DE24080C - Schabevorrichtung an Salpeter- und Chlorkalium-Trocken-Apparaten - Google Patents

Schabevorrichtung an Salpeter- und Chlorkalium-Trocken-Apparaten

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DE24080C
DE24080C DENDAT24080D DE24080DA DE24080C DE 24080 C DE24080 C DE 24080C DE NDAT24080 D DENDAT24080 D DE NDAT24080D DE 24080D A DE24080D A DE 24080DA DE 24080 C DE24080 C DE 24080C
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Germany
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saltpeter
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DENDAT24080D
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Original Assignee
G. sauerbrey in Stafsfurt
Publication of DE24080C publication Critical patent/DE24080C/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01DCOMPOUNDS OF ALKALI METALS, i.e. LITHIUM, SODIUM, POTASSIUM, RUBIDIUM, CAESIUM, OR FRANCIUM
    • C01D9/00Nitrates of sodium, potassium or alkali metals in general
    • C01D9/02Preparation by working-up natural salt mixtures

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  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 76: Soda, Potasche und W/ä
Bei der Salpeter- und Chlorkaliumfabrikation verwendet man zum Trocknen der verschiedenen Producte Trockenapparate mit Rührwerken. Bei diesen Apparaten überziehen sich die Trockenflächen mit einer harten Kruste, die man bisher mit schweren Hämmern zerstörte, um die Leistungsfähigkeit des Apparates zu erhalten. Natürlich leiden die Trockenplatten darunter bedeutend und werden deshalb bald unbrauchbar.
Zur Vermeidung dieser Uebelstände dient die auf beiliegender Zeichnung dargestellte automatische Schabevorrichtung.
Dieselbe besteht aus einem gufseisernen Bett /, welches an dem schmiedeisernen Rahmen R des Rührwerkes befestigt wird, das mit der Achse A in dem cylindrischen Kasten C sich dreht. In genanntem Bett ist eine Schraubenspindel d drehbar gelagert und" durch dieselbe wird der Schlitten /, woran die Abkratzmesser k kx befestigt werden, vermittelst einer Mutter 0 hin- und herbewegt.
Die Schneiden der Abkratzmesser k /£' werden möglichst nahe an die Fläche des Trockenapparates gebracht, so dafs sie bei Drehung des Rührwerkes die harten Krusten vollständig beseitigen.
Aufserhalb des Bettes t sitzt auf einer Verlängerung der Schraubenspindel d das sternförmige Rad b. Dasselbe ist gegen Drehung auf der Spindel durch eine auf letzterer sitzende Feder p, welche durch eine Nuth des Sternrades tritt,· gesichert, kann sich aber auf der Spindel hin- und herverschieben. Zu dieser Verschiebung dient die Stofsstange e, welche durch eine schmiedeiserne Schelle c mit dem Sternrade b in Verbindung ist. Die Schelle legt sich in eine · ringförmige Nuth in der Nabe des Stirnrades, so dafs letzteres in der Schelle sich frei drehen kann.
Ungefähr auf der Mitte der Stofsstange e sitzt ein Finger h, der mittelst des zweiarmigen Hebels m hin- und hergeschoben werden kann, indem der Finger h durch einen Schlitz im unteren Arm des genannten Hebels hindurchtritt. Der Hebel m ist um den Zapfen r drehbar, welcher in die Hinterseite des Bettes t eingeschraubt ist; sein oberer Arm trägt das Wurfgewicht η. Die Stofsstange e ist ferner nahe an ihrem einen Ende mit einem aufwärtsgerichteten Finger f und nahe an ihrem anderen Ende mit einem nach abwärts gerichteten Finger g versehen. Die Stifte i und il, welche auf der hinteren Seite des Schlittens / festsitzen, schlagen bei einer Verschiebung des Schlittens an / bezw. g an und verschieben dadurch die Stofsstange sammt dem Sternrade. Die Verschiebung des Schlittens wird infolge Anschlagens der Spitzen des Sternrades an einen der Arme a und«1 herbeigeführt, welche an dem Cylinder C befestigt sind. Dabei dreht sich das Sternrad und die Schraubenspindel d, wodurch eine Verschiebung des Schlittens längs seines Bettes t bewirkt wird. Beim Hingange des Schlittens schlägt der Stift P gegen den Finger g, beim Rückgange der Stift i gegen den Finger / der Stofsstange. Dadurch wird nun das Sternrad jedesmal so verschoben, dafs seine Spitzen bei der durch Achse A herbeigeführten Drehung

Claims (1)

  1. des Bettes ί ein mal unten von dem Arm it, das andere mal oben von dem gegenüberliegenden Arm al erfafst werden, was natürlich dann ein abwechselndes Rechts- und. Linksumdrehen der Schraubenspindel d zur Folge hat. Diese Umsteuerung geschieht also ganz automatisch. Beim Anschlagen der Stifte iV an die genannten Finger / und g überträgt sich die Bewegung der Stofsstange e zugleich auf den mit dem Wurfgewicht η versehenen Umsteuerungshebel;//, der zur automatischen Weiterführung der durch die Stifte i P eingeleiteten Verschiebung der Stofsstange sowie zur Sicherung ihrer Endpositionen dient.
    Bei der Drehung des Rührwerkes werden deshalb die beiden Messer k k1 mit ihrem Schlitten / beständig längs dem Bette t hin- und hergeschoben und bestreichen dadurch radial langsam fortschreitend die ganze Bodenfläche des Trockenapparates in spiralförmigem Wege. Paten τ-Ans ρ rüche:
    Das Verfahren, die Böden von Salpeter- und Chlorkalium-Trockenapparaten vor dem Ansatz von Krusten durch mechanische Schabevorrichtungen zu bewahren, welche mit dem Rührwerke im Kreise geführt, dabei aber gleichzeitig radial hin- und herbewegt werden. Zur Ausübung dieses Verfahrens der durch Zeichnung und Beschreibung dargestellte Apparat, bestehend aus dem mit der Achse des Rührwerks verbundenen Support 11d, in dessen Schlitten Abkratzstichel k kl befestigt sind, in Combination mit dem Mechanismus zur Hervorrufung und Umkehrung der Bewegung der Schraubenspindel d, welcher aus dem seitlich auf der letzteren verschiebbaren Sternrade b und den Anschlagarmen α und a1 sowie aus der Stofsstange e in Verbindung mit dem Wurfgewicht η auf dem Hebel m besteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT24080D Schabevorrichtung an Salpeter- und Chlorkalium-Trocken-Apparaten Active DE24080C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1277866B (de) * 1965-02-08 1968-09-19 Rohrleitungsbau Finow Veb Dampfzustandswandler

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