DE24153C - Verfahren zur Herstellung von marmorähnlichem Porzellan - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von marmorähnlichem Porzellan

Info

Publication number
DE24153C
DE24153C DENDAT24153D DE24153DA DE24153C DE 24153 C DE24153 C DE 24153C DE NDAT24153 D DENDAT24153 D DE NDAT24153D DE 24153D A DE24153D A DE 24153DA DE 24153 C DE24153 C DE 24153C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
porcelain
marble
masses
colored
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT24153D
Other languages
English (en)
Original Assignee
MORGENROTH & CO. in potha
Publication of DE24153C publication Critical patent/DE24153C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/009After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone characterised by the material treated
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/45Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements
    • C04B41/46Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements with organic materials
    • C04B41/47Oils, fats or waxes natural resins
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/80After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone of only ceramics
    • C04B41/81Coating or impregnation
    • C04B41/82Coating or impregnation with organic materials

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

i» · p- ι! C7> ι ι
fat- αt;iii?-?:;-;Ä<id<
KAISERLICHES
PATENTAMTS
Das bisher bei Eorcellanwaaren zur Herstellung verschiedenfarbiger Muster angewendete Verfahren bestand darin, dafs der teigigen Porcellanmasse, die also fertig zum Verarbeiten (Formen) war, die bunten Massen in gleich teigiger Consistenz zugesetzt wurden; man erzielte durch dieses Verfahren ein buntes, aber dem Naturproduct nur sehr entfernt ähnliches Marmorporcellan. Die Abgrenzungen der verschiedenen Farben waren zu scharfe, die Contouren infolge der teigigen Consistenz der mit einander verarbeiteten Masse bestanden aus Streifen, aber nicht aus in einander übergehenden rundlichen Flecken, wie beim natürlichen Marmor.
Die Neuerung in dem Verfahren der Herstellung von Marmorporcellan besteht darin, dafs die gewöhnliche weifse Porcellanmasse, sowie die durch Beimischung von Oxyden gefärbte, fertige Porcellanmasse jede für sich vor der Verarbeitung so getrocknet wird, dafs beide Massen sich in Brocken zerkleinern lassen, und dafs diese trockenen, mehr oder weniger pulverförmigen Massen vor ihrer Vermengung unter einander mit einer Mischung von Rüb- und Steinöl (bezw. anderer Bindemittel, auch Wasser) so benetzt werden, dafs sie ihre Brockenform und -Consistenz noch behalten und dann der gewünschten Farbe des Marmors gemäfs im lockeren Zustande mit einander vermischt werden können.
Nach den angestellten Untersuchungen besitzen die zur Zerbröckelung fertig getrockneten Porzellanmassen (farbige wie weifse) einen Wassergehalt von 10 bis 12 pCt. Bei diesem Grade der Trocknung lassen sie sich von Hand leicht zerbröckeln und zerfallen leicht; die Masse wird durch ein Sieb von 2 mm Maschenweite gearbeitet, um das Vorkommen gröfserer bunter oder weifser Partikel zu vermeiden.
Nach diesem Durchsieben wird jeder Masse für sich, also sowohl den bunten wie weifsen Porcellankörperchen, eine Mischung von 3 Theilen Steinöl und 1 Theil Rüböl zugesetzt, welche von den Porcellankörperchen aufgesogen wird, und wonach, ohne dafs ein weiteres Zerfallen der einzelnen Körner zu befürchten ist, die so einzeln zurechtgemachten verschiedenfarbigen Massen unter sich vermischt werden können, je nachdem die Farbe- ausfallen soll.
Die Mischung kann durch Schütteln, Umwenden etc. erfolgen; die Methode des Misch ens ist gleichgültig.
Diese so hergestellte Masse wird dann in Stahlformen geprefst, wobei sich die verschiedenfarbigen Brocken an ihren äufseren Umfangen durch Ausfüllen der Zwischenräume zwischen den Brocken gegenseitig durchdringen. Die verschiedenfarbigen Brocken geben dem fertigen Gegenstand ein sehr naturgetreues, marmorgleiches Muster, welches man durch ein gröfseres oder geringeres Trocknen (gröfsere Brocken bis zur Pulverisirung hinab) beliebig variiren kann (bis zum Perlmuster hinab), und dessen Farben mehr oder weniger in einander übergehen.
Die weitere Behandlung ist die bei der Porcellanfabrikation übliche.

Claims (1)

  1. Patent-AnSpruch:
    Ein Verfahren zur Herstellung von Marmorgorcellan, gekennzeichnet durch die gleichartige, aber getrennte Trocknung der bunten und weifsen Porcellanmassen bis auf einen Wassergehalt von io bis 12 pCt., wonach die bei diesem Feuchtigkeitsgehalt körnigen Massen durch Zusatz von OeI in ihrer Brockenconsistenz gesichert werden, so dafs eine lockere Vermischung, ohne Zerstörung der einzelnen Brocken, der bisher getrennt behandelten verschiedenfarbigen Massen erfolgen kann.
DENDAT24153D Verfahren zur Herstellung von marmorähnlichem Porzellan Active DE24153C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE24153C true DE24153C (de)

Family

ID=300662

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT24153D Active DE24153C (de) Verfahren zur Herstellung von marmorähnlichem Porzellan

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE24153C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4028933C2 (de)
DE24153C (de) Verfahren zur Herstellung von marmorähnlichem Porzellan
EP0061517B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines wasserfesten Bindemittels
DE607070C (de) Verfahren zur Herstellung feuerfester Steine
DE171144C (de)
DE2758949A1 (de) Verfahren zur herstellung von pilliertem, granuliertem, inkrustiertem saatgut
DE261454C (de)
DE69524208T2 (de) Verfahren zum konditionieren von schlämmen
DE617479C (de) Verfahren zur Herstellung von feuerfesten Steinen aus fettem Ton und fein gemahlenen Magerungsmitteln
DE134948C (de)
DE2109306C3 (de) Verfahren zur Herstellung von kolloidalem Chrysotilasbest enthaltenden Zusammensetzungen
DE602248C (de) Verfahren zur Herstellung eines poroesen, aus Kalziumhydrosilikat bestehenden Kunststeinmaterials
DE606125C (de) Verfahren zur Herstellung von Gipsbrei fuer Form- und Gusszwecke
DE21418C (de) Neuerungen in dem Verfahren der Herstellung poröser Mahlkörper aus Porzellan
DE294660C (de)
DE225125C (de)
DE131166C (de)
AT128643B (de) Verfahren zur Herstellung tongebundener Erzeugnisse.
DE525716C (de) Masse zur Herstellung von Belaegen und Baukoerpern
DE968438C (de) Verfahren zur Herstellung von Ziegelformkoerpern, bei dem ein keramischer Rohstoff in Granalienform unter Verwendung niedriger Druecke verpresst wird
AT102549B (de) Verfahren zur Herstellung von wasserdichtem Zement und Mörtel.
DE621283C (de) Verfahren zur Herstellung von Schamottesteinen
DE102368C (de)
DE24341C (de) Verfahren zur Darstellung eines Ersatzmittels für Knochenkohle aus Kohle von thierischen Abfällen, Bimstein und Kalk
DE621341C (de) Verfahren zur Herstellung hydrosilikatgebundener Formkoerper