DE2431103C3 - Überhitzungsschutz für elektrische Zigarrenanzünder - Google Patents

Überhitzungsschutz für elektrische Zigarrenanzünder

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DE2431103C3
DE2431103C3 DE19742431103 DE2431103A DE2431103C3 DE 2431103 C3 DE2431103 C3 DE 2431103C3 DE 19742431103 DE19742431103 DE 19742431103 DE 2431103 A DE2431103 A DE 2431103A DE 2431103 C3 DE2431103 C3 DE 2431103C3
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DE
Germany
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heating element
pin
fusible link
overheating protection
bore
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DE19742431103
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DE2431103A1 (de
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Inventor
Günter Dipl.-Phys. Dr.; Seibel Georg; 6072 Dreieichenhain Mues
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Schoeller and Co Elektrotecnische Fabrik GmbH and Co
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Schoeller and Co Elektrotecnische Fabrik GmbH and Co
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Description

Die Erfindung betrifft einen Überhitzungsschutz für elektrische Zigarrenanzünder, insbesondere für Kraftfahrzeuge, die aus einer Steckdose und einem in diese einsteckbaren Stecker bestehen, wobei der Stecker einen Bedienungsknopf mit Schaft, eine Ausstoßfeder, ein Heizelement mit Zapfen und eine mit dem Zapfen des Heizelementes verbundene Schmelzlotsicherung aufweist.
Bei Verwendung von Kunststoff-Armaturenbrettern besteht die Gefahr, daß bei Überhitzung der in die Armaturenbretter eingebauten elektrischen Zigarrenanzünder der Kunststoff schmilzt und zu brennen anfängt, was eine Beschädigung oder Zerstörung des Armaturenbrettes zur Folge hat. Zur Beseitigung dieser Brandgefahr wird bei bekannten Anzündern durch die in der Steckdose angeordneten und mit dem Heizelement zusammenwirkenden Bimetallfedern ein Kurzschluß ausgelöst, da sich bei Überhitzung die Bimetallfedern nach außen biegen und mit dem Gehäuse der Steckdose in Berührung kommen. Dieser Kurzschluß wird jedoch erst dann ausgelöst, wenn die Bimetallfedem durch Überlastung beschädigt sind und die Steckdose deshalb nicht mehr benutzt werden kann. Es ist also ein Austausch der beschädigten Steckdose erforderlich, was zeitraubend und kostspielig ist, da die Montagearbeiten hinter dem Armaturenbrett ausgeführt werden müssen.
Es ist auch ein Anzünder mit Schmelzlotsicherung bekannt (US-PS 21 80 711), die bei Überhitzung des Heizelementes für eine Unterbrechung des Heizstromkreises sorgt. Nach Auftreten der Überhitzung muß jedoch der Stecker demontiert werden, um eine neue Schmelzlotsicherung einzusetzen, was einen beachtlichen Arbeits- und Kostenaufwand verursacht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Schmelzlotsicherung in der Weise zu vereinfachen, daß zur Beseitigung der Stromunterbrechung lediglich das Einlöten des Zapfens notwendig ist, ohne andere Konstruktionsteile entfernen zu müssen. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung auf vorteilhafte Weise dadurch gelöst, daß der Zapfen des Heizelementes in eine Bohrung des Schaftes eingelötet ist.
Die erfindungsgemäße Schmelzsicherung ist einfach im Aufbau und arbeitet betriebssicher, da sie bereits zu einem Zeitpunkt anspricht, wo die Bimetallfedern der Steckdose noch nicht beschädigt sind. Tritt eine Überhitzung auf, so wird durch die zeitige Unterbrechung des Heizstromkreises eine Beschädigung des Anzünders verhindert. Eine Stromunterbrechung läßt sich einfach durch Einlöten des Zapfens beseitigen, ohne daß dabei andere Konstruktionsteile des Steckers entfernt werden müssen. Dadurch werden Arbeitszeit und Kosten eingespart.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß der Zapfen des Heizelementes mit Gewinde versehen ist, das in die mit Schmelzlot ausgefüllte Bohrung eingedreht wird. Besonders einfach ist das Auswechseln der Schmelzlotsicherung dann, wenn diese als auswechselbares Bauelement ausgebildet ist. Der Zapfen des Heizelementes kann in das in der Bohrung des Schaftes befindliche Schmelzlot eingepreßt sein (Fließpreßverfahren), so daß die Verbindung zwischen Bohrung und Zapfen nur im Überhitzungsfall bei Erweichen des Schmelzlotes gelöst wird. Um dem Zapfen im Schmelzlot bzw. dem Schmelzlot in der Bohrung einen guten Halt zu verleihen, kann der Zapfen bzw. die Innenwandung der Bohrung mit Ausnehmungen, Vertiefungen oder Riefen versehen sein, in die das Schmelzlot eindringen kann. Durch das Fließpreßverfahren ist es möglich, das übliche für eine Massenfertigung wenig geeignete Lötverfahren zu umgehen, so daß eine wirtschaftliche Fertigung gewährleistet ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
F i g. 1 einen Zigarrenanzünder mit Schmelzlotsicherung, dessen Heizelement sich in Ruhestellung befindet, im Schnitt, und
F i g. 2 den Zigarrenanzünder nach F i g. 1 nach Auslösen der Schmelzlotsicherung bei Überhitzung.
Der Zigarrenanzünder besteht aus der Steckdose 1 und dem in diese eingesetzten Stecker 2. Der Stecker 2 besitzt eine Handhabe 3, einen Bedienungsknopf 4 mit Schaft 5 und ein Heizelement 6. Mit dem Heizelement 6 wirken die in der Steckdose 1 befindlichen Bimetallfedern 7 zusammen. In der Hülse 10 des Steckers 2 ist eine Laufscheibe 11 geführt, auf der sich die am Bedienungsknopf 4 anliegende Ausstoßfeder 12 abstützt. Am Heizelement 6 ist ein Zapfen 15 angesetzt, der in eine Bohrung 16 des Schaftes 5 hineinragt. Die Bohrung 16 ist zur Festigung des Zapfens 15 mit einem Schmelzlot 17 ausgefüllt. Die Bimetallfedern 7 sind elektrisch mit der Kontaktzunge 20 verbunden, während die Steckdose 1 mit dem Massekontakt 21 in Verbindung steht.
Um den Stecker 2 in die Einschaltstellung zu bringen, wird der Bedienungsknopf 4 nach innen gedrückt, bis das Heizelement 6 in die Bimetallfedern 7 einrastet und von diesen in der Einschaltstellung festgehalten wird. Über die Bimetaiifedern 7 und das Heizelement 6 ist der Heizstromkreis geschlossen, so daß das Heizelement 6 aufgeheizt wird, bis die Bimetallfedern 7 das Heizelement 6 freigeben, so daß die Feder 12 den Bedienungsknopf 4 in die Ausgangsstellung zurückdrückt und der
Stecker 2 mit dem glühenden Heizelement 6 zum Anzünden einer Zigarette aus der Steckdose 1 entnommen werden kann.
Der Schmelzpunkt des Lotes 17 liegt wesentlich höher als die Betriebstemperatur des Anzünders. Nur bei Überhitzung schmilzt das Lot 17, und der Zapfen 15 wird durch die Schraubenfeder 12 aus der Bohrung 16 herausgezogen, so daß der Bedienungsknopf 4 mit dem Schaft 5 und der Laufscheibe 11 in die Ruhestellung zurückspringt, während das Heizelement 6 zwischen den Bimetallfedern 7 festgehalten wird, wie dies F i g. 2 zeigt. Es tritt also keine Beschädigung des Anzünders im Überhitzungsfall auf, und durch Auswechseln des
Schmelzlotes 17 oder durch erneutes Einlöten des Zapfens 15 mit dem Heizelement 6 in die Bohrung 16 des Schaftes 5 ist der Anzünder wieder gebrauchsfertig. Wird ein in den Schaft 5 einschraubbares Schmelzlot 17 verwendet, ist es zweckmäßig, den Zapfen 15 mit Gewinde zu versehen. Dadurch ist ein einfacheres Auswechseln des Schmelzsicherungseinsatzes möglich, ohne daß ein Lötvorgang erforderlich ist.
Die Schmelzsicherung kann auch in solche Anzünder eingebaut werden, die keine Handhabe 3 aufweisen, sondern nur einen gleichzeitig auch als Handhabe dienenden Bedienungsknopf.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Überhitzungsschutz für elektrische Zigarrenanzünder, insbesondere für Kraftfahrzeuge die aus einer Steckdose und einem in diese eins oaren Stecker bestehen, wobei der Stecker ein^i Bedienungsknopf mit Schaft, eine Ausstoßfeder, ein Heizelement mit Zapfen und eine mit dem Zapfen des Heizelementes verbundene Schmelzlotsicherung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (15) des Heizelementes (6) in eine Bohrung (16) des Schaftes (5) eingelötet ist.
2. Überhitzungsschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (15) des Heizelementes (6) mit Gewinde versenen ist, das in die mit Schmelzlot (17) ausgefüllte Bohrung (16) hineingedreht wird.
3. Überhitzungsschutz nach Anspruch ! oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmelzlotsicherung (17) als auswechselbares Bauelement ausgebildet ist.
4. Überhitzungsschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (15) des Heizelementes in das in der Bohrung (16) des Schaftes (5) befindliche Schmelzlot (17) eingepreßt wird (Fließpreßverfahren).
5. Überhitzungsschutz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (15) des Heizelementes und/oder die Bohrung (16) mit Riefen, Ausnehmungen oder Vertiefungen versehen ist.
DE19742431103 1974-06-28 1974-06-28 Überhitzungsschutz für elektrische Zigarrenanzünder Expired DE2431103C3 (de)

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FR7517522A FR2276538A1 (fr) 1974-06-28 1975-06-05 Dispositif de protection contre la surchauffe pour allume-cigare electrique
ES1975213210U ES213210Y (es) 1974-06-28 1975-06-17 Dispositivo de proteccion de exceso de calentamiento para encendedores electricos de cigarros.
IT2443775A IT1044297B (it) 1974-06-28 1975-06-17 Protezione contro il surriscaldamento per accendisigari elettrici

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DE2431103A1 DE2431103A1 (de) 1976-01-15
DE2431103B2 DE2431103B2 (de) 1977-04-14
DE2431103C3 true DE2431103C3 (de) 1977-12-08

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