DE242593C - - Google Patents

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DE242593C
DE242593C DENDAT242593D DE242593DA DE242593C DE 242593 C DE242593 C DE 242593C DE NDAT242593 D DENDAT242593 D DE NDAT242593D DE 242593D A DE242593D A DE 242593DA DE 242593 C DE242593 C DE 242593C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/02Particle separators, e.g. dust precipitators, having hollow filters made of flexible material
    • B01D46/04Cleaning filters
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/66Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter
    • B01D46/74Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter by forces created by movement of the filter element
    • B01D46/76Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter by forces created by movement of the filter element involving vibrations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2267/00Multiple filter elements specially adapted for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D2267/30Same type of filters

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■''■- Λ£ 242593 KLASSE 5Oe/GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Oktober 1910 ab.
Bei den bisher bekannten Staubfängern mit mehreren hintereinander geschalteten Schlauchfiltern zum Sammeln des von den Reinigungsmaschinen ausgeschiedenen Staubes wurde die Luft in einem von unten nach oben gerichteten Strom in die Schlauchfilter gedrückt und nahm infolgedessen den Staub auf einem langen Wege mit, so daß eine große Anzahl· Filter zur völligen Reinigung der Luft benötigt wurde, wodurch der Apparat sehr umfangreich und teuer wurde. Auch wurden die Rohrleitungen häufig durch den entgegen dem Luftstrom herabfallenden Staub verstopft.
Bei dem neuen Staubsammler gemäß der Erfindung wird die Luft den hintereinander geschalteten Schlauchfiltern derart zugeführt, daß sie in jedes Filter unten eintritt und oben austritt, so daß die schwereren Staubteilchen ohne weiteres in die unterhalb der Filter angeordneten Sammler (Säcke o. dgl.) fallen. Der Querschnitt der die einzelnen ) Schlauchfilter verbindenden Rohre ist zweckmäßig erheblich geringer als derjenige der
25. Filterschläuche, so daß der Luftstrom eine starke Drosselung erfährt, die eine weitere mechanische Absonderung der Staubteilchen zur Folge hat. .
Eine Ausführungsform des neuen Staub-Sammlers ist auf der Zeichnung in Seitenansicht, zum Teil in senkrechtem Schnitt, schematisch dargestellt.
Die mit Mehlstaub beladene Luft wird in das schräg absteigend gelagerte Rohr 1 gedrückt, das in den unteren Stutzen 2 des' ersten Schlauchfilters mündet, an dem ein 40
Sammlersack 3 hängt. In diesen Sack fallen die gröbsten und infolgedessen schwersten Staubteile ab, während die von ihnen befreite Luft den Filterschlauch 4 von unten nach oben durchstreicht und zum Teil durch seine ; Wandung hindurch nach außen tritt, wobei.; sich die feinsten Staubteilchen in den Poren des Schlauches absetzen. Der übrige Teil der Luft tritt durch den oberen Filterstutzen 5 in das enge absteigende Rohr 6, dessen un- , teres Ende in den unteren Stutzen 7 des zweiten Schlauchfilters mündet, an dem ein Sammelsack 8 hängt. In letzteren fallen die weniger groben und infolgedessen leichteren Staub- teile, während die Luft durch den Filterschlauch 9 aufwärts steigt und zum größeren Teil unter Ablagerung des Staubrestes durch seine Wandung nach außen tritt. Für ge- wohnlich genügen diese beiden Filter zur vollständigen Reinigung der Luft bzw. Sammlung des gesamten in ihr enthaltenen Staubes, der, nach der Größe seiner Teilchen in zwei Teile geteilt, sich selbsttätig in den Säcken 3 und 8 sortiert. Da die Poren der Schläuche sich nach einigen Stunden verstopfen, kann, wie die Zeichnung zeigt, noch ein drittes Schlauchfilter vorgesehen sein, das dann in Wirksamkeit tritt. Dank der Anordnung und Gestaltung der Rohre 1 und 6 und der hierdurch bewirkten schnellen Abscheidung des Staubes aus der Luft genügen zwei bis drei Schlauchfilter für alle in Betracht kommenden Zwecke.: Eine Verstopfung der Rohre ist infolge ihrer Anordnung ausgeschlossen. .
Zwecks Reinigung der Filterschläuche von dem ihre Poren verstopfenden Staub wurden
60
70

Claims (1)

  1. bei den bisher bekannten Staubfängern die Schläuche durch mechanisch angetriebene Streich- oder Klopfvorrichtungen vielmals abgestrichen bzw. gerüttelt, was die Apparate noch mehr verteuerte und beträchtliche Antriebskosten und Materialverbrauch verursachte. Bei den neuen Staubfängern braucht man nur ein- oder zweimal täglich den Ventilator abzustellen bzw. eine im Rohr ι liegende ίο Klappe io zu schließen und die Schläuche mit der Hand ein wenig zu schütteln, um die Poren wieder zu öffnen.
    Ρλτεν τ-Anspruch:
    Staubfänger mit mehreren hintereinander geschalteten Schlauchfiltern für Mühlen usw., dadurch gekennzeichnet, daß die mit Staub beladene Luft von unten in jedes Schlauchfilter eintritt und oben austritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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