DE2426041B2 - Absetzvorrichtung zum Trennen einer Emulsion in zwei flussige Phasen - Google Patents
Absetzvorrichtung zum Trennen einer Emulsion in zwei flussige PhasenInfo
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Description
Bekanntlich müssen häufig, insbesondere bei Flüssigkeitsextraktionsverfahren, Emulsionen in gesonderte
verhältnismäßig reine flüssige Phasen getrennt werden. Die bisher für derartige Emulsionstrennungen verwendeten Absetzvorrichtungen sind jedoch nicht vol!
zufriedenstellend.
Die Erfindung geht aus von einer Absetzvorrichtung zum Trennen einer Emulsion in zwei flüssige Phasen, mit
einem langgestreckten Gefäß, dessen Längsachse waagrecht angeordnet ist und das Flüssigkeitsauslaßeinrichtungen im oberen Bereich und im Bodenbereich
besitzt, und ferner mit einer aus zwei Teilen bestehenden, langgestreckten waagrecht im Gefäß
angeordneten Emulsionsleitung, wobei der eine Teil ein im anderen Teil angebrachtes, langgestrecktes waagrecht verlaufendes Rohr ist, das zwei in Rohrlängsrichtung angeordnete Sätze von öffnungen aufweist und
das mit einem Emulsionseinlaß verbunden ist.
Aus der US-PS 28 94 895 ist eine derartige Absetzvorrichtung im Zusammenhang mit einer umfangreicheren Behandlungsvorrichtung zur zwei- oder mehrstufigen elektrischen Behandlung von Emulsionen bekannt.
Bei der bekannten Behandlungsvorrichtung sind in den zwei oder mehreren Behandlungskammern des GesamtgefäBes durchweg als wesentliche Bestandteile
elektrische Einrichtungen angeordnet. Wenn man sich die dort notwendigen elektrischen Einrichtungen
wegdenkt, die dort die eigentliche Emulsionstrennung unter Bildung größerer und sich absetzender Zusammenballungen oder Tropfen der abzutrennenden Phase
herbeiführen, ergibt sich für eine dortige Gefäßkammer
zur nachgeschalteten Feintrennung der Emulsion eine
Ausbildung der vorstehend angegebenen Art
Bei der bekannten Vorrichtung umfaßt die aus zwei
Teilen bestehende, langgestreckte waagrecht im Gefäß
s angeordnete Emulsionsleitung zwei parallel im Abstand
nebeneinander angeordnete Rohre, die durch eine an die Emulsionszuführungsleitung angeschlossene Zweigleitung verbunden sind. Jedes dieser Rohre ist von einer
Flüssigkeitsleiteinrichtung überdeckt, die die Quer
schnittsform eines umgekehrten rechteckigen Troges
aufweist Dieser umgekehrte Trog ist unten, im gesamten Bodenbereich, offen. Das innere Rohr weist
zwei in Längsrichtung des Rohres angeordnete Sätze von öffnungen für den Flüssigkeitsaustritt auf, wobei
is ciese öffnungen horizontal gerichtet sind. Der überdekkende, unten offene, umgekehrte rechteckige Trog ist in
seinen Seitenlängswänden und seinen Querwänden mit abwärts zeigenden und sich nach unten erweiternden
Kerben versehen, so daß sich ein Oberlaufwehr mit
Eins derartige Ausbildung führt nicht zu einem völlig befriedigenden Strömungsverhalten beim Austritt der
Emulsion aus der Verteilungseinrichtung in das Absetzgefäß. Infolge des völlig offenen Bodenbereichs der
überdeckenden Flüssigkeitsleiteinrichtung in Form des umgekehrten rechteckigen Troges fließ', zumindest bei
einem naturgemäß c\x fordernden erheblichen Durchsatz, ein beträchtlicher Teil der Flüssigkeit von dem mit
Löchern versehenen inneren Rohr infolge der Umlenk
wirkung der Seiteswände des umgekehrten Troges in
Abwärtsrichtung durch den Bodenbereich des unten offenen Troges heraus, so daß sich eine großteils
abwärts und — infolge der Kerben — teilweise schräg abwärts und teilweise seitwärts gerichtete Strömung
ergibt Es hat sich gezeigt daß ein derartiges Strömungsverhalten nicht am günstigsten ist. Bei
unterschiedlichen Durchsätzen, wie sie zur Anpassung an die im Einzelfall gegebene Trennaufgabe erforderlich
sein können, ergeben sich beträchtliche Änderungen des
■»ο Strömungsverhaltens. Ähnliches gilt für die Druckverhältnisse längs der Ausströmeinrichtung. Derartige
Vorgänge können die Leistungsfähigkeit der Absetzvorrichtung beträchtlich beeinträchtigen. Ferner ist die
bekannte Ausbildung verhältnismäßig umständlich, was
die Herstellungskosten erhöht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Absetzvorrichtung zum Trennen einer Emulsion in zwei
flüssige Phasen zu schaffen, die bei einfacher Ausbildung, störungsunanfälliger Betriebsweise, Anpassungsso fähigkeit an die im Einzelfall gegebene Trennaufgabe
und billigen Herstellungskosten eine gute Trennung in d\c beiden flüssigen Phasen gewährleistet.
Gegenstand der Erfindung ist somit eine Absetzvorrichtung zum Trennen einer Emulsion in zwei flüssige
Phasen, mit einem langgestreckten Gefäß, dessen Längsachse waagrecht angeordnet ist und das Flüssigkeitsauslaßeinrichtungen im oberen Bereich und im
Bodenbereich besitzt, und ferner mit einer aus zwei Teilen bestehenden, langgestreckten waagrecht im
Gefäß angeordneten Emulsionsleitung, wobei der eine Teil ein im anderen Teil angebrachtes, langgestrecktes
waagrecht verlaufendes Rohr ist, das zwei in Rohrlängsrichtung angeordnete Sätze von Öffnungen aufweist
und das mit einem Emulsionseinlaß verbunden ist,
welche erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet ist,
daß der andere Teil der Emulsionsleitung ein langgestrecktes äußeres Rohr ist, das koaxial zum inneren
Rohr angeordnet ist unter Ausbildung eines Ringraumes
zwischen der Außenwandung des inneren Rohrs und der
Innenwandung des äußeren Rohrs, und daß der eine der beiden Sätze von Öffnungen am Kopf und der andere
Satz von öffnungen am Boden des inneren Rohrs vorgesehen ist, das äußere Rohr mindestens zwei 5
waagrecht einander gegenüber liegende Schlitze aufweist, die sich in Längsrichtung des Rohrs erstrecken,
und das eine Ende des inneren Rohrs und beide Enden des äußeren Rohrs gegen den Innenraum des Gefäßes
mit Platten abgedichtet sind.
Vorzugsweise ist die Emulsionsleitung in der unteren Hälftt des Absetzgefäßss angeordnet
Die Betriebsweise der Absetzvorrichtung ist so, daß die Emulsion in das innere Rohr der Emulsionsleitung
eingeführt wird, dann durch die im inneren Rohr is
befindlichen öffnungen in den Ringraum zwischen dem inneren und dem äußeren Rohr fließt und von dort
durch die öffnungen im äußeren Rohr in den Innenraum
des Absetzgefäßes strömt Hier erfolgt schließlich eine Trennung der Emulsion in zwei weitgehend gereinigte
flüssige Phasen. Die Eir.ulsionsleitung dient also der
Zuführung, Umlenkung, Verteilung und Ein'üitung der Trennung der Emulsion.
Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung mit den beiden koaxialen Rohren, dem dazwischen befindlichen
Ringraum und der vorgeschriebenen Anordnung der Öffnungen im inneren Rohr einerseits und dem äußeren
Rohr andererseits fließt die Emulsion aus dem inneren Rohr zunächst senkrecht ab- bzw. aufwärts und dann in
dem Ringraum auf- bzw. abwärts und dann in waagrechter Richtung durch die Längsschlitze des
äußeren Rohrs in den Innenraiim des Absetzgefäßes. Es
hat sich gezeigt, daß bei dieser Ausbildung und dem dadurch erzwungenen Strömungsverhalten eine rasche
und gute Trennung der Emulsion herbeigeführt wird, demgemäß der Absetzbehälter vergleichsweise klein
gehalten werden kann und trotzdem weitgehend reine flüssige Phasen aus dem oberen Bereich und dem
Bodenbereich des Absetzgefiißes abgezogen werden. Die Möglichkeit der Verwendung eines vergleichsweise «
kleinen Absetzgefäßes bei Gewährleistung einer einwandfreien Trennung der Emulsion ist naturgemäß
sowohl in verfahrenstechnischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht — Verringerung des Mitschleppens der
einen in der anderen Phase und damit Verringerung der Verluste bei einer sehr einfach ausgebildeten und damit
vergleichsweise billigen Absetzvorrichlung, geringe Investitions- und Betriebskosten u. dgl. — vorteilhaft
F i g. 1 der Zeichnungen zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der Absetzvorrichtung gemäß der
Erfindung in Seitenansicht mit stellenweise weggeschnittenen Teilen der Gefäßwandung.
F i g. 2 zeigt die Vorrichtung gemäß F i g. 1, teilweise im Schnitt längs Linie 2-2 der F i g. 1 und teilweise in
Ansicht, mit Blick in Richtung der Pfeile.
Das Absetzgefäß 1 ist bei der dargestellten Ausführungsform ein länglicher zylindrischer Behälter,
der liegend so angeordnet ist, daß seine Längsachse waagrecht verläuft. Die beiden Enden des Absetzgefäßes 1 sind durch Verschlußstücke 2 geschlossen.
Am oberen Teil 3 des Absetzgefäßes 1 befinden sich obere Flüssigkeitsauslässe 7, die durch die obere Wand
des Gefäßes 1 führen. Vorzugsweise im Innenraum 5 des Absetzgefäßes 1 befinden sich obere Flüssigkeitsauslaßsammier 9, zweckmäßig in Gestalt länglicher Rohre, die
halbiert oder aufgeschnitten und an die Innenwandung des Gefäßes 1 angeschweißt oder anderweitig angebracht sind, so daß die Flüssigkeit von mehr als einer
Stelle im Gefäß abgezogen werden kann. Am Bodenteil 4 sind gleichfalls Flüssigkeitsauslässe 8 mit Flüssigkeitsauslaßsammlern 10 im Innenraum 5 des Gefäßes 1
angebracht Die Auslaßsammler 9 und 10 bilden Abflußkanäle 11 bzw. IZ
Vorzugsweise sind jeweils zwei oder mehrere Flüssigkeitsauslaßeinrichtungen am Kopf und am Boden
angebracht, so daß der Stofffluß in den beiden flüssigen Phasen in Aufwärtsrichtung bzw. in Abwärtsrichtung
mit nur geringer seitlicher Fließrichtung erfolgt
Im Innenraum 5 des Absetzgefäßes 1 befindet sich die waagrechte Emulsionsleitung 20. Diese waagerechte
Emulsionsleitung 20 umfaßt zwei konzentrische Rohre. Das äußere Rohr 13 und das innere Rohr 14 bilden
zwischen sich einen Ringraum 17. In das äußere Rohr 13 sind längs verlaufende Schlitze 18 eingeschnitten. Die
eine Seite der beiden Rohre und damit das eine Ende des Ringraums sind durch eine Platte 15 abgedichtet Auf
der anderen Seite dichtet eine Platte 16 das äußere Rohr
13 und den Ringraum 17 ab.
Der Emulsionseinlaß 6 schließt a« das innere Rohr 14
an und gestattet die Einführung der Emulsion in dieses
Rohr, so daß sie von dort in den Ringraum 17 und dann in den Innenraum 5 des Absetzgefäßes fließt.
Ein senkrechter Teilschnitt durch das Absetzgefäß ist in der Fig.2 dargestellt Am oberen Teil 3 und am
unteren Teil 4 des Absetzgefäßes 1 befinden sich die oberen und die unteren Flüssigkeitsauslässe 7 bzw. 8.
Die oberen Flüssigkeitsauslässe 7 führen durch die Wand 21 und stehen mit den Abflußkanälen in
Verbindung, die von den Flüssigkeitsauslaßsammlern 9 gebildet werden. Der Kanal 11 führt Flüssigkeit durch
den Auslaßsammler 9 zu dem Auslaß 7. Im unteren Teil der Wand 21 befinden sich die linieren Flüssigkeitsauslässe 8, die mit den Auslaßsammlern 10 und den
Abflußkanälen 12 in Verbindung stehen.
Die Rohre 13 und 14 bilden gemeinsam die Emulsionsleitung 20. Im Rohr 14 befinden sich
öffnungen 19, bei der dargestellten Ausführungsrorm in
Gestalt von zwei in Längsrichtung verlaufenden Schlitzen. Diese Schlitze befinden sich senkrecht
übereinander im Kopf und im Boden des Rohrs 14. Das äußere Rohr 13 weist zwei waagerecht einander
gegenüber liegende Schlitze 18 auf, die in einem Winkel von etwa 90° zu den Schützen, im inneren Rohr
angeordnet sind. Die öffnungen 19 des inneren Rohres
14 können auch aus kreisförmigen Löchern bestehen.
Die erläuterte Anordnung der Schlitze oder öffnungen im äußeren Rohr und im inneren Rohr führt dazu,
daß die Emulsion aus dem inneren Rohr zunächst senkrecht aufwärts bzw. abwärts und dann abwärts bzw.
aufwärts und dann in waagerechter Richtung durch die Schlitze 18 in den Innenraum 5 des Absetzgefäßes fließt.
'Hs nat sich gezeigt, daß bei dieser Ausbildung verhältnismäßig reine flüssige Phasen von den oberen
und den unteren Flüssigkeitsauslässen abgezogen werden können.
Die Vorrichtung eignet sich insbesondere für die Emulsionstrennur2 bei der Fluorwasserstoff- oder der
Schwefelsäurealkylierung, sie kann aber auch mit Vorteil bei vielen anderen Lösungsmittelexträktionsverfahren eingesetzt werden, bei denen ein? Emulsion aus
einem Lösungsmittel und einem Kohlenwasserstoff oder Kohlenwasserstoffgemisch in zwei flüssige Phasen
getrennt werden so".)
Bei den meisten Fluorwasserstoff-Alkylierungsvcrfahren wird eine Emulsion aus Fluorwasserstoff und
Kohlenwasserstoffen bis zu 10 Minuten lang aufrechter-
halten, um die Alkylfluoride in der Kohlenwasserstoffphase zu verringern. Die am verbreitetsten angewendete Methode zur Emulsionsbrechung arbeitet mit
Absetzgefäßen; dies sind im allgemeinen große Gefäße, die eine lange Verweilzeit in dem Gefäß ergeben, wobei
die Gefäße so konstruiert sind, daß die Vertikalgeschwindigkeiten in dem Gefäß Werte annehmen, bei
denen die Kohlenwasserstoffphase weniger als 1% Säure und die Säurephase weniger als 15% Kohlenwasserstoffe enthält.
Die waagrechte Emnlsionsleitiing befindet sich
vollständig im Innern des Säureabsetzgefäßes. Wie bereits gesagt, umfaßt die waagerechte Emulsionsleitung
zwei konzentrische Rohre, wobei jedes Rohr mit zwei Sätzen von öffnungen bzw. Schlitzen versehen ist,
die sich längs jedes Rohrs erstrecken, wobei sich die öffnungen beim inneren Rohr am Kopf und am Boden
.c. CkI,Π
recht einander gegenüber liegen. Diese Anordnung der öffnungen beim inneren und äußeren Rohr ermöglicht
einen begrenzten Druckabfall längs des gesamten inneren Rohrs, so daß eine gleichmäßige Flüssigkeitsverteilung über die Länge des Rohrs erreicht wird. An
den verschiedenen Stellen längs der waagerechten Emulsionsleitung liegen im wesentlichen gleiche Fließgeschwindigkeiten
beim Ausfluß der Emulsion aus der Emulsionsleitung und Eintritt in den Innenraum des
Absetzgefäßes vor. Dies ermöglicht eine einwandfreie Steuerung des Gesamtbetriebs in dem Absetzgefäß. Die
waagerecht einander gegenüber liegenden Schlitze im äußeren Rohr gewährleisten, daß die in den Innenraum
des Absetzgefäßes eintretende Flüssigkeit zunächst in waagerechter Richtung fließt, wodurch ebenfalls hohe
Vertikalgeschwindigkeiten vermieden werden.
Da die Emulsionsleitung 20 durch die Endplatten 15 und 16 vorn und hinten geschlossen ist, muß die
Emulsion das innere und das äußere Rohr durch die Öffnungen bzw. Schlitze verlassen.
Der waagerechte Ausfluß der Flüssigkeit aus der
Emulsionsleitung verhindert eine wesentliche Störung der Grenzfläche zwischen den beiden flüssigen Phasen
in dem Absetzgefäß. Ein senkrechter Flüssigkeitsausfluß •vürde dagegen ein Mitschleppen von Säure in die
Kohlenwasserstoffe bzw. von Kohlenwasserstoffen in die Säure begünstigen.
Vorzugsweise ist die waagerechte Emulsionsleitung unterhalb der Mittelebene angeordnet, d. h. unterhalb
der waagerechten Ebene, die durch die Mittelachse des Absetzgefäßes geht, und hier wiederum in der Nähe des
Bodens des Absetz^efäßes.Vorzugsweise handelt es sich
bei den Rohren der waagerechten Emulsionsleitung um langgestreckte zylindrische Rohre, es können aber auch
Rohre von z. B. ovaler oder sechseckiger oder dreieckiger Gestalt verwendet werden.
Die Öffnungen irn Kopf und im Boden des inneren Rohrs liegen somit senkrecht einander gegenüber. Die
Schlitze im äußeren Rohr liegen einander in waagerechter Richtung gegenüber.
Vorzugsweise handelt es sich bei den Öffnungen im inneren Rohr um runde Löcher, wogegen beim äußeren Rohr langgestreckte Schlitze vorhanden sind.
Vorzugsweise handelt es sich bei den Öffnungen im inneren Rohr um runde Löcher, wogegen beim äußeren Rohr langgestreckte Schlitze vorhanden sind.
Nach einer anderen Ausführungsform kann das innere Rohr Schlitze aufweisen, die sich in Längsrichtung
erweitern, so daß die Querschnittsfläche jedes
ίο Schlitzes in Fließrichtung der Emulsion zunimmt, um
hierdurch den Druckabfall im inneren Rohr zu kompensieren. Natürlich kann eine zunehmende Querschnitlsfläche
auch bei anderen geometrischen Ausbildungen der Schlitze oder öffnungen erreicht werden.
Das innere Rohr kann auch so ausgebildet werden, daß seine innere Querschnittsfläche in Richtung des
Medienflusses in dem Rohr abnimmt.
jegliche Werkstoffe in Betracht, die die vorgesehenen Betriebsbedingungen, z. B. hinsichtlich Temperatur,
Druck und Säure, aushalten.
Als Ausführungsbeispiel einer solchen Absetzvorrichtung sei genannt: Ein Absetzgefäß von 7,2 m Länge,
nicht eingerechnet die Endverschlußstücke, mit einem Innendurchmesser von 4,2 m. Die oberen und unteren
Flüssigkeitsauslässe bestehen aus jeweils zwei Auslaßrohren, «··? jeweils 1,8 m vom Gefäßende angeordnet
sind. Die oberen und unteren Flüssigkeitsauslaßsammler bestehen aus 1,8 m langen Stücken eines IRohrs von
so 25 cm Innendurchmesser und 0,925 cm Wandstärke, das zu Hälften aufgeschnitten und vor den vier Flüssigkeitsauslässen angebracht ist. wie das aus den Zeichnungen
hervorgeht, jeder Flüssigkeitsauslaß hat somit zwei Zuflußöffnungen zum Absetzgefäß.
)5 Die waagerechte Emulsionsleitung ist 7.2 m lang und
die Mittelachse des inneren Rohrs befindet sich in einem Abstand von 135 m von der inneren Bodenfläche des
Abselzgefäßes. Das innere Rohr hai einen Durchmesser von 45 cm und weist längs des Rohrs senkrechte Löcher
auf. die insgesamt eine offene Fläche von 775 cm2 ergeben. Das äußere Rohr ist 7,2 m lang, hat einen
Durchmesser von 75 cm und weist waagerecht einander gegenüberliegende Schlitze von 30 cm Breite und 6,9 m
Länge auf. Das eine Ende des äußeren Rohrs der waagerechten Emulsionsleitung ist geschlossen. Das
andere Ende der waagerechten Emulsionsleitung ist ebenfalls geschlossen, mit der Ausnahme, daß ein
Emulsionseinlaß am inneren Rohr angebracht ist; der Emulsionseinlaß führt durch eine Platte, die an dieses
Ende angeschweißt ist und eine Halterung für d. ses Ende der waagerechten Emulsionsleitung bildet.
Die vorausgehend beschriebene Absetzvorrichtung eignet sich beispielsweise zur kontinuierlichen Trennung
einer Säure/Kohlenwasserstoff-Emulsion.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Absetzvorrichtung zum Trennen einer Emulsion in zwei flüssige Phasen, mit einem langgestreckten
Gefäß, dessen Längsachse waagrecht angeordnet ist und das Flüssigiceitsauslaßeinrichtungen im oberen
Bereich und im Bodenbereich besitzt, und ferner mit einer aus zwei Teilen bestehenden, langgestreckten
waagrecht im Gefäß angeordneten Emulsionsleitung, wobei der eine Teil ein im anderen Teil
angebrachtes, langgestrecktes waagrecht verlaufendes Rohr ist, das zwei in Rohrlängsrichtung
angeordnete Sätze von öffnungen aufweist und das mit einem Emulsionseinlaß verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Teil
der Emulsionsleitung (20) ein langgestrecktes äußeres Rohr (13) ist, das koaxial zum inneren Rohr (14)
angeordnet ist unter Ausbildung eines Ringraumes (17) zwischen der Außenwandung des inneren Rohrs
(14) und der innenwandung des äußeren Rohrs (13), und daß der eine der beiden Sätze von öffnungen
(19) am Kopf und der andere Satz von öffnungen (19) am Boden des inneren Rohrs vorgesehen ist, das
äußere Rohr (13) mindestens zwei waagrecht einander gegenüber liegende Schlitze (18) aufweist,
die sich in Längsrichtung des Rohrs (13) erstrecken, und das eine Ende des inneren Rohrs (14) und beide
Enden des äußeren Rohrs (13) gegen den Innenraum (5) des Gefäßes (1) mit Platten (15,16) abgedichtet
sind.
2. Absetzvo. richtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die EmulsHnsleitung (20) in der
unteren Hälfte des Abset7gefäßes (1) angeordnet ist
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742426041 DE2426041C3 (de) | 1974-05-30 | 1974-05-30 | Absetzvorrichtung zum Trennen einer Emulsion in zwei flussige Phasen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742426041 DE2426041C3 (de) | 1974-05-30 | 1974-05-30 | Absetzvorrichtung zum Trennen einer Emulsion in zwei flussige Phasen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2426041A1 DE2426041A1 (de) | 1975-12-18 |
| DE2426041B2 true DE2426041B2 (de) | 1979-06-07 |
| DE2426041C3 DE2426041C3 (de) | 1980-02-07 |
Family
ID=5916804
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19742426041 Expired DE2426041C3 (de) | 1974-05-30 | 1974-05-30 | Absetzvorrichtung zum Trennen einer Emulsion in zwei flussige Phasen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2426041C3 (de) |
-
1974
- 1974-05-30 DE DE19742426041 patent/DE2426041C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2426041C3 (de) | 1980-02-07 |
| DE2426041A1 (de) | 1975-12-18 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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