DE2426041C3 - Absetzvorrichtung zum Trennen einer Emulsion in zwei flussige Phasen - Google Patents
Absetzvorrichtung zum Trennen einer Emulsion in zwei flussige PhasenInfo
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- B01D17/02—Separation of non-miscible liquids
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Description
zwischen der Außenwandung des inneren Rohrs und der Innenwandung des äußeren Rohrs, und daß der eine der
beiden Sätze von Öffnungen am Kopf und der andere Satz von Öffnungen am Boden des inneren Rohrs
vorgesehen ist, das äußere Rohr mindestens zwei waagrecht einander gegenüber liegende Schlitze aufweist,
die sich in Längsrichtung des Rohrs erstrecken, und das eine Ende des inneren Rohrs und beide Enden
des äußeren Kohrs gegen den Innenraum des Gefäßes mit Platten abgedichtet sind.
Vorzugsweise ist die Emulsionsleitung in der unteren Hälfte des Absetzgefäßes angeordnet
Die Betriebsweise de·· Absetzvorrichtung ist so, daß
die Emulsion in das innere Rohr der Emulsionsleitung eingeführt wird, dann durch die im inneren Rohr
befindlichen Öffnungen in den Ringraum zwischen dem inneren und dem äußeren Rohr fließt und von dort
durch die Öffnungen im äußeren Rohr in den Innenraum des Absetzgefäßes strömt Hier erfolgt schließlich eine
Trennung der Emulsion in zwei weitgehend gereinigte flüssige Phasen. Die Emulsionsleitung dient also der
Zuführung, Umlenkung, Verteilung und Einleitung der Trennung der Emulsion.
Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung mit den beiden koaxialen Rohren, dem dazwischen befindlichen
Ringraum und der vorgeschriebenen Anordnung der Öffnungen im inneren Rohr einerseits und dem äußeren
Rohr andererseits fließt die Emulsion aus dem inneren Rohr zunächst senkrecht ab- bzw. aufwärts und dann in
dem Ringraum auf- bzw. abwärts und dann in waagrechter Richtung durch die Längsschlitze de?
äußeren Rohrs in den Inrenraum des Absetzgefäßes. Es hat sich gezeigt, daß bei dieser Ausbildung und dem
dadurch erzwungenen Strömungsverhalten eine rasche und gute Trennung der Emulsion herbeigeführt wird,
demgemäß der Absetzbehälter vergleichsweise klein gehalten werden kann und trotzdem weitgehend reine
flüssige Phasen aus dem oberen Bereich und dem Bodenbereich des Absetzgefäßes abgezogen werden.
Die Möglichkeit der Verwendung eines vergleichsweise -»ο kleinen Absetzgefäßes bei Gewährleistung einer einwandfreien
Trennung der Emulsion ist naturgemäß sowohl in verfahrenstechnischer als auch in wirtschaftlicher
Hinsicht — Verringerung des Mitschleppens der einen in der anderen Phase und damit Verringerung der
Verluste bei einer sehr einfach ausgebildeten und damif
vergleichsweise billigen Absetzvorrichtung, geringe Investitions- und Betriebskosten u. dgl. — vorteilhaft.
F i g. 1 der Zeichnungen zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der Absetzvorrichtung gemäß der
Erfindung in Seitenansicht mit stellenweise weggeschnittenen Teilen der Gefäßwandung.
F i g. 2 zeigt die Vorrichtung gemäß Fig. I. teilweise
im Schnitt längs Linie 2-2 der Fig. 1 und teilweise in Ansicht, mit Blick in Richtung der Pfeile.
Das Absetzgefäß 1 ist bei der dargestellten Ausfuhrungsform ein länglicher zylindrischer Behälter,
der liegend so angeordnet ist, daß seine Längsachse waagrecht verläuft. Die beiden Enden des Absetzgefäßes
1 sind durch Verschlußstücke 2 geschlossen.
Am oberen Teil 3 des Absetzgefäßes 1 befinden sich
obere Flüssigkeitsauslässe 7, die durch die obere Wand
des Gefäßes 1 führen. Vorzugsweise im Innenraum 5 des Absetzgefäßes 1 befinden sich obere Flüssigkeitsauslaßsammler
9, zweckmäßig in Gestalt länglicher Rohre, die halbiert oder aufgeschnitten und an die lnnenwandung
des Gefäßes 1 angeschweißt oder anderweitig angebracht sind, so daß die Flüssigkeit von mehr als einer
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55 Stelle im Gefäß abgezogen werden kann. Am Bodenteil 4 sind gleichfalls Flüssigkeitsauslässe 8 mit Flüssigkeitsauslaßsammlern
10 im Innenraum 5 des Gefäßes 1 angebracht Die Auslaßsammler 9 und 10 bilden Abflußkanälellbzw.12.
Vorzugsweise sind jeweils zwei oder mehrere Flüssigkeitsauslaßeinrichtungen am Kopf und am Boden
angebracht, so daß der Stofffluß in den beiden flüssigen Phasen in Aufwärtsrichtung bzw. in Abwärtsrichtung
mit nur geringer seitlicher Fließrichtung erfolgt.
Im Innenraum 5 des Absetzgefäßes 1 befindet sieh die waagrechte Emulsionsleitung 20. Diese waagerechte
Emulsionsleitung 20 umfaßt zwei konzentrische Rohre. Das äußere Rohr 13 und das innere Rohr 14 bilden
zwischen sich einen Ringraum 17. In das äußere Rohr 13 sind längs verlaufende Schlitze 18 eingeschnitten. Die
eine Seite der beiden Rohre und damit das eine Ende des Ringraums sind durch eine Platte 15 abgedichtet. Auf
der andern Seite dichtet eine Platte 16 das äußere Rohr
13 und den Ringraum 17 ab.
Der Emuisionseiniaß 6 schließt an da' innere Ruhr 14
an und gestattet die Einführung der Emulsion in dieses Rohr, so daß sie von dort in den Ringraum 17 und dann
in den Innenraum 5 des Absetzgefäßes fließt.
Ein enkrechter Teilschnitt durch das Absetzgefäß ist in der Fig.2 dargestellt Am oberen Teil 3 und am
unteren Teil 4 des Absetzgefäßes 1 befinden sich die oberen und die unteren Flüssigkeitsauslässe 7 bzw. 8.
Die oberen Flüssigkeitsauslässe 7 führen durch die Wand 21 und stehen mit den Abflußkanälen in
Verbindung, die von den Flüssigkeitsauslaßsammlern 9 gebildet werden. Der Kanal 11 führt Flüssigkeit durch
den Auslaßsammler 9 zu dem Auslaß 7. Im unteren Teil der Wand 21 befinden sich die unteren Flüssigkeitsauslässe
8, die mit den Auslaßsammlern 10 und den Abflußkanälen 12 in Verbindung stehen.
Die Rohre 13 und 14 bilden gemeinsam die Emulsionsleitung 20. Im Rohr 14 Lefindi'n sich
öffnungen 19, bei der dargestellten Ausführungsform in
Gestalt von zwei in Längsrichtung verlaufenden Schlitzen. Diese Schlitze befinden sich senkrecht
übereinander im Kopf und im Boden des Rohrs 14. Das äußere Rohr 13 weist zwei waagerecht einander
gegenüber liegende Schlitze 18 auf, die in einem Winkel von etwa 90° zu den Schlitzen, im inneren Rohr
angeordnet sind. Die öffnungen 19 des inneren Rohres
14 können auch aus kreisförmigen Löchern bestehen.
Die erläuterte Anordnung der Schlitze oder öffnungen im äußeren Rohr und im inneren Rohr führt dazu, daß die Emulsion aus dem inneren Rohr zunächst senkrecht aufwärts bzw. abwärts und dann abwärts bzw. aufwärts und dann in waagerechter Richtung durch die ScHitze 18 in den Innenraum 5 des Absetzgefäßes fließt. Es hat sich gezeigt, daß bei dieser Ausbildung verhältnismäßig xine flüssige Phasen von den oberen und den unteren Flüssigkeitsauslässen abgezogen werden können.
Die erläuterte Anordnung der Schlitze oder öffnungen im äußeren Rohr und im inneren Rohr führt dazu, daß die Emulsion aus dem inneren Rohr zunächst senkrecht aufwärts bzw. abwärts und dann abwärts bzw. aufwärts und dann in waagerechter Richtung durch die ScHitze 18 in den Innenraum 5 des Absetzgefäßes fließt. Es hat sich gezeigt, daß bei dieser Ausbildung verhältnismäßig xine flüssige Phasen von den oberen und den unteren Flüssigkeitsauslässen abgezogen werden können.
Die Vorrichtung eignet sich insbesondere für dis
Emulsionstrennüng bei der Fluorwasserstoff- oder der Schwefekäyrealkylierung, sie kann aber auch mit
Vorteil bei vielen anderen Lösungsmittelextraktionsverfahren eingesetzt werden, bei denen eine Emulsion aus
einem Lösungsmittel und einem Kohlenwasserstoff oder Kohlenwasserstoffgemisch in zwei flüssige Phasen
getrennt werden sofi·
Bei den meisten Fluorwasserstoff-Alkylierungsverfähren
wird eine Emulsion aus Fluorwasserstoff und Kohlenwasserstoffen bis zu 10 Minuten lang aufrechter*
halten, um die Alkylfluoride in der Kohlenwasserstoffphase
zu verringern. Die am verbreitetsten angewendet te Methode zur Emulsionsbrechung arbeitet mit
Äbsetzgefäßen; dies sind im allgemeinen große Gefäße,
die eine lange Verweilzeit in dem Gefäß ergeben, wobei
die Gefäße so konstruiert sind, daß die Vertikalgeschwindigkeiten in dem Gefäß Werte annehmen, bei
denen die Kohlenwasserstoffphase weniger als 1% Säure und die Säurephase weniger als 15% Kohlenwasserstoffe
enthält.
Die waagrechte Emulsionsleitung befindet sich vollständig im Innern des Säureabsetzgefäßes. Wie
bereits gesagt, umfaßt die waagerechte Emulsionsleitung zwei konzentrische Rohre, wobei jedes Rohr mit
zwei Sätzen von Öffnungen bzw. Schlitzen versehen ist, die sich längs jedes Rohrs erstrecken, wobei sich die
öffnungen beim inneren Rohr am Kopf und am Boden uciiüucil üilu uiC vjCiiiitZC wCiiTl üüuCTCn ιχΟιίΓ Vr'GGgC
recht einander gegenüber liegen. Diese Anordnung der öffnungen beim inneren und äußeren Rohr ermöglicht
einen begrenzten Druckabfall längs des gesamten inneren Rohrs, so daß eine gleichmäßige Flüssigkeitsverteilung über die Länge des Rohrs erreicht wird. An
den verschiedenen Stellen längs der waagerechten Emulsionsleitung liegen im wesentlichen gleiche Fließgeschwindigkeiten
beim Ausfluß der Emulsion aus der Emulsionsleitung und Eintritt in den Innenraum des
Absetzgefäßes vor. Dies ermöglicht eine einwandfreie Steuerung des Gesamtbetriebs in dem Absetzgefäß. Die
waagerecht einander gegenüber liegenden Schlitze im äußeren Rohr gewährleisten, daß die in den Innenraum
des Absetzgefäßes eintretende Flüssigkeit zunächst in waagerechter Richtung fließt, wodurch ebenfalls hohe
Vertikalgeschwindigkeiten vermieden werden.
Da die Emulsionsleitung 20 durch die Endplatten 15 und 16 vorn und h nten geschlossen ist, muß die
Emulsion das innere und das äußere Rohr durch die öffnungen bzw. Schlitze verlassen.
Der waagerechte Ausfluß der Flüssigkeit aus der Emulsionsleitung verhindert eine wesentliche Störung
der Grenzfläche zwischen den beiden flüssigen Phasen in dem Absetzgefäß. Ein senkrechter FlüssigkeitsausfluB
würde dagegen ein Mitschleppen von Säure in die Kohlenwasserstoffe bzw. von Kohlenwasserstoffen in
die Säure begünstigen.
Vorzugsweise ist die waagerechte Emulsionsleitung unterhalb der Mittelebene angeordnet, d. h. unterhalb
der waagerechten Ebene, die durch die Mittelachse des Absetzgefäßes geht, und hier wiederum in der Nähe des
Bodens des Abse*zgefäßes. Vorzugsweise handelt es sich bei den Rohren der waagerechten Emulsionsleitung um
langgestreckte zylindrische Rohre, es können aber auch Rohre- von z.B. ovaler ödeh sechseckiger oder
dreieckiger Gestalt verwendet werden.
Die Öffnungen im. Kopf und im Boden des inneren Rohrs liegen somit senkrecht einander gegenüber. Die
Schlitze im äußeren Rohr liegen einander in waagerecht
ter Richtung gegenüber.
Vorzugsweise handelt es sich bei den Öffnungen im inneren Rohr um runde Löcher, wogegen beim äußeren Röhr langgestreckte Schlitze vorhanden sind.
Vorzugsweise handelt es sich bei den Öffnungen im inneren Rohr um runde Löcher, wogegen beim äußeren Röhr langgestreckte Schlitze vorhanden sind.
Nach einer anderen Ausführungsform kann das innere Rohr Schlitze aufweisen, die sich in Längsrichtung
erweitern, so daß die Querschniltsfläche jedes
Schlitzes in Fließrichtung der Emulsion zunimmt, um
hierdurch den Druckabfall im inneren Rohr zu kompensieren. Natürlich kann eine zunehmende Querschnittsfläche
auch bei anderen geometrischen Ausbildungen der Schlitze oder öffnungen erreicht werden.
Das innere Rohr kann auch so ausgebildet werden, daß seine innere Querschnittsfläche in Richtung des
Medienflusses in dem Rohr abnimmt.
jegliche Werkstoffe in Betracht, die die vorgesehenen Betriebsbedingungen, z. B. hinsichtlich Temperatur,
Druck und Säure, aushalten.
Als Ausführungsbeispiel einer solchen Absetzvorrichtung sei genannt: Ein Absetzgefäß von 7,2 m Länge,
nicht eingerechnet die Endverschlußstücke, mit einem Innendurchmesser von 4,2 m. Die oberen und unteren
Flüssigkeitsauslässe bestehen aus jeweils zwei Auslaßrohren, -lie jeweils 1,8 m vom Gefäßende angeordnet
sind. Die oberen und unteren Flüssigkeitsauslaßsammler bestehen aus 1,8 m langen Stücken eines Rohrs von
3ö 25 cm Innendurchmesser und 0,9?5 cm Wandstärke, das
zu Hälften aufgeschnitten und vo? den vier Flüssigkeitsauslässen angebracht ist, wie das aus den Zeichnungen
hervorgeht, jeder Flüssigkeitsauslaß hat somit zwei Zuflußöffnungen zum Absetzgefäß.
Die waagerechte Emulsionsleitung ist 7,2 m lang und die Mittelachse des inneren Rohrs befindet sich in einem
Abstand von 1,35 m von der inneren Bodenfläche des Absetzgefäßes. Das innere Rohr hat einen Durchmesser
von 45 cm und weist längs des Rohrs senkrechte Löcher auf, die insgesamt eine offene Fläche von 775 cmJ
ergeben. Das äußere Rohr ist 7,2 m lang, hat einen Durchmesser von /5 cm und weist waagerecht einander
gegenüberliegende Schlitze von 30 cm Breite und 6,9 m Länge auf. Das eine Ende des äußeren Rohrs der
-15 waagerechten Emulsionsleitung ist geschlossen. Das andere Ende der waagerechten Emulsionsleitung ist
ebenfalls geschlossen, mit der Ausnahme, daß ein Emulsionseinlaß am inneren Rohr angebracht ist; der
Emulsionseinlaß führt durch eine Platte, die an dieses Ende angeschweißt ist und eine Halterung für Jieses
Ende der waagerechten Emulsionsleitung bildet.
Die vorausgehend beschriebene Absetzvorrichtung eignet sich beispielsweise zur kontinuierlichen Trennung
einer Säure/Kohlenwasserstöff-Eniulsion.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Absetzvorrichtung zum Trennen einer Emulsion in zwei flüssige Phasen, mit einem langgestreckten
GefäB, dessen Längsachse waagrecht angeordnet ist und das Flüssigkeitsauslaßeinrichtungen im oberen
Bereich und im Bodenbereich besitzt, und ferner mit einer aus zwei Teilen bestehenden, langgestreckten
waagrecht im Gefäß angeordneten Emulsionsleitung, wobei der eine Teil ein im anderen Teil
angebrachtes, langgestrecktes waagrecht verlaufendes Rohr ist, das zwei in Rohrlängsrichtung
angeordnete Sätze von Öffnungen aufweist und das mit einem Emulsionseinlaß verbunden ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der andere Teil der Emulsionsleitung (20) ein langgestrecktes äußeres
Rohr (13) ist, das koaxial zum inneren Rohr (14) angeordnet ist unter Ausbildung eines Ringraumes
(17) zwisci en der Außenwandung des inneren Rohrs (14) und der Innenwandung des äußeren Rohrs (13).
und daß der eine der beiden Sätze von Öffnungen (19) am Kopf und der andere Satz von Öffnungen
(19) am Boden des inneren Rohrs vorgesehen ist, das äußere Rohr (13) mindestens zwei waagrecht
einander gegenüber liegende Schlitze (18) aufweist, die sich in Längsrichtung des Rohrs (13) erstrecken,
und das eine Ende des inneren Rohrs (14) und beide Enden des äußeren Rohrs (13) gegen den Innenraum
(5) des Gefäßes (1) mit Platten (15, 16) abgedichtet sind.
2. Absetzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Emursionsleitung (20) in der
unteren Hälfte des Absotzgefäßes (1) angeordnet ist.
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Bekanntlich müssen häufig, insbesondere bei Flüssigkeitsextraktionsverfahren,
Emulsionen in gesonderte verhältnismäßig reine flüssige Phasen getrennt werden, «ο
Die bisher für derartige Emulsionstrennungen verwendeten Absetzvorrichtungen sind jedoch nicht vull
lufriedenstellend.
Die Erfindung geht aus von einer Absetzvorrichtung ium Trennen einer Emulsion in zwei flüssige Phasen, mit
einem langgestreckten Gefäß, dessen Längsachse waagrecht angeordnet ist und das Flüssigkeitsauslaßeinrichtungen
im oberen Bereich und im Bodenbereich besitzt, und ferner mit einer aus zwei Teilen
bestehenden, langgestreckten waagrecht im Gefäß angeordneten Emulsionsleitung, wobei der eine Teil ein
im anderen Teil angebrachtes, langgestrecktes waagrecht verlaufendes Rohr ist. das zwei in Rohrlängsrichlung
angeordnete Sätze von Öffnungen aufweist und das mit einem Emuisionseinlaß verbunden ist. ^
Aus der US-PS 28 94 895 ist eine derartige Absetzvorrichtung
im Zusammenhang mit einer umfangreicheren Behandlungsvorrichtung zur zwei- oder mehrstufigen
elektrischen Behandlung von Emulsionen bekannt. Bei der bekannten Behandlungsvorrichtung sind in den
zwei oder mehreren Behandlungskammern des Ge* samtgefäßes durchweg als wesentliche Bestandteile
elektrische Einrichtungen angeordnet Wenn man sich die dort notwendigen elektrischen Einrichtungen
wegdenkt, die dort die eigentliche Emulsiöristfennung
unter Bildung größerer" Und sich absetzender Zusanv menbailungen oder Tropfen der abzutrennenden Phase
herbeiführen, ergibt sich für eine dortige Gefäßkammer zur nachgeschalteten Feintrennung der Emulsion eine
Ausbildung der vorstehend angegebenen Art.
Bei der bekannten Vorrichtung umfaßt die aus zwei Teilen bestehende, langgestreckte waagrecht im Gefäß
angeordnete Emulsionsleitung zwei parallel im Abstand nebeneinander angeordnete Rohre, die durch eine an
die Emulsionszuführungsleitung angeschlossene Zweigleitung
verbunden sind. Jedes dieser Rohre ist von einer Flüssigkeitsleiteinrichtung überdeckt, die die Querschnittsform
eines umgekehrten rechteckigen Troges aufweist Dieser umgekehrte Trog ist unten, im
gesamten Bodenbereich, offen. Das innere Rohr weist zwei in Längsrichtung des Rohres angeordnete Sätze
von Öffnungen für den Flüssigkeitsaustritt auf, wobei diese Öffnungen horizontal gerichtet sind. Der überdekkende,
unten offene, umgekehrte rechteckige Trog ist in seinen Seitenlängswänden und seinen Querwänden mit
abwärts zeigenden und sich nach unten erweiternden Kerben versehen, so daß sich ein Überlaufwehr mit
Einschnitten in den Oberlaufrändern ergibt
Eine derartige Ausbildung führt nicht zu einem völlig befriedigenden Strömungsverhalten beim Austritt der
Emulsion aus der Verteilungseinrichtung in das Absetzgefäß. Infolge des völlig offenen Bodenbereichs der
überdeckenden Flüssigkeitsleiteinrichtung in Form des umgekehrten rechteckigen Troges fließt, zumindest bei
einem naturgemäß zu fordernden erheblichen Durchsatz, ein beträchtlicher Teil der Flüssigkeit von dem mit
Löchern versehenen inneren Rohr infolge der Umlenkwirkung der Seitenwände des umgekehrten Troges in
Abwärtsrichtung durch den Bodenbereich des unten offenen Troges heraus, so daß sich eine großteils
abwärts und — infolge der Kerben — teilweise schräg abwärts und teilweise seitwärts gerichtete Strömung
ergibt. Es hat sich gezeigt, daß ein derartiges Stromungsverhalten nicht am günstigsten ist. Bei
unterschiedlichen Durchsätzen, wie sie zur Anpassung an die im Einzelfall gegebene Trennaufgabe erforderlich
sein können, ergeben sich beträchtliche Änderungen des Strömungsverhaltens. Ähnliches gilt für die Druckverhältnisse
längs der Ausströmeinrichtung. Derartige Vorgänge können die Leistungsfähigkeit der Absetzvorrichtung
beträchtlich beeinträchtigen. Ferner ist die bekannte Ausbildung verhältnismäßig umständlich, was
die Herstellungskosten erhöht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Absetzvorrichtung zum Trennen einer Emulsion in zwei flüssige Phasen zj schaffen, die bei einfacher Ausbildung,
störungsunanfälliger Betriebsweise, Anpassungsfähigkeit an die im Einzelfall gegebene Trennaufgabe
und billigen Herstellungskosten eine gute Trennung in die beiden flüssigen Phasen gewährleistet.
Gegenstand der Erfindung ist somit eine Absetzvorrichtung zum Trennen einer Fmulsion in zwei flüssige
Phasen, mit einem langgestreckten Gefäß, dessen Längsachse waagrecht angeordnet ist und das Flüssigkeitsauslaßeinrichtungen
im oberen Bereich und im Bodenbereich besitzt, und feiner mit einer aus zwei
Teilen bestehenden, langgestreckten waagrecht im Gefäß angeordneten Emulsionsleitung, wobei der eine
Teil ein im anderen Teil angebrachtes, länggestrecktes
waagrecht Verlaufendes Röhr ist, das zwei in RöhriängS'
richtung angeordnete Sätze von Öffnungen aufweist und das mit einem Emulsionseinlaß verbunden ist,
welche erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß der andere Teil der Emulsiöhsleitung ein langgestrecktes
äußeres Rohr ist, das koaxial zum inneren Röhr angeordnet ist unter Ausbildung eines Ringraumes
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742426041 DE2426041C3 (de) | 1974-05-30 | 1974-05-30 | Absetzvorrichtung zum Trennen einer Emulsion in zwei flussige Phasen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742426041 DE2426041C3 (de) | 1974-05-30 | 1974-05-30 | Absetzvorrichtung zum Trennen einer Emulsion in zwei flussige Phasen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2426041A1 DE2426041A1 (de) | 1975-12-18 |
| DE2426041B2 DE2426041B2 (de) | 1979-06-07 |
| DE2426041C3 true DE2426041C3 (de) | 1980-02-07 |
Family
ID=5916804
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19742426041 Expired DE2426041C3 (de) | 1974-05-30 | 1974-05-30 | Absetzvorrichtung zum Trennen einer Emulsion in zwei flussige Phasen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2426041C3 (de) |
-
1974
- 1974-05-30 DE DE19742426041 patent/DE2426041C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2426041B2 (de) | 1979-06-07 |
| DE2426041A1 (de) | 1975-12-18 |
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