DE241609C - - Google Patents

Info

Publication number
DE241609C
DE241609C DENDAT241609D DE241609DA DE241609C DE 241609 C DE241609 C DE 241609C DE NDAT241609 D DENDAT241609 D DE NDAT241609D DE 241609D A DE241609D A DE 241609DA DE 241609 C DE241609 C DE 241609C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bell
key
alarm
linkage
door handle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT241609D
Other languages
English (en)
Publication of DE241609C publication Critical patent/DE241609C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B45/00Alarm locks
    • E05B45/02Alarm locks with mechanically-operated bells

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 74«. GRUPPE
EMIL NORBERT KAPFERER in MÜNCHEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. September 1910 ab.
Es sind Alarmvorrichtungen für Türen u. dgl. bekannt, welche bei verschlossener Tür sowohl beim Niederdrücken des äußeren Drückers als auch beim Einführen eines Schlüssels ein Alarmsignal geben. Diese bekannten Einrichtungen sind insofern unvorteilhaft, als sie einerseits nicht zuverlässig genug wirken, z. B. die Einführung eines Dietrichs und dadurch das Öffnen der Tür gestatten, ohne daß das Alarmwerk anspricht, und als sie andererseits einen umständlichen und teuren Mechanismus darstellen, dessen einzelne, aus gekröpften Hebeln, Lappen, Schrauben u. dgl. bestehende Teile genau gearbeitet und zusammengepaßt werden müssen, wenn die Einrichtung zuverlässig wirken soll.
Ferner sind Alarmvorrichtungen bekannt, die ent\veder eine auf dem im abgesperrten Schloß verbleibenden Schlüssel befestigte Glocke besitzen, oder bei denen die Türklinke zwangläufig mit einer Glocke verbunden ist. Diese Alarmvorrichtungen wirken aber nicht bei Versuchen, die Tür sowohl mit einem Schlüssel als auch durch Niederdrücken der Klinke zu öffnen, sondern nur in einem der beiden Fälle.
Vorliegende Erfindung bezieht sich ebenfalls auf eine Alarmvorrichtung für Türen u. dgl., bei welcher auf dem im abgesperrten Schloß verbleibenden Schlüssel eine Alarmglocke auswechselbar befestigt ist, die ein in bekannter Weise ausgebildetes Federwerk besitzt, das die Glockenschale zum Ertönen bringt, sobald diese nach vor- oder rückwärts gedreht bzw. ihre relative Lage zum Federwerk geändert wird.
Erfindungsgemäß ist nun die drehbare Glockenschale, welche auf dem am Schlüssel befestigten Federgehäuse gelagert ist, mit dem inneren Türdrücker mittels eines Gestänges zwangläufig so verbunden, daß die Alarmglocke einerseits in bekannter Weise beim Niederdrücken des mit dem inneren Türdrücker verbundenen äußeren Türdrückers in Tätigkeit gesetzt wird, während andererseits der Schlüssel jeden Drehungsversuch von außen zwar bis zur Auslösung der Alarmglocke zuläßt, gegen weiteres, das Aufschließen der Tür bezweckendes Verdrehen aber durch das Gestänge gesichert ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine derartige Einrichtung in Fig. 1 in Seitenansicht und in Fig. 2 in Vorderansicht dargestellt.
Hierbei ist α der Türflügel, b das mit dem Schlüssel d absperrbare Schloß; e, e' ist der innere bzw. äußere Drücker. Es kann aber auch nur auf der Innenseite der Tür ein Drücker vorgesehen sein.
Die Signaleinrichtung besteht aus einer auf dem Schlüssel f auswechselbar zu befestigenden Glocke g, die in (ähnlich wie bei gewissen Fahrradglocken) bekannter Weise mit einem Federwerk versehen ist, welches die Glockenschale zum Ertönen bringt, sobald letztere nach vor- oder rückwärts bewegt bzw. ihre relative Lage zum Federwerk geändert wird.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß der Boden der Glocke g mittels des Bügels. I auf dem Schlüssel befestigt ist. Die halbkugelförmige Glockenschale ist dagegen
durch einen Bolzen o. dgl. auf dem Glockenboden nach beiden Seiten drehbar gelagert und mit dem Federwerk der Glocke durch einen Auslösehebel so in Verbindung gebracht, daß die Glocke ertönt, sobald sich Glockenboden oder Glockenschale zueinander verdrehen.
Die Verbindung der Glocke g mit dem inneren Drücker e erfolgt durch ein zweiteiliges, teleskopartig zusammenschiebbares Gestänge h, h',
ίο dessen einer Arm h an der Glockenschale und dessen anderer Arm h' gelenkig an einer Kappe i (Rohrschelle o. dgl.) gelagert ist, die ihrerseits am Ende des Drückers e befestigt ist. An der Verbindungsstelle sind die auf die entsprechende Länge eingestellten Arme h, h' durch eine Schraube k gesichert.
Die Gebrauchsweise der Einrichtung ist folgende :
Zunächst wird die Tür α mit dem Barte d des Schlüssels f abgeschlossen und dieser im Schloß stecken gelassen, wobei der Schlüssel so weit gedreht wird, daß er gegen den Riegel anstößt und hierdurch nach dieser Richtung hin festgestellt ist. Hierauf wird auf dem Schlüssel die Glocke g mittels einer Schelle I, Schraube o. dgl. befestigt und die Kappe i über das Drücker- oder Riegelende gestülpt und an diesem z. B. mit einer Schraube m festgestellt. Das Gestänge h, h' wird auf eine solche Länge eingestellt, daß der Schlüssel nach dem Befestigen der Gestängekappe i dicht am Schloßriegel ansteht. Sobald nun jemand den äußeren Drücker e' niederdrückt, so dreht der innere Drücker e mittels des Gestänges h, h' die Glocke in der eingezeichneten Pfeilrichtung. Da sich der Schlüssel nicht weiterdrehen kann, so dreht sich die Glockenschale; das Federwerk kommt zur Wirkung und bringt die Glocke zum Ertönen. Fehlt jedoch der äußere Drücker e, so kann das Schloß nur mittels eines von außen eingeführten Schlüssels oder durch Drehen des von innen im Schloß steckenden Schlüssels geöffnet werden. Letzterer müßte durch Einführen eines Werkzeuges o. dgl. so gedreht werden, daß er sich vom Schloßriegel abhebt. Wird dies versucht, so wird zugleich mit dem Drehen des Schlüssels auch die Glocke g bzw. deren Mechanismus gedreht, und da die Glockenschale oder der das Federwerk auslösende Hebel durch das starr mit dem Drücker e verbundene Gestänge Widerstand findet, sich infolgedessen nicht drehen kann, so wird das Federwerk ausgelöst, wobei ein Alarmsignal ertönt. Die Tür kann daher auch durch Drehung des Schlüssels von außen unter keinen Umständen geöffnet werden, ohne daß das Alarmzeichen ertönt, ist daher gegen unberechtigtes Öffnen nach jeder Richtung hin gesichert. Das Einsetzen der Einrichtung ist sehr einfach. Durch Anstecken und Befestigen der Glocke g auf dem Schlüssel und Aufsetzen der Haube i ist sie ohne weiteres gebrauchsfertig. Sie kann ferner mit Hilfe des ausziehbaren Gestänges für jede Tür verwendet werden, gleichgültig, wie weit das Drückerende vom Schlüsselloch entfernt ist.
Die Vorrichtung ist dabei höchst einfach zusammenlegbar und klein, kann deshalb auf Reisen usw. leicht mitgeführt und überall sofort angebracht und abgenommen werden, ohne jedes Werkzeug und ohne jede Beschädigung des Schlosses und der Tür.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Alarmvorrichtung für Türen u. dgl. mit einer auf dem im abgesperrten Schloß verbleibenden Schlüssel auswechselbar zu befestigenden Alarmglocke, die in bekannter Weise ein Federwerk besitzt, welches die Glockenschale zum Ertönen bringt, sobald diese nach vor- oder rückwärts gedreht bzw. ihre relative Lage zum Federwerke geändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Glockenschale, welche auf dem am Schlüssel (d, f) befestigten Federgehäuse gelagert ist, mit dem inneren Türdrücker (e) mittels eines Gestänges (h, h') zwangläufig so verbunden ist, daß die Alarmglocke einerseits in bekannter Weise beim Niederdrücken des mit dem inneren Türdrücker (e) verbundenen äußeren Türdrückers (e'J in Tätigkeit gesetzt wird, während anderseits der Schlüssel jeden Drehungsversuch von außen zwar bis zur Auslösung der Alarmglocke zuläßt, gegen weiteres, das Aufschließen der Tür bezweckendes Verdrehen aber durch das Gestänge (h, h') gesichert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT241609D Active DE241609C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE241609C true DE241609C (de)

Family

ID=500895

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT241609D Active DE241609C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE241609C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2444628C2 (de) Panikverschluß
DE2813347C2 (de) Verschluß an einer Notausgangstür
EP0603689B1 (de) Diebstahlsicherung für Fahrzeuge
WO2018050154A1 (de) Kraftfahrzeugtürschloss
WO2018137819A1 (de) Türgriffanordnung für eine fahrzeugtür
DE241609C (de)
EP3569800B1 (de) Schloss, insbesondere sperrfallenschloss
EP3513021B1 (de) Kraftfahrzeugtürschloss
DE102007058551A1 (de) Bremsscheibenschloss
DE102010053179A1 (de) Kraftfahrzeugtürverschluss
DE10151870B4 (de) Vorrichtung zur Betätigung eines Verschlusses von Türen oder Klappen, insbesondere an Fahrzeugen
DE1678041B2 (de) Drehzylinderschlossanordnung in einem aussendrehknopf eines schlosses
DE102014114942A1 (de) Kraftfahrzeugtürverschluss
DE943569C (de) Fernbetaetigte Tuerverriegelungsanlage fuer Automobilc und andere Fahrzeuge
DE102016104127A1 (de) Türgriffanordnung
DE232917C (de)
AT58017B (de) Alarmvorrichtung für Türdrücker- und Schlüsselsicherungen.
DE852063C (de) Warnvorrichtung
EP0328607A1 (de) Schloss für kraftfahrzeugtüren, insbesondere für heckklappen
DE102019112225A1 (de) Griffanordnung
DE353337C (de) Zylinderschloss fuer Tueren u. dgl.
DE325285C (de) Anderthalbtouriges Kastenschloss mit schiessender Falle
DE1553338C (de) Vorrichtung zum Loschen der einge stellten Kombination eines Permutations Schlosses, das mit einem Kastenschloß verbunden ist
DE890915C (de) Verschluss fuer Schiebefenster
DE108386C (de)