzeugmunition mit absolut fest verschlossenen und dadurch gegen Herausfallen des Explosivstoffs, unbefugtes
öffnen, Eindringen von Feuchtigkeit sowie ungewollte Entzündung durch Druckeinwirkung völlig
sicheren Explosivladungen zu schaffen.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Merkmale der mit diesem Verfahren herzustellenden Spielzeugmuntion sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Mit der erfindungsgemäßen Lösung werden die folgenden wesentlichen Vorteile erzielt: Die Explosivladungen sind zwischen zwei ganzflächig unlösbar miteinander verbundenen Kunststoffscheiben eingeschlossen, d h. allseitig in Kunststoff eingebettet. Jedes Herausfallen und jedes ungewollte Entnehmen des Explosivstoffs ist ausgeschlossen, ebenso jedes Eindringen von Feuchtigkeit. Das direkte Aufformen der Abdeckung auf den Grundkörper schafft zwischen diesen eine unlösbare Verbindung, die auch von den Explosivgasen nicht aufgerissen werden kann, so daß ein
Mit der erfindungsgemäßen Lösung werden die folgenden wesentlichen Vorteile erzielt: Die Explosivladungen sind zwischen zwei ganzflächig unlösbar miteinander verbundenen Kunststoffscheiben eingeschlossen, d h. allseitig in Kunststoff eingebettet. Jedes Herausfallen und jedes ungewollte Entnehmen des Explosivstoffs ist ausgeschlossen, ebenso jedes Eindringen von Feuchtigkeit. Das direkte Aufformen der Abdeckung auf den Grundkörper schafft zwischen diesen eine unlösbare Verbindung, die auch von den Explosivgasen nicht aufgerissen werden kann, so daß ein
Übergreifen der Explosion auf benachbarte Pfannen mit Sicherheit vermieden wird. Dies ermöglicht es wiederum,
die Pfannen sehr dicht nebeneinander anzuordnen und damit die Munition kleiner auszubilden oder bei
gleicher Größe mehr Explosivladungen unterzubringen, also die Zahl der Schüsse zu erhöhen. Die Exploxivladungen
werden durch das Spritzgießen der Abdeckung auch verdichtet und auf gleichmäßiges Volumen
zusammengepreßt, sind deshalb auch gleichmäßiger und zuverlässiger zündbar. Die sehr feste Verbindung
zwischen dem Grundkörper und der Abdeckung bewirkt, daß jede Pfanne einen sehr widerstandsfähigen
geschlossenen Explosionsraum darstellt, zu dessen Durchbrechung die Explosionsgase zunächst einen
verhältnismäßig hohen Druck aufbauen müssen. Durch diesen Druckaufbau und das verzögerte Entweichen der
Explosionsgase wird eine besonders starke' Knallentwicklung erzielt. Man kommt daher mit wesentlich
weniger Explosionsstoff aus (ca. 3,5 g, also halb so viel wie bei der bisher üblichen Munition), um den gleichen
Knalleffekt zu erzielen.
Durch das Verfahren entsteht ein Munitionskörper von großer Steifigkeit, der es ermöglicht, die Explosivladungen
durch einen Schlagbolzen auch ohne Verwendung eines Ambosses zu zünden. Auch kann man durch
entsprechende Formgebung des Grundkörpers und/ oder der Abdeckung den entweichenden Explosionsgasen
und -rückständen einen bestimmten Weg,, vorzugsweise in Radialrichtung, vorschreiben, wodurch Verschmutzungen
der Spielzeugwaffe und ihres Bewegungs- und Zündmechanismus weitgehend vermieden
werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, wobei auf die
Zeichnungen Bezug genommen wird. Es zeigt
F i g. 1 einen geformten Träger aus thermoplastischem Harz mit den Pfannen für die Explosivladungen;
F i g. 2 eine Ausführungsform der Munition in Außenansicht;
F i g. 3 im größeren Maßstab einen Querschnitt entlang der Linie 1II-1II der F i g. 2;
Fig.4 einen Teilschnitt entlang der Linie IV-IV der
Fig.2;
F i g. 5 und 6 ein erstes geformtes Element, das die Pfannen gersräß einer anderen Ausführungsform bildet,
und zwar in Frontansicht und in einer Schnittansicht entlang der Linie VI-Vl der F i g. 5;
Fig.7, 8 und 9 die vollständige Munition in Frontansicht und in Schnittansichten entlang den Linien
VIII-VIII und IX-IX der F ig. 1;
Fig. 10 einen Munitionsträger mit Explosivladungspfannen
gemäß einer weiteren Ausführungsform;
Fig. 11 die in Fig. 10 gezeigte Munition in Außenansicht;
Fig. 12 und 13 Schnitte entlang den Linien XN-XN
und XIII-XIII derFig. 11;
Fig. 14, 15 und 16 eine Munition in streifenförmiger
Ausbildung gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung in einer Vollansicht von außen bzw. eine
Außenansicht des Trägers und in Schnittansichten entlang den Linien XIV-XIV der F i g. 14.
Bezugnehmend zunächst auf die F i g. 1 und 4 ist eine scheibenartige Munition mit einem Außenrand von
Ladungen gezeigt, welche kreisförmig an den Umfang der Munition angeordnet sind. 1 bzeichnet einen Träger
aus einem geformten thermoplastischen Harz, der, wie insbesondere aus F i g. 1 ersichtlich, einen Rand von
Pfannen 3 in der Form von Einbuchtungen aufweist, welche jeweils zur Aufnahme einer Ladung 5 eines
Explosivstoffes dienen. Die Ladung 5 ist in relativ stark verringerter Menge vorhanden und entspricht dem
Volumen der Pfannen 3.
Nachdem der Explosivstoff 5 in die Pfannen 3 eingeführt worden ist, wird die aus 1 bis 5 gebildete
Einheit in eine Form zum Spritzen von thermoplastischem Material gegeben. Das Material wird dann
eingespritzt, um eine Deckschicht 7 zu bilden, die relativ dünn ist, jedoch ausreicht, die Versiegelung der
Explosivladungen 5 ohne jede Möglichkeit für ein öffnen, d. h. für ein Lösen der Schichten 1 und 7 zu
gewährleisten, und zwar infolge des Verschweißens des bei der Formung verwendeten thermoplastischen
Materials der Abdeckung 7 mit dem Material, aus dem der die Pfannen 3 bildende Träger 1 gebildet ist. Die
Dicke der Abdeckung 7 ist ausreichend verringert, um die Entzündung der Ladung 5 mit einem nadeiförmigen
Perkussionsbolzen oder gegebenenfalls auch mit einer Hammerperkussionseinheit zu ermöglichen.
Die Abdeckung 7 ist so ausgebildet, daß sie eine Vielzahl von Fenstern 9 in dem Zwischenraum zwischen
benachbarten Pfannen 3 aufweist, wobei die Fenster 9 in Form von sich nach außen erweiternden Bänken oder
jedenfalls geformten Bänken ausgebildet sind. Diese Fenster lassen die Oberfläche des Trägers 1, in dem die
Pfannen 3 ausgebildet sind, in einem Abstand von diesen Pfannen unbedeckt. Die Pfannen 3 sind relativ sehr nah
an der Peripherie \A des scheibenförmig ausgebildeten Trägers 1 angeordnet, so daß eine Wandungszone \B
gebildet wird, die die Pfannen 3 für die Ladungen 6"> begrenzt wobei die Wandung relativ dünn und
vorzugsweise dünner als die Dicke der Abdeckung 7 entsprechend den Pfannen 3 ausgebildet ist. Weiterhin
ist die Festigkeit bzw. Stärke der Wandungszone 15 kleiner als die Kraft, die erforderlich ist, um die
Abdeckung 7 von dem Träger 1 in der Zone minimalen Abstands zwischen einer Pfanne 3 und der Bank eines
benachbarten Fensters 9 abzulösen, und zwar unter Berücksichtigung der Adhäsion aufgrund des Verschweißens
der Abdeckung 7 auf der Trägeroberfläche 1, in der die Pfannen 3 ausgebildet sind. In der Folge ruft
die relativ kleine Ladung 5 im Augenblick der Explosion ein seitliches Zerreißen entsprechend der schwachen
Wandungszone Iß hervor, während der Austritt des Explosionsgases in anderen Richtungen verhindert oder
jedoch in bemerkenswerter Weise beschränkt wird. Ein gegebenenfalls auftretendes Ablösen der Abdeckung 7
von dem Träger 1 in der zwischen einer Pfanne für eine explodierende Ladung und einer Pfanne mit einer noch
zur Explosion zu bringenden beachbarten Ladung eingeschlossenen Zone führt nicht die Zündung der
genannten, noch zur Explosion zu bringenden Ladung herbei, da auch im Falle des Auftretens eines derartigen
Loslösens die Explosionsgase aus dem Fenster 9, das zwischen den zwei hier in Rede stehenden Pfannen
eingeschlossen ist, herauskommen und dann verteilt werden, ohne daß sie die noch zur Explosion zu
bringende Ladung erreichen.
Die Anwesenheit der von den Fenstern 9 gebildeten Einbuchtungen kann ausgenützt werden, um die
winkelförmige Zufuhr durch Vorschub der scheibenförmigen Munition einer Waffe, welche hierfür ein
geeignetes Eingriffssystem aufweist, zu erreichen.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann eine Anordnung der Schutztrennwand,
die das Labyrinth bildet, bei der Trennung zwischen benachbarten Ladungen, die auf dem gleichen Kreisumfang
angeordnet sind, verwendet werden, wobei gegebenenfalls in diesem Falle die Anwesenheit von
Fenstern z. B. den mit 9 bzeichneten, entfällt.
In den F i g. 5 bis 9 ist eine Labyrinthanordnung in einer Ausführungsform einer scheibenartigen Munition
gemäß der Erfindung gezeigt. Der scheibenförmige Träger, der in der ersten Form geformt wird, ist mit 11
bezeichnet; dieser Träger weist eine in dem Zentralbereich eine scheibenförmige Überdicke 13 mit einem
Loch 15 auf. Am Umfang an der Außenseite der Überdicke 13 bildet eine Vielzahl von ringförmigen
Kragen bzw. Ringen 17, die den Umfang des Trägers 11
berühren bzw. an diesen angrenzen, die gleiche Anzahl von Pfannen für Explosivladungen 19. Die Explosivladungen
werden in die von den Kragen 17 gebildeten Pfannen des Stückes 11 eingeführt. Verschiedene Stücke
11 können ebenfalls in erheblicher Anzahl von Tellern
getragen werden, mit denen die genannten Stücke 11, die Träger bilden, mittels Vorsprüngen WA in Eingriff
stehen können, wobei die Stücke 11 auf die gleichen Teller geformt, gegossen bzw. gepreßt sind Die
Vorsprünge 11Λ können während der Bearbeitung nach
der Formung der Träger 11 und der Behandlung derselben entfernt werden.
Nach dem Einführen der Explcsivladungen 19 in die von dem Kragen 17 gebildeten Pfannen werden die
Träger 11, die gegebenenfalls kumulativ von einem Teller getragen werden, in eine zweite Form gegeben, in
der eme zweite Spritzgußoperation vorgenommen wird, um eine Abdeckung 21 zu bilden, die durch Spritzgießen
auf dem jeweiligen Träger 11 verschweißt und auf diesem geformt wird. Man kann insbesondere bei der
Formung der Abdeckung 21 eine genaue scheibenförmige Größe bzw. ein Volumen erstellen. Bei der Formung
wird entsprechend dem Mittelloch 15 ein nicht kreisförmiges Loch, zum Beispiel eine Bohrung mit
quadratischem Querschnitt geformt. Auch die Peripherie der Scheibe wird durch die Abdeckung 21 gebildet,
und das Verschließen der Pfannen mit der Ladung 19 wird gewährleistet, wobei das Material der Abdeckung
21 die Kragen 17 umgibt und somit einen Labyrintheffekt ergibt, um das Übergreifen der Flamme zu der ·
benachbarten, noch unversehrten Ladung bzw. den Ladungen zu verhindern. In dem Material der
Abdeckung 21 können auch Verankerungsbolzen 23 ausgebildet werden, die in entsprechenden, in den
Träger 11 ausgebildeten Löchern 25 geformt sind, insbesondere entsprechend der Überdicke 13.
Bei dem Aufbau einer Munition der vorgenannten Art kann man vorsehen, daß die Wandung 11X des Trägers
11 relativ dünn entsprechend den von den Kragen 17 gebildeten Pfannen ausgebildet wird, oder man kann die
Dicke in der Zone 2\X der Abdeckung, ebenfalls entsprechend den Pfannen, gering ausführen. Auf diese
Weise erhält man sowohl die Möglichkeit einer Penetration eines Ambosses L (Fig.8) durch die
Wirkung einer Gegenperkussion und eine bevorzugte Reiß- und Austrittsrichtung des sich entwickelnden
Gases. An der Oberfläche der einen der Flächen der wie vorstehend beschrieben erhaltenen Munition kann die
Ausbildung eines Satzes von Zähnen bzw. von Einschnitten vorgesehen werden, um den winkelförmigen
Vorschub oder die Zufuhr durch Hebel bzw. Vorschubeinrichtungen bzw. die winkelmäßige Ausrichtung
der Munition zum Abfeuern der nachfolgenden Schüsse oder Kugeln zu ermöglichen. Man kann den
Vorschub auch erreichen, indem man direkt einen Vorschubzahn auf der nicht besonders steifen und im
wesentlichen glatten Oberfläche einer Munitionsoberfläche oder beider ergreift oder fängt.
In den Fig. 10bis 13 ist eine weitere Labyrinthanordnung
gemäß der Erfindung gezeigt. Sie umfaßt einen scheibenförmigen Träger 31 und Pfannen 33, die zur
Aufnahme von Explosivladungen 35 an einem Kreisumfang angeordnet sind. Die Abdeckung ist mit 37
bezeichnet. Der Träger 31 weist zwischen benachbarten Pfannen 33 Einschnitte 39 mit einer geeigneten Länge
auf, in denen Rippen 31A mit dem Material der
Abdeckung 37 ausgebildet werden, wenn die Abdekkung in einer Spritzform gebildet wird, in welche der
Träger 31 mit den in den Pfannen 33 enthaltenen Ladungen 35 eingeführt worden ist. Die zwischen jeder
Pfanne und der Peripherie 31A eingeschlossene Wandungszone 31B ist relativ dünn, und die Explosionsgase
verursachen somit deren Zerreißen, so daß sie sich in die so erhaltene Vorzugsrichtung ausbreiten können.
In der in den Fig. 14 bis 16 gezeigten Ausführungsform der Erfindung ist ein geradliniger Munitionstreifen
mit einer geeigneten Länge praktisch mit den gleichen Kriterien wie die scheibenförmigen, oben beschriebenen
Munitionen gezeigt. Insbesondere bezeichnet 61 einen Trägerbereich, der Pfannen 63 für Explosivladungen
bildet; diese Pfannen sind untereinander von querverlaufenden Einschnitten 65 getrennt. 67 bezeichnet
eine Abdeckung, die in Form einer spritzgegossenen Schicht in einer Form gebildet ist, wobei der Träger 61
mit den Explosivladungen in den Pfannen 63 in die Form gebracht worden war; die Abdeckung 67 bilden
Leitflächen 67A in den Einschnitten 65, wodurch die Expansion des Feuers verhindert wird und die
Leitflächen die Weiterleitung der Flammen zu einer Ladung, die der im Augenblick explodierenden Ladung
benachbart ist, verhindern.
Die Explosionsgase in dieser Ausführungsform können in Querrichtung expandiert werden, z. B.
entlang einer Kante, der die Pfannen 63 näher sind als der anderen Kante. Man kann auch Vorsorge tragen,
daß die Dicke der Abdeckung 67 ziemlich gering ausgebildet wird, nicht nur, um die Wirkung des
Perkussionsbolzens zu erleichtern, sondern auch, um die Gasexpansion bzw. das Austreten des Gases durch diese
Abdeckung zu bestimmen.
Gemäß einer nicht gezeigten Abwandlung kann die Schicht der Abdeckung 67 mit Fenstern anstelle vor
Leitflächen zum Brechen der Flamme ausgestattet werden.
Ein Munitionsstreifen kann ebenfalls zwei Sätze vor in Längsrichtung angeordneten Ladungen aufweisen
wobei die Ladungen des einen Satzes in bezug aul diejenigen des anderen Satzes versetzt angeordnet sind.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Verfahren zur Herstellung von Munition für Spielzeugwaffen, bei dem eine Vielzahl von an einer
Seite offenen Pfannen aus Kunststoff hergestellt, mit Explosivstoff gefüllt und anschließend mit einer
gemeinsamen Abdeckung aus Kunststoff versehen werden, die mit den den Explosivstoff umgebenden
Randflächen der Pfannen verschweißt wird, d a durch gekennzeichnet, daß ein einziger, die
Pfannen aufweisender Grundkörper aus Kunststoff in an sich bekannter Weise durch Spritzgießen
hergestellt wird und daß dieser Grundkörper nach dem Einbringen des Explosivstoffs in die Pfannen in
eine Spritzgießform eingelegt und die Abdeckung durch Spritzgießen unter unmittelbarer Anformung
an die Oberseite des Grundkörpers hergestellt wird.
2. Nach dem Verfahren gemäß Anspruch 1 hergestellte Munition, dadurch gekennzeichnet, daß
der Grundkörper (I1 11, 31, 61) zwischen den
Pfannen (3, 33, 63) Vertiefungen (39, 65) und/oder Vorsprünge (17) aufweist, die einen labyrinthartigen
Verlauf der Grundfläche zwischen dem Grundkörper und der auf diesen aufgeformten Abdeckung (7,
21,37,67) bilden.
3. Nach dem Verfahren gemäß Anspruch 1 hergestellte Munition, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abdeckung (7) zwischen den Pfannen (3) des Grundkörpers (1) Öffnungen (9) oder Bruchstellen
für das Austreten von Explosionsgasen aufweist.
4. Munition nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfannen von einstückig aus dem
scheibenförmigen Grundkörper (11) vorstehenden ringförmigen Wänden (17) gebildet sind, die nach
dem Anformen der Abdeckung (21) in diese eingebettet sind.
5. Nach dem Verfahren nach Anspruch 1 hergestellte Munition, dadurch gekennzeichnet, daß der
Grundkörper (1) aus einer flachen Scheibe mit die Pfannen (3) bildenden Vertiefungen und die Abdekkung
(7) aus einer ebenfalls flachen, auf die gesamte Oberseite des Grundkörpers (1) angeformten
Scheibe besteht.
6. Munition nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (91) einen um den
Umfangsrand des scheibenförmigen Grundkörpers (83) herumreichenden und dort ebenfalls angeformten
Außenrand aufweist.
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