DE241609C - - Google Patents
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- DE241609C DE241609C DENDAT241609D DE241609DA DE241609C DE 241609 C DE241609 C DE 241609C DE NDAT241609 D DENDAT241609 D DE NDAT241609D DE 241609D A DE241609D A DE 241609DA DE 241609 C DE241609 C DE 241609C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bell
- key
- alarm
- linkage
- door handle
- Prior art date
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- Active
Links
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 claims description 12
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- 230000011664 signaling Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B45/00—Alarm locks
- E05B45/02—Alarm locks with mechanically-operated bells
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Burglar Alarm Systems (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 74«. GRUPPE
EMIL NORBERT KAPFERER in MÜNCHEN.
Es sind Alarmvorrichtungen für Türen u. dgl.
bekannt, welche bei verschlossener Tür sowohl beim Niederdrücken des äußeren Drückers als
auch beim Einführen eines Schlüssels ein Alarmsignal
geben. Diese bekannten Einrichtungen sind insofern unvorteilhaft, als sie einerseits
nicht zuverlässig genug wirken, z. B. die Einführung eines Dietrichs und dadurch das
Öffnen der Tür gestatten, ohne daß das Alarmwerk anspricht, und als sie andererseits einen
umständlichen und teuren Mechanismus darstellen, dessen einzelne, aus gekröpften Hebeln,
Lappen, Schrauben u. dgl. bestehende Teile genau gearbeitet und zusammengepaßt werden
müssen, wenn die Einrichtung zuverlässig wirken soll.
Ferner sind Alarmvorrichtungen bekannt, die ent\veder eine auf dem im abgesperrten
Schloß verbleibenden Schlüssel befestigte Glocke besitzen, oder bei denen die Türklinke zwangläufig
mit einer Glocke verbunden ist. Diese Alarmvorrichtungen wirken aber nicht bei Versuchen,
die Tür sowohl mit einem Schlüssel als auch durch Niederdrücken der Klinke zu öffnen,
sondern nur in einem der beiden Fälle.
Vorliegende Erfindung bezieht sich ebenfalls auf eine Alarmvorrichtung für Türen u. dgl.,
bei welcher auf dem im abgesperrten Schloß verbleibenden Schlüssel eine Alarmglocke auswechselbar
befestigt ist, die ein in bekannter Weise ausgebildetes Federwerk besitzt, das die
Glockenschale zum Ertönen bringt, sobald diese nach vor- oder rückwärts gedreht bzw. ihre
relative Lage zum Federwerk geändert wird.
Erfindungsgemäß ist nun die drehbare Glockenschale, welche auf dem am Schlüssel
befestigten Federgehäuse gelagert ist, mit dem inneren Türdrücker mittels eines Gestänges
zwangläufig so verbunden, daß die Alarmglocke einerseits in bekannter Weise beim
Niederdrücken des mit dem inneren Türdrücker verbundenen äußeren Türdrückers in Tätigkeit
gesetzt wird, während andererseits der Schlüssel jeden Drehungsversuch von außen zwar bis
zur Auslösung der Alarmglocke zuläßt, gegen weiteres, das Aufschließen der Tür bezweckendes
Verdrehen aber durch das Gestänge gesichert ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine derartige Einrichtung in Fig. 1 in Seitenansicht
und in Fig. 2 in Vorderansicht dargestellt.
Hierbei ist α der Türflügel, b das mit dem
Schlüssel d absperrbare Schloß; e, e' ist der innere bzw. äußere Drücker. Es kann aber
auch nur auf der Innenseite der Tür ein Drücker vorgesehen sein.
Die Signaleinrichtung besteht aus einer auf dem Schlüssel f auswechselbar zu befestigenden
Glocke g, die in (ähnlich wie bei gewissen Fahrradglocken) bekannter Weise mit einem Federwerk
versehen ist, welches die Glockenschale zum Ertönen bringt, sobald letztere nach vor-
oder rückwärts bewegt bzw. ihre relative Lage zum Federwerk geändert wird.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen,
daß der Boden der Glocke g mittels des Bügels. I auf dem Schlüssel befestigt ist.
Die halbkugelförmige Glockenschale ist dagegen
durch einen Bolzen o. dgl. auf dem Glockenboden nach beiden Seiten drehbar gelagert und
mit dem Federwerk der Glocke durch einen Auslösehebel so in Verbindung gebracht, daß
die Glocke ertönt, sobald sich Glockenboden oder Glockenschale zueinander verdrehen.
Die Verbindung der Glocke g mit dem inneren Drücker e erfolgt durch ein zweiteiliges, teleskopartig
zusammenschiebbares Gestänge h, h',
ίο dessen einer Arm h an der Glockenschale und
dessen anderer Arm h' gelenkig an einer Kappe i (Rohrschelle o. dgl.) gelagert ist, die ihrerseits
am Ende des Drückers e befestigt ist. An der Verbindungsstelle sind die auf die entsprechende
Länge eingestellten Arme h, h' durch eine Schraube k gesichert.
Die Gebrauchsweise der Einrichtung ist folgende :
Zunächst wird die Tür α mit dem Barte d
des Schlüssels f abgeschlossen und dieser im Schloß stecken gelassen, wobei der Schlüssel
so weit gedreht wird, daß er gegen den Riegel anstößt und hierdurch nach dieser Richtung
hin festgestellt ist. Hierauf wird auf dem Schlüssel die Glocke g mittels einer Schelle I,
Schraube o. dgl. befestigt und die Kappe i über das Drücker- oder Riegelende gestülpt
und an diesem z. B. mit einer Schraube m festgestellt. Das Gestänge h, h' wird auf eine
solche Länge eingestellt, daß der Schlüssel nach dem Befestigen der Gestängekappe i dicht am
Schloßriegel ansteht. Sobald nun jemand den äußeren Drücker e' niederdrückt, so dreht der
innere Drücker e mittels des Gestänges h, h' die Glocke in der eingezeichneten Pfeilrichtung.
Da sich der Schlüssel nicht weiterdrehen kann, so dreht sich die Glockenschale; das Federwerk
kommt zur Wirkung und bringt die Glocke zum Ertönen. Fehlt jedoch der äußere Drücker e, so kann das Schloß nur mittels eines
von außen eingeführten Schlüssels oder durch Drehen des von innen im Schloß steckenden
Schlüssels geöffnet werden. Letzterer müßte durch Einführen eines Werkzeuges o. dgl. so
gedreht werden, daß er sich vom Schloßriegel abhebt. Wird dies versucht, so wird zugleich
mit dem Drehen des Schlüssels auch die Glocke g bzw. deren Mechanismus gedreht, und da die
Glockenschale oder der das Federwerk auslösende Hebel durch das starr mit dem Drücker e verbundene Gestänge Widerstand
findet, sich infolgedessen nicht drehen kann, so wird das Federwerk ausgelöst, wobei ein
Alarmsignal ertönt. Die Tür kann daher auch durch Drehung des Schlüssels von außen unter
keinen Umständen geöffnet werden, ohne daß das Alarmzeichen ertönt, ist daher gegen unberechtigtes
Öffnen nach jeder Richtung hin gesichert. Das Einsetzen der Einrichtung ist
sehr einfach. Durch Anstecken und Befestigen der Glocke g auf dem Schlüssel und Aufsetzen
der Haube i ist sie ohne weiteres gebrauchsfertig. Sie kann ferner mit Hilfe des ausziehbaren
Gestänges für jede Tür verwendet werden, gleichgültig, wie weit das Drückerende vom Schlüsselloch entfernt ist.
Die Vorrichtung ist dabei höchst einfach zusammenlegbar und klein, kann deshalb auf
Reisen usw. leicht mitgeführt und überall sofort angebracht und abgenommen werden, ohne
jedes Werkzeug und ohne jede Beschädigung des Schlosses und der Tür.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Alarmvorrichtung für Türen u. dgl. mit einer auf dem im abgesperrten Schloß verbleibenden Schlüssel auswechselbar zu befestigenden Alarmglocke, die in bekannter Weise ein Federwerk besitzt, welches die Glockenschale zum Ertönen bringt, sobald diese nach vor- oder rückwärts gedreht bzw. ihre relative Lage zum Federwerke geändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Glockenschale, welche auf dem am Schlüssel (d, f) befestigten Federgehäuse gelagert ist, mit dem inneren Türdrücker (e) mittels eines Gestänges (h, h') zwangläufig so verbunden ist, daß die Alarmglocke einerseits in bekannter Weise beim Niederdrücken des mit dem inneren Türdrücker (e) verbundenen äußeren Türdrückers (e'J in Tätigkeit gesetzt wird, während anderseits der Schlüssel jeden Drehungsversuch von außen zwar bis zur Auslösung der Alarmglocke zuläßt, gegen weiteres, das Aufschließen der Tür bezweckendes Verdrehen aber durch das Gestänge (h, h') gesichert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE241609C true DE241609C (de) |
Family
ID=500895
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT241609D Active DE241609C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE241609C (de) |
-
0
- DE DENDAT241609D patent/DE241609C/de active Active
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