DE240485C - - Google Patents

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DE240485C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J41/00Thermally-insulated vessels, e.g. flasks, jugs, jars
    • A47J41/0055Constructional details of the elements forming the thermal insulation
    • A47J41/0072Double walled vessels comprising a single insulating layer between inner and outer walls
    • A47J41/0077Double walled vessels comprising a single insulating layer between inner and outer walls made of two vessels inserted in each other

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- JVe 240485 KLASSE 34/. GRUPPE
THERMOS-AKT.-GES.iN BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Juni 1911 ab.
Es sind Isoliergefäße bekannt, die aus zwei ineinandergestellten Gefäßen bestehen, um einen Mantelraum zu gewinnen, der mit einem die Wärme schlecht leitenden Stoff ausgefüllt wird. Um den Übergang der Wärme von dem einen Gefäß auf das andere zu verhindern, traf man die Einrichtung, daß an der Übergangsstelle, also nahe dem oberen Rand, ein Isolierring ο. dgl. zwischen beide Gefäße eingelegt wurde.
ίο Die Herstellung der Gefäße geschah ausnahmslos derart, daß ein mit Boden versehenes Außengefäß mit einer Bodenschicht eines Isolierstoffes versehen, auf die ein Innengefäß gestellt und der zwischen den Mänteln beider Gefäße befindliche Ringraum mit dem Isolierstoff ausgefüllt wurde, worauf man zur Bildung der mit dem Isolierring versehenen Schlußnaht schritt.
Dieses Verfahren war sehr wenig zweckentsprechend, weil es nicht leicht war, die Bodenschicht vollkommen eben auszubilden; infolgedessen bot auch die konzentrische Anordnung des Innengefäßes im Außengefäß gewisse Schwierigkeiten. Noch größer, ja unüberwind-Hch wären diese Schwierigkeiten gewesen, wenn man den Isolierstoff hätte dicht gedrängt an-. ordnen wollen, weil dies bezüglich der Bodenschicht unmöglich nach diesem Verfahren gelingen konnte. Man hatte aber gar nicht erkannt, welche große Bedeutung ■ eine solche gedrängte Anordnung für die isolierende Wirkung des Gefäßes hat und begnügte sich daher mit der lockeren Anordnung des Materials der Bodenschicht.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung schafft hier Abhilfe.
Das Gefäß besitzt zweckmäßig zwischen den Böden eine Spannvorrichtung, die dahin wirkt, daß ein zwischen den Flanschen der Einzelgefäße gelegter Dichtungskörper fest zusammengepreßt wird. Dies ermöglicht, das Gefäß in Kopfstellung mit dem Isolierstoffe zu versehen und die Bodenschicht zuletzt zu stampfen.
Das Verfahren besteht darin, daß das Außengefäß ohne Boden, also in Gestalt eines Zylinders, verwandt wird. Dasselbe ist mit einem Ringflansch ο. dgl. versehen. Dieses Gefäß wird mit dem Flansch nach unten auf eine ebene Unterlage gestellt und auf den Flansch ein zur Abdichtung dienender Körper, z. B. ein Gummiring, gelegt. Darauf setzt man (Fig. 3) in dieses Außengefäß das Innengefäß ein, und zwar mit dem Boden nach oben. Dabei kommt ein Ringflansch dieses Gefäßes mit dem Abdichtungsring in überall gleichförmige Berührung; eine unmittelbare Berührung der beiden Gefäße findet aber nicht statt.
Der zwischen beiden Gefäßen bestehende Hohlraum wird nun in der an sich bekannten Weise mit einer Isoliermasse in feiner Verteilung, z> B. Asbest, Glaswolle, Korkmehl o. dgl, ausgestampft (Fig. 4), und zwar bis zur Höhe. des Bodens des Innengefäßes. Darauf preßt man durch eine hebelartig wirkende Vorrichtung das Innengefäß mit seinem Flansch auf die ringförmige Dichtungseinlage (Fig. 5) und sichert zweckmäßig diese Vorrichtung derart, daß eine Lockerung derselben nicht möglich ist

Claims (3)

(Fig. 6). Schließlich wird auf den Boden des Innengefäßes eine Schicht der Isoliermasse ausgebreitet bzw. gestampft und auf dieselbe unter Druck der Boden des Außengefäßes aufgesetzt (Fig. 7), der verlötet oder in einer anderen Weise befestigt werden kann. Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein Gefäß dieser Art in Fig. ι und 2 in senkrechtem Schnitt bzw. in Unteransicht nach Abnahme des Bodens dargestellt, während die übrigen Fig. 3 bis 7 schematisch die Herstellung des Gefäßes veranschaulichen. Das Gefäß (Fig. 1) besteht im wesentlichen aus dem Außengefäß α mit dem Ringflansch b, dem Innengefäß c mit dem Ringflansch d und dem Boden e. Zwischen den beiden Flanschen ist ein Gummiring f o. dgl. angeordnet. Der Zwischenraum zwischen beiden Gefäßen ist mit Korkmehl g ausgefüllt. Den Abschluß des Gefäßes bildet der Boden h des Außengefäßes, auf dem die Leiste i angeordnet ist, zwischen der und den sich diametral gegenüberstehenden konsolartigen Nasen k, welche an der Innenwandung des Außengefäßes befestigt sind, Keile I getrieben werden. Zur Sicherung derselben wird eine Leiste m verwendet, welche zwischen zwei sich diametral gegenüberliegenden Keilen derart eingelegt ist, daß eine Bewegung derselben nicht möglich erscheint. An Stelle dieser Leiste können beliebige andere Sicherungsmittel verwendet werden. Nachdem diese eingebracht sind, wird die Schicht η der ■ Isoliermasse aufgestampft und durch Einsetzen des Bodens h des Außengefäßes noch fester zusammengepreßt, der darauf durch Niete, Verlötung oder in einer anderen Weise befestigt wird. Pate nt-A ν Sprüche:
1. Doppeiwandiger Behälter, der zwischen den doppelten Wänden einen die Wärme schlecht leitenden Stoff, wie z. B. Korkmehl, enthält, dadurch gekennzeichnet, daß eine. Spannvorrichtung zwischen den Böden (h, e) der Einzelgefäße derartig angeordnet ist, daß ein zwischen Flanschen (b, d) o. dgl. liegender Isolierkörper (f) zusammengepreßt wird. . ,
2. Doppeiwan diger Behälter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf dem Boden (e) des Innengefäßes ruhende Leiste (i) o. dgl. und an dem Außengefäß befestigte Nasen (k) o. dgl. als Widerlager für Spannkeile (I) dienen.
3. Verfahren zur Herstellung von doppelwandigen Behältern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit Flansch
o. dgl. versehenes, zunächst ohne Boden benutztes Außengefäß (a) mit dem Flansch (h) nach unten auf eine Unterlage gestellt, auf den Flansch ein elastischer Dichtungskörper (f) gelegt, darauf das ebenfalls mit Flansch (d) versehene Innengefäß (c) mit dem Boden (e) nach oben konzentrisch zum Außengefäß eingeführt, der zwischen beiden Gefäßen gebildete Hohlraum mit einer Isoliermasse ausgefüllt und dann durch Anziehen einer Spannvorrichtung der Dichtungskörper zwischen den Flanschen eingepreßt wird, worauf die Aufbringung der auf dem Boden des Innengefäßes anzuordnenden Isoliermasse und das Aufsetzen und Befestigen des Außengefäßbodens (h) geschieht. '
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1262920B (de) * 1964-12-18 1968-03-07 Buckau Wolf Maschf R Maischtrog fuer Zuckerfuellmasse zum Beschicken einer Zentrifugen-Batterie

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1262920B (de) * 1964-12-18 1968-03-07 Buckau Wolf Maschf R Maischtrog fuer Zuckerfuellmasse zum Beschicken einer Zentrifugen-Batterie

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