DE654767C - Regeleinrichtung fuer Propeller - Google Patents
Regeleinrichtung fuer PropellerInfo
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- DE654767C DE654767C DES113155D DES0113155D DE654767C DE 654767 C DE654767 C DE 654767C DE S113155 D DES113155 D DE S113155D DE S0113155 D DES0113155 D DE S0113155D DE 654767 C DE654767 C DE 654767C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H1/00—Propulsive elements directly acting on water
- B63H1/02—Propulsive elements directly acting on water of rotary type
- B63H1/04—Propulsive elements directly acting on water of rotary type with rotation axis substantially at right angles to propulsive direction
- B63H1/06—Propulsive elements directly acting on water of rotary type with rotation axis substantially at right angles to propulsive direction with adjustable vanes or blades
- B63H1/08—Propulsive elements directly acting on water of rotary type with rotation axis substantially at right angles to propulsive direction with adjustable vanes or blades with cyclic adjustment
- B63H1/10—Propulsive elements directly acting on water of rotary type with rotation axis substantially at right angles to propulsive direction with adjustable vanes or blades with cyclic adjustment of Voith Schneider type, i.e. with blades extending axially from a disc-shaped rotary body
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Description
Das Hauptpatent 654233 bezieht sich auf eine Regeleinrichtung für Propeller, die mit
relativ zum Propellerkörper und taktmäßig zu dessen Drehung sich bewegenden Flügeln
arbeiten. Um eine einfache elektrische Steuereinrichtung für die Propeller zu erhalten,
wird beim Hauptpatent zur Verstellung der Flügel aus einer bestimmten Nullage heraus
ein Wechselfeld verwendet. Der dieses Wechselfeld erzeugende Strom wird einem gleichstromgespeisten
Umformer entnommen, der mit einer der Propellerdrehzahl proportionalen
Drehzahl umläuft. Dieser Umformer ist als Kontaktapparat ausgebildet, dessen einzelne
Kontakte mit Anzapfpunkten einer an einer Gleichstromquelle liegenden Widerstandsanordnung
verbunden sind, wobei diese Kontakte mit einem zur Abnahme des Wechselstromes dienenden, relativ zu den Kontakten
mit einem der Propellerdrehzahl proportionalen Drehzahl umlaufenden Bürstenpaar zusammenarbeiten.
Bei der praktischen Durchbildung eines elektrischeil Propellerantriebes dieser Art stößt man insofern auf Schwieriges
keiten, als die Schwungmasse des einzelnen Propellerflügels sehr groß ist. Infolgedessen
müssen sehr große elektrische Energien für die Verstellung des zum Antrieb des Propellerflügels
dienenden Ankers aufgewendet werden.
Zweck der Erfindung ist es, eine elektrische Antriebsvorrichtung für die Propellerflügel
zu schaffen, bei der nur eine kleine elektrische Antriebskraft benötigt wird. Erfindungsgemäß
wird das bewegliche System eines Prop eller flügels als schwingungsfähiges System ausgebildet und auf die der Propellerdrehzahl
entsprechende Grundschwingung abgestimmt. Man braucht dann nur eine verhältnismäßig
kleine elektrische Antriebskraft für die Anregung des - schwingungsfähigen Systems vorzusehen.
In den Fig. 1 und 2 ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt,
ι ist der zu verstellende Propellerflügel, der elektromagnetisch aus einer bestimmten Nulllage
heraus verstellt werden soll. Fest mit dem Flügel ist am oberen Ende ein Drehanker
2 verbunden. Dieser Anker kann entweder polarisiert sein oder eine Erregerwicklung
tragen. Der Anker wird durch eine fest mit ihm verbundene Führungsstange und mit
dieser zusammenarbeitende Federn 4 in der Nullage gehalten. Der dem Drehanker 2 zugeordnete
Stator 5 besitzt eine der Polzahl des Ankers entsprechende Anzahl von Magnet-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-lng. Hans Wolters in Berlin-Siemensstadt.
polen, die durch eine Feldwicklung 6 erregt werden. Das aus den beweglichen Teilen,
nämlich dem Prop eller flügel i, dem Dreh-,
anker 2, der Führungsstange 3 mit den' Federn 4 bestehende System ist schwingungs -Λ
fähig ausgebildet und auf die Grundsschwur> guhg der Propeller drehzahl abgestimmt. 7 ist" *
eine Dämpfungsvorrichtung, die mit der Stange 3 verbunden sein kann. Diese Dämpfungsvorridhtung
dient dazu, einen gewünschten Verlauf der Schwingbewegung inne zu halten.
An Stelle der Federn 4 kann auch die in Fig. 3 skizzierte Anordnung verwendet werden.
Hier sind mit der Führungsstange 3 Kolben 11 und 12 in der aus der Figur
ersichtlichen Weise derart verbunden, daß bei der Schwingbewegung der Führungsstange 3
die in dem Zylinder 13 befindliche Luft zusammengepreßt
oder entspannt wird. Eine Umgehungsleitung 14 mit dem Ventil 15 ermöglicht
eine Abstimmung der Dämpfung. Bekanntlich ist die Bewegung, die die einzelnen
Flügel eines Propellers gemäß der Erfindung ausführen muß, keine reine Sinusschwingung.
Die erwünschte Bewegung des Propellers entspricht vielmehr einem solchen
Sdrwingungsvorgang, bei dem die Amplitude
der Schwingung sehr rasch erreicht wird und verhältnismäßig längere Zeit bis zum
Nulldurchgang verläuft, der Ausschlag nach der negativen Seite zu bis zur Amplitude hin
dauert wiederum eine verhältnismäßig längere Zeit und schließlich erfolgt ein rasches
Durchschwingen durch die Nullage.
In der Fig. 4 ist für verschiedene Schiffsgeschwindigkeiten der Schwipgungsvorgang
eines Propellerflügels während einer Umdrehung des Propellers dargestellt. Die Kurven«,
b, c lassen erkennen, daß die Amplitude gegenüber einer normalen Sinusschwin
gung, wie sie in der Kurvet wiedergegeben ist, verschoben ist. Das Maximum der einzelnen
Kurven bewegt sich dabei auf einer Kurve e. Die Kurve α soll beispielsweise der
maximalen Leistung entsprechen, die Kurve b einer mittleren, C einer kleineren Leistung.
Bei Leerlauf führen die einzelnen Schaufeln des Propellers überhaupt keine Schwingbewegung
aus, sie liegen vielmehr tangential zum Drehkreis des Propellers.
In Fig. 5 sind für eine bestimmte Flügelbewegung weitere charakteristische Kurven
gezeichnet, und zwar ist mit α wieder die gewünschte Flügelschwingung bezeichnet. Um
diese Schwingung zu erzeugen, muß das auf die Flügel ausgeübte Drehmoment beispielsweise den durch die Kurve / gegebenen Verlauf
haben. Diese Kurve hat einen von der reinen Sinusschwingung abweichenden Verlauf,
was durch die äußeren Widerstände im Wasser bedingt ist. Um diese Drehmomente
zu erzielen, muß der Strom, der „zur Erzeugung des die Drehanker verstelleniäen
Wechselfeldes dient, eine entsprechende i^yrvenform haben. Die Form der erforderlJa'.chen
Stromkurve wird man durch Berech- ;nüng und gegebenenfalls durch Versuche feststellen.
Der zur Erzeugung des Wechselfeldes dienende Strom kann beispielsweise aus einem
Umformer entnommen werden, der in Fig. 6 dargestellt ist. 21 ist eine Welle, die mit
einer dem Schiffspropeller proportionalen Drehzahl umläuft. Mit ihr verbunden sind
die beiden Stromabnehmer 22, 23, die auf zugehörigen Widerstandsanordnungen 24, 25
schleifen. Diese beiden Widerstandsanordnungeii sind als in sich geschlossene feststehende
Wicklungen ausgebildet. Ihnen wird von außen her durch die einstellbaren Bürsten
26, 27 und 28, 29 Gleichstrom zugeführt. An den Schleifringen 30, 31 wird der Strom zur
Speisung der Drehanker entnommen. Mit 32 ist im Ausführungsbeispiel die Feldwicklung
eines Drehankers bezeichnet, Mit der in Fig. 6 dargestellten Anordnung kann man an der Feldwicklung 32 des Drehankers jede
beliebige Kurvenform erzielen.
Für den Fall, daß die Widerstandsanordnung 24 und 25 als gleichmäßige, über den
Umfang verteilte Wicklungen ausgeführt sind, kann man beispielsweise den in Fig. 7 wiedergegebenen
Potentialverlauf an der Feldwicklung 32 erzielen. Um andere Kurvenformen
zu erhalten, kann man die Widerstände der Anordnungen 24 und 25 auf dem Umfang verschieden verteilen.
Da mit einem Propeller gewöhnlich mehrere
Propellerflügel verbunden sind, kann man zur Erzeugung der Ströme in den einzelnen Feldwicklungen der Drehanker den
in Fig. 8 dargestellten Umformer benutzen; soweit in dieser Figur die Einzelteile denen in
Fig. 6 entsprechen, sind die gleichen Bezugszeichen verwendet. Dieser Umformer ist für
einen mit vier Prop eller flügeln ausgerüsteten Propeller bestimmt. Mit der Welle 21 sind
hier jeweils vier Schleif bürsten 41, 42, 43, 44 und 45, 4O3 47, 48 verbunden. Diese sind
an die zugehörigen Schleifringe 49, 50, 51, 52 und S3, 54, 55, 56 gelegt. Zwischen den
Schleifringen 49 und 53, 50 und 54, 51 und 55, 52 und 56Wird jeweils der Strom für
eine Feldwicklung eines der vier Drehanker eines Propellerflügels entnommen.
Claims (6)
- Patentansprüche:i. Regeleinrichtung für Propeller, die mit relativ zum Propellerkörper und taktmäßig zu dessen Drehung sich bewegen-den Flügeln arbeiten, wobei der zur Verstellung der Flügel aus der Nullage heraus dienende Wechselstrom einem gleichstromgespeisten Umformer entnommen wird, der mit einer der Propellerdnehzahl proportionalen Drehzahl umläuft, nach Patent 654 233, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Umformer gelieferte Strom der Erregerwicklung des mit dem Propellerflüge] verbundenen Schwingankers zugeführt wird, der zusammen mit den übrigen beweglichen Teilen der PropellerfLügel als schwingungsfähiges, auf die der Propellerdrehzahl entsprechende Grundschwingung abgestimmtes System ausgebildet ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Anregung des schwingungsfähigen Systems dienende Wechselstrom einem gleichstromgespeisten Umformer entnommen wird, der aus zwei je in sich geschlossenen Wicklungen besteht.
- 3. Regeleinrichtung für Propeller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Umformer ein Kontaktapparat dient, dessen einzelne Kontakte mit Anzapfpunkten einer an einer Gleichstromquelle liegenden Widerstandsanordnung verbunden sind, wobei die zwischen den Anzapfpunkten liegenden Widerstände der Wider-Standsanordnung veränderlich sind, und wobei die Kontakte mit einem zur Abnahme des Wechselstromes dienenden, relativ zu den Kontakten mit einer der Propellerdrehzahl proportionalen Drehzahl umlaufenden Bürstenpaar zusammenarbeiten.
- 4. Regeleinrichtung nach Anspruch 3 für einen Propeller mit mehreren Schaufeln, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schaufel ein mit dem Kontaktapparat zusammenarbeitendes Bürstenpaar entspricht.
- 5. Regeleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstandsanordnung aus zwei in sich geschlossenen Wicklungen besteht.
- 6. Regeleinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Wicklungen über einstellbare Bürsten der Gleichstrom zugeführt wird und daß mit jeder der beiden Wicklungen eine Bürste des zur Abnahme des Wechselstroms dienenden Bürstenpaares zusammenarbeitet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES113155D DE654767C (de) | 1934-03-08 | 1934-03-08 | Regeleinrichtung fuer Propeller |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES113155D DE654767C (de) | 1934-03-08 | 1934-03-08 | Regeleinrichtung fuer Propeller |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE654767C true DE654767C (de) | 1937-12-30 |
Family
ID=7532290
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES113155D Expired DE654767C (de) | 1934-03-08 | 1934-03-08 | Regeleinrichtung fuer Propeller |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE654767C (de) |
-
1934
- 1934-03-08 DE DES113155D patent/DE654767C/de not_active Expired
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