DE239557C - - Google Patents

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DE239557C
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aminophenylarsinic acid
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/66Arsenic compounds
    • C07F9/70Organo-arsenic compounds

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Medicinal Preparation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind bisher zwei wohlcharakterisierte Quecksilbersalze der p-Aminophenylarsinsäure erhalten worden, denen folgende Konstitution zugeschrieben wird.
i. Quecksilber-p-aminophenylarsinat, erhalten aus ι Mol. aminophenylarsinsaurem Natrium, ι Mol. Natronhydrat und ι Mol. Sublimat:
N Hn
OH
OHgOH
2. Quecksilber-p-aminophenylarsinat, erhalten aus 2 Mol. aminophenylarsinsaurem Natrium und ι Mol. Sublimat:
NH9
Diese beiden Quecksilbersalze sind sehr schwer lösliche weiße Pulver und eignen sich zwar zur innerlichen Darreichung und äußerlichen Anwendung in Salbenform, nicht aber zu der besonders für Quecksilber wie für Arsen wichtigen Verwendung zur subkutanen Injektion.
Wir haben nun gefunden, daß die beiden oben genannten Salze durch Zusatz von Kochsalz außerordentlich leicht in Wasser löslich werden. Es genügt, etwa die gleiche Menge Kochsalz den Salzen beizufügen, um Mischungen zu erzeugen, die konzentrisch wäßrige Lösungen liefern und sich daher in ausgezeichneter Weise zu subkutanen Injektionen +5 eignen. Steigert man den Kochsalzgehalt der Mischungen, so wird die Löslichkeit noch erhöht. Die wasserlöslichen Mischungen der Quecksilberverbindungen der p-Aminophenylarsinsäure mit Kochsalz sollen medizinische Verwendung finden.
Es ist bereits bekannt, daß eine Reihe unlöslicher Quecksilbersalze durch Kochsalzzusatz in lösliche Form gebracht werden können, doch sind die Präparate, auf die bisher diese Methode angewendet wurde, z. B. anorganische Quecksilbersalze, Quecksilbereiweißverbindungen (vgl. die Patentschriften 187697 und 196060) oder Verbindungen mit an den Kohlenstoff des Benzolkerns gebundenem Quecksilber (vgl. Ber. d. d. ehem. Ges. XXXV, 2873) so verschieden von den bei vorliegendem Verfahren

Claims (2)

verwendeten Stoffen, daß irgendein Schluß auf den Erfolg des neuen Verfahrens nicht gezogen werden konnte. Dieser Erfolg war vielmehr um so überraschender, als diejenige Quecksilberverbindung, die noch am ehesten der Konstitution nach mit den Ausgangsprodukten des vorliegenden Verfahrens verglichen werden kann, nämlich das arsensaure Quecksilber, sich gegen Kochsalz völlig anders verhält als die Quecksilbersalze der p-Aminophenylarsinsäure. Es wird nämlich nach den Angaben der Literatur durch Kochsalz in braunes Quecksilberoxychlorür verwandelt (vgl. Schmidt, Pharmazeutische Chemie 1898, IV. Aufl., Band I, S. 1015). Paten τ-An Sprüche:
1. Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher Quecksilberarsenpräparate, dadurch gekennzeichnet, daß den Quecksilbersalzen der p-Aminophenylarsinsäure Kochsalz zugesetzt wird. ■
2. Verfahren zur Herstellung wäßriger Lösungen der in Anspruch 1 gekennzeichneten löslichen Quecksilberarsenpräparate, dadurch gekennzeichnet, daß man Gemische von Kochsalz und Quecksilber^ salzen der p-Aminophenylarsinsäure in Wasser oder Quecksilbersalze der p-Aminophenylarsinsäure in Kochsalzlösung auflöst. 30V
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