DE24080C - Schabevorrichtung an Salpeter- und Chlorkalium-Trocken-Apparaten - Google Patents
Schabevorrichtung an Salpeter- und Chlorkalium-Trocken-ApparatenInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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- C01D9/00—Nitrates of sodium, potassium or alkali metals in general
- C01D9/02—Preparation by working-up natural salt mixtures
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 76: Soda, Potasche und W/ä
Bei der Salpeter- und Chlorkaliumfabrikation verwendet man zum Trocknen der verschiedenen
Producte Trockenapparate mit Rührwerken. Bei diesen Apparaten überziehen sich die Trockenflächen
mit einer harten Kruste, die man bisher mit schweren Hämmern zerstörte, um die Leistungsfähigkeit des Apparates zu erhalten.
Natürlich leiden die Trockenplatten darunter bedeutend und werden deshalb bald unbrauchbar.
Zur Vermeidung dieser Uebelstände dient die auf beiliegender Zeichnung dargestellte automatische
Schabevorrichtung.
Dieselbe besteht aus einem gufseisernen Bett /, welches an dem schmiedeisernen Rahmen R des
Rührwerkes befestigt wird, das mit der Achse A in dem cylindrischen Kasten C sich dreht. In
genanntem Bett ist eine Schraubenspindel d drehbar gelagert und" durch dieselbe wird der
Schlitten /, woran die Abkratzmesser k kx befestigt
werden, vermittelst einer Mutter 0 hin- und herbewegt.
Die Schneiden der Abkratzmesser k /£' werden
möglichst nahe an die Fläche des Trockenapparates gebracht, so dafs sie bei Drehung des
Rührwerkes die harten Krusten vollständig beseitigen.
Aufserhalb des Bettes t sitzt auf einer Verlängerung der Schraubenspindel d das sternförmige
Rad b. Dasselbe ist gegen Drehung auf der Spindel durch eine auf letzterer sitzende
Feder p, welche durch eine Nuth des Sternrades tritt,· gesichert, kann sich aber auf der
Spindel hin- und herverschieben. Zu dieser Verschiebung dient die Stofsstange e, welche
durch eine schmiedeiserne Schelle c mit dem Sternrade b in Verbindung ist. Die Schelle
legt sich in eine · ringförmige Nuth in der Nabe des Stirnrades, so dafs letzteres in der Schelle
sich frei drehen kann.
Ungefähr auf der Mitte der Stofsstange e sitzt ein Finger h, der mittelst des zweiarmigen Hebels
m hin- und hergeschoben werden kann, indem der Finger h durch einen Schlitz im
unteren Arm des genannten Hebels hindurchtritt. Der Hebel m ist um den Zapfen r drehbar,
welcher in die Hinterseite des Bettes t eingeschraubt ist; sein oberer Arm trägt das Wurfgewicht
η. Die Stofsstange e ist ferner nahe an ihrem einen Ende mit einem aufwärtsgerichteten
Finger f und nahe an ihrem anderen Ende mit einem nach abwärts gerichteten Finger g
versehen. Die Stifte i und il, welche auf der
hinteren Seite des Schlittens / festsitzen, schlagen bei einer Verschiebung des Schlittens an /
bezw. g an und verschieben dadurch die Stofsstange sammt dem Sternrade. Die Verschiebung
des Schlittens wird infolge Anschlagens der Spitzen des Sternrades an einen der Arme a
und«1 herbeigeführt, welche an dem Cylinder C befestigt sind. Dabei dreht sich das Sternrad
und die Schraubenspindel d, wodurch eine Verschiebung des Schlittens längs seines Bettes t
bewirkt wird. Beim Hingange des Schlittens schlägt der Stift P gegen den Finger g, beim
Rückgange der Stift i gegen den Finger / der Stofsstange. Dadurch wird nun das Sternrad
jedesmal so verschoben, dafs seine Spitzen bei der durch Achse A herbeigeführten Drehung
Claims (1)
- des Bettes ί ein mal unten von dem Arm it, das andere mal oben von dem gegenüberliegenden Arm al erfafst werden, was natürlich dann ein abwechselndes Rechts- und. Linksumdrehen der Schraubenspindel d zur Folge hat. Diese Umsteuerung geschieht also ganz automatisch. Beim Anschlagen der Stifte iV an die genannten Finger / und g überträgt sich die Bewegung der Stofsstange e zugleich auf den mit dem Wurfgewicht η versehenen Umsteuerungshebel;//, der zur automatischen Weiterführung der durch die Stifte i P eingeleiteten Verschiebung der Stofsstange sowie zur Sicherung ihrer Endpositionen dient.Bei der Drehung des Rührwerkes werden deshalb die beiden Messer k k1 mit ihrem Schlitten / beständig längs dem Bette t hin- und hergeschoben und bestreichen dadurch radial langsam fortschreitend die ganze Bodenfläche des Trockenapparates in spiralförmigem Wege. Paten τ-Ans ρ rüche:Das Verfahren, die Böden von Salpeter- und Chlorkalium-Trockenapparaten vor dem Ansatz von Krusten durch mechanische Schabevorrichtungen zu bewahren, welche mit dem Rührwerke im Kreise geführt, dabei aber gleichzeitig radial hin- und herbewegt werden. Zur Ausübung dieses Verfahrens der durch Zeichnung und Beschreibung dargestellte Apparat, bestehend aus dem mit der Achse des Rührwerks verbundenen Support 11d, in dessen Schlitten Abkratzstichel k kl befestigt sind, in Combination mit dem Mechanismus zur Hervorrufung und Umkehrung der Bewegung der Schraubenspindel d, welcher aus dem seitlich auf der letzteren verschiebbaren Sternrade b und den Anschlagarmen α und a1 sowie aus der Stofsstange e in Verbindung mit dem Wurfgewicht η auf dem Hebel m besteht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE24080C true DE24080C (de) |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT24080D Active DE24080C (de) | Schabevorrichtung an Salpeter- und Chlorkalium-Trocken-Apparaten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE24080C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1277866B (de) * | 1965-02-08 | 1968-09-19 | Rohrleitungsbau Finow Veb | Dampfzustandswandler |
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