DE239780C - - Google Patents

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DE239780C
DE239780C DENDAT239780D DE239780DA DE239780C DE 239780 C DE239780 C DE 239780C DE NDAT239780 D DENDAT239780 D DE NDAT239780D DE 239780D A DE239780D A DE 239780DA DE 239780 C DE239780 C DE 239780C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/06Permanent moulds for shaped castings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 239780 KLASSE 31 c. GRUPPE
Metallform. Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Oktober 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Metallform für Metall-, besonders Eisengießerei, welche zur Herstellung von Weichguß verwendet wird. Die bisher zu dem angegebenen Zwecke meist zur Verwendung gekommenen Formen, bei denen um das zur Verwendung kommende Modell der Formsand festgestampft wurde, verteuerten infolge der aufzuwendenden Arbeit und des Modells das herzustellende Gußstück
ίο beträchtlich. Als Ersatz solcher verlorenen Formen sind zum Teil auch Metallformen verwendet, deren Innenraum genau dem herzustellenden Gußstück entsprach, abgesehen etwa von einem die Gestaltung des Gußstückes nicht beeinträchtigenden Austrieb zur Verminderung der abschreckenden Wirkung der Metallwand.
Um die Vorteile beider Formenarten zu vereinigen und ihre Nachteile zu vermeiden, kommt gemäß der Erfindung eine Metallform' zur Verwendung, deren Innenraum nicht genau dem herzustellenden Gußstücke entspricht, sondern um ein gewisses Maß größer als dieses ist, so daß die innere Formwandung durch eine formgebende Auskleidungsmasse gebildet wird, deren Gestaltung durch im Innern der Metallform angebrachte Leisten bestimmt wird. Die Auskleidung wird vorzugsweise mit Hilfe einer Schablone, die über die genannten Leisten gleitet, glattgestrichen. Die vorzugsweise am oberen und unteren Ende der Metallform vorgesehenen Leisten können auch beweglich ausgebildet werden, um in einer und derselben Metallform Gußstücke von verschiedener Größe herzustellen. In den Wandungen der vorzugsweise, wie bekannt, aus mehreren Teilen bestehenden Metallform sind in bekannter Weise geeignete Kanäle vorgesehen, die mittels Querkanäle die Gase aus der Umkleidungsmasse aufnehmen und ableiten. Durch die Metallform der Erfindung werden die bisherigen Modellkosten vermieden, es wird im besonderen der große Verbrauch an Formmasse beseitigt, und es kann in bedeutend kürzerer Zeit eine Form zum Gebrauch fertiggestellt werden. Es kann daher auch durch Aufwand geringerer Geldmittel in kurzer Zeit bedeutend mehr als bisher geleistet werden.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform in den Fig. 1 und 2 schematisch dargestellt.
Bei der dargestellten Ausführungsform besteht die Metallform aus vier Teilen a, und ihr Innenraum entspricht nicht genau dem herzustellenden Gußstück, sondern ist etwas größer als dieses. Die einzelnen Teile der Metallform können von beliebiger Gestalt sein. Im Innern und vorzugsweise am oberen und unteren Ende sind kleine hervortretende Leisten χ angebracht, welche die genaue Gestalt 6b des herzustellenden Gußstückes bestimmen und zwischen denen eine geeignete Auskleidungsmasse h von ungefähr 15 bis 20 mm aufge·^ nommen wird. Durch eine über die Leisten χ gleitende Schablone wird die zur Verwendung kommende Auskleidungsmasse glattgestrichen. Die fraglichen Leisten χ können im Innern- der ; Metallform auch verschiebbar angebracht werden, so daß durch Verschiebung der Leisten senkrecht zur Mittelachse der Metallform die Stärke der zwischen den Leisten liegenden Bekleidungsmasse und demzufolge auch die Größe
des herzustellenden Gußstückes verändert wird. Die Verschiebung der Leisten in der Metallform kann in geeigneter und an sich bekannter Weise erfolgen. In den einzelnen Metallformteilen sind in der Längsrichtung verlaufende
. Kanäle f vorgesehen, welche durch Querkanäle einmal die Gase aus der Umkleidungsmasse A aufnehmen und ableiten, und die weiterhin zur Kühlung der Metallformteile dienen. Die
ίο Form und Gestalt genannter Kanäle kann ebenfalls eine jede beliebige sein. So können beispielsweise, wie aus Fig. ι hervorgeht, anstatt der fraglichen Kanäle zylindrische oder anders gestaltete Löcher k zur Verwendung kommen; auch können die in der Längsrichtung verlaufenden Kanäle vollkommen in Fortfall kommen und die Querkanäle durch die . Wände der Metallform hindurchgeführt werden. Die zwischen den Leisten χ angebrachte Umkleidungsmasse besteht vorzugsweise aus Sand und Leinöl, kann aber auch durch andere Massen, wie feuerfeste Erde, Lehm o. dgl., ersetzt werden. Das Zusammenhalten der einzelnen Metallformteile erfolgt in beliebiger Weise. Um ein Verziehen zu vermeiden, können an der Außenseite Versteifungsrippen e 0. dgl. angebracht werden. An Stelle dieser Versteifungsrippen können auch Schienen öder Träger beliebigen Querschnittes zur Verwendung kommen. Der im Innern der Metallform zur Anwendung kommende Kern wird in üblicher Weise mit einer Schicht einer Bekleidungsmasse bestrichen und im Unterkasten W mittels eines Vorsprunges unterstützt gehalten und geführt. Der Oberkasten η wird in üblicher Weise mit Formsand ausgestampft, und durch ihn werden die Eingüsse geführt. Gegebenenfalls können letztere auch, wie aus Fig. ι ersichtlich ■ ist, in den zwischen den einzelnen Metallformteilen vorgesehenen Fugen oder Hohlräumen b geführt werden. Mit der Metallform der Erfindung können alle vorkommenden Gußstücke hergestellt werden sowie auch beispielsweise Walzblockformen, Rohre u. dgl.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Metallform, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern behufs Führung einer Schablone o. dgl. Leisten (x) angebracht sind, welche die Gestaltung einer die Form des herzustellenden Gußstückes bildenden Auskleidungsmasse bestimmen.
    j 2. Metallform gemäß Anspruch 1, da-1 durch gekennzeichnet, daß die Leisten (x) ■ verschiebbar sind.
    Hierzu 1 Blatt, Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750674C (de) * 1940-10-20 1945-01-22 Metallische Dauerform oder Kuehlkokille zum Giessen von Leichtmetallen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE750674C (de) * 1940-10-20 1945-01-22 Metallische Dauerform oder Kuehlkokille zum Giessen von Leichtmetallen

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