DE243138C - - Google Patents

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DE243138C
DE243138C DENDAT243138D DE243138DA DE243138C DE 243138 C DE243138 C DE 243138C DE NDAT243138 D DENDAT243138 D DE NDAT243138D DE 243138D A DE243138D A DE 243138DA DE 243138 C DE243138 C DE 243138C
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sludge
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/003Sedimentation tanks provided with a plurality of compartments separated by a partition wall
    • B01D21/0036Horizontal partition walls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/24Feed or discharge mechanisms for settling tanks
    • B01D21/2427The feed or discharge opening located at a distant position from the side walls

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 243138 -KLASSE "85 e. GRUPPE
HEINRICH BLUNK in ESSEN, Ruhr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Oktober 1909 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reinigung von Abwasser in Absitzräumen und Schlammbehandlung in Zersetzungsräumen.
In der Zeichnung sind in den Fig. ι und 2 senkrechte Schnitte und in den Fig. 3 und 4 Grundrisse zur Ausführung des Verfahrens dienender Anlagen beispielsweise dargestellt. b ist ein Absitzraum, der vom Abwasser durchflossen wird; darunter liegt der gegen die Atmosphäre dicht abgeschlossene Schlammoder Faulraum f, der durch Schlitze mit dem Absitzraum in Verbindung steht, α ist ein von der Faulraumseite sich gegen den Schlitz legendes, z. B. als Schwimmer, Klappe usw. ausgebildetes Verschlußorgan, welches durch den Druck der bei der Zersetzung des Schlammes entstehenden Gase selbsttätig gegen die Bodenöffnung des Beckens gedrückt wird und dadurch den Absitzraum vom Schlammraum abschließt. Das Verschlußorgan kann in bekannter Weise als Klappe, als prismatischer Schwimmer oder, wie die Zeichnung zeigt, trichterartig ausgebildet sein. Während des Verschlusses sammeln sich die Gase in dem Räume an, verdichten sich und üben einen Druck auf die untere Schlammschicht aus. Soll Schlamm abgelassen werden, so wird das Rohr e durch Schieber geöffnet und der Schlamm wird durch den Druck der Gase, die in ihm selbst erzeugt sind, bis zur Höhe des Wasserspiegels oder darüber hinaus gehoben, d sind Sicherheitsventile zum Ablassen der Gase.
Es ist bei Kläranlagen, bei denen der Faul

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    45
    raum nicht gasdicht gegen die Atmosphäre abgeschlossen ist und der Absitzraum mit Walzen oder Klappen gegen den Faulraum abgeschlossen ist, bekannt, den Schlamm durch von außen zugeleiteten Gasdruck oder Saugevorrichtungen oder durch den auf ihn lastenden Wasserdruck aus den Kläranlagen zu entfernen. Auch ist der Schlamm mit natürlichem Gefälle aus größeren Tiefen bis etwa ι m unter den Wasserspiegel abgelassen worden. , ■ ■
    Der neue Gedanke ist, das Gas in dem gegen außen dicht abgeschlossenen Faulraum zu sammeln und zu komprimieren, dadurch einen erhöhten Druck auf die Schlammschicht auszuüben, den Schlamm dadurch in eine günstigere Form überzuführen (wasserärmer und gasreicher) und den Druck des Gases dazu zu benutzen, den Schlamm bis zur Höhe des Wasserspiegels und darüber hinaus aus der Kläranlage zu heben sowie den Schlammraum selbsttätig durch denselben Druck vom Absitzraum abzuschließen.
    60
    i. Verfahren zur Entfernung des Schlammes aus den Schlamm- bzw. Faulräumen, in welche der Schlamm aus den Klärräumen gelangt, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Druck der bei der Zersetzung des Schlammes in dem dicht gegen die Atmosphäre abgeschlossenen Schlammbzw. Faulraum entstehenden Gase der Faulraum gegen den Klärraum selbsttätig abgeschlossen wird und durch den sodann
    in dem Faulraum steigenden Gasdruck der Schlamm aus diesem bis in die Höhe des Wasserspiegels des Klärraumes oder darüber nach außen befördert wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Anwendung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das den Faulraum gegen den Klärraum selbsttätig abschließende Organ aus einem Trichter besteht, dessen nach oben gerichtetes Rohr am oberen Ende geschlossen und mit einem Sicherheitsventil (d) versehen ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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