DE2403239B2 - Vorrichtung zur fortlaufenden messung des abstandes eines bauwerkes von einer vertikalen - Google Patents

Vorrichtung zur fortlaufenden messung des abstandes eines bauwerkes von einer vertikalen

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DE2403239B2
DE2403239B2 DE19742403239 DE2403239A DE2403239B2 DE 2403239 B2 DE2403239 B2 DE 2403239B2 DE 19742403239 DE19742403239 DE 19742403239 DE 2403239 A DE2403239 A DE 2403239A DE 2403239 B2 DE2403239 B2 DE 2403239B2
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Rolf Dipl.-Ing 4273 Wulfen Drozella
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Geo-Feinmechanik 4330 Muelheim De GmbH
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Hochtief Ag Fuer Hoch und Tiefbauten Vormals Gebr Helfmann 4300 Essen
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Description

Die Erfindung bezieht sich gattungsgemäß auf eine Vorrichtung zur fortlaufenden Messung des Abstandes eines in die Höhe wachsenden Bauwerkes von einer Vertikalen, — bestehend aus einem Laserstrahlsender mit Aufstellvorrichtung, zumindest einem horizontal austretenden Laserstrahl sowie einem in der Aufstellvorrichtung angeordneten, den Laserstrahl orthogonal ablenkenden Reflektor, einer eine Bezugsebene erzeugenden Reflexionseinrichtung mit periodisch bewegter Reflexionsebene sowie entsprechendem Antrieb und einem Laserstrahlempfänger. Bei der bekannten gattungsgemäßen Vorrichtung (DT-OS 20 06 341) lenkt der Reflektor den aus dem Laserstrahlsender austretenden Laserstrahl vertikal nach oben auf die in der Höhe des Bauwerkes angeordnete Reflexionseinrichtung, welche eine horizontale Bezugsebene erzeugt, aus welcher der Laserstrahl vermittels eines weiteren Reflektors auf den wie der Laserstrahlsender im Bereich des Erdbodens befindlichen Laserstrahlempfänger umgelenkt wird. Die bekannte Vorrichtung arbeitet daher mit einer Vielzahl von Einzelaggregaten, die zusammenwirken. Das ist konstruktiv aufwendig und aufgrund der vermittels Hubspindeln durchzuführenden Horizontalinvellierung zumindest des Laserstrahlsenders sowie der Reflexionseinrichtung auch handhabungstechnisch sehr umständlich. Darüber hinaus bewirken unvermeidbare Toleranzen zwischen den Einzelaggregaten der Vorrichtung Meßungenauigkeiten.
In der Feinwerktechnik und im Maschinenbau werden Richtungs- und Schluchtungsmessungen seit langem mit optischen Hilfsmitteln, und auch mit Laserstrahlen, durchgeführt (Maschinenmarkt, 3.8. 1962, S. 31 bis 34). Dabei werden von optischen Bezugslinien Ausmessungen an Körpern in verschiedenen Ebenen vorgenommen. Das hat die Probleme bei der fortlaufenden Messung des Abstandes eines in die Höhe wachsenden Bauwerkes bisher nicht beeinflußt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Vorrichtung konstruktiv und handhabungstechnisch zu vereinfachen.
Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung, daß die Reflexionseinrichtung als Reflektor zusammen mit dem Laserstrahlsender in einer gemeinsamen Aufstellvorrichtung kardanisch aufgehängt ist und der Laserstrahlempfänger in der Höhe des Bauwerkes angeord-Das bringt eine beachtliche Vereinfachung, da die erfindungsgemäße Vorrichtung nur noch aus zwei Einzelaggregaten besteht. Sie kann daher sehr einfach bedient werden, zumal infoige der Kardanaufhängung vom Laserstrahlsender und Reflektionseinrichtung Nivellierungsmanipulationen vollständig entfallen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erlläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung
F i g. 1 die Seitenansicht einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens beim Errichten eines Bauwerkes,
F i g. 2 eine Aufsicht auf den Gegenstand nach F i g. l, wobei die Aufstellvorrichtung und die kardanische Aufhängung nicht dargestellt wurden, und
F i g. 3 eine Ansicht des Gegenstandes der F i g. 1 aus der Richtung des aus dem Laserstrahlsender austretenden Laserstrahls bei entferntem Laserstrahlsender, ebenfalls ohne die zugehörige kardanische Aufhängung. Die in den Figuren dargestellte Vorrichtung besteht in ihrem grundsätzlichen Aufbau aus einem Laserstrahlsendcr 1 mit Aufstellvorrichtung 2 und im Ausführungsbeispiel einem horizontal austretenden Laserstrahl 3 sowie einer Reflexionsebene 5, der ein entsprechender Antrieb 6 zugeordnet ist. Im Ausführungsbeispiel ist die Reflexionsebene 5 ein Spiegel oder ein Prisma (letzteres ist strichpunktiert angedeutet worden). Die Reflexionseinrichtung 4 ist einstellbar dem Laserstrahlsender 1 zugeordnet und die Reflexion erfolgt bei horizontal einfallendem Laserstrahl 3, in eine vertikale Bezugsebene E hinein, deren Orientierung man aus einer vergleichenden Betrachtung der F i g. 1 bis 3 ohne weiteres entnimmt. Diese Vorrichtung befindet sich vor dem Bauwerk B, welches in den Figuren bereits teilweise errichtet ist. Es wird also vor dem Bauwerk S ein horizontaler Laserstrahl 3 erzeugt und dieser wird an der Reflexionseinrichtung 4 mit periodisch bewegter Reflexionsebene 5 in eine vertikale Bezugsebene E umgelenkt, von der der Abstand A des Bauwerkes ß in jeder Höhe gemessen werden kann, denn sie erstreckt sich über jede Höhe des Bauwerkes B. Der Laserstrahlsender 1 ist in der Aufstellvorrichtung 2 in an sich bekannter Weise kardanisch aufgehängt und dadurch ist der austretende Laserstrahl 3 automatisch horizontalisiert. Die Einzelheiten der kardanischen Aufhängung 7 sind in der F i g. 1 nur schematisch dargestellt worden. Die Reflexionseinrichtung 4 besitzt, wie bereits erwähnt, einen Spiegel 5 oder ein Prisma. Bei den dargestellten Verhältnissen muß die Anordnung so getroffen werden, daß der Spiegel 5 oder das Prisma eine gegen die Horizontale um 45° geneigte Reflexionsebene besitzt. Diese bewegt sich um eine Achse 8 periodisch, die mit dem einfallenden Laserstrahl 3 zusammenfällt. Der periodische Antrieb ist ein rotierender Antrieb 6 oder ein hin- und hergehender Antrieb. Er wird beispielsweise über Elektromotor und Präzisionsgetriebe verwirklicht. Im übrigen ist auch die Reflexionseinrichtung 4 in der Aufstellvorrichtung 2 kardanisch aufgehängt und dadurch bezüglich der Rotationsachse 8 horizontalisiert. Strichpunktiert ist in Fig. 1 und 2 angedeutet worden, daß man Laserstrahlsender 1 und Reflexionseinrichtung 4 auch in einem einheitlichen Chassis 9 montiert hat, wobei dieses dann in der Aufstellvorrichtung 2 kardanisch aufgehängt und im ganzen horizontalisiert ist.
Hält man irgendwo in der Höhe des Bauwerkes B, wie
es in F i g. 1 angedeutet worden isl, in die Bezugsebene E einen Laserstrahlempfänger 10 hinein, so leuchtet der Auftreffpunkt des Laserstrahls 3 auf dem Laserstrahlempfänger 10 auf und der Abstand A des Bauwerkes B von diesem Auftreffpunkt kann gemessen werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch
    Vorrichtung zur fortlaufenden Messung des Abstandes eines in die Höhe wachsenden Bauwerkes von einer Vertikalen, bestehend aus einem Laserstrahlsender mit Aufstellvorrichtung, zt Jest einem horizontal austretenden Laserstrah sowie einem in der Aufstellvorrichtung angeordneten, den Laserstrahl orthogonal ablenkenden Reflektor, einer eine Bezugsebene erzeugenden Reflexionseinrichtung mit periodisch bewegter Reflexionsebene sowie enisprechendem Antrieb und einem Laserstrahlempfänger, dadurch gekennzeichnet, daß die Reflexionseinrichtung (4) als Reflektor zusammen mit dem Laserstrahlsender (1) in einer gemeinsamen Aufstellvorrichtung (2, 7, 9) kardanisch aufgehängt ist und der Laserstrahlempfänger (10) in der Höhe des Bauwerkes ^angeordnet ist.
DE19742403239 1974-01-24 1974-01-24 Vorrichtung zur fortlaufenden Messung des Abstandes eines Bauwerkes von einer Vertikalen Expired DE2403239C3 (de)

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DE2403239A1 DE2403239A1 (de) 1975-08-07
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DE2403239C3 DE2403239C3 (de) 1978-08-10

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DE2723095C3 (de) 1977-05-21 1980-04-17 Hochtief Ag Vorm. Gebr. Helfmann, 4300 Essen Vorrichtung zur fortlaufenden Messung des Abstandes eines Bauwerkes von einer Vertikalen
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DE2403239C3 (de) 1978-08-10
DE2403239A1 (de) 1975-08-07

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Owner name: GEO-FEINMECHANIK GMBH, 4330 MUELHEIM, DE

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