DE240695C - - Google Patents

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DE240695C
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    • G09F19/00Advertising or display means not otherwise provided for
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-..- JVI 240695 -KLASSE 54g. GRUPPE
REINHOLD DAVID in BERLIN.
Gasdrosselung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Mai 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Gasblinklichtvorrichtung mit einer durch Warmluftturbine angetriebenen Gasdrosselung. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art ist die Turbine dauernd mit dem Drosselorgan durch einen Kurbelmechanisimis gekuppelt, so daß das Drosselorgan ständig hin und her bewegt wird. Die Kraft der Turbine ist aber nicht groß genug, um die gerade bei einem Kurbelmechanismus
ίο auftretende große Reibung dauernd zu überwinden, zumal die Verunreinigungen des Gases den Gang des Ventils mit der Zeit erschweren. Auch ist das Traglager der Turbinenwelle und das Drehventil selbst über der Lichtquelle angeordnet und der Wirkung der Hitze ausgesetzt, so daß eine wirksame Schmierung dieser Teile nicht möglich ist. Die bekannten Vorrichtungen laufen daher zunächst nicht von selbst an und bleiben ferner nach längerer oder kürzerer Betriebsdauer stehen. Endlich ist eine durch beliebig lange Pausen unterbrochene Blinkerscheinung durch die bekannten Einrichtungen nicht herbeizuführen. Hier findet vielmehr infolge. der zwangläufigen Verbindung des Drosselorgans mit der Turbine bei jeder Umdrehung derselben ein einmaliges allmähliches Aufleuchten und allmähliches Verlöschen des Lichtes statt. Die Blinkerscheinungen folgen also immer rasch hintereinander, selbst bei langsamem Gange der Turbine.
Um die genannten Nachteile zu beseitigen, erfolgt bei dem Gegenstand der Erfindung die. Kupplung der Turbinenwelle mit dem Drosselorgan während jeder Turbinenumdrehung nur zeitweise, so daß zwischen jeder Kupplung ein Leerlauf der Turbine erfolgt. Hierdurch wird erreicht, daß die Turbine nicht dauernd, sondern nur während eines geringen Teiles ihrer Umdrehung belastet ist und während ihres Leerlaufes Zeit findet, für die nächste Arbeitsleistung Kraft zu. sammeln. Zweckmäßig erfolgt die Kupplung der Turbine mit dem Drosselorgan durch ein Einzahnrad mit Sternrad, so daß bei jeder Umdrehung der Turbine nur eine geringe Teildrehung des Absperrorgans erfolgt. Die Drehung des Drosselkörpers erfolgt hierbei ruckweise, so daß bei entsprechender Anordnung der Durchgangsbohrung für .das Gas ein plötzliches, also nicht allmähliches Aufleuchten und Kleinstellen der Flammen möglich ist.
Um bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Vorrichtung die Pausen zwischen den einzelnen Blinkerscheinungen beliebig regeln zu können, braucht man nur Drosselkörper mit verschiedenen Bohrungen vorzusehen, deren jeder mit einem Sternrad fest verbunden ist, und die sich durch einen einfachen Handgriff gegeneinander auswechseln lassen. Die Turbine selbst kann zwecks Erhöhung der Trägheit verhältnismäßig schwer ausgeführt sein, da das Stützlager unterhalb der Lichtquelle angeordnet.^ also der nachteiligen Einwirkung der Hitze
(2. Auflage, ausgegeben am 18. Dezember igi2.)
nicht ausgesetzt ist; es läßt sich daher eine gute Schmierung des Stützlagers aufrechterhalten, so daß eine Erhöhung des Turbinengewichts keine störende Reibung zur Folge hat. Auch das Drosselorgan Selbst ist bei dem Erfindungsgegenstand unterhalb der Wärmequelle angeordnet; die Dichtheit desselben wird daher durch Ausdehnung und Zusammenziehung der Teile des Drosselorgans nicht beeinflußt, dessen
ίο reibende Flächen sich dauernd schmieren lassen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. χ eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt, Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie A-A und Fig. 3 einen Schnitt durch das Drosselventil und Lager der Turbinenwelle. , Die Heißluftturbine α ist mit ihrer Achse δ fest verbunden. Die senkrechte Achse ist unterhalb der Lichtquellen, im vorliegenden Falle zwei zur Beleuchtung dienende Gasglühlichtbrenner c, c', also außerhalb deren Wärmewirkung in einem möglichst reibungslosen Stützlager d gelagert und oben in einem durch Schraube f einstellbaren Führungslager e geführt. Das Ganze ist in einem Rahmen eingeschlossen, der aus zwei unten verbundenen Säulen j> und der oberen Querstrebe q besteht. Die Turbine ist von einem an die Außenränder der Flügel heranreichenden Mantel h umgeben, der sich nach unten in einen durchsichtigen Zylinder i fortsetzt, so daß die aufsteigende heiße Luft vollständig durch die Turbinenflügel hindurchtreteh muß. Nach unten ist der Schutzmantel h, i zweckmäßig mit einer durchbrochenen Bodenplatte k abgeschlossen, bei welcher die Durchbrechungen durch bekannte Einrichtungen, z. B. Rosetten oder Schieber /, in ihrer Größe regelbar sein können. Die Lufteintrittsöffnungen der Glühlichtbrenner Hegen bei An-Ordnung einer Bodenplatte unterhalb und außerhalb des von dem Mantel h, i gebildeten Raumes, um die zum Betriebe der Flammen erforderliche Luft unabhängig von der Luftzufuhr dei Turbine zu machen.
Über dem unteren Lager d ist auf der Turbi-, nenwelle b ein Einzahnrad m befestigt, welches in ein mit dem-Drehventil 0 fest verbundenes Sternrad η eingreift. Bei jeder Umdrehung der Turbinenwelle wird das · Ventil um einen der Zahl der Zähne des Rades η entsprechenden Bruchteil seiner ganzen Drehung weitergedreht. Infolge dieser ruckweisen Bewegung wird bei entsprechender Anordnung der Ventilkörperbohrung ein plötzliches, also nicht allmähliches Drosseln und Freigeben des Gasstromes bewirkt, so daß die Brenner plötzlich aufleuchten und verlöschen, wie elektrische Leuchtkörper. Ein völliges Abschließen des Gasstromes findet nicht statt, um eine Zündflamme und eine geringe Wärmequelle dauernd zu erhalten, die auch zum Ingangsetzen und Inganghalten der Turbine bei gedrosselter Gaszufuhr ausreicht. Infolge der vorteilhaften Anordnung des Turbinenwellenlagers und der Drosselungsvorrichtung unterhalb der Wärmequelle wird außer- dem in der ,Turbine eine die Abdrosselungszeit bei weitem überdauernde Schwungkraft aufgespeichert.
Durch entsprechende Gestaltung der Bohrungen in dem Ventilkörper läßt sich erreichen, daß während jeder Umdrehung desselben die Brenner ein- oder mehrmals aufleuchten, und daß die Pausen zwischen den einzelnen Licht-"wirkungen -beliebig groß sind. Um bei derselben Vorrichtung Lichtwirkungen von verschiedener Dauer zu haben, braucht man die Vorrichtung nur mit verschiedenartig gebohrten (geschlitzten) Ventilkörpern auszurüsten, die mit dem Sternrad η fest verbunden sind und sich leicht gegeneinander durch einfaches Einsetzen und Herausnehmen auswechseln lassen. An Stelle des einen Zahnes lassen sich bei dem Rad m auch zwei oder drei Zähne verwenden. Das Zähnrad m kann mit einigen Schraubenbohrungen im Umfang versehen sein, in welche ein oder zwei Zähne mehr eingeschraubt werden können. Dieser Einzahnradantrieb hat in erster Linie den Vorteil, daß der Antrieb bei der unterbrochen wirkenden Einrichtung schlagartig im wesentlichen unter Benutzung der Trägheit der Turbinenflügelbewegung erfolgt und Reibungen bei dieser Übertragung nur in sehr geringem Maße auftreten.. Es ist bei dieser Einrichtung möglich und sogar vorteilhaft, eine Turbine aus verhältnismäßig schwerem Stoff zu verwenden, der hitzebeständig ist und eine große lebendige Kraft in sich aufspeichert.
Statt des gezeichneten hahnkükenartigen Ventils 0 kann jedes beliebige Drehventil, z. B. ein Drehschieber, wie er bei Gasmessern bekannt ist, Anwendung finden.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Gasblinklichtvorrichtung mit einer durch eine Warmluftturbine angetriebenen Gasdrosselung, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung der Turbine mit dem Drosselorgan während jeder Turbinenumdrehung nur zeitweise erfolgt, so daß zwischen jeder Kupplung ein Leerlauf der Turbine stattfindet.
2. Gasblinklicht Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung zwischen Turbine und Drosselorgan durch ein auf der Turbinenwelle sitzendes Ein- oder Mehrzahnrad (m) erfolgt, dessen Zahn oder Zähne mit einem am Drosselorgan (0) sitzenden Sternrad (η) zeitweise zum Eingriff kommen.
3. Gasblinklichtvorrichtung nach An- iao
sprach ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sternrad (η)' mit dem Ventil- (Hahn-) Körper (0) leicht abnehmbar und auswechselbar angeordnet ist.
4. Gasblinklicht Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Stützlager (d) der Turbinenwelle unterhalb der Wärmequelle angeordnet ist.
5. Gasblinklichtvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselungsvorrichtung unterhalb der Wärme quelle angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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