DE24013C - Selbstthätige Papierzuführung an rotirenden Druckpressen - Google Patents

Selbstthätige Papierzuführung an rotirenden Druckpressen

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DE24013C
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J. DOBSON in London
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H9/00Registering, e.g. orientating, articles; Devices therefor

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  • Registering Or Overturning Sheets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE IS: Druckerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1883 ab.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 eine Seitenansicht, in Fig. 2 eine Vorderansicht der Maschine dargestellt.
Das Papier wird auf den Tisch c gelegt, Fig. i, und gelangt von da nach der Walze d\ hier wird das Papier von endlosen Bändern i erfafst, welche über die Walzen k k k k in der Richtung der eingezeichneten Pfeile laufen, und wird um die Rolle d geführt, um, unter dem Speisetisch bedruckt, in einen Behälter abgeliefert zu werden.
Die Walze d prefst das Papier gegen die Walze a, Fig. 1, und es ist der Grad der Pressung durch die verstellbaren Achsenlager e zu reguliren. Die Walzen α und d bewegen sich mit gleicher Geschwindigkeit, aber in entgegengesetzter Richtung. Auf der Walze α ist der Satz befestigt, welcher aus Stereotypplatten oder auf ähnliche Weise hergestellt ist; hinter oder über der Walze α ist der Farbeapparat b angebracht. Die Druckwalze d, die Satzwalze a sowie der Farbeapparat b werden durch ein Räderwerk 1 bis 8, Fig. 1, in Bewegung gesetzt, von denen das Antriebrad 1 auf einer Kurbelwelle mittelst Trittvorrichtung /■ oder durch einen Motor von der Riemscheibe g aus bewegt wird.
Die selbstthätige Bogenzuführung ist folgendermafsen eingerichtet: Aufserhalb der Lager ist an der Welle der Druckwalze d je eine Scheibe oder ein Excenter^, Fig. 1, angebracht, welches mit zwei Hebeln η und 0 in Verbindung steht. Letztere wirken auf die Vorschiebet /, welche in Schlitzen m des Speisebrettes c gleiten. Durch die Drehung des Rades / wird der Hebel η vor- und zurückbewegt, wie dies in Fig. 1 durch punktirte Linien veranschaulicht ist. Diese Bewegung wird nun auf die Greifer oder Finger / übertragen, und dadurch das zu bedruckende" Papier den Walzen zugeführt. Da die Hebel durch Schlitze gegen einander verstellbar sind, so kann der Hub von η beliebig regulirt werden.
Damit nun das Papier auch im richtigen Winkel den Walzen d und α zugeführt wird, ist auf dem Speisebrett eine verstellbare Führung angebracht, welche aus den Schienen q q und den Führungsbacken r r, Fig. 3, besteht. Die Schienen q q laufen rechtwinklig zu den Walzen d und a. Die Backen r r dienen dazu, das Papier mit der einen Seite gegen die Führung der Schienen q q zu legen. Sie sind deshalb nach der Seite hin aufgekrümmt, von der das Papier durch die Vorschieber der Druckwalze zugeführt wird, Fig. 3; dadurch wird erreicht, dafs schief aufgelegte Papierbogen den Walzen rechtwinklig zugeführt werden. Die Schienen q q sowohl wie die Backen r r sind durch Schlitze in dem Tisch c je nach Breite des zu bedruckenden Gegenstandes gegen einander verstellbar und werden dann durch Schrauben t auf dem Brett befestigt.
Wenn auf der Satzwalze gleichzeitig für zwei Drucksachen Satz angebracht ist, so mufs die Zuführung so angeordnet werden, wie dies in
Fig. 3 veranschaulicht ist. Der Arbeiter legt dann mit beiden Händen gleichzeitig ein und kann dadurch das doppelte Quantum fertigstellen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anwendung einer automatischen Papierzuführung an rotirenden Druckpressen, bestehend aus:
    a) den verstellbaren Fiihrungslinealen r r und q q auf dem Speisebrett;
    b) den durch die Hebel η ο verstellbaren Fingern oder Vorschiebern /.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN PER REICHSDRUCKEREI.
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