DE2409548C3 - Vereinzelungsvorrichtung für den untersten Bogen eines Stapels bei Büromaschinen - Google Patents
Vereinzelungsvorrichtung für den untersten Bogen eines Stapels bei BüromaschinenInfo
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Description
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, 4:5 erforderliche Lagerstuhl ist verhältnismäßig schwer, so
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Vereinzelungsrolle (17, 18) frei verdrehbar auf einem
Zapfen (25) vorgesehen ist, welcher an einem Schwenkhebel (23, 24) gelagert ist, der gegebenenfalls
unter Hebelübersetzung durch einen Elektromagneten (32) impulsweise betätigbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch ein Durchmesserverhältnis
zwischen Transportrolle (10) und Vereinzelungsrolle (17,18) im Verhältnis von etwa 3:1.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vereinzelungsrollen
(17, 18) entgegen der Auszugsrichtung vor dem Scheitel der Transportrolle (10) mit dem Laufkranz
(15,16) in Eingriff bringbar sind.
daß die Massenträgheiten, welche zur Bewegung überwunden werden müssen, die Taktzeit nach oben begrenzen.
Auch bei dieser Ausführung sind die Rollen lediglich längs eines Umfangssektors mit einem Mates''
rial großer Reibung versehen. Auch dadurch wird die Taktzeit begrenzt, zumal keine genaue Synchronisierung
zwischen der Umfangsstellung des Sektors und dem Impuls zur Höhenbewegung möglich ist. Fehleinzüge
können sich im übrigen daraus ergeben, daß die 5-'i Parallelführung des Lagerstuhles nicht einwandfrei
möglich ist, wenn nicht zusätzliche Reibungen in Kauf genommen werden sollen, die die Taktzeiten begrenzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vereinzelungsvorrichtung
zu schaffen, die bei robuster Ausführung kürzeste Taktzeiten bei einwandfreiem Eingriff zum Auszug zuläßt, wobei komplizierte Kupplungseinrichtungen
vermieden sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
Die Erfindung betrifft eine Vereinzelungsvorrichtung 6-'>
löst, daß die Transportrolle eine reibungsarme Oberfläche aufweist und daß die eine Oberfläche mit hohem
Reibwert aufweisende Vereinzelungsrolle taktweise zum gleichzeitigen Mitnahmereibungseingriff gegen die
für den untersten Bogen eines Stapels bei Büromaschinen, mit einem Stapellisch, einem einen Durchlaßspalt
für den untersten Bogen bildenden, verstellbaren Sta-
Transportrolle und die Stapelunterseite schwenkbar ist.
Die angetriebene Transportrolle, die beispielsweise eine metallische, polierte Umfangsfläche hat, ragt stände über den Tisch nach oben und steht mit dem untersten
Bogen des Stapels in Eingriff, ohne eine Mitnahme zu bewirken, weil die Haftreibungen zum Halten des
untersten Bogens des Stapels größe- sind bzw. der Spalt unter dem Stapelanschlag so eingestellt ist, daß er
nur unter Überwindung einer gewissen Hemmwirkung durchsetzt werden kann. Die Vereinzelungsiolle selbst
stellt ein verhältnismäßig leichtes Element dar, das schnell beweglich ist und bei Herstellung eines Mitnahmeeingriffs
unmittelbar angetrieben wird, während sich der Mitnahmeeingriff nach dem Bewegungsimpuls
automatisch löst.
Weil der Mitnahmeeingriff insbesondere als Reibungseingriff
vorgesehen ist, entfällt eine besondere Ausrichtung von Eingriffsteilen zueinander.
Besonders bevorzugt wird dabei, daß die höhenbeweglich gelagerte Vereinzelungsrolle einen seitlichen
Nabenteil aufweist, der mit einem Laufkranz der Transportrolle in Eingriff bewegbar ist. Durch die Höhenbewegung
wird dabei der Mitnahmeeingriff an dem ständig angetriebenen Transportrad wie auch der Eingriff
am Druckgut hergestellt, der dadurch definiert ist, daß die höchste Stellung der Vereinzelungsrolle über dem
Stapeltisch durch die Anlage des Nabenteils an dem Laufkranz bestimmt ist.
Vor allem ergeben sich bei dieser Ausführungsform einfache Mittel zur Bewegung, ohne daß besondere
Anschläge od. dgl. zur Begrenzung der Bewegungsstrecke vorgesehen sind. Der Bewegungsimpuls bewirkt
die Kraft des Mitnahmeeingriffs.
Eine besonders bevorzugte und einfache Lösung liegt dabei drain, daß der Laufkranz durch den Rand
wenigstens einer an einer Seite der Transportrolle angeordneten Scha'e gebildet wird, in welche der seitliche
Nabenteil hineinragt. Der Nabenteil selbst hat einen Belag aus einem Material mit hohem Reibungswert, so
daß eine sofortige Mitnahme bei Anlage an der einen Laufkranz bildenden Innenseite des Randes der Schale
erreicht wird. Es besteht die Möglichkeit, die Außenseite des Nabenteils auch aufzurauhen oder zu profilieren.
Mit dieser robusten Ausführung ist unter Verwendung nur einfacher Mittel eine Taktzeit in der Größenordnung
von 250 je Minute erreichbar.
Die Ausführung mit einer ständig angetriebenen Transportrolle hat den Vorteil, daß diese auch als Energiespeicher
im Sinne eines Schwungrades wirkt. Diese Transportrolle kann aus einem beliebigen Werkstoff,
im Falle einer beabsichtigten Schwungradwirkung auch aus einem verhältnismäßig schweren Werkstoff, beispielsweise
Metall, ausgeführt sein. Unabhängig von dem Material ergibt sich der Vorteil, daß die leichteren
und geringeren Durchmesser besitzenden Vereinzelungsrollen sofort mitgenommen werden, und zwar im
wesentlichen mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit. Das Durchmesserverhältnis zwischen Transportrolle
und Vereinzelungsrolle ist etwa 3:1.
In einer vorteilhaften Ausführungsform ist der Außendurchmesser der Schale kleiner als der Außendurchmesser
der Transportrolle. Dadurch wird mit Sicherheit vermieden, daß andere Elemente als die beispielsweise
polierte Umfangsfläche der Transportrolle ständig mit dem Bogen bzw. Druckgut in Eingriff stehen.
Die Erfindung ist nicht iiuf eine einseitige Anordnung
einer Vereinzelungsrolle beschränkt. Bevorzugt wird vielmehr, daß an beiden Seiten der Transportrolle
Schalen und Vereinzelungsrol'en angeordnet sind.
Hierbei können die Vereinzelungsrollen jeweils auch aus Zwillingsrollen oder mit einer beträchtlichen Breite
ausgeführt sein.
Hinsichtlich der Anordnung eines Transportbandes hat der kleinere Außendurchmesser der Schale den
Vorteil, daß ein solches Transportband um wenigstens eine Schale geführt sein kann, wobei die Stärke des
ίο Transportbandes geringer als der haibe Durchmesserunterschied
zwischen Transportrolle und Schale ist. Dadurch erübrigen sich besondere Antriebsmittel für
das Transportband. Die Anlage zwischen einem herausgeförderten Bogen und einem Transportband wird dabei
durch die oben erwähnte Andruckrolle gewährleistet. Es versteht sich, daß auch zwei Transportbänder,
eines über jeder Schale, angeordnet sein können.
Zweckmäßig ist im Sinne einer einfachen und robusten Ausführung die wenigstens eine Vereinzelungsrol-Ie
frei verdrehbar auf einem Zapfen vorgesehen, welcher an einem Schwenkhebe) gelagert ist, der gegebenenfalls
unter Hebelübersetzung durch einen Elektromagneten impulsweise betätigbar ist.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels
erläutert, das in der Zeichnung dargestellt ist. Ip der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht der F i g. 2 von links,
F i g. 2 eine Rückansicht bezüglich F i g. 1 von rechts gesehen, teilweise im Schnitt und mit ausgebrochenen Teilen,
F i g. 2 eine Rückansicht bezüglich F i g. 1 von rechts gesehen, teilweise im Schnitt und mit ausgebrochenen Teilen,
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie HI-IIl in F i g. 2,
Fig.4 eine Teildarstellung zur Erläuterung der Anordnung
des Transportbandes und des Widerlagers,
F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V in F i g. 4.
F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V in F i g. 4.
In allen Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Die Vereinzelungsvorrichtung besitzt einen Stapelhalter 1, in welchem das Druckgut, beispielsweise Bögen,
als Stapel 2 geschichtet ist und mit seinem in Auszugsrichtung
liegenden Ende hinter einem in der Höhe einstellbaren Stapelanschlag 3 angeordnet ist. Solche
Stapelanschläge 3 sind an sich bekannt. Sie haben die Aufgabe, dafür zu sorgen, daß jeweils nur ein Element
des Druckgutes aus dem Stapel 2 entnommen wird.
Die Vorrichtung besitzt einen Tisch 4, zu dem der Boden des Stapelhalters 1 hin gerichtet ist. Dieser Tisch
4 hat im Bereich unter dem Stapelanschlag 3 eine Öffnung 21, durch welche Elemente einer Vereinzelungsbaugruppe
teilweise ständig über den Tisch 4 ragen oder über ihn hoch bewegbar sind. Der Boden des Stapelhalters
1 endet entgegen der Auszugsrichiung vor dem oberen Scheitel von Rollen der Vereinzelungsbaugruppe,
so daß diese Teile entweder ständig mit dem untersten Bogen des Stapels 2 in Eingriff stehen oder ir
Eingriff bringbar sind.
Die Vereinzelungsvorrichtung hat Seitenwände 5, 6 die zu einem Maschinenrahmen einer Verarbeitungs
maschine, z. B. Adressiermaschine, gehören. Diese Sei tenwände 5, 6 bilden für die vorliegende Beschreibung
ein stabiles Gestell.
In diesem Gestell ist in Lagern 8, 9 verdrehbar eint Welle 7 gelagert, auf welcher drehfesi eine Transport
rolle 10 angeordnet ist und die an einer Seite hcrausge führt ist und eine Antriebsscheibe 11 fur einen Keilrie
ni'snantrieb 12 trägt. Die Antriebsscheibe 13 ist auf de
Welle eines in der Baugruppe gelagerten Motors 1< angeordnet, der nach Inbetriebnahme der Maschin'
Ständig umläuft. Dadurch wird die Transportrolle 10 ii
einer Richtung angelrieben, die den oberen, über den
Tisch 4 hinausragenden Abschnitt in Auszugsrichtung unter dem Ausgabeende des Stapels 2 umläuft.
An beiden Seiten der Transportrolle 10 sind Schalen 43, 44 fest angeordnet, die jeweils nach außen offen
sind, und deren parallel zur Umfangsfläche der Transportrolle 10 gerichteter Rand mit der Innenseite einen
Laufkranz 15, 16 zum Antrieb von höhenbeweglich gelagerten Vereinzelungsrollen 17, 18 bildet. Diese Vereinzelungsrollen
17, 18 haben jeweils Umfangsbeläge 19, 20 mit hohem Reibwert, beispielsweise aus Gummi
und gerändelt. In allen Figuren sind die Vereinzelungsrollen 17,18 in ihrer oberen Stellung gezeigt.
Aus den F i g. 2 und 3 ist ersichtlich, daß die Vereinzelungsrollen
17, 18 entgegen der Auszugsrichtung vor '5 dem Scheitel der Transportrolle 10 geführt sind, so daß
sie sicher mit einem unteren Bogen des Stapels 2 in Anlage kommen.
Zwischen den Seitenwänden 5, 6 ist frei verdrehbar eine Schwenkachse 22 gelagert. Von dieser erstrecken
sich drehfest auf ihr angeordnete Schwenkhebel 23, 24, in denen drehfest Zapfen 25, 26 für die Vereinzelungsrollen 17, 18 angeordnet sind. Die Vereinzelungsroüen
17, 18 haben einen seitlich vorragenden Nabenteil 27, 28, der außen mit einem Belag 29 mit hohem Reibwert
versehen ist, beispielsweise mit einem kautschuk-elastischen Kunststoff auf der Basis von Äthylen-Glykol-Adipinsäure-Polyester
in Kombination von Naphtalin-1,5-diisocyanat.
Der Nabenteil 27, 28 hat zweckmäßig geringeren Außendurchmesser als der Belag 19, 20 der Vereinzelungsrollen
17, 18, der aus gerändeltem Gummi bestehen kann. Die Anordnung der Zapfen 25, 26 ist so vorgesehen,
daß die Nabenteile 27, 28 in die Schalen hineinragen und beim Anheben der Vereinzelungsrollen
17, 18 mit den Laufkränzen 15, 16 bildenden Innenseiten der Schalenränder in Antriebsanlage kommen.
Drehfest mit der Achse 22 ist ein Antriebshebel 30 verbunden, der gelenkig mit der Ankerstange 31 eines
Elektromagneten 32 in Verbindung steht. Dieser Elektromagnet
hat eine Ankerfeder, die die Ankerstange 31 bezüglich F i g. 3 nach rechts herausdrückt, wenn der
Elektromagnet 32 nicht erregt ist. Dadurch werden durch die Schwenkbewegung der Hebel 23, 24 die Vereinzelungsrollen
17, 18 nach unten bewegt, so daß sie jedenfalls mit ihrem oberen Scheitel niedriger liegen
als der benachbarte Umfang der Transportrolle 10. Das Durchmesserverhältnis zwischen Transportrolle 10,
Schalen 43, 44, Nabenteilen 27, 28 und Vereinzelungsrollen 17,18 ist so gewählt, daß die Vereinzelungsrollen
17, 18 in nach oben bewegter Lage, welche durch den Anschlag zwischen den Nabenteilen 27, 28 und den
Laufkränzen 15, 16 bestimmt wird, etwas höher liegen als der Umfang der Transportrolle 10.
Aus Fig.2 ist weiter erkennbar, daß der Außendurchmesser
der Schalen 43, 44 kleiner als derjenige der Transportrolle 10 ist. Beispielsweise ist außen um
die Schale 44 ein Transportband 45 gelegt, welches dünner ist als der Radiusunterschied zwischen der
Transportrolle 10 und der Schale 44 beträgt. Dieses ständig angetriebene Transportband 45 kommt daher
unmittelbar neben der Transportrolle 10 nicht in Berührung mit dem Druckgut. Es wird am Ende der öffnung,
wie in F i g. 3 gezeigt, über den Stapeltisch weitergezogen, so daß das Transportband 45 dann neben
der Andruckrolle 33 mit dem Druckgut, das aus dem Stapel 2 gefördert wurde, in Eingriff kommt.
Der Stapelanschlag 3 ist in den F i g. 2 und 3 lediglich schematisch gezeigt. Es ist erkennbar, daß an der Seitenwand
5 eine Stütze 34 befestigt ist, von der sich ein Träger 35 bis über die Transportrolle 10 erstreckt. Auf
diesem Träger 35 ist verschwenkbar ein Führungselement 36 für den Stapelanschlag 3 geführt und mittels
einer Stellschraube 37 unter Vermittlung starker Federn 38 so einstellbar, daß sich zwischen dem Stapelanschlag
3 und der Transportrolle 10 ein Spalt ergibt, durch welchen ein Element, z. B. Bogen des Druckgutes
mit einer gewissen Hemmung durchführbar ist.
F i g. 5 verdeutlicht, daß an dem Träger 35 auch die unter Belastung einer Druckfeder 39 stehende Andruckrolle
33 zweckmäßig an einer Stelle geführt ist, an der die Transportrolle 10 unter den Tisch 4 taucht.
Der Elektromagnet 32 wird durch eine Impulsschaltung an der Maschine gesteuert. Es ist erkennbar, daß
die Taktzahl durch keine mechanischen Mittel beschränkt ist, die wechselweise in Eingriff zu bringen
sind. Die Reibungsanlage zwischen den Nabenteilen 27, 28 und den Laufkränzen 15, 16 der Schalen 43, 44 an
der ständig umlaufenden Transportrolle 10 ist an jeder Stelle und in jeder Drehstellung möglich, wobei eine
automatische Mitnahme erfolgt. Die Ausführung der Transportrolle 10 als massive Metallscheibe verleiht ihr
eine schwungradartige Wirkung, so daß auch jegliche Stöße abgefangen werden. Je nachdem, wie hoch die
Vereinzelungsrollen 17. 18 über den Tisch 4 gebracht werden, kann der untere Rand 40 des Stapelanschlags 3
abgerundet sein. Die Höhe ist leicht einstellbar, weil die
Anordnung der Schwenkhebel 23. 24 an der Schwenkachse 22 durch Einstellmittel 41 veränderbar sind. Entsprechend
ist die Festlegung des Antriebshebels 30 durch Einstellmittel 42 veränderbar bzw. die Ankerstange
311 längenveränderbar ausgeführt.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Vereinzelungsvorrichtung für den untersten Bogen eines Stapels bei Büromaschinen, mit einem
Stapeltisch, einem einen Durchlaßspalt für den untersten Bogen bildenden, verstellbaren Stapelanschlag,
einer darunter angeordneten, fest gelagerten und dauernd angetriebenen Transportrolle, welche
mit einer außerhalb des Stapeltisches angebrachten Andrückrolle zusammenwirkt, und wenigstens einer
den taktweisen Blattvorschub bewirkenden Vereinzelungsrolle, dadurch gekennzeichnet,
daß die Transportrolle (10) eine reibungsarme Oberfläche aufweist und daß die eine Oberfläche
mit hohem Reibwert aufweisende Vereinzelungsrolle (17, 18) taktweise zum gleichzeitigen Mitnahmereibungseingriff
gegen die Transportrolle (10) und die Stapelunterseite schwenkbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die höhenbeweglich gelagerte Vereinzelungsrolle
(17, 18) einen seitlichen Nabenteil (28, 29) aufweist, der mit einem Laufkranz (15, 16) der
Transportrolle (10) in Eingriff bewegbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufkranz (15,16) durch den Rand
wenigstens einer an einer Seite der Transportrolle (10) angeordneten Schale (43, 44) gebildet wird, in
welche der seitliche Nabenteil (28,29) hineinragt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser der Schale (43,
44) kleiner als der Außendurchmesser der Transportrolle (10) ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Seiten
der Transportrolle (10) Schalen (43, 44) und Vereinzelungsrollen (17,18) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5 mit einem angetriebenen und über einen Tisch geführten
Transportband, dadurch gekennzeichnet, daß um wenigstens eine Schale (44) ein Transportband
(45) geführt ist, dessen Stärke geringer als der halbe Durchmesserunterscliied zwischen Transportrolle
(10) und Schale (44) ist.
pelanschlag, einer darunter angeordneten, fest gelager ten und dauernd angetriebenen Transportrolle, welchs
mit einer außerhalb des Stapeltisches angebrachter Andruckrolle zusammenwirkt, und wenigstens eine
den taktweisen Blattvorschub bewirkenden Vereinze lungsrolle.
Der Ausdruck »Bogen« bezieht auch anderes Druck gut ein. Solche Vereinzelungsvorrichtungen für lei
stungsfähige Büromaschinen müssen schnell arbeiter
jo und an verschiedene Materialarten oder -stärken an
paßbar sein, da beispielsweise normale D1N-A4-Um schlage oder Luftpostumschläge oder Formulare zu be
arbeiten sind.
Bei einer oben angegebenen Vereinzelungsvorrich tung nach der britischen Patentschrift 19 99 601 ist dii
Transportrolle in einer öffnung des Stapeltisches se
gelagert, daß der oberste Teil des Rollenumfangs etwa; niedriger als die obere Fläche des Stapels angeordnei
ist, und der schräg angeordnete Stapelanschlag führi
:w dazu, den von der Vereinzelungsrolle angetriebener
untersten Bogen aufzuwölben und an die Transportrolle,
die auf ihrem Umfang mit einem Reibungsbelag versehen ist, zu führen. Die Vereinzelungsrolle ist bei die
ser bekannten Ausführung längs eines Sektors ihres Umfangs mit einem Material hoher Reibung versehen
das bei Einwirkung auf den untersten Bogen des Stapels dessen Antrieb und auch die Aufwölbung des Stapels
bewirkt. Bei dieser bekannten Ausführung sind die Taktzeiten beschränkt, weil ein Arbeitstakt jeweils
einer Umdrehung der Vereinzelungsrolle zugeordnet ist und die Länge des mit Reibungsmaterial versehenen
Sektors bemessen ist. Die Aufwölbung des Stapels führt dabei auch zu erheblichen Zeitkonstanten.
Bei einer anderen bekannten Ausführung werden Vereinzelungsrollen taktweise über eine Klinkenkupplung
angetrieben. Solche Klinkenkupplungen sind verhältnismäßig kompliziert aufgebaut und nicht für hohe
Geschwindigkeiten geeignet. Die höchste Taktzahl solcher bekannter Vereinzelungsrollen mit solchen Klinkenkupplungen
liegt etwa 70 je Minute.
Ferner ist bekannt, die gesamte Baugruppe einer Vereinzelungsvorrichtung ständig anzutreiben und höhenbeweglich
zu lagern, wobei in einer solchen Baugruppe beispielsweise drei Rollen angeordnet sind. Der
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742409548 DE2409548C3 (de) | 1974-02-28 | Vereinzelungsvorrichtung für den untersten Bogen eines Stapels bei Büromaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742409548 DE2409548C3 (de) | 1974-02-28 | Vereinzelungsvorrichtung für den untersten Bogen eines Stapels bei Büromaschinen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2409548A1 DE2409548A1 (de) | 1975-09-18 |
| DE2409548B2 DE2409548B2 (de) | 1976-02-05 |
| DE2409548C3 true DE2409548C3 (de) | 1976-09-16 |
Family
ID=
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