DE239671C - - Google Patents

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DE239671C
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voltage
alternating current
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05GX-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/08Electrical details
    • H05G1/10Power supply arrangements for feeding the X-ray tube
    • H05G1/12Power supply arrangements for feeding the X-ray tube with DC or rectified single-phase AC or double-phase

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • X-Ray Techniques (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 239671 KLASSE 2\g. GRUPPE
in FRANKFURT α. M.-BOCKENHEIM.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Hochspannungsstrora wender für Röntgenapparate, welcher sich von den bekannten Vorrichtungen für den gleichen Zweck dad1 ..,h unterscheidet, daß statt einer rotierend«" Bewegung eine hin und her gehende Bewegung zur Anwendung gelangt.
Sämtliche Röntgenapparate, bei denen der Hochspannungsstromwender rotierende Teile
ίο besitzt, verursachen während des Betriebes sehr viel Geräusch, welches durch künstliche Mittel, wie Anwendung eines allseitig geschlossenen Holzumbaues, dessen innere Wände mit Filz ausgeschlagen sind, durch starke FiIzunterlagen usw., erst auf ein erträgliches Maß gemildert werden muß, da sonst derartige Apparate für das ärztliche Sprechzimmer ungeeignet wären.
Mit Rücksicht auf die zur Anwendung ge-
ao langende außerordentlich hohe Betriebsspannung von über 100 000 Volt müssen die umlaufenden Teile des Stromwenders beträchtliche Abmessungen besitzen; andererseits ist man aber in der Wahl der Materialien für den Hochspannungsstromwender wegen der genannten hohen Spannung sehr beschränkt, da nur Materialien von hoher Isolationsfähigkeit benutzt werden dürfen, die meist nur eine geringe Festigkeit besitzen.
Da die Umlaufszahl der Hochspannungsstromwender, bedingt durch die ganzen Verhältnisse, ziemlich hoch ist und die Abmessung der umlaufenden Teile des Stromwenders, wie sich aus dem Vorstehenden ergibt, derartig sein muß, daß sich eine hohe Umfangsgeschwindigkeit ergibt, so besteht, abgesehen von dem starken Geräusch während des Betriebes, ohne Zweifel die ständige Gefahr der Explosion der umlaufenden Teile, besonders dann, wenn die zur Anwendung gelangenden Isolationsmaterialien, wie dies häufig der Fall ist, nicht völlig homogen sind, oder aber die umlaufenden Konstruktionsteile nicht genau ausbalanciert sind.
Bei der hin und her gehenden Bewegung fallen beide Übelstände weg.
Um den Hub möglichst zu verkürzen, kann der ganze Stromwender entweder mit der Antriebsmaschine oder für sich allein oder mit einem Teil der Antriebsmaschine in ein allseitig luftdicht abgeschlossenes Gehäuse eingebaut werden, in dessen Innern die atmosphärische Luft oder das sonst zur Anwendung gelangende Gas unter Überdruck steht.
An die Stelle von komprimiertem Gas kann auch eine isolierende Flüssigkeit, wie beispielsweise Transformatorenöl, treten.
Die Vorrichtung, welche den Gegenstand der Erfindung bildet, kann verschieden gestaltet sein. Die Zeichnung stellt zwei Ausführungsbeispiele dar.
In Fig. ι ist die Vorrichtung mit einer Schubstange, welche die hin und her gehende Bewegung vermittelt, in Fig. 2 mit zwei Schubstangen zur Anschauung gebracht.
In Fig. ι ist der Umformer mit D bezeich-
net. Von den Schleifringen dieses Umformers wird der Strom für die primäre Wicklung des Hochspannungstransformators T abgenommen.
V1, F2 sind die Verbindungsstäbe, welche isoliert starr miteinander gekuppelt sind.
Diese Verbindungsstäbe stellen in der einen Lage, wie sie in der Zeichnung angegeben ist, die Verbindung zwischen den Kontaktstücken K und K2 her, während sie in der anderen Lage
ίο die Kontakte K und K1 miteinander verbinden.
i?ist die Röntgenröhre und W der Hochspannungswiderstand, welcher dazu bestimmt ist, die eine der beiden Wechselstromhalbwellen aufzunehmen, wenn der Röntgenröhre in jeder Wechselstromperiode nur ein Stromstoß zugeführt werden soll.
Der Hochspannungswiderstand W kann mittels der beiden in der Figur ersichtlichen Umschalter, welche mit den Kontakten K2 in Verbindung stehen, ein- und ausgeschaltet werden.
Wenn der Hochspannungswiderstand ausgeschaltet ist, so durchfließen beide Wechselstromhalbwellen die Röhren, jedoch in gleicher Richtung.
In Fig. 2, welche den Hochspannungsstromwender mit zwei Schubstangen veranschaulicht, ist wiederum D der Umformer, T der Hoch-Spannungstransformator, dessen Primärwicklung an die Schleifringe des Umformers angeschlossen ist, W der Hochspannungswiderstand und R die Röntgenröhre.
Die Verbindungsstäbe F1 und F2, denen auch bei dieser Schaltungsanordnung die Aufgabe zufällt, den von dem Hochspannungstransformator T gelieferten hochgespannten Wechselstrom im Rhythmus der Polwechselzahl zu kommutieren, werden durch zwei Schubstangen und Kurbeln oder Exzenter von der Achse des Umformers aus in hin und her gehende Bewegung versetzt und verbinden in der einen Stellung die Kontaktstücke K und K1 sowie K und K2 miteinander, in der anderen Kurbel- oder Exzenterstellung die beiden anderen Kontaktpaare, so daß der Röntgenröhre R immer nur Stromstöße gleicher Richtung zugeführt werden.
Der Hochspannungswiderstand W erfüllt auch bei dieser Schaltungsanordnung den Zweck, eine der beiden Wechselstromhalbwellen aufzunehmen, so daß es möglich ist, der Röntgenröhre nur die halbe Anzahl der Stromstöße in der Zeiteinheit zuführen zu können.
Die Schaltungsanordnung ist in beiden Fällen derartig, daß der Hochspannungswiderstand bzw. die Röntgenröhre immer doppelpolig ausgeschaltet ist, so daß entweder der Hochspannungswiderstand W von dem Hochspannungstransformator vollkommen abgeschlossen ist, wenn beide Wechselstromhalbwellen die Röntgenröhre durchfließen, oder aber die Röntgenröhre nicht mit einem Pol an die Stromquelle angeschlossen bleibt, wenn nur eine halbe Welle durch sie hindurchfließt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Hochspannungsstromwender für aus einem Wechselstromnetz gespeiste Röntgenapparate, bei welchem feste, einerseits mit der Röntgenröhre und anderseits mit der Stromquelle verbundene Kontakte abwechselnd durch synchron mit dem Wechselstrom bewegte Kontakte verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß statt der rotierenden Bewegung eine schieberartige Bewegung der kommutierenden Teile des Stromwenders zur Anwendung kommt, zum Zwecke, einen möglichst geräuschlosen Gang und gefahrlosen Betrieb zu erzielen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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